Unsere Nachhaltigkeitsstrategie
Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) sind integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir betrachten das aktive Management von nachhaltigkeitsbezogenen Risiken und Chancen als wesentlich für den langfristigen Erfolg unseres Portfolios und unserer Investitionen. Unzureichende ESG-Praktiken können operative, ökologische und soziale Risiken nach sich ziehen, die dem Ruf und/oder den Vermögenswerten unseres Unternehmens potenziell dauerhaften Schaden zufügen.
Der Wert der Shoppingcenter der Deutsche EuroShop hängt langfristig davon ab, dass sie von Menschen gern aufgesucht, von Mietern erfolgreich genutzt und von Kommunen als Teil ihres urbanen Gefüges und Aufwertung ihrer Lagen akzeptiert werden. Diese Abhängigkeiten – Besucherfrequenz, Mieterqualität, gesellschaftliche Legitimität – sind keine weichen Faktoren, sondern direkte Werttreiber. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie adressiert sie systematisch.
Unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten richten wir an international anerkannten Rahmenwerken wie den Standards der European Public Real Estate Association (EPRA) oder der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) aus. Diese und andere Rahmenwerke sowie unsere eigenen ESG-Policies unterstützen unseren strategischen Ansatz. Insgesamt stärken wir durch unsere integrierte Nachhaltigkeitsstrategie die Resilienz und Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, SDGs) sind ein wichtiger internationaler Referenzrahmen unserer integrierten Nachhaltigkeitsstrategie. Auf Basis unserer Wesentlichkeitsanalyse haben wir diejenigen SDGs identifiziert, zu denen die Deutsche EuroShop einen messbaren und direkten Beitrag leisten kann. Dazu gehören SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie, SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden sowie SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz.
Grundlagen unserer Strategie
Die Grundlage für unsere strategischen Schwerpunkte bildet unsere von Dezember 2024 bis März 2025 durchgeführte Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DMA). In dieser Analyse führten wir einen mehrstufigen Prozess zur Identifizierung, Bewertung und Priorisierung unserer wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit durch. Dabei hat sich unser internes DMA-Team an den Empfehlungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) orientiert.
Umwelt
Unsere Shoppingcenter verbrauchen Energie und Ressourcen, erzeugen Emissionen und Abfälle und können physischen Klimarisiken ausgesetzt sein. Dies ist für uns nicht nur aus Gründen des Klima- und Umweltschutzes, sondern auch aus unternehmerischer Sicht relevant: als Kostenfaktor, als regulatorisches Risiko und im Hinblick auf die langfristige Versicherbarkeit und Finanzierbarkeit unseres Portfolios. Im Kern konzentrieren wir uns auf die folgenden Handlungsfelder, wobei wir eng mit unseren Mietern und Geschäftspartnern zusammenarbeiten:
Weiterführende Informationen zu unseren klima- und umweltschutzbezogenen Steuerungsgrundlagen befinden sich in unseren themenspezifischen Policies zu Klimaschutz & Energie, Wasser sowie Umweltschutz & Abfall.
Soziales
Unsere Shoppingcenter sind barrierefreie und lebendige Orte der Begegnung, an denen sich Besucher sicher und wohlfühlen, Einkäufe tätigen und soziale Kontakte pflegen können. Als wichtiger Bestandteil des öffentlichen Raums übernehmen wir Verantwortung für die lokalen Gemeinschaften, in denen wir tätig sind. Eine hohe gesellschaftliche Qualität unserer Center wirkt sich positiv auf unsere Besucherfrequenz aus und stärkt unsere Wettbewerbsposition gegenüber dem Online-Handel. Folgende Handlungsfelder sind für uns von besonderer Bedeutung:
Insgesamt legen wir großen Wert darauf, sowohl die Zugänglichkeit unserer Center als auch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Besucher, Mieter und Geschäftspartner fortlaufend sicherzustellen.
Governance
Nachhaltigkeit ist in unseren Steuerungsstrukturen verankert – in der Vorstandsvergütung, in unseren Zertifizierungsstandards und in den Anforderungen an Geschäftspartner und Lieferanten. Diese Verankerung ist kein Selbstzweck. Unser Ziel ist eine dauerhaft stabile Wertentwicklung unseres Shoppingcenter-Portfolios bei gleichzeitig hohem Liquiditätsüberschuss.
Um die Integrität und den guten Ruf der Deutsche EuroShop zu wahren und zu fördern, haben wir verbindliche Verhaltenskodizes formuliert. Sie dienen dazu, Orientierung für unser tägliches Handeln zu bieten. Zudem unterstreichen die Kodizes unsere dauerhafte Verpflichtung, sämtliche geltenden Gesetze einzuhalten und Verantwortung zu übernehmen – sowohl für den Schutz der Umwelt als auch für das Wohlergehen der Menschen, die mit und für uns tätig sind oder unsere Center besuchen. Durch integres und verantwortungsbewusstes Verhalten stärken wir das Vertrauen unserer Stakeholder – und sichern langfristig den Erfolg unseres Unternehmens.
Ausgewählte Aktivitäten zur Strategieumsetzung
Im Jahr 2025 haben wir unsere Strategie im Rahmen verschiedener Nachhaltigkeitsprojekte in unseren Shoppingcentern konkret umgesetzt. Nachfolgend befindet sich eine exemplarische Auswahl unserer Aktivitäten:
Das Ladekonzept für unser Portfolio
Center mit Ladepunkten1
|
Objekt |
Anzahl Ladepunkte |
Ladeart |
Anbieter/CPO |
|
Rhein-Neckar-Zentrum, Viernheim/Mannheim |
44 + 1 Wechselstation |
AC/DC/HPC |
Allego,Tesla, Nio |
|
Rathaus-Center, Dessau |
4 |
AC |
Stadtwerke Dessau |
|
A10 Center, Wildau/Berlin |
22 |
DC/HPC |
Allego,Tesla |
|
Forum, Wetzlar |
4 |
AC |
ECE Energy |
|
Main-Taunus-Zentrum, Sulzbach/Frankfurt |
22 + 1 Wechselstation |
AC/HPC |
Symcharge, Tesla, Allego, Nio |
|
Olympia, Brünn, Tschechische Republik |
38 |
DC/AC |
Tesla, E.ON Drive, Teplárny Brno |
1 Weitere Standorte befinden sich in der Planung.| AC = Wechselspannung | DC = Gleichspannung und höhere Leistung | HPC = High-Power-Charging
Grüne Finanzierungen
Grüne Finanzierungen ermöglichen es uns, unsere Nachhaltigkeitsstrategie mit unserer Finanzierungsstrategie zu verbinden. Zudem können wir mithilfe grüner Finanzierungen die Erwartungen unserer Stakeholder, etwa unserer Besucher, Mieter, Geschäftspartner und Investoren, noch besser erfüllen. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche EuroShop im Jahr 2025 mehrere grundlegende Projekte im Zusammenhang mit grünen Finanzierungen umgesetzt.
Green Finance Framework entwickelt
Im ersten Quartal 2025 haben wir erstmals ein Rahmenwerk für grüne Finanzierungen, ein sogenanntes Green Finance Framework, entwickelt und veröffentlicht. Das Framework wurde im Rahmen einer Second-Party Opinion von Sustainable Fitch als „Excellent“ bewertet, was dem höchsten Rating entspricht. Zudem bestätigte die Second-Party Opinion, dass Transaktionen gemäß dem Rahmenwerk mit den „Green Bond Principles“ der International Capital Markets Association sowie den „Green Loan Principles“ der Loan Market Association, der Loan Syndications and Trading Association und der Asia Pacific Loan Market Association im Einklang stehen. Sowohl das Green Finance Framework als auch die Second-Party Opinion von Sustainable Fitch stehen auf der Website der Deutsche EuroShop als Download zur Verfügung.
Green Bond erfolgreich platziert
Auf Grundlage unseres Green Finance Frameworks konnten wir bereits im Juni 2025 unseren ersten Green Bond platzieren. Die Anleihe hat ein Volumen von 500 Mio. €, einen jährlichen Zinssatz von 4,50 % und eine Laufzeit von 5,3 Jahren bis Oktober 2030. Sie wurde von S&P Global Ratings mit einem Rating von BBB- eingestuft, welches das starke Investment-Grade-Kreditprofil der Deutsche EuroShop reflektiert. Die Notierung erfolgte am Euro-MTF-Markt der Luxemburger Börse. Insgesamt stieß die Anleiheemission auf großes Investoreninteresse und war siebenfach überzeichnet.
Im Rahmen der Emission verpflichtete sich die Deutsche EuroShop, einen Betrag in Höhe des Nettoerlöses zur Finanzierung oder Refinanzierung qualifizierter Projekte („Eligible Green Projects“) gemäß ihrem Green Finance Framework zu verwenden. Um unsere Investoren transparent über die Verwendung und Wirkung der Mittel aus dem Green Bond zu informieren, haben wir nach erfolgreicher Platzierung der Anleihe eine entsprechende Berichterstattung vorbereitet. So konzentrierten wir uns ab dem dritten Quartal 2025 auf die Erstellung eines sogenannten Green Finance Reports.
Green Finance Report veröffentlicht
Im April 2026 haben wir unseren ersten Green Finance Report plangemäß veröffentlicht und damit alle Reporting-Anforderungen aus unserem Green Finance Framework erfüllt. Diese hatten sich durch die erstmalige Nutzung grüner Finanzierungsinstrumente im Jahr 2025 neu ergeben. Ein Green Finance Report dient vor allem dazu, detaillierte Informationen bereitzustellen, wie Erlöse aus grünen Finanzierungsinstrumenten eingesetzt wurden und welche positive Wirkung sie letztlich erzielt haben.
Bei der Strukturierung und Aufbereitung unseres Green Finance Reports haben wir uns primär an den Empfehlungen des Harmonized Framework for Impact Reporting der International Capital Markets Association orientiert. Entsprechend wurde unter anderem der genaue Prozess und der aktuelle Stand der Mittelallokation beschrieben. Zudem enthält der Report weiterführende Informationen zur konkreten, positiven Wirkung der Mittelverwendung auf Klima und Umwelt. Hierfür wurden insbesondere die Ergebnisse unserer Nachhaltigkeitszertifizierungen sowie einige ausgewählte Fallbeispiele zur Veranschaulichung aufgenommen. Der Green Finance Report wurde mit Limited Assurance durch unsere Wirtschaftsprüfer geprüft.
ESG-Policies
Als Ergebnis unserer Wesentlichkeitsanalyse haben wir im November 2025 ESG-Policies eingeführt, die verbindliche Verhaltens- und Nachhaltigkeitsstandards für unser Unternehmen und unsere Geschäftspartner definieren. Damit konnten wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiter stärken.
ESG-Policies im Überblick
Zu den ESG-Policies zählen ein Verhaltenskodex für Mitarbeiter, ein Verhaltenskodex für Geschäftspartner und Lieferanten sowie themenspezifische Policies zu Klimaschutz & Energie, Wasser sowie Umweltschutz & Abfall. Die Policies definieren verbindliche Standards für ethisches Handeln, faire Zusammenarbeit und den umweltbewussten Betrieb unserer 21 Shoppingcenter im In- und Ausland. Sie sind jederzeit über unsere Unternehmenswebsite abrufbar und orientieren sich an gesetzlichen Vorgaben sowie internationalen und nationalen Standards.
Verhaltenskodex für Mitarbeiter
In unserem Verhaltenskodex für Mitarbeiter definieren wir unsere Unternehmenskultur und bieten Orientierung für unser tägliches Handeln. Der Verhaltenskodex beschreibt zentrale Prinzipien unseres intern und extern praktizierten Geschäftsverhaltens und hilft uns, Nachhaltigkeitsaspekte und ESG-Kriterien in klare Governance-Strukuren zu integrieren. Damit liefert der Kodex allen Mitarbeitern der Deutsche EuroShop klare Leitplanken für akzeptables Verhalten, auch in schwierigen Situationen.
Verhaltenskodex für Geschäftspartner und Lieferanten
In unserem Verhaltenskodex für Geschäftspartner und Lieferanten werden die grundsätzlichen Verhaltensweisen aufgelistet, die aus unserer Sicht mit einer ethischen, sozialen und ökologischen Verantwortung einhergehen. Die Deutsche EuroShop erwartet von ihren Geschäftspartnern und Lieferanten eine integre, faire und nachhaltige Umsetzung ihrer Geschäftsaktivitäten. Der Anwendungsbereich dieses Verhaltenskodex umfasst alle Geschäftspartner und Lieferanten der Deutsche EuroShop sowie deren Sublieferanten.
Klima- und umweltschutzbezogene Policies
In unseren themenspezifischen Policies zu Klimaschutz & Energie, Wasser sowie Umweltschutz & Abfall definieren wir unsere entsprechend zugehörigen Handlungsgrundsätze, Leitlinien und Verpflichtungen. Zudem werden unsere wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie konkrete Ziele und Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung in den jeweiligen Handlungsfeldern beschrieben.
Maßnahmen zur Umsetzung
Klare Prozesse, ein systematisches Monitoring und umfassende Schulungen gewährleisten eine konkrete Umsetzung unserer ESG-Policies im Tagesgeschäft. U. a. absolvierte die gesamte Belegschaft der Deutsche EuroShop eine mehrstündige Schulung zu den Inhalten des Verhaltenskodex. Für die erfolgreiche Schulungsteilnahme erhielten 100 % der Mitarbeiter der Deutsche EuroShop ein eigenes Zertifikat von einem spezialisierten, externen Schulungsanbieter. Neben der Policy-Schulung absolvierten alle Mitarbeiter der Deutsche EuroShop auch ein umfassendes Training zur verantwortungsvollen Nutzung von Künstlicher Intelligenz unter Berücksichtigung der europäischen KI-Verordnung.
Mit der Einführung der neuen ESG-Policies erreichte die Deutsche EuroShop im Berichtszeitraum einen wichtigen Meilenstein, um Transparenz, Integrität und die Übernahme von Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft und Investoren weiter zu fördern. Zugleich stärken die Policies auch die Resilienz der Deutsche EuroShop und leisten einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Zukunftsfähigkeit.
Ökostrom
Alle unsere 21 Shoppingcenter hatten bereits Lieferverträge mit Versorgern, die regenerative Energiequellen wie z. B. Wasserkraft zur Stromerzeugung nutzen. Ab 2025 beziehen jedoch alle 21 Center ausschließlich Ökostrom, und alle deutschen Center werden durch ein Power Purchase Agreement (PPA) mit Ökostrom versorgt.
Unsere 21 Shoppingcenter bezogen 2025 insgesamt rund 76,4 Mio. kWh Ökostrom. Das entspricht 100 % des Strombedarfs für den Betrieb unserer Einkaufszentren. Der Kohlendioxid-Ausstoß hat sich dadurch nach vorsichtigen Berechnungen um rund 32.717 Tonnen reduziert – das entspricht dem CO2-Jahresausstoß von über 1.487 Zweipersonenhaushalten. Zusätzlich wird der Energieverbrauch unserer Shoppingcenter z. B. mit Wärmetauschern und LED-Lampen reduziert.
Wenn Dächer mehr können
Klimaanpassung im Shoppingcenter
Was passiert eigentlich auf den Dächern unserer Shoppingcenter? Im Billstedt-Center Hamburg wurde genau dort angesetzt – im Rahmen eines Forschungsprojekts mit dem Ziel, neue technische ESG-Lösungen zu entwickeln und Immobilien besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Ausgangspunkt ist eine zentrale Herausforderung: Extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden und Starkregen treten immer häufiger auf. Im Rahmen des Projekts wurde daher auf der Dachfläche des Centers erprobt, wie sich Gebäude und ihr Umfeld durch innovative, miteinander vernetzte Maßnahmen widerstandsfähiger machen lassen.
Ein wesentlicher Ansatz ist die gezielte Nutzung von Dachflächen. Begrünte Dächer können Regenwasser aufnehmen, speichern und durch Verdunstung zur Kühlung beitragen. So wird nicht nur das Mikroklima verbessert, sondern auch die Kanalisation bei Starkregen entlastet und die Artenvielfalt in urbanen Räumen gefördert.
Darüber hinaus wurde untersucht, wie sich Dachflächen für die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln nutzen lassen. Sogenannte Rooftop-Farms ermöglichen es, bislang ungenutzte Flächen sinnvoll einzubinden und gleichzeitig regionale Wertschöpfung zu schaffen.
Ein weiterer Bestandteil des Forschungsprojekts ist der Einsatz digitaler Steuerungssysteme. Sensoren erfassen Wetter- und Klimadaten und helfen dabei, Wasser und Kühlung bedarfsgerecht zu steuern. Ziel ist es, Ressourcen effizient einzusetzen und gleichzeitig den Komfort für Besucher und Mieter zu erhöhen.
Das Projekt dient dazu, neue Ansätze unter realen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse können künftig dazu beitragen, die Nachhaltigkeit und Klimaresilienz von Immobilien gezielt zu verbessern.
Genuss trifft Verantwortung
Der Food Garden als nachhaltiger Lebensraum
Mit dem Food Garden im Main-Taunus-Zentrum wurde ein Konzept realisiert, das ökologische, soziale und ökonomische Aspekte systematisch miteinander verbindet. Bereits in der Planungs- und Bauphase standen Maßnahmen im Fokus, die sowohl zur Reduktion von Umweltbelastungen als auch zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen.
Ein wesentlicher Baustein ist die ressourcenschonende Bauweise. Die Gebäude wurden überwiegend in Holzbauweise errichtet. Als nachwachsender Rohstoff bindet Holz CO2 und trägt damit zur Verbesserung der Klimabilanz bei. Gleichzeitig ermöglicht die Bauweise eine flexible und nachhaltige Nutzung der Flächen.
Auch im Bereich Wassermanagement wurden gezielte Maßnahmen umgesetzt. Regenwasser wird vor Ort zurückgehalten, gespeichert und für die Bewässerung genutzt. Versickerungsfähige Flächen und eine angepasste Gestaltung tragen dazu bei, Abflussspitzen bei Starkregen zu reduzieren und die Kanalisation zu entlasten. Diese Maßnahmen unterstützen die Anpassung an zunehmende Extremwetterereignisse.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Biodiversität. Die Auswahl von mehr als 70 heimischen Pflanzenarten schafft Lebensräume für Insekten und andere Tierarten und stärkt die ökologische Qualität des Standortes. Ergänzt wird dies durch gezielte Maßnahmen zum Artenschutz, etwa durch die Installation von Fledermauskästen.
Darüber hinaus wurde ein umweltfreundliches Beleuchtungskonzept umgesetzt. Warmweiße, dimmbare Lichtquellen mit reduziertem Blauanteil sowie bewusst eingeplante Dunkelbereiche tragen dazu bei, Lichtemissionen zu minimieren und den natürlichen Lebensrhythmus nachtaktiver Tiere zu schützen.
In der Gesamtbetrachtung leisten diese Maßnahmen Beiträge zu zentralen Umweltzielen, insbesondere in den Bereichen Klimaanpassung, Schutz von Ökosystemen und nachhaltige Ressourcennutzung. Der Food Garden zeigt damit exemplarisch, wie sich ESG-Anforderungen und Aufenthaltsqualität in modernen Handelsimmobilien miteinander verbinden lassen.
Soziales Engagement in den Centern
Im Geschäftsjahr 2025 wurde das soziale Engagement in den Shoppingcentern weiter gezielt gestärkt. Die Aktivitäten werden dabei maßgeblich durch das beauftragte Centermanagement vor Ort initiiert und umgesetzt. Die Center fungieren so als Plattformen für gesellschaftliche Teilhabe, lokale Vernetzung und konkrete Unterstützung im Alltag.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die konsequente Ausrichtung an lokalen Bedürfnissen. In enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und kommunalen Partnern wurden zahlreiche Projekte realisiert – von Spendenaktionen für bedürftige Kinder und Familien bis hin zur Unterstützung sozialer Einrichtungen und Bildungsangebote. Beispiele reichen von der Sammlung von Schulmaterialien für den Schulstart über Wunschbaumaktionen zur Weihnachtszeit bis hin zu gezielten Hilfsmaßnahmen für Einzelfälle, etwa bei schweren Erkrankungen.
Darüber hinaus gelingt es, Besucher aktiv in das gesellschaftliche Engagement einzubinden. Formate wie spendenbasierte Aktionen oder Mitmachkampagnen verbinden den Centerbesuch mit einem konkreten sozialen Beitrag. Initiativen wie „Shopping mit Herz“ zeigen, wie sich Konsum und Engagement sinnvoll verknüpfen lassen, indem Kunden selbst über die Verteilung von Spendengeldern mitentscheiden und so lokale Projekte direkt unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Ehrenamt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Charity-Events, Kooperationen mit Organisationen wie Lions Clubs oder Rotaract sowie Ehrenamtsbörsen schaffen Sichtbarkeit für freiwilliges Engagement und stärken die lokale Gemeinschaft. Gleichzeitig etablieren sich die Center zunehmend als Orte der Begegnung, an denen gesellschaftliche Themen präsent sind und Austausch gefördert wird.
Ergänzend dazu leisten zahlreiche Informations- und Bildungsformate einen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Ausstellungen, Präventionskampagnen und interaktive Aktionen greifen Themen wie Gesundheit, Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung auf und machen diese für breite Zielgruppen zugänglich.
Insgesamt zeigen die vielfältigen Maßnahmen, dass die Center über ihre klassische Handelsfunktion hinaus eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben ihrer Regionen einnehmen. Durch das Engagement vor Ort entstehen konkrete Mehrwerte für die lokalen Gemeinschaften – von finanzieller Unterstützung über Sichtbarkeit für soziale Themen bis hin zur aktiven Einbindung der Besucher.
Hinweisgebersystem
Was ist ein Hinweisgebersystem? Compliance kompakt
Als börsennotiertes Unternehmen ist es – auch im Interesse unserer Aktionäre – unsere Pflicht, jede Form unrechtmäßigen oder gar kriminellen Handelns innerhalb des eigenen Einflussbereichs zu verhindern. Dazu gehört, Meldewege bereitzustellen, damit Mitarbeiter und externe Personen einfach und vertraulich Hinweise auf ein mögliches Fehlverhalten geben können.
Große Wirtschaftsskandale wie der Fall „Wirecard“ oder das sogenannte „Diesel-Gate“ sorgen dafür, dass sich das Thema „Whistleblowing“ in den Nachrichten hält und der Gesetzgeber weitere Regulierungen vorantreibt – zuletzt die EU-Whistleblowing-Richtlinie, die in Deutschland in das sogenannte Hinweisgeberschutzgesetz mündete. In diesem Zusammenhang tauchen die Begriffe Whistleblowing-System oder Hinweisgebersystem häufig auf.
Mittels eines Hinweisgebersystems können Whistleblower bzw. Hinweisgeber – beispielsweise Beschäftigte eines Unternehmens bzw. einer Organisation, Lieferanten oder Kunden – anonyme Hinweise über beobachtete Missstände oder Regelverstöße melden, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen. Hinweisgeber müssen sich also nicht vor Kündigung, Diskriminierung am Arbeitsplatz oder Einschüchterung fürchten.
Bei einem digitalen Hinweisgebersystem, so wie es die Deutsche EuroShop einsetzt, handelt es sich um eine Software (genauer gesagt um eine Software-as-a-Service-Lösung), über die Hinweisgeber eine Meldung auf unserer Website abgeben können. Das Meldesystem ist damit zu jeder Zeit und von jedem Ort aus erreichbar und liefert eine zentrale Anlaufstelle für Hinweisgeber.
Beim Melden ist eine sogenannte Fallmaske auszufüllen, über die wichtige Informationen abgefragt werden. Dabei steht es dem Hinweisgeber frei, ob er seine persönlichen Daten hinterlässt oder ob er anonym meldet. In diesem Fall legt das Meldesystem ein Postfach an, über das der Fallbearbeiter mit dem Hinweisgeber weiter kommunizieren kann, ohne die Identität offenlegen zu müssen. Das System ist dabei leicht und intuitiv bedienbar. Geht ein Hinweis beim Compliance Manager ein, prüft er den Fall und leitet weitere Schritte ein. Dabei ist nach Wunsch jederzeit eine vollständige Anonymität des Hinweisgebers gewährleistet.
www.deutsche-euroshop.de/compliance
Bericht EPRA sBPR – 2025
Einführung
Wir berichten über unsere Energie-, Treibhausgas-, Wasser- und Abfallauswirkungen sowie über soziale und Governance-Maßnahmen in Übereinstimmung mit der vierten Ausgabe der Richtlinien aus den European Public Real Estate Association (EPRA) Sustainability Best Practices Recommendations (sBPR). Unsere Berichterstattung ist in zwei Abschnitte unterteilt:
Übergreifende Empfehlungen
Organisatorische Grenzen
Wir verwenden für unsere Datengrenzen den Ansatz der operativen Kontrolle. Dieser umfasst 21 Vermögenswerte. Zwischen 2024 und 2025 gab es keine Veränderungen in unserem Portfolio, sodass der Umfang der Vermögenswerte, die in unsere absoluten und flächenbereinigten Leistungskennzahlen einfließen, unverändert geblieben ist.
Abdeckung
Unser Bericht umfasst alle Immobilien innerhalb der oben definierten organisatorischen Grenzen, bei denen wir als Vermieter für den Einkauf von Versorgungsleistungen verantwortlich sind (siehe Grenzen – Berichterstattung über den Verbrauch von Vermietern und Mietern). Unsere EPRA-Angaben für 2025 umfassen 100 % des Portfolios.
Schätzung des vom Vermieter erfassten Verbrauchs an Versorgungsleistungen
Die geschätzten Daten unseres Verbrauchs an Versorgungsleistungen teilen sich wie folgt auf: Strom (<4 %), Fernwärme (<2 %), Brennstoffe (0 %), Wasser (etwa 20 %) und Abfall (etwa 5 %). Für die Vollständigkeit der Berichterstattung füllen wir eventuell bestehende Datenlücken durch Berechnungen, die auf früheren Verbrauchszahlen basieren.
Grenzen – Berichterstattung über den Verbrauch von Vermieter und Mietern
Der angegebene Stromverbrauch umfasst nur den Strom, den wir als Vermieter kaufen, und bezieht sich auf die Gemeinschaftsbereiche. Bei einem Shoppingcenter umfassen die Stromverbrauchszahlen den Verbrauch des Vermieters sowie der Gemeinschaftsbereiche.
Da es bei Brennstoff, Fernwärme und -kälte, Wasser und Abfall nicht möglich ist, den Verbrauch von Gemeinschafts- und Mieterbereichen zu trennen, sind die Daten der Mieter in den angegebenen Zahlen enthalten.
Analyse – Normalisierung
Bei der Berechnung der Intensitäten haben wir unterschiedliche Methoden angewendet, weil wir davon überzeugt sind, dass damit der Verbrauch unserer Shoppingcenter besser dargestellt wird. Wir berechnen die Energie- und Treibhausgasintensität auf Grundlage von Quadratmetern und die Wasserintensität auf Grundlage der Besucherzahl, da unser Wasserverbrauch stark von der Besucherzahl abhängt.
Aus dem gleichen Grund berichten wir für unsere eigenen Büros über die Energie- und Emissionsintensität anhand der von uns genutzten Fläche, während die Wasserintensität anhand der Gesamtzahl der Mitarbeiter berechnet wird.
Analyse – Segmentanalyse (nach Objektart, geografischem Standort)
Wir haben keine Segmentanalyse durchgeführt, da sich unser Portfolio aus Shoppingcentern zusammensetzt, die in ähnlichen Klimazonen liegen sowie ein ähnliches Alter und größtenteils eine ähnliche EPC-Bewertung aufweisen.
Third Party Assurance (Bestätigung durch unabhängige Dritte)
Wir haben keine Third Party Assurance.
Offenlegung zu eigenen Büros
Der Verbrauch für die von uns selbst genutzten Büros wird getrennt von unserem Portfolio ausgewiesen.
Leistungsnarrativ
Portfolioleistung
Energie
Der Stromverbrauch reduzierte sich in absoluten Zahlen und auf vergleichbarer Fläche von 80,6 Mio. kWh im Jahr 2024 um 5,1 % auf 76,4 Mio. kWh im Jahr 2025. Diese Reduzierung erfolgte parallel zu den laufenden Energieeffizienzmaßnahmen, die in allen Zentren durchgeführt wurden. Wir haben den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien erhöht. Inzwischen stammen 100 % des Stroms für den Betrieb unserer 21 Shoppingcenter aus erneuerbaren Energien, während es 2024 noch 82 % waren.
Der Fernwärme- und Fernkälteverbrauch stieg von 30,1 Mio. kWh um 11,9 % auf 33,6 Mio. kWh. Der Anstieg zeigte sich bei nahezu allen Objekten und ist primär auf wetterbedingte Einflüsse zurückzuführen. Für drei Zentren lagen uns keine Dezemberdaten vor, sodass wir diese anhand der Verbrauchsmuster des Vorjahresmonats extrapolieren mussten. Der Brennstoffverbrauch nahm vergleichbar zu: um 10,5 % von 25,4 Mio. kWh auf 28,0 Mio. kWh.
Die Energieintensität der Gebäude stieg geringfügig um 1,5 %, von 89,65 kWh/m² im Jahr 2024 auf 91,02 kWh/m² im Jahr 2025.
Treibhausgasemissionen
Wie im letzten Jahr haben wir sowohl marktbasierte als auch standortbezogene Scope-2-Treibhausgasemissionen gemeldet.
Aufgrund des höheren Brennstoffverbrauchs stiegen die Scope-1-Emissionen von 5.151 tCO₂e im Jahr 2024 um 10,5 % auf 5.692 tCO₂e im Jahr 2025.
Die indirekten, marktbasierten Scope-2-Treibhausgasemissionen verringerten sich von 13.724 tCO₂e im Jahr 2024 um 45,3 % auf 7.512 tCO₂e im Jahr 2025. Dieser erhebliche Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass nun alle Zentren zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Die marktbasierte THG-Intensität verringerte sich von 0,0124 tCO₂e/m² im Jahr 2024 um 30,0 % auf 0,0087 tCO₂e/m² im Jahr 2025.
Die standortbezogenen Scope-2-Emissionen stiegen um 5,7 % von 38.057 tCO₂e auf 40.229 tCO₂e. Die marktbasierte THG-Intensität erhöhte sich um 6,3 % von 0,0285 tCO₂e/m² auf 0,0303 tCO₂e/m².
Für die Berichterstattung 2025 sind wir dazu übergegangen, Emissionsfaktoren aus der GaBi-Datenbank zu verwenden. Die neuen Emissionsfaktoren basieren auf einer wissenschaftlich präziseren, international anerkannten Methode, die eine höhere Transparenz und Datenqualität bietet. Diese Veränderung führte zu Abweichungen von den Vorjahresberechnungen, da die neuen Faktoren für differenziertere und aktuellere validierte Emissionswerte sorgen.
Wasser
Der Wasserverbrauch reduzierte sich in absoluten Zahlen und auf vergleichbarer Fläche von 568.308 m³ im Jahr 2024 um 1,4 % auf 560.070 m³ im Jahr 2025. Dieser Rückgang liegt im Rahmen der üblichen betrieblichen Schwankungen und ist auf eine Kombination aus Faktoren zurückzuführen, darunter geringere Kühlbedarfe sowie fortlaufende Effizienzmaßnahmen. Die Intensität des Wasserverbrauchs pro Besucher ging um 0,8 % von 0,00372 m³ auf 0,00369 m³ zurück.
Fünf Zentren, in denen für das laufende Jahr keine Daten vorlagen, setzten den Vorjahresverbrauch an. Wo monatliche Daten fehlten, wurden die monatlichen Verbrauchsmuster des Vorjahres angewendet.
Weiterhin stammen 100 % unseres Wassers aus der kommunalen Versorgung.
Abfall
Wir arbeiten nach wie vor mit den Mietern zusammen, um Mülltrennung zu fördern und den Anteil der recycelten Abfälle zu erhöhen. Dazu führen wir laufend Abfallwirtschaftsanalysen und Kommunikationsinitiativen durch.
Der Abfall reduzierte sich in absoluten Zahlen und auf vergleichbarer Fläche von 9.772 t im Jahr 2024 um 3,4 % auf 9.444 t im Jahr 2025.
Die Recyclingquote ging von 36 % auf 35 % zurück, während sich die Kompostierung von 8 % auf 7 % verringerte. Dementsprechend wuchs der Anteil des Abfalls, der der Verbrennung zugeführt wurde, von 56 % auf 58 %.
Für sieben unserer 21 Shoppingcenter liegen uns keine Daten zum Biomüll vor. In fünf Zentren wurden monatliche Prognosen für Abfallmengen erstellt. In einem der Zentren wurde der Mix aus Recycling- und organischem Abfall geschätzt. Die tatsächlichen Werte waren nach einem Dienstleisterwechsel nicht bekannt.
Gebäudezertifizierung
Im Jahr 2025 verfügten 100 % unseres Portfolios (nach Objekten) über Gebäudezertifizierungen. Nach Mietfläche erhielten 3 % des Portfolios die Platin-Zertifizierung der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V.), 97 % verfügen über die Gold-Zertifizierung. Dies entspricht den Werten von 2024.
Unsere Aufteilung für 2025 ist wie folgt:
DGNB Platin:
Dies macht 3 % unseres Portfolios nach vermietbarer Fläche aus.
DGNB Gold:
Inland
Ausland
Zusammen machen diese Zentren 97 % unseres Portfolios nach vermietbarer Fläche aus.
Andere erwähnenswerte ESG-Aktivitäten im Jahr 2025
Entwicklung eines Rahmenwerks für grüne Finanzierungen (Green Finance Framework)
Im Jahr 2025 veröffentlichte die Deutsche EuroShop erstmals ein Rahmenwerk für grüne Finanzierungen, das sogenannte Green Finance Framework. Das Rahmenwerk verbindet die Nachhaltigkeitsstrategie mit der Finanzierungsstrategie des Unternehmens und unterstreicht den Beitrag der Deutsche EuroShop zu übergeordneten Nachhaltigkeitszielen wie den Umweltzielen der EU und den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (UN SDGs).
Angebot grüner Anleihen (Green Bonds)
Im Juni 2025 emittierte die Deutsche EuroShop erfolgreich ihre erste grüne Anleihe und setzte damit einen wichtigen Meilenstein in der nachhaltigen Finanzierungsstrategie des Unternehmens. Die Anleihe mit einem Gesamtnennwert von 500 Mio. € hat eine Laufzeit von 5,3 Jahren bis Oktober 2030 und wird mit einer jährlichen Rate von 4,50 % verzinst. S&P Global Ratings bewertete die Anleihe mit dem Investment-Grade-Rating BBB. Der Nettoerlös wird zur Finanzierung oder Refinanzierung förderfähiger Umweltprojekte im Einklang mit dem Rahmenwerk für das Green Finance Framework des Unternehmens eingesetzt, sodass nachhaltige Investitionen im gesamten Portfolio unterstützt werden.
ESG-Policies
Infolge der Wesentlichkeitsanalyse und der erfolgreichen Emission ihrer ersten grünen Anleihe hat die Deutsche EuroShop ihre Nachhaltigkeitsstrategie um neue ESG-Policies erweitert. Diese beinhalten einen Verhaltenskodex, einen Verhaltenskodex für Geschäftspartner und Lieferanten sowie Policies zu Klimaschutz und Energie, Wasser, Umweltschutz und Abfall. Die ESG-Policies basieren auf gesetzlichen Anforderungen und internationalen Standards und sind durch klare Prozesse, Schulungen und systematische Überwachung fest im Tagesgeschäft verankert.
Leistung der eigenen Büros
Im Jahr 2025 ging der Stromverbrauch um 4 % zurück, von 20.642 kWh im Jahr 2024 auf 19.842 kWh im Jahr 2025.
Der Verbrauch von Fernwärme und Fernkälte stieg um 18 % von 36.890 kWh auf 43.674 kWh, wodurch die Energieintensität der Gebäude um 10 % von 209,21 kWh/m² auf 230,99 kWh/m² stieg. In unseren Büros werden keine Brennstoffe verwendet.
Wie bei unserem Portfolio berichten wir auch über die Leistung unserer eigenen Büros nach einem marktbasierten Ansatz. Der gesamte von uns bezogene Strom stammt aus erneuerbaren Energien, weshalb wir einen Emissionsfaktor von 0 kg CO₂e/kWh verwenden. Da zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine marktbasierten Emissionsfaktoren für Fernwärme verfügbar waren, wurden standortbasierte Emissionsfaktoren verwendet.
Die marktbasierten Scope-2-Emissionen stiegen durch die Zunahme des Fernwärmeverbrauchs von 7,51 tCO₂e um 32 % auf 9,92 tCO₂e. Standortbezogen stiegen die Scope-2-Emissionen von 14,80 tCO₂e um 20 % auf 17,78 tCO₂e. Die marktbasierte THG-Intensität stieg von 0,03 tCO₂e/m² um 32 % auf 0,04 tCO₂e/m².
Der Wasserverbrauch ging im Jahr 2025 um 28 % von 35,58 m³ auf 25,76 m³ zurück. Ebenso sank die Intensität des Wasserverbrauchs in Gebäuden um 28 % von 4,40 m³ pro Person auf 3,20 m³ pro Person. Dieser Rückgang zeigt die bessere Wassereffizienz im gesamten Betrieb.
Die Gesamtabfälle im Jahr 2024 beliefen sich auf 0,28 t, wovon 44 % recycelt und 56 % der Verbrennung zugeführt wurden. Die Abfalldaten für das Jahr 2025 befinden sich noch in der abschließenden Prüfung.
Leistungskennzahlen Soziales und Governance
Wir berichten über die sBPR-Kennzahlen der EPRA aus den Bereichen Soziales und Corporate Governance, die angesichts unseres Mitarbeiterprofils wesentlich sind und für die wir die erforderlichen Informationen erheben können.
Die Deutsche EuroShop AG beschäftigt direkt sieben hauptamtliche Mitarbeiter und unser Vorstand besteht aus neun Mitgliedern. Entsprechend dem deutschen Aktienrecht hat die Deutsche EuroShop AG eine duale Führungs- und Kontrollstruktur mit zwei Organen – Vorstand und Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, von denen drei unabhängig sind.
Ohne den Vorstand sind 43 % unserer Mitarbeiter weiblich. Unsere Berichterstattung zur Geschlechtervielfalt steht im Einklang mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex, und unser Ansatz sowie unsere Leistungen sind im Kapitel „Corporate Governance“ dieses Berichts ausführlich beschrieben (siehe Seite 122). Informationen über die Zusammensetzung unseres Aufsichtsrats, unsere Verfahren zur Nominierung und Auswahl von Mitgliedern und die Vermeidung von Interessenkonflikten sind ebenfalls in diesem Abschnitt enthalten.
Im Jahr 2025 nahmen 71 % unserer Mitarbeiter an Schulungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 13,8 Stunden pro Person teil. Die Schulungen konzentrieren sich auf den Aufbau von Fähigkeiten und Kenntnissen, die wir zur Umsetzung unserer Geschäftsstrategie benötigen, sowie auf die Unterstützung der beruflichen Entwicklungsziele unserer Mitarbeiter. Emp-Dev ist als nicht zutreffend markiert, weil zwar alle Mitarbeiter jährlich mit dem Vorstand zusammentreffen und somit die Möglichkeit zu einem offenen Gespräch haben, diese Treffen aber nicht Teil eines formellen Beurteilungsprozesses sind.
Aufgrund der geringen Zahl an Mitarbeitern in Vollzeit (d. h. sieben Personen) gibt es keine separate Lohnpolitik zur Vermeidung von Diversity Gaps. Unser Verhaltenskodex belegt jedoch unseren Einsatz für eine faire und angemessene Vergütung im Einklang mit gesetzlichen und tariflich vereinbarten Bestimmungen. Da derzeit keine Funktion von mehr als einer Person wahrgenommen wird, gibt es bei der Deutsche EuroShop keine ungleiche Vergütung (Diversity Pay). Aus dem gleichen Grund ist eine Berichterstattung über Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter (H&S-Emp) nicht sinnvoll. Dennoch können wir berichten, dass sich im Berichtszeitraum keine Arbeitsunfälle ereignet haben. Im Jahr 2025 sind keine neuen Mitarbeiter in das Unternehmen eingetreten und unsere Fluktuationsrate betrug 0 %, während sie 2024 bei 15,38 % lag.
Die ECE als beauftragter Manager aller Shoppingcenter des Portfolios der Deutsche EuroShop AG hat einen externen Dienstleister für Arbeitsschutz beauftragt, der sicherstellt, dass unsere Vermögenswerte alle gesetzlichen Arbeitsschutzanforderungen erfüllen. Dieses Ziel wird erreicht, indem wir den Mitarbeitern umfangreiche Unterlagen, Richtlinien und Anweisungen zu Evakuierungsmaßnahmen im Brandfall zur Verfügung stellen, Ersthelfer und Brandschutzhelfer schulen und Anleitungen für Krisenfälle wie Terroranschläge bereithalten. Der externe Anbieter führt Risikobewertungen, Gefährdungsanalysen und Begehungen der Shoppingcenter zur Kontrolle der Betriebsrisiken durch und wertet Statistiken sowie Unfallberichte aus.
Darüber hinaus bieten wir den Mitarbeitern auf freiwilliger Basis Unterstützung bei der Raucherentwöhnung, sportliche Aktivitäten sowie psychologische Beratungsformate an. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der ECE bildet der externe Anbieter eine Arbeitsschutzorganisation, die vierteljährlich eine entsprechende Sitzung abhält, bei der die oben genannten Themen besprochen werden.
Im Hinblick auf H&S-Comp meldeten wir für die ECE Group insgesamt 84 Vorfälle. Vorfälle werden von den betroffenen Mitarbeitern digital über die Plattform Forms Query dokumentiert. Zwei Wochen vor jeder Arbeitsschutzsitzung wird das Frageformular heruntergeladen und an unseren externen Arbeitsschutzdienstleister Argumed weitergeleitet. Die Vorfälle werden dann in der gemeinsamen Sitzung des Arbeitsschutzausschusses (ASA) Sicherheit und Gesundheitsschutz besprochen. Argumed kontaktiert daraufhin das betreffende Shoppingcenter und erörtert gemeinsam mit den zuständigen Personen mögliche Maßnahmen.
Im Geschäftsjahr 2025 wurde das soziale Engagement in den Shoppingcentern zielgerichtet weiter verstärkt und es wurden zahlreiche Comty-Eng-Projekte durchgeführt. Diese Aktionen werden in erster Linie vom beauftragten Centermanagement vor Ort initiiert und umgesetzt. Damit dienen die Zentren als Plattformen für gesellschaftliche Teilhabe, lokale Netzwerke und praktische Unterstützung im Alltag.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist der konsequente Fokus auf lokale Bedürfnisse. Zusammen mit Vereinen, Initiativen und lokalen Partnern wurden zahlreiche Projekte realisiert – angefangen bei Spendenkampagnen für bedürftige Kinder und Familien über die Unterstützung sozialer Einrichtungen bis zu Bildungsprogrammen. Beispiele sind das Sammeln von Schulartikeln zum Start eines Schuljahres, ein „Wunschbaum“ an Weihnachten sowie zielgerichtete Hilfen in Einzelfällen, z. B. bei schweren Erkrankungen.
Darüber hinaus binden alle Zentren erfolgreich ihre Besucher in das soziale Engagement ein. Formate wie spendenbasierte Projekte oder Kampagnen zur Mitgestaltung verbinden einen Centerbesuch mit einem spürbaren sozialen Beitrag. Initiativen wie „Einkaufen mit Herz“ zeigen, wie Konsum und soziales Engagement sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Die Initiativen ermöglichen es Besuchern, Einfluss auf die Spendenverteilung zu nehmen und damit lokale Projekte direkt zu unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von ehrenamtlicher Arbeit und sozialem Zusammenhalt. Wohltätigkeitsveranstaltungen, Partnerschaften mit Organisationen wie den Lions Clubs oder Rotaract und Freiwilligenaustauschprogramme machen ehrenamtliche Arbeit sichtbarer und stärken die lokale Gemeinschaft. Gleichzeitig etablieren sich die Zentren zunehmend als Treffpunkte, an denen soziale Themen angesprochen werden und zum Dialog angeregt wird. Zahlreiche Informations- und Bildungsangebote stärken zudem die öffentliche Wahrnehmung. Themen wie Gesundheit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden durch Ausstellungen, Präventionskampagnen und interaktive Aktionen aufgegriffen und damit einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Diese verschiedenen Initiativen zeigen, dass die Zentren in ihren lokalen Gemeinschaften eine wichtige Rolle einnehmen, die über ihre herkömmliche wirtschaftliche Funktion hinausgeht. Das lokale Engagement schafft eine spürbaren Nutzen – von finanzieller Unterstützung über die Stärkung der Aufmerksamkeit für soziale Themen bis zur aktiven Einbindung der Besucher.
EPRA-Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung nach Standort
EPRA-Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung für unser Portfolio und unsere eigenen Büros finden Sie in den nachfolgenden Tabellen.
Kennzahlen der Umweltleistung des Portofolios
|
Indikator |
EPRA Code |
Maßeinheit |
2024 |
Abdeckung |
2025 |
Abdeckung |
Änderung |
|
Stromverbrauch insgesamt |
Elec-Abs |
kWh |
80.556.728,60 |
100% |
76.412.490,67 |
100% |
-5% |
|
Stromverbrauch insgesamt |
Elec-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
82,26 % |
100% |
100,00 % |
100% |
22% |
|
Stromverbrauch Like-for-like |
|
kWh |
80.556.728,60 |
100% |
76.412.490,67 |
100% |
-5% |
|
Gesamtenergieverbrauch von Fernwärme und -kälte |
DH&C-Abs |
kWh |
30.052.836,00 |
100% |
33.628.383,38 |
100% |
12% |
|
Gesamtenergieverbrauch von Fernwärme und -kälte |
DH&C-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
n/a |
100% |
n/a |
100% |
|
|
Like-for-like-Verbrauch von Fernwärme und -kälte |
DH&C-LFL |
kWh |
30.052.836,00 |
100% |
33.628.383,38 |
100% |
12% |
|
Gesamtenergieverbrauch aus Brennstoffen |
Fuels-Abs |
kWh |
25.360.427,71 |
100% |
28.019.725,21 |
100% |
10% |
|
Gesamtenergieverbrauch aus Brennstoffen |
Fuels-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
0 |
100% |
0 |
100% |
|
|
Like-for-like-Verbrauch von Kraftstoff |
Fuels-LFL |
kWh |
25.360.427,71 |
100% |
28.019.725,21 |
100% |
10% |
|
Energieintensität der Gebäude |
Energy-Int |
kWh/m² |
90 |
100% |
91 |
100% |
2% |
|
Direkte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 1 |
GHG-Dir-Abs |
tCO₂ |
5.151 |
100% |
5.692 |
100% |
10% |
|
Indirekte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 2 |
GHG-Indir-Abs |
tCO₂ (marktbasiert) |
13.724 |
100% |
7.512 |
100% |
-45% |
|
Indirekte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 2 |
GHG-Indir-Abs |
tCO₂ (standortbezogen) |
38.057 |
100% |
40.229 |
100% |
6% |
|
Intensität der THG-Emissionen von Gebäuden |
GHG-Int |
tCO₂/m² (marktbasiert) |
0,012 |
100% |
0,009 |
100% |
-30% |
|
Intensität der THG-Emissionen von Gebäuden |
GHG-Int |
tCO₂/m² standortbezogen) |
0,028 |
100% |
0,030 |
100% |
6% |
|
Wasserverbrauch insgesamt |
Water-Abs |
Gesamt m³ |
568.307,95 |
100% |
560.070,00 |
100% |
-1% |
|
Like-for-like-Wasserverbrauch |
Water-LFL |
m³ |
568.307,95 |
100% |
560.070,00 |
100% |
-1% |
|
Intensität des Wasserverbrauchs in Gebäuden |
Water-Int |
m³/Besucher |
0,004 |
100% |
0,004 |
100% |
-1% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
Tonnen |
9.772 |
100% |
9.444 |
100% |
-3% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
% recycelt |
36 |
100% |
35 |
100% |
-3% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
% kompostiert |
8 |
100% |
7 |
100% |
-13% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
% der Verbrennung zugeführt |
56 |
100% |
58 |
100% |
4% |
|
Vergleichbares Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
Tonnen |
9.772 |
100% |
9.444 |
100% |
-3% |
|
Vergleichbares Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
% recycelt |
36 |
100% |
35 |
100% |
-3% |
|
Vergleichbares Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
% kompostiert |
8 |
100% |
7 |
100% |
-13% |
|
Vergleichbares Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
% der Verbrennung zugeführt |
56 |
100% |
58 |
100% |
4% |
|
Art und Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
Cert-Tot |
% des Portfolios zertifiziert ODER Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
100% |
100% |
100% |
100% |
0% |
|
Art und Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
Cert-Tot |
% des Portfolios nach vermietbarer Fläche |
3 % DGNB Platin |
|
3 % DGNB Platin |
|
|
|
Art und Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
Cert-Tot |
% des Portfolios nach vermietbarer Fläche |
97 % DGNB Gold |
|
97 % DGNB Gold |
|
|
na = nicht zutreffend
n/a = keine Angaben
Die bisher verwendeten Emissionsfaktoren wurden durch CO₂e-Faktoren aus der GaBi-Datenbank ersetzt. Diese beruhen auf einer wissenschaftlich fundierteren, international anerkannten Methodik und bieten daher eine höhere Datenqualität und Transparenz. Diese Veränderung führte zu Abweichungen von den Vorjahresberechnungen, da die neuen Faktoren differenziertere und aktuellere validierte Emissionswerte enthalten. Infolgedessen weichen die berechneten Emissionen von den Vorjahreswerten ab.
Stromverbrauch insgesamt: Der Stromverbrauch des Vorjahres wurde für ein Center angesetzt.
Gesamtenergieverbrauch von Fernwärme und -kälte: Für drei Center fehlte der Dezember. In diesen Fällen wurde der monatliche Verbrauch des Vorjahres übernommen.
Like-for-like-Verbrauch von Kraftstoff: Der Stromverbrauch des Vorjahres wurde für fünf Center angesetzt. Für zwei Center fehlte der Dezember, bei einem Center fehlten die Monate Oktober bis Dezember. In diesen Fällen wurde der monatliche Verbrauch des Vorjahres übernommen.
Indirekte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 2: Rückgang, da alle Center inzwischen mit grüner Energie versorgt werden
Intensität der THG-Emissionen von Gebäuden: Rückgang, da alle Center inzwischen mit grüner Energie versorgt werden
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt): In fünf Zentren wurden monatliche Prognosen für Abfallmengen erstellt. Für ein Center wurden die Fraktionen AzV und Bio durch das Center geschätzt, da die tatsächlichen Mengen aufgrund eines Dienstleisterwechsels nicht bekannt sind.
Kennzahlen der Umweltleistung der eigenen Büros
|
Indikator |
EPRA Code |
Maßeinheit |
2024 |
Abdeckung |
2025 |
Abdeckung |
Änderung |
|
Stromverbrauch insgesamt |
Elec-Abs |
kWh |
20.642 |
100% |
19.847 |
100% |
-4% |
|
Stromverbrauch insgesamt |
Elec-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
100% |
100% |
100% |
100% |
0% |
|
Vergleichbarer Stromverbrauch |
Elec-LFL |
kWh |
20.642 |
100% |
19.847 |
100% |
-4% |
|
Gesamtenergieverbrauch durch Fernwärme und -kälte |
DH&C-Abs |
kWh |
36.89 |
100% |
43.674 |
100% |
18% |
|
Gesamtenergieverbrauch durch Fernwärme und -kälte |
DH&C-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
n/a |
100% |
n/a |
100% |
|
|
Vergleichbarer Verbrauch von Fernwärme und -kälte |
DH&C-LFL |
kWh |
36.89 |
100% |
43.674 |
100% |
18% |
|
Gesamtenergieverbrauch aus Brennstoffen |
Fuels-Abs |
kWh |
n/a |
100% |
n/a |
100% |
|
|
Gesamtenergieverbrauch aus Brennstoffen |
Fuels-Abs |
% aus erneuerbaren Quellen |
n/a |
100% |
n/a |
100% |
|
|
Vergleichbarer Verbrauch von Kraftstoff |
Fuels-LFL |
kWh |
n/a |
100% |
n/a |
100% |
|
|
Energieintensität der Gebäude |
Energy-Int |
kWh/m² |
209 |
100% |
231 |
100% |
10% |
|
Direkte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 1 |
GHG-Dir-Abs |
tCO₂ |
0 |
100% |
0 |
100% |
|
|
Indirekte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 2 |
GHG-Indir-Abs |
tCO₂ (marktbasiert) |
7,51 |
100% |
9,92 |
100% |
32% |
|
Indirekte Treibhausgasemissionen (insgesamt) Scope 2 |
GHG-Indir-Abs |
tCO₂ (standortbezogen) |
14,80 |
100% |
17,78 |
100% |
20% |
|
Intensität der THG-Emissionen von Gebäuden |
GHG-Int |
tCO₂/m² (marktbasiert) |
0,027 |
100% |
0,036 |
100% |
32% |
|
Wasserverbrauch insgesamt |
Water-Abs |
m³ |
35,58 |
100% |
25,76 |
100% |
-28% |
|
Vergleichbarer Wasserverbrauch |
Water-LFL |
m³ |
35,58 |
100% |
25,76 |
100% |
-28% |
|
Intensität des Wasserverbrauchs in Gebäuden |
Water-Int |
m³/Arbeitnehmer |
4,4 |
100% |
3,2 |
100% |
-28% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
Tonnen |
0,28 |
100% |
0,28 |
100% |
0% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
% recycelt |
44 |
100% |
44 |
100% |
0% |
|
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt) |
Waste-Abs |
% der Verbrennung zugeführt |
56 |
100% |
56 |
100% |
0% |
|
Vergleichbarer Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
Tonnen |
0,28 |
100% |
0,28 |
100% |
0% |
|
Vergleichbarer Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
% recycelt |
44 |
100% |
44 |
100% |
0% |
|
Vergleichbarer Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg |
Waste-LFL |
% der Verbrennung zugeführt |
56 |
100% |
56 |
100% |
0% |
|
Art und Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
Cert-Tot |
% des Portfolios zertifiziert ODER Anzahl der zertifizierten Vermögenswerte |
0 |
100% |
0 |
100% |
|
na = nicht zutreffend
n/a = keine Angaben
Die bisher verwendeten Emissionsfaktoren wurden durch CO₂e-Faktoren aus der GaBi-Datenbank ersetzt. Diese beruhen auf einer wissenschaftlich fundierteren, international anerkannten Methodik und bieten daher eine höhere Datenqualität und Transparenz. Diese Veränderung führte zu Abweichungen von den Vorjahresberechnungen, da die neuen Faktoren differenziertere und aktuellere validierte Emissionswerte enthalten. Infolgedessen weichen die berechneten Emissionen von den Vorjahreswerten ab.
In unserem Bürogebäude werden keine Brennstoffe verbraucht.
Strom, Fernwärme und Abfall werden anhand der Zahlen für das gesamte Gebäude berechnet und dem Flächenanteil des DES-Büros zugerechnet (DES hat ein Büro von 275 m² in einem Gebäude von 6.088 m²) berechnet, da diese nicht separat gemessen werden.
Stromverbrauch insgesamt: Der Verbrauch berücksichtigt sowohl den Eigenverbrauch in der Mietfläche als auch den Anteil am Verbrauch der Allgemeinflächen. Da für 2025 noch keine Daten zum Eigenverbrauch vorliegen, wurden die Daten aus 2024 verwendet.
Gewicht des Abfalls nach Entsorgungsweg (insgesamt): Das Abfallvolumen liegt noch nicht vor.
Leistungskennzahlen Soziales und Governance
|
Indikator |
EPRA Code |
Maßeinheit |
Indikator |
2024 |
2025 |
|
Geschlechtervielfalt |
Diversity-Emp |
% männliche und weibliche Mitarbeiter |
Aufsichtsrat |
33 % weiblich |
22 % weiblich |
|
Geschlechtervielfalt |
Diversity-Emp |
% männliche und weibliche Mitarbeiter |
Aufsichtsrat |
67 % männlich |
78 % männlich |
|
Geschlechtervielfalt |
Diversity-Emp |
% männliche und weibliche Mitarbeiter |
Vorstand |
100 % männlich |
100 % männlich |
|
Geschlechtervielfalt |
Diversity-Emp |
% männliche und weibliche Mitarbeiter |
Andere Mitarbeiter |
43 % weiblich |
43 % weiblich |
|
Geschlechtervielfalt |
Diversity-Emp |
% männliche und weibliche Mitarbeiter |
Andere Mitarbeiter |
57 % männlich |
57 % männlich |
|
Mitarbeiterschulung und -weiterbildung |
Emp-Training |
Durchschnittliche Stundenzahl |
Durchschnittliche Anzahl der von den Mitarbeitern im Berichtszeitraum absolvierten Schulungsstunden |
15,1 |
12,4 |
|
Mitarbeiterschulung und -weiterbildung |
Emp-Training |
% der Mitarbeiter |
Anzahl der Mitarbeiter |
63% |
71% |
|
Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter |
Emp-Dev |
% der Gesamtbelegschaft |
% aller Mitarbeiter, die während des Berichtszeitraums eine regelmäßige Leistungsbeurteilung und Laufbahnentwicklung erhalten haben |
na |
na |
|
Neueinstellungen & Fluktuation |
Emp-Turnover |
Gesamtzahl und Rate |
Neueinstellungen |
2 |
0 |
|
Neueinstellungen & Fluktuation |
Emp-Turnover |
Gesamtzahl und Rate |
Mitarbeiterfluktuation |
15 % |
0 % |
|
Zusammensetzung des höchsten Leitungsorgans |
Gov-Board |
Gesamtzahl |
Anzahl der Vorstandsmitglieder |
1 |
1 |
|
Zusammensetzung des höchsten Leitungsorgans |
Gov-Board |
Gesamtzahl |
Anzahl unabh./nicht geschäftsführende Verwaltungsratsmitglieder |
3 |
3 |
|
Zusammensetzung des höchsten Leitungsorgans |
Gov-Board |
Gesamtzahl |
Durchschnittl. Dauer der Mitgliedschaft |
5,3 |
4,5 |
|
Zusammensetzung des höchsten Leitungsorgans |
Gov-Board |
Gesamtzahl |
Anzahl der unabhängigen/nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder mit Kompetenzen in ökologischen und sozialen Themen |
2 |
2 |
|
Verfahren zur Ernennung und Auswahl des höchsten Leitungsorgans |
Gov-Selec |
Narrative Beschreibung |
Ernennungs- und Auswahlverfahren für den Verwaltungsrat und seine Ausschüsse sowie die spezifischen Kriterien für die Ernennung und Auswahl der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans |
Abschnitt Corporate Governance |
Abschnitt Corporate Governance |
|
Verfahren zum Umgang mit Interessenskonflikten |
Gov-COI. |
Narrative Beschreibung |
Verfahren, die sicherstellen, dass Interessenskonflikte vermieden und im höchsten Leitungsgremium gehandhabt werden sowie ihre Meldung |
Abschnitt Corporate Governance |
Abschnitt Corporate Governance |
na = nicht zutreffend.
Bitte lesen Sie den Abschnitt zur Performance.