529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2022-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-01-01 2023-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 ifrs-full:IssuedCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 ifrs-full:TreasurySharesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 ifrs-full:ReserveOfCashFlowHedgesMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 ifrs-full:StatutoryReserveMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 ifrs-full:AdditionalPaidinCapitalMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2023-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-12-31 deutsche-euroshop:OtherRetainedEarningsMember 529900Y9QTEFHFEKQ736 2024-01-01 2024-12-31 iso4217:EUR iso4217:EUR xbrli:pure xbrli:shares iso4217:EUR xbrli:shares
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG  
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT 2024  
INHALT  
Zusammengefasster Lagebericht .................................................................................................................. 1  
Grundlagen des Konzerns.............................................................................................................................. 1  
Geschäftsmodell des Konzerns, Ziele und Strategie ................................................................................ 1  
Steuerungssystem..................................................................................................................................... 3  
Wirtschaftsbericht......................................................................................................................................... 4  
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen..................................................... 4  
Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns ..................................... 7  
Ertragslage des Konzerns ......................................................................................................................... 9  
Finanzlage des Konzerns ........................................................................................................................ 17  
Vermögenslage des Konzerns ................................................................................................................ 21  
Nachtragsbericht ......................................................................................................................................... 24  
Prognosebericht .......................................................................................................................................... 24  
Risikobericht................................................................................................................................................ 27  
Grundsätze des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems.................................... 27  
Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem.......................................................................... 29  
Einschätzung der Gesamtrisikoposition .................................................................................................. 30  
Darstellung wesentlicher Einzelrisiken .................................................................................................... 31  
Chancenbericht............................................................................................................................................ 38  
Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen........................................... 40  
Übernahmerelevante Angaben ................................................................................................................... 40  
Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f, § 315d HGB)....................................................................... 41  
Berichterstattung zum Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG ......................................................... 42  
Loading SVG
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT  
Die im zusammengefassten Lagebericht bereitgestellten Informationen gelten für die Gesellschaft Deutsche  
EuroShop AG („Deutsche EuroShop AG“) bzw. für die Deutsche EuroShop AG und ihre konsolidierten  
Tochterunternehmen („Deutsche EuroShop Konzern“). In einem gesonderten Kapitel des  
zusammengefassten Lageberichts wird über den Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG berichtet.  
GRUNDLAGEN DES KONZERNS  
Geschäftsmodell des Konzerns, Ziele und Strategie  
Die Deutsche EuroShop AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Der Sitz der Gesellschaft  
ist in Hamburg. Die Deutsche EuroShop AG ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich  
in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Zum Immobilienportfolio gehören 21  
Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn und Tschechien. Die ausgewiesenen Umsätze  
erzielt der Konzern aus den Mieterlösen der vermieteten Flächen in den Einkaufszentren.  
Diese werden von eigenständigen Gesellschaften gehalten, über die die Deutsche EuroShop AG an 16  
Shoppingcentern zu 100 % und an fünf Shoppingcentern mit 50 % bis 95 % beteiligt ist. Weitere  
Informationen zur Einbeziehung dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss sind im Konzernanhang  
aufgeführt.  
Konzernführende Gesellschaft ist die Deutsche EuroShop AG. Sie ist verantwortlich für  
Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung und Kommunikation. Der  
Deutsche EuroShop Konzern ist zentral und in einer personell schlanken Struktur organisiert.  
Ziele und Strategie  
Die Unternehmensführung konzentriert sich auf Investments in qualitativ hochwertige Shoppingcenter in  
Innenstadtlagen und an etablierten Standorten, die das Potenzial für eine dauerhaft stabile Wertentwicklung  
haben. Die Erwirtschaftung eines hohen Liquiditätsüberschusses aus der Vermietung der Shoppingcenter,  
der zu einem wesentlichen Teil als jährliche Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden kann, ist ein  
wichtiges Anlageziel. Dazu investiert die Gesellschaft ihr Kapital nach dem Grundsatz der Risikostreuung  
in Shoppingcenter in verschiedenen europäischen Regionen; den Schwerpunkt bildet Deutschland.  
Indexierte und umsatzgebundene Gewerbemieten gewährleisten die gewünschte hohe Rentabilität.  
Der Deutsche EuroShop Konzern ist bestrebt, günstige Finanzierungsbedingungen zu nutzen und  
gleichzeitig seinen Pool an Kreditgebern und Finanzierungsquellen zu erhalten und zu erweitern. Der  
Konzern hat seine Investitionstätigkeit in der Vergangenheit hauptsächlich durch besicherte Kredite bei  
verschiedenen Kreditgebern finanziert. Zur weiteren Diversifizierung seiner Kapital- und  
Finanzierungsstruktur, insbesondere in einem Marktumfeld steigender Zinsen und tendenziell strengerer  
Kreditauflagen, prüft die Unternehmensführung eine Weiterentwicklung der Kapital- und  
Finanzierungsstruktur. Dabei werden auch Marktchancen für die Emission eines oder mehrerer  
Kapitalmarktinstrumente durch die Deutsche EuroShop AG abgewogen. Die Verschuldungsquote (LTV) des  
Konzerns könnte infolgedessen auf eine Bandbreite von 50 % bis 60 % erhöht werden. Eine Emission steht  
unter dem Vorbehalt der vorherrschenden Marktbedingungen und soll, abhängig vom  
Finanzierungsinstrument, über ein Investment Grade-Rating verfügen.  
Diversifiziertes Shoppingcenter-Portfolio  
Der Deutsche EuroShop Konzern verfügt über ein ausgewogen diversifiziertes Portfolio aus deutschen und  
europäischen Shoppingcentern. Bei Investitionen konzentriert sich die Unternehmensführung auf 1a-Lagen  
in Städten mit einem Einzugsgebiet von mindestens 300.000 Einwohnern, die einen hohen Grad an  
Investitionssicherheit bieten.  
Gelegenheiten nutzen, Werte maximieren  
Im Rahmen einer grundsätzlichen „Buy & Hold“-Strategie legt das Management stets mehr Wert auf die  
Qualität und Rendite der Shoppingcenter als auf die Wachstumsgeschwindigkeit des Portfolios. Es  
beobachtet den Markt kontinuierlich und nimmt durch Zu- und Verkäufe Portfolioanpassungen vor, wenn  
sich wirtschaftlich attraktive Gelegenheiten bieten.  
Durch kurze Entscheidungswege sowie hohe Flexibilität in Bezug auf mögliche Beteiligungs- und  
Finanzierungsstrukturen kann sich die Deutsche EuroShop AG auf unterschiedlichste  
Wettbewerbssituationen einstellen. Parallel dazu fokussiert sich die Konzernleitung auf die Wertoptimierung  
der vorhandenen Objekte im Portfolio.  
Differenziertes Mietensystem  
Ein wichtiger Bestandteil des Vermietungskonzepts ist ein differenziertes Mietensystem. Während  
Einzeleigentümer in Innenstädten oftmals darauf bedacht sind, die höchstmögliche Miete für ihre Immobilien  
zu erzielen (und dabei ein monostrukturiertes Einzelhandelsangebot entsteht), sorgt das Management des  
Deutsche EuroShop Konzerns mit einer Mischkalkulation für einen attraktiven Branchenmix und langfristig  
optimierte Mieterträge. Die Mietpartner zahlen eine branchenübliche Miete, die sich regelmäßig im  
Wesentlichen aus einer an den Verbraucherpreisindex gekoppelten Mindestmiete sowie einer  
umsatzabhängigen Miete zusammensetzt.  
Konzept des Erlebnis-Shoppings  
Das Centermanagement hat die Deutsche EuroShop AG an einen erfahrenen externen Partner, die  
Hamburger ECE Marketplaces GmbH & Co. KG, Hamburg (ECE Marketplaces“), ausgelagert. Die ECE-  
Unternehmensgruppe entwickelt, plant, realisiert, vermietet und managt seit 1965 Einkaufszentren. Mit  
derzeit etwa 200 Einkaufszentren im Management ist das Unternehmen europäischer Marktführer. Die  
Deutsche EuroShop AG sieht in einem professionellen Centermanagement den Schlüssel zum Erfolg eines  
Shoppingcenters. Es sorgt nicht nur für einheitliche Öffnungszeiten und eine stets freundliche, helle, sichere  
und saubere Einkaufsatmosphäre, sondern macht mit teils außergewöhnlichen Wareninszenierungen,  
Aktionen und Ausstellungen Shopping zum Erlebnis. Täglich besuchen 400.000 bis 500.000 Menschen die  
21 Deutsche EuroShop Center und lassen sich von der Branchen- und Gastronomievielfalt, dem  
Freizeitangebot sowie von Aktionen wie Modenschauen, Wissens- und Erlebnisausstellungen sowie  
Kinderattraktionen verschiedenster Art begeistern. Die Einkaufszentren werden so zu Marktplätzen, auf  
denen stets Neues und Spektakuläres geboten wird.  
Omni-Channel-Ansatz  
Die Deutsche EuroShop AG sieht eine immer engere Verbindung des stationären Handels mit dem  
Onlinehandel. Als Vermieterin von vielfältigen Flächen an erstklassigen Standorten fördert sie seit Jahren  
einen Omni-Channel-Ansatz für ihre Centerstandorte wie auch für ihre Mieter. Die Center des Portfolios  
sind die Kernelemente für die Einkaufserlebnisse der Gäste. Darüber hinaus fungieren sie als  
umfangreiches Warenlager. Die Betrachtung der Center als Micro-Hubs ermöglicht nicht nur einen höheren  
Absatz beim Einzelhändler und schnellere Lieferzeiten für Kunden, sondern leistet auch einen Beitrag zur  
CO-Reduktion durch verkürzte Transportwege.  
Loading SVG
Steuerungssystem  
Der Vorstand der Deutsche EuroShop AG leitet den Konzern nach den aktienrechtlichen Bestimmungen  
und einer Geschäftsordnung. Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Geschäftsverfahren des Vorstands  
sind in einer Geschäftsordnung sowie einem Geschäftsverteilungsplan festgelegt.  
Aus den Zielen, eine dauerhaft stabile Wertentwicklung der Shoppingcenter zu erreichen und einen hohen  
Liquiditätsüberschuss aus deren langfristiger Vermietung zu erwirtschaften, leiten sich die  
Steuerungsgrößen (Leistungsindikatoren) ab. Für den Konzern sind diese: Umsatz, EBIT (Earnings before  
Interest and Taxes), EBT (Earnings before Taxes) ohne Bewertungsergebnis und FFO (Funds from  
Operations) je Aktie. Für den handelsrechtlichen Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG sind die  
Beteiligungserträge und das Ergebnis vor Steuern die Leistungsindikatoren.  
Auf Basis einer fünfjährigen Mittelfristplanung je Shoppingcenter wird einmal jährlich eine aggregierte  
Konzernplanung erstellt, und die Zielvorgaben für die Steuerungsgrößen werden festgelegt. Unterjährig  
(quartalsweise) erfolgt auf Konzernebene ein regelmäßiger Abgleich der aktuellen Geschäftsentwicklung  
mit den Zielvorgaben und der aktuellen Hochrechnung. Des Weiteren werden mithilfe von monatlichen  
Controllingberichten die Werttreiber der Steuerungsgrößen, wie beispielsweise Mieterlöse, Frequenzen und  
Nachvermietungsstand sowie Collection Ratio, überwacht. Dies soll ermöglichen, rechtzeitig erforderliche  
Sofortmaßnahmen im Konzern zu treffen.  
Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Geschäftsführung nach den aktienrechtlichen  
Bestimmungen und einer Geschäftsordnung. Er bestellt die Vorstandsmitglieder und wesentliche Geschäfte  
des Vorstands benötigen seine Zustimmung. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, die alle von der  
Hauptversammlung gewählt werden.  
Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt auf der Grundlage der §§ 84, 85 AktG.  
Änderungen der Satzung richten sich nach den §§ 179, 133 AktG, wobei der Aufsichtsrat auch ermächtigt  
ist, die Satzung ohne Beschluss der Hauptversammlung an neue gesetzliche Vorschriften anzupassen, die  
für die Gesellschaft verbindlich werden, sowie Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die  
Fassung betreffen.  
Weitere Informationen zu Vorstand und Aufsichtsrat sind in der Erklärung zur Unternehmensführung zu  
finden.  
Loading SVG
WIRTSCHAFTSBERICHT  
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen  
Die deutsche Wirtschaft ist 2024 im zweiten Jahr in Folge geschrumpft. Nach Berechnungen des  
Statistischen Bundesamts sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024 preisbereinigt um 0,2 % (2023:  
-0,3 %). Einer Erholung entgegen standen laut den Experten konjunkturelle wie auch strukturelle  
Belastungen. Dazu zählen eine wachsende Konkurrenz für Exportwirtschaft, hohe Energiekosten, ein nach  
wie vor hohes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten.  
Besonders schwach entwickelte sich das Verarbeitende Gewerbe (-3,0 %) mit seinen tragenden Branchen,  
Maschinenbau und Automobil. Auch die energieintensiven Zweige wie Metall und Chemie verharrten nach  
dem Produktionsrückgang in den Vorjahren auf einem schwachen Niveau. Im Baugewerbe nahm die  
Bruttowertschöpfung (-3,8 %) sogar noch stärker ab. Hohe Baupreise und Kapitalkosten hemmten vor allem  
den Wohnungsneubau.  
Dagegen in Summe positiv entwickelte sich der Dienstleistungssektor (+0,8 %). Wobei sich die Entwicklung  
in den einzelnen Bereichen unterschied: Während die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten  
Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe stagnierte, setzte der Wirtschaftsbereich Information und  
Kommunikation sein Wachstum fort. Auch die vom Staat geprägten Bereiche wie Verwaltung, Erziehung  
und Gesundheit verzeichneten Zuwächse.  
Im Außenhandel knüpfte die deutsche Wirtschaftsperformance nahtlos an die schwache Entwicklung der  
Vorjahre an: Die Exporte sanken im Vergleich 2023 trotz eines Jahresendspurts kalender- und  
saisonbereinigt um 1,0 %. Die Importe nahmen um 2,8 % ab. Im Dezember 2024 stiegen die deutschen  
Exporte gegenüber November kalender- und saisonbereinigt um 2,9 %, die Importe wuchsen um 2,1 %. Im  
Dezembervergleich nahmen die Exporte um 3,4 % und die Importe um 4,5 % zu.  
Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2024 um 2,2 %. Damit fiel die  
Inflationsrate deutlich geringer aus als in den vorangegangenen Jahren und bewegte sich in Richtung der  
Zielmarke von 2 %. 2023 hatte die Preissteigerung noch bei 5,9 %, 2022 sogar bei 6,9 % gelegen.  
Die Reallöhne setzten ihren positiven Trend auch im vergangenen Jahr fort: Im dritten Quartal 2024 lagen  
sie um 2,9 % höher als im Vorjahresquartal; sie stiegen damit im entsprechenden Quartalsvergleich zum  
sechsten Mal in Folge. Dazu trugen auch die Auszahlungen von Inflationsausgleichsprämien sowie die unter  
anderem in Tarifverträgen beschlossenen Lohnsteigerungen und Einmalzahlungen bei.  
Die Finanzierungsbedingungen blieben nach Angaben der Europäischen Zentralbank 2024 für die  
Unternehmen trotz stabilisierender Signale anspruchsvoll: Der durchschnittliche Zinssatz für  
Unternehmenskredite lag im Oktober 2024 bei 4,7 % und damit mehr als einen halben Prozentpunkt unter  
dem Höchststand des Vorjahrs. Die Kosten für marktbasierte Fremdfinanzierungen sanken seit ihrem  
Höchststand um mehr als einen Prozentpunkt. Der durchschnittliche Zinssatz für Immobilienkredite lag im  
Oktober 2024 mit 3,6 % etwa einen halben Prozentpunkt niedriger als zu seinem Höchststand im Januar  
2023.  
Die privaten Konsumausgaben legten laut dem Statistischen Bundesamt preisbereinigt wieder leicht zu  
(+0,3 %). Dabei regten die nachlassende Teuerung und eine positive Lohnentwicklung die Kauflust der  
Konsumenten nur bedingt an. Am stärksten stiegen die Konsumausgaben für Gesundheit (+2,8 %) und  
Verkehr (+2,1 %). Für Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen (-4,4 %) sowie für Bekleidung und  
Schuhe (-2,8 %) gaben die Konsumenten dagegen spürbar weniger aus.  
Im Vergleich zum Vorjahr wieder ausgabefreundlicher zeigte sich der Staat (preisbereinigt +2,4 %): Das  
Mehr an Konsumausgaben floss in soziale Sach- und Pflegeleistungen.  
Die nach wie vor schwache Konjunktur hatte auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Zwar erreichte im  
vergangenen Jahr die Zahl der Erwerbstätigen mit jahresdurchschnittlich 46,1 Mio. Personen (+0,2 %) einen  
Beschäftigungshöchststand. Gleichzeitig nahm die Erwerbslosigkeit zu: Im Dezember lag die  
Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 % auf 6,0 %.  
Einzelhandel  
Der deutsche Einzelhandel baute nach Angaben des Statistischen Bundesamts seinen realen Umsatz 2024  
um 1,1 % aus. Nachdem der Umsatz im 1. Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch rückläufig  
war (-0,5 %), lag er im 2. Halbjahr 2024 im Vorjahresvergleich um 2,6 % darüber. Insgesamt lag das  
Umsatzniveau 2024 real noch immer um 2,6 % unter dem Vor-Corona-Niveau.  
Gemäß HDE Handelsverband Deutschland stieg der Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels im  
Berichtsjahr um 2,2 % auf 663,8 Mrd. €. Der Umsatz im Onlinehandel stieg 2024 um 3,5 % auf 88,4 Mrd. €.  
Das entsprach einem Anteil von etwa 13,3 % (2023: 13,0 %) am gesamten Einzelhandelsumsatz.  
Die Konkurrenzsituation der Center im Portfolio der Deutsche EuroShop AG wird weiterhin wesentlich von  
folgenden Faktoren bestimmt: dem Onlinehandel, den innerstädtischen Geschäften und Einkaufszentren im  
unmittelbaren Einzugsgebiet und den innerstädtischen Centern benachbarter Oberzentren. So stellen z. B.  
die Innenstädte von Dortmund für das Allee-Center Hamm, von Mannheim für das Rhein-Neckar-Zentrum  
in Viernheim sowie Braunschweig für die City-Galerie Wolfsburg wichtige Wettbewerber dar.  
Hinzu kommt ein wachsender Wettbewerb durch die Ansiedlung oder Erweiterung von Factory-/Designer-  
Outlet-Centern außerhalb der Stadtgrenzen auf der grünen Wiese bzw. inzwischen auch in Stadtlagen.  
Aktuell gibt es Planungen, ein Designer-Outlet-Center im saarländischen Zweibrücken zu erweitern, das im  
Einzugsgebiet des Saarpark-Centers in Neunkirchen liegt. Weiterhin ist für 2027 die Eröffnung eines Outlet-  
Centers in Remscheid, im Einzugsgebiet der City-Arkaden Wuppertal, geplant.  
Immobilienmarkt  
Nach Berechnungen von JLL erzielte der deutsche Investmentmarkt für Handelsimmobilien 2024 ein  
Transaktionsvolumen von 35,4 Mrd.€ und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Damit stellte sich auf dem Markt  
nach dem starken Einbruch im Vorjahr (-52 %) wieder eine Erholung ein. Mit 10,5 Mrd. € entfiel 30 % des  
Transaktionsvolumens auf den Wohnsektor (2023: 29 %). Die Logistikimmobilien verbesserten ihr  
Transaktionsvolumen leicht auf 7,9 Mrd. € und erreichten einen Anteil von 22 % (Vorjahr: 24 %).  
Büroimmobilien setzen 5,5 Mrd. € (15 %; Vorjahr 17 %) um.  
Auf Einzelhandelsimmobilien entfiel ein Investitionsvolumen von 5,6 Mrd. € bzw. ein Anteil von 16 % (2023:  
17 %). Hier machten Supermärkte und Fachmarktprodukte mit mehr als 2,1 Mrd. € knapp 40 % des  
Transaktionsvolumens aus. Für innerstädtische Warenhäuser und Shoppingcenter rückten dabei  
zunehmend die Aufgaben Transformation und Repositionierung auf der Agenda. In den Toplagen zeigte  
sich im Zuge des internationalen Städtetourismus eine Wiederbelebung. Bei Einkaufszentren zeigte sich,  
dass die Eigentümer und Investoren die strukturellen Aufgaben mit erlebnisorientierten Konzepten  
angingen.  
Die Spitzenrenditen für Immobilien entwickelten sich laut JLL im Jahresverlauf 2024 weitestgehend stabil.  
In einzelnen Assetklassen gab es jedoch Bewegung, und zwar in beide Richtungen. Zum Jahresende gab  
die durchschnittliche Spitzenrendite über die sieben Metropolen hinweg nochmals leicht nach auf 3,56 %.  
Für die Top-Shoppingcenter in Deutschland lagen die Spitzenrenditen demnach zum Jahresende bei  
durchschnittlich 5,90 % (2023: 5,50 %).  
Das Neuvermietungsvolumen von Einzelhandelsimmobilien lag nach Berechnungen von JLL 2024 bei  
478.300 m², was sechs Prozent über dem Vorjahr und deutlich über dem Fünfjahresschnitt von 438.000 m²  
liegt. Die Zahl der Abschlüsse legte im Jahresvergleich von 878 auf 932 zu. Damit hat sich die Nachfrage  
nach großen Flächen stabilisiert, was die Erwartungen deutlich übertraf. Insbesondere die Textilbranche  
und Warenhäuser wie Woolworth und Non-Food-Discounter wie Tedi und Action expandierten mit  
Ladenlokalen jenseits 1.000 m² und sorgten beim Flächenumsatz für ein deutliches Plus. Insgesamt  
entfielen im vergangenen Jahr 272.700 m² und damit 57 % der angemieteten Fläche auf die  
Größenkategorie mit mehr als 1.000 m²; davon ging mit 131.700 m² knapp die Hälfte auf das Konto des  
Textilhandels.  
Entwicklung des Aktienkurses  
Der Jahresschlusskurs (Xetra) 2023 der Deutsche EuroShop Aktie lag bei 22,55 €. Die Aktie startete  
rückläufig ins neue Jahr und bewegte sich von Februar bis Ende Mai seitwärts. Im Juni begann eine  
deutliche Aufwärtsbewegung, die den Kurs bis zum 15. August auf das Jahreshoch von 27,40 € führte.  
Anschließend setzte eine starke Gegenbewegung ein, in der die DES-Aktie bis zum 23. Dezember auf  
18,06 €, den tiefsten Stand des Jahres, fiel. Zum Jahresende erholte sie sich leicht und schloss das Jahr  
bei 18,50 €. Unter Berücksichtigung der im Jahresverlauf ausgeschütteten Dividenden von insgesamt 4,55 €  
je Aktie ergibt sich eine leicht negative Performance von -0,3 %. Der SDAX entwickelte sich im gleichen  
Zeitraum mit -1,8 % etwas schwächer. Die Marktkapitalisierung der Deutsche EuroShop AG belief sich Ende  
2024 auf 1,4 Mrd. €.  
Loading SVG
Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des  
Konzerns  
Wesentliche Konzernkennzahlen  
01.01.-  
01.01.-  
in Mio. €  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
Umsatzerlöse  
271,4  
273,3  
-0,7 %  
EBIT  
216,3  
212,7  
1,7 %  
EBT (ohne Bewertungsergebnis1)  
165,2  
169,5  
-2,5 %  
EPRA2 Earnings  
159,7  
172,4  
-7,4 %  
FFO  
157,1  
171,3  
-8,3 %  
Eigenkapitalquote in %3  
49,2  
53,3  
LTV-Verhältnis in %4,  
39,2  
33,2  
EPRA2 LTV in %5  
41,1  
34,8  
01.01.-  
01.01.-  
in €  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
EPRA2 Earnings je Aktie6  
2,10  
2,29  
-8,3 %  
FFO je Aktie  
2,06  
2,28  
-9,6 %  
EPRA2 NTA je Aktie  
29,03  
31,58  
-8,1 %  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien6  
76.090.428  
75.136.922  
1,3 %  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen  
entfällt  
2 European Public Real Estate Association  
3 inklusive Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter  
4 Loan to Value (LTV): Verhältnis Nettofinanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) zu  
langfristigen Vermögenswerten (Investment Properties und nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen)  
5 EPRA Loan to Value (EPRA LTV): Verhältnis Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten und  
Leasingverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) zu Immobilienvermögen (Investment Properties, eigengenutzte  
Immobilien, immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte (netto)). Dabei werden Nettoverschuldung  
und Immobilienvermögen auf Basis des Konzernanteils an den Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen ermittelt.  
6 Die Anzahl der ausgegebenen Stückaktien für 2023 berücksichtigt zeitgewichtet die Anfang 2023 durchgeführte und  
am 3. Februar 2023 ins Handelsregister eingetragene Kapitalerhöhung gegen Bar- und Sacheinlage, durch die sich  
die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien der Deutsche EuroShop AG von 61.783.594 auf 76.464.319 Stückaktien  
erhöht hat. Weiterhin werden bei der Ermittlung der gewichteten Aktienanzahl die bis zum 31. Dezember 2023  
erworbenen 9.000 bzw. die bis zum 31. Dezember 2024 erworbenen 711.465 eigenen Aktien berücksichtigt.  
Loading SVG
Im Geschäftsjahr 2024 verlief das operative Geschäft des Deutsche EuroShop Konzerns stabil und  
erwartungsgemäß. Die leicht positive Entwicklung bei den Besucherzahlen und den Umsätzen unserer  
Mieter setzte sich fort: Gegenüber der Vorjahresperiode stieg die Besucherfrequenz in unseren  
Shoppingcentern um 0,6 %, und unsere Mieter konnten eine Steigerung der Handelsumsätze um 2,5 %  
erzielen. Der Vermietungsstand1 hat sich von 93,0 % im Vorjahr auf 95,4 % zum Bilanzstichtag erhöht und  
lag damit auf einem hohen Niveau. Der EPRA Vermietungsstand blieb mit 93,3 % (i. Vj. 93,3 %) stabil.  
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wurde im letztjährigen Abschluss wie folgt benannt: Umsatz in  
einer Bandbreite von 268 bis 274 Mio. €, leicht rückläufiges EBIT im Korridor von 204 bis 210 Mio. ,  
operative Ergebnis vor Steuern (EBT ohne Bewertungsergebnis) in einer Spanne von 149 bis 155 Mio. €  
sowie FFO zwischen 146 bis 152 Mio. € bzw. 1,91 € bis 1,99 € je Aktie. Mit der Veröffentlichung der  
Quartalsmitteilung zum 30. September 2024 wurden die Prognosen in Anbetracht der Entwicklung der  
ersten neun Monate wie folgt präzisiert bzw. erhöht:  
Umsatz: 268 bis 271 Mio. €  
EBIT: 207 bis 211 Mio. €  
EBT (ohne Bewertungsergebnis): 156 bis 160 Mio. €  
FFO: 151 bis 155 Mio. €  
Aufgrund von temporären Leerständen infolge von Investitionsmaßnahmen in den Shoppingcentern,  
niedrigeren Abfindungen als im Vorjahr sowie vereinzelt geringeren Anschlussmieten waren die  
Umsatzerlöse planmäßig leicht rückläufig im Geschäftsjahr 2024 und lagen mit 271 Mio. in der  
prognostizierten Bandbreite. Das EBIT des Geschäftsjahres 2024 lag mit 216 Mio. € leicht oberhalb der  
Prognose, insbesondere aufgrund von geringeren operativen Centeraufwendungen und sonstigen Erträgen  
aus Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie aus Nebenkosten, die für Vorjahre  
abgerechnet werden konnten. Das EBT (ohne Bewertungsergebnis) von 165 Mio. € sowie die FFO mit 157  
Mio. € lagen ebenfalls über den letztjährigen Erwartungen, was maßgeblich durch die beschriebenen EBIT-  
Effekte begründet ist.  
Insgesamt hat sich die Ertragslage des Konzerns aus Sicht des Vorstands trotz der weiter anhaltenden  
Belastungsfaktoren des Geschäftsjahres (Rezession, geopolitische Unsicherheiten und Konflikte) operativ  
positiv entwickelt. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns wertet der Vorstand bei einer  
Eigenkapitalquote von 49,2 % und einem LTV von 39,2 % weiterhin als sehr solide. Insgesamt ist der  
Vorstand mit dem operativen Geschäftsverlauf 2024 sehr zufrieden.  
1 Der Vermietungsstand basiert auf Flächen, während er im Vorjahr auf Marktmieten basierte, was der Definition des EPRA  
Vermietungsstands entspricht.  
Loading SVG
Ertragslage des Konzerns  
Veränderung  
in T€  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
+/-  
in %  
Umsatzerlöse  
271.403  
273.304  
-1.901  
-0,7%  
Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten  
-46.252  
-49.542  
3.290  
6,6%  
Wertberichtigung und Ausbuchung  
von Forderungen  
-7.731  
-8.858  
1.127  
12,7%  
NOI  
217.420  
214.904  
2.516  
1,2%  
Sonstige betriebliche Erträge  
9.074  
35.335  
-26.261  
-74,3%  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-10.189  
-37.578  
27.389  
72,9%  
EBIT  
216.305  
212.661  
3.644  
1,7%  
At-equity-Ergebnis  
16.581  
5.005  
Bewertungsergebnis (at-equity)  
-8.231  
3.426  
Latente Steuern (at-equity)  
474  
65  
At-equity-Ergebnis (operativ)  
8.824  
8.496  
328  
3,9%  
Zinsaufwendungen  
-49.083  
-43.313  
-5.770  
-13,3%  
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile  
-14.397  
-13.876  
-521  
-3,8%  
Übrige Finanzaufwendungen  
-1.876  
0
-1.876  
-
Zinserträge  
5.408  
5.492  
-84  
-1,5%  
Finanzergebnis (ohne Bewertungsergebnis)  
-51.124  
-43.201  
-7.923  
-18,3%  
EBT (ohne Bewertungsergebnis)  
165.181  
169.460  
-4.279  
-2,5%  
Bewertungsergebnis  
-22.870  
-205.701  
Bewertungsergebnis (at-equity)  
8.231  
-3.426  
Bewertungsergebnis (mit at-equity)  
-14.639  
-209.127  
194.488  
93,0%  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
-8.115  
-5.379  
-2.736  
-50,9%  
Latente Steuern  
-18.439  
6.834  
Latente Steuern (at-equity)  
-474  
-65  
Latente Steuern (mit at-equity)  
-18.913  
6.769  
-25.682  
-379,4%  
Konzernergebnis  
123.514  
-38.277  
161.791  
422,7%  
Loading SVG
Umsatzerlöse leicht rückläufig  
Die Umsatzerlöse von 271,4 Mio. € (i. Vj. 273,3 Mio. €) re-  
duzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Mio. € (-0,7 %,  
like-for-like). Maßgeblich hierfür waren unter anderem  
temporäre Leerstände infolge von Investitionsmaßnahmen in  
den Shoppingcentern, niedrigere Abfindungen als im Vorjahr  
sowie vereinzelt geringere Anschlussmieten. Umsatzmieten  
haben sich gegenläufig leicht erhöht im Vergleich zum Vorjahr.  
Umsatzerlöse  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
in %  
Main-Taunus-Zentrum, Sulzbach  
35.845  
36.776  
-931  
-2,5%  
Altmarkt-Galerie, Dresden  
24.113  
24.880  
-767  
-3,1%  
A10 Center, Wildau  
18.058  
17.497  
561  
3,2%  
Rhein-Neckar-Zentrum, Viernheim  
17.498  
17.170  
328  
1,9%  
Allee-Center, Magdeburg  
16.965  
17.250  
-285  
-1,7%  
Phoenix-Center, Harburg  
13.835  
14.393  
-558  
-3,9%  
Saarpark-Center, Neunkirchen  
11.817  
11.893  
-76  
-0,6%  
Billstedt-Center, Hamburg  
11.353  
11.053  
300  
2,7%  
Herold-Center, Norderstedt  
11.231  
11.751  
-520  
-4,4%  
Stadt-Galerie, Passau  
10.330  
10.338  
-8  
-0,1%  
Forum, Wetzlar  
9.991  
10.254  
-263  
-2,6%  
Allee-Center, Hamm  
9.924  
10.286  
-362  
-3,5%  
City-Arkaden, Wuppertal  
8.355  
8.381  
-26  
-0,3%  
City-Galerie, Wolfsburg  
8.137  
8.528  
-391  
-4,6%  
Rathaus-Center, Dessau  
7.591  
7.587  
4
0,1%  
City-Point, Kassel  
6.526  
7.068  
-542  
-7,7%  
Stadt-Galerie, Hameln  
5.219  
5.607  
-388  
-6,9%  
DES Verwaltung GmbH  
1.408  
1.161  
247  
21,3%  
Summe Inland  
228.196  
231.873  
-3.677  
-1,6%  
Galeria Baltycka, Danzig  
18.407  
17.746  
661  
3,7%  
Olympia Center, Brünn  
24.800  
23.685  
1.115  
4,7%  
Summe Ausland  
43.207  
41.431  
1.776  
4,3%  
Summe Gesamt  
271.403  
273.304  
-1.901  
-0,7%  
Anteil der operativen Centeraufwendungen unter Vorjahresniveau  
Die operativen Centeraufwendungen des Geschäftsjahres von 46,3 Mio. € (i. Vj. 49,5 Mio. €), die im  
Wesentlichen Centermanagement-Honorare, nicht umlagefähige Nebenkosten, Grundsteuern,  
Gebäudeversicherungen und Instandhaltungen umfassen, lagen mit ihrem Anteil am Umsatz von 17,0 %  
unter Vorjahresniveau (i. Vj. 18,1 %). Dieser Rückgang ist auf geringere Instandhaltungsaufwendungen und  
Optimierungen der Kosten für das Centermarketing zurückzuführen.  
Geringerer Wertberichtigungsbedarf  
Die Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um  
1,1 Mio. € (12,7 %) auf 7,7 Mio. € (i. Vj. 8,9 Mio. €) reduziert.  
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen  
Die sonstigen betrieblichen Erträge, die 2024 im Wesentlichen aus Erträgen aus in Vorjahren  
wertberichtigten Mietforderungen, aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus Nachzahlungen im  
Rahmen von Nebenkostenabrechnungen resultierten, beliefen sich auf 9,1 Mio. € (i. Vj. 35,3 Mio. €) und  
lagen damit deutlich unter dem Vorjahr (26,3 Mio. €). Ausschlaggebend hierfür waren 2023 mit 16,2 Mio. €  
Erträge aus der Veränderung des Konsolidierungskreises im Rahmen des Erwerbs weiterer Anteile an  
sechs Objektgesellschaften zu Beginn des Vorjahres. Des Weiteren resultieren die sonstigen betrieblichen  
Erträge im Wesentlichen aus Erträgen aus in Vorjahren wertberichtigten Mietforderungen (3,2 Mio. €, i. Vj.  
4,3 Mio. €), aus der Auflösung von Rückstellungen (1,5 Mio. €, i. Vj. 1,7 Mio. €) sowie aus Nachzahlungen  
im Rahmen von Nebenkostenabrechnungen (1,4 Mio. €, i. Vj. 10,5 Mio. €).  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, bei denen es sich größtenteils um allgemeine Kosten der  
Verwaltung und Personalkosten handelte, konnten auf 10,2 Mio. € (i. Vj. 37,6 Mio. €) reduziert werden. Im  
Vorjahr flossen in diese Position zusätzlich 30,2 Mio. € Aufwendungen im Zusammenhang mit der  
Veränderung des Konsolidierungskreises und der damit zusammenhängenden Grunderwerbsteuer.  
EBIT leicht über dem Vorjahr  
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 216,3 Mio. leicht über dem Vorjahr (212,7 Mio. ),  
was im Wesentlichen auf das gestiegene Nettobetriebsergebnis (NOI) im Zusammenhang mit rückläufigen  
operativen Centeraufwendungen bei planmäßig zum Vorjahr rückläufigen Umsatzerlösen zurückzuführen  
ist.  
Niedrigeres Finanzergebnis ohne Bewertungseffekte  
Das Finanzergebnis (ohne Bewertungsergebnis) lag mit -51,1 Mio. € unter dem Vorjahr (-43,2 Mio. €). Dabei  
waren die Zinserträge mit 5,4 Mio. nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (5,5 Mio. ), während der  
Zinsaufwand der Konzerngesellschaften um 5,8 Mio. € anstieg. Hier wirkten sich die Darlehenserhöhungen  
für die Stadt-Galerie Passau (bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2023), für das Allee-Center  
Magdeburg, für das Allee-Center Hamm und sowie die erstmalige Darlehensaufnahme für das Rathaus-  
Center Dessau aus.  
Die übrigen Finanzaufwendungen in Höhe von 1,9 Mio. € aus der Ablösung eines Swaps resultierten aus  
der langfristigen Refinanzierung und Erhöhung des Darlehens für das Allee-Center Hamm zu verbesserten  
Konditionen.  
Loading SVG
Anteilige und aufsummierte Gewinn- und Verlustrechnung der Gemeinschaftsunternehmen  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
in %  
City-Arkaden, Klagenfurt  
6.950  
7.017  
-67  
-1,0%  
Árkád, Pécs  
5.027  
4.752  
275  
5,8%  
Sonstige  
41  
40  
1
2,5%  
Umsatzerlöse  
12.018  
11.809  
209  
1,8%  
Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten  
-1.673  
-1.337  
-336  
-25,1%  
Wertberichtigung und Ausbuchung von Forderungen  
-203  
-144  
-59  
-41,0%  
NOI  
10.142  
10.328  
-186  
-1,8%  
Sonstige betriebliche Erträge  
600  
394  
206  
52,3%  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-298  
-477  
179  
37,5%  
EBIT  
10.444  
10.245  
199  
1,9%  
Zinserträge  
56  
9
47  
522,2%  
Zinsaufwendungen  
-1.366  
-1.365  
-1  
-0,1%  
Finanzergebnis  
-1.310  
-1.356  
46  
3,4%  
Tatsächlicher Steueraufwand  
-311  
-393  
82  
20,9%  
At-Equity-Ergebnis (ohne Bewertungsergebnis)  
8.823  
8.496  
327  
3,8%  
Bewertungsergebnis  
8.231  
-3.426  
11.657  
340,3%  
Latente Steuern  
-474  
-65  
-409  
-629,2%  
Gewinn- oder Verlustanteil  
16.580  
5.005  
11.575  
231,3%  
EBT (ohne Bewertungsergebnis) leicht schwächer  
Trotz des leicht gestiegenen EBITs führte das reduzierte Finanzergebnis zu einem um 2,5% gesunkenen  
EBT (ohne Bewertungsergebnis) von 165,2 Mio. € (i. Vj. 169,5 Mio. €)  
Bewertungsergebnis stabilisiert  
Die sich auf höherem Niveau stabilisierenden Zinsen und der sich bisher nur langsam erholende  
Investmentmarkt für Immobilien im Berichtsjahr haben sich noch gedämpft belastend auf die Bewertung des  
Immobilienvermögens des Konzerns (IAS 40) ausgewirkt, woraus ein Bewertungsverlust von -14,6 Mio. €  
(i. Vj. -209,1 Mio. €) resultierte.  
Vom Bewertungsergebnis des Immobilienvermögens entfielen, nach Berücksichtigung des Anteils der  
Fremdgesellschafter, ein Verlust von -22,9 Mio. € (i. Vj. -205,7 Mio. €) auf die Bewertung des im Konzern  
ausgewiesenen Immobilienvermögens und ein Gewinn von 8,2 Mio. € (i. Vj. -3,4 Mio. €) auf die Bewertung  
des Immobilienvermögens der nach at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen.  
Im Durchschnitt wurde das Immobilienvermögen im Geschäftsjahr um 0,7 % aufgewertet (i. Vj. -4,2 %),  
maßgeblich bedingt durch laufende Investitionen in Höhe von 47,2 Mio. in das im Konzern ausgewiesene  
Immobilienvermögen bei unrealisierten Verlusten aus Marktwertänderungen von -25,9 Mio. sowie durch  
laufende Investitionen in Höhe von 1,1 Mio. in das Immobilienvermögen der nach at-equity bilanzierten  
Gemeinschaftsunternehmen bei unrealisierten Gewinnen aus Marktwertänderungen von 8,2 Mio. . Die  
Bandbreite der Bewertungsänderungen der Objekte lag zwischen -7,1 % und +8,3 %.  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie latente Steuern  
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund der verbesserten Ergebnisse auf  
8,1 Mio. (i. Vj. 5,4 Mio. €) erhöht.  
Die latenten Steuerrückstellungen, inklusive des im at-equity-Ergebnis enthaltenen Anteils, wurden im  
Berichtsjahr als Folge der stabilisierten Immobilienverkehrswerte um 18,9 Mio. erhöht (i. Vj. -6,8 Mio. ).  
Konzernergebnis deutlich gestiegen  
Das Konzernergebnis lag aufgrund des besseren Bewertungsergebnisses mit 123,5 Mio. € um 161,8 Mio. €  
deutlich oberhalb der Vergleichsperiode (-38,3 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend  
von -0,51 € auf 1,62 €.  
Loading SVG
EPRA Earnings aufgrund von Einmalerträgen  
im Vorjahr rückläufig  
Die EPRA Earnings, die das Bewertungsergebnis  
ausklammern, haben sich um 12,7 Mio. € auf 159,7  
Mio. € bzw. um 0,19 € auf 2,10 € je Aktie verringert,  
insbesondere aufgrund von Einmalerträgen aus  
Nebenkostenabrechnungen und Auflösungen von  
Wertberichtigungen im Vorjahr  
EPRA EARNINGS  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
je Aktie in  
je Aktie in  
in T€  
in T€  
Konzernergebnis  
123.514  
1,62  
-38.277  
-0,51  
Bewertungsergebnis Investment Properties1  
14.639  
0,19  
209.127  
2,78  
Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung  
des Konsolidierungskreises2  
0
0,00  
7.258  
0,10  
Latente Steuern in Bezug auf EPRA-Anpassungen3  
21.556  
0,29  
-5.719  
-0,08  
EPRA Earnings  
159.709  
2,10  
172.389  
2,29  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien  
76.090.428  
75.136.922  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
2 inklusive Akquisitionskosten aus dem Erwerb weiterer Anteile und nach Berücksichtigung von Steuern  
3 betreffen latente Steuern auf Investment Properties und derivative Finanzinstrumente  
Loading SVG
Entwicklung der Funds from Operations  
Die Funds From Operations (FFO) dienen der Finanzierung  
unserer laufenden Investitionen in Bestandsobjekte, der  
planmäßigen Tilgung unserer langfristigen Bankdarlehen  
sowie  
als  
Basis  
für  
Dividendenausschüttungen.  
Wesentliche Einmaleffekte, die nicht zur operativen  
Tätigkeit des Konzerns gehören, werden bei der Ermittlung  
der FFO eliminiert. Die FFO verringerten sich von 171,3  
Mio. € auf 157,1 Mio. € bzw. von 2,28 € auf 2,06 € je Aktie  
(auf Basis einer zeitgewichteten Anzahl der ausgegebenen  
Stückaktien).  
FUNDS FROM OPERATIONS  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
je Aktie in  
je Aktie in  
in T€  
in T€  
Konzernergebnis  
123.514  
1,62  
-38.277  
-0,51  
Bewertungsergebnis Investment Properties1  
14.639  
0,19  
209.127  
2,78  
Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung  
des Konsolidierungskreises2  
0
0,00  
7.258  
0,10  
Latente Steuern1  
18.913  
0,25  
-6.769  
-0,09  
FFO  
157.066  
2,06  
171.339  
2,28  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien  
76.090.428  
75.136.922  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
2 inklusive Akquisitionskosten aus dem Erwerb weiterer Anteile und nach Berücksichtigung von Steuern  
3 nach Berücksichtigung von Steuern  
Loading SVG
Ertragslage der Segmente  
In der Segmentberichterstattung des Konzerns werden die Tochterunternehmen und die at-equity  
bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen mit ihrem Anteil quotal einbezogen. Dabei wird zwischen den  
Shoppingcentern in Deutschland („Inland“) und im europäischen Ausland („Ausland“) unterschieden (wir  
verweisen auch auf unsere Ausführungen zur Segmentberichterstattung im Konzernanhang):  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
in %  
Umsatzerlöse  
262.144  
262.636  
-492  
-0,2%  
- Inland  
206.961  
209.436  
-2.475  
-1,2%  
- Ausland  
55.183  
53.200  
1.983  
3,7%  
EBIT  
213.130  
221.410  
-8.280  
-3,7%  
- Inland  
164.970  
172.981  
-8.011  
-4,6%  
- Ausland  
48.160  
48.429  
-269  
-0,6%  
EBT (ohne Bewertungsergebnis)  
169.625  
184.810  
-15.185  
-8,2%  
- Inland  
128.119  
143.274  
-15.155  
-10,6%  
- Ausland  
41.506  
41.536  
-30  
-0,1%  
Loading SVG
Finanzlage des Konzerns  
Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements  
Für die Finanzierung ihrer Investitionen nutzt der Deutsche EuroShop Konzern grundsätzlich die Börse zur  
Beschaffung von Eigenkapital sowie die Kredit- und Kapitalmärkte zur Beschaffung von Fremdkapital. Dabei  
fungieren innerhalb des Konzerns sowohl die einzelnen Objektgesellschaften als auch die Deutsche  
EuroShop AG als Darlehensnehmer der Banken oder gegebenenfalls Anleiheschuldner. Darlehen und  
Anleihen werden für alle Konzerngesellschaften in Euro aufgenommen. Die Verwendung von Eigen- und  
Fremdkapital für Investitionen soll prinzipiell gleich gewichtet werden. Die Eigenkapitalquote im Konzern  
(inklusive Fremdanteile) soll dabei 45 % nicht wesentlich unterschreiten. Dabei werden auch Marktchancen  
für eine Emission von Kapitalmarktinstrumenten eruiert. Eine Neuordnung der Kapital- und  
Finanzierungsstruktur könnte die Verschuldungsquote (LTV) des Konzerns zukünftig auf eine Bandbreite  
von 50 % bis 60 % erhöhen.  
Die Finanzierung unserer Immobilienprojekte erfolgt grundsätzlich langfristig. Dabei setzen wir auch  
derivative Finanzinstrumente ein, um uns gegen steigende Kapitalmarktzinsen abzusichern. Diese  
Sicherungsgeschäfte dienen der Absicherung einzelner Kredite. Die Deutsche EuroShop AG hat zudem  
Zugang zu kurzfristigen Finanzierungsinstrumenten, um unmittelbar auf Investitionsmöglichkeiten reagieren  
zu können. Nicht benötigte Liquidität wird - bis zur Verwendung für Investitionen, zur Finanzierung laufender  
Kosten oder zur Auszahlung von Dividenden - kurzfristig angelegt.  
Finanzierungsanalyse  
Zum 31. Dezember 2024 wies der Deutsche EuroShop Konzern folgende Finanzkennzahlen aus:  
in Mio. €  
31.12.2024  
31.12.2023  
Veränderung  
Bilanzsumme  
4.364,4  
4.460,2  
-95,8  
Eigenkapital (inklusive Fremdgesellschafter)  
2.145,7  
2.379,0  
-233,4  
Eigenkapitalquote in %  
49,2  
53,3  
-4,1  
Nettofinanzverbindlichkeiten  
1.595,9  
1.341,5  
254,4  
Loan to value (LTV) in %  
39,2  
33,2  
6,0  
Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns in Höhe von 2.145,7 Mio. (i. Vj. 2.379,0 Mio. €), das sich  
aus dem Eigenkapital der Konzernaktionäre (1.884,5 Mio. ) und dem Eigenkapital der Fremdgesellschafter  
(261,2 Mio. ) zusammensetzt, hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der im Januar 2024 (149,1 Mio. €)  
und der im September 2024 (197,5 Mio. €) gezahlten Dividenden verringert. Entsprechend ist die  
Bilanzsumme um 95,8 Mio. € gesunken. Die Eigenkapitalquote (inkl. der Anteile von Fremdgesellschaftern)  
von 49,2 % hat sich aufgrund der genannten Dividendenausschüttungen gegenüber dem letzten  
Bilanzstichtag (53,3 %) verringert. Sie lag damit aber weiterhin auf einem soliden Niveau.  
Loading SVG
Finanzverbindlichkeiten  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
Veränderung  
Langfristige Bankverbindlichkeiten  
1.795.909  
1.665.679  
130.230  
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten  
12.465  
11.921  
544  
Summe  
1.808.374  
1.677.600  
130.774  
Abzüglich liquider Mittel  
212.438  
336.071  
-123.633  
Nettofinanzverbindlichkeiten  
1.595.936  
1.341.529  
254.407  
Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr von 1.677,6 Mio. um  
130,8 Mio. € auf 1.808,4 Mio. maßgeblich aufgrund der Erhöhung bestehender Darlehen für das Allee-  
Center Magdeburg sowie für das Allee-Center Hamm und aufgrund der erstmaligen Darlehensaufnahme  
für das Rathaus-Center Dessau. Zusammen mit rückläufigen liquiden Mitteln lagen die  
Nettofinanzverbindlichkeiten mit 1.595,9 Mio. per Saldo um 254,4 Mio. über dem Stand zum Jahresende  
2023 (1.341,5 Mio. ).  
Die zum Jahresende bestehenden Nettofinanzverbindlichkeiten dienen ausschließlich der Finanzierung der  
langfristigen Vermögenswerte. Damit waren am Bilanzstichtag 39,2 % (i. Vj. 33,2 %) des langfristigen  
Vermögens fremdfinanziert (LTV).  
Der EPRA LTV, welcher auf den quotalen Anteil des Konzerns an den Gemeinschaftsunternehmen und  
Tochterunternehmen abstellt, lag am Bilanzstichtag bei 41,1 % (i. Vj. 34,8 %).  
EPRA Loan to Value (EPRA LTV)  
Werte quotal in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
Veränderung  
Lang- und kurzfristige Bankverbindlichkeiten  
1.731.232  
1.601.506  
129.726  
Eigengenutzte Immobilie (IFRS 16  
Verbindlichkeit)  
230  
292  
-62  
Sonstige Verbindlichkeiten (netto)  
8.495  
14.415  
-5.920  
Liquide Mittel  
-201.182  
-322.233  
121.051  
Nettofinanzverschuldung  
1.538.775  
1.293.980  
244.795  
Investment Properties  
3.744.255  
3.720.967  
23.288  
Eigengenutzte Immobilie (IFRS 16  
Nutzungsrecht)  
223  
286  
-63  
Immaterielle Vermögenswerte  
12  
23  
-11  
Immobilienvermögen  
3.744.490  
3.721.276  
23.214  
EPRA LTV in %  
41,1  
34,8  
6,3  
Die Konditionen der konsolidierten Darlehen zum 31. Dezember 2024 waren für durchschnittlich 5,5 Jahre  
(i. Vj. 5,8 Jahre) zu 2,60 % p. a. (i. Vj. 2,43 % p. a.) gesichert. Der Deutsche EuroShop Konzern unterhält  
für die konsolidierten Darlehen Kreditverbindungen zu 20 Banken und Sparkassen. Dabei handelt es sich  
um Kreditinstitute aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik.  
Loading SVG
Darlehensstruktur  
per 31. Dezember 2024  
Anteil der  
Durchschnitts-  
Darlehen  
Betrag  
Duration  
zinssatz  
Zinsbindung  
in %  
in Mio. €  
in Jahren  
in %  
bis 1 Jahr  
0,0 %  
0,0  
0,0  
0,00 %  
1 bis 5 Jahre  
38,3 %  
691,8  
3,0  
2,36 %  
5 bis 10 Jahre  
61,7 %  
1.116,6  
7,0  
2,75 %  
Gesamt  
100,0 %  
1.808,4  
5,5  
2,60 %  
Darlehensstruktur  
per 31. Dezember 2023  
Anteil der  
Durchschnitts-  
Darlehen  
Betrag  
Duration  
zinssatz  
Zinsbindung  
in %  
in Mio. €  
in Jahren  
in %  
bis 1 Jahr  
0,0 %  
0,0  
0,0  
0,00 %  
1 bis 5 Jahre  
41,6 %  
697,6  
3,4  
2,50 %  
5 bis 10 Jahre  
58,4 %  
980,0  
7,5  
2,37 %  
Gesamt  
100,0 %  
1.677,6  
5,8  
2,43 %  
Von 27 Darlehen im Konzern sind bei 25 Darlehen Kreditauflagen mit den finanzierenden Banken  
vereinbart. Dabei handelt es sich um insgesamt 35 einzelne Auflagen, unter anderem zur  
Kapitaldienstfähigkeit (DSCR), zur Zinszahlungsfähigkeit (ICR), zur Höhe von Mieteinnahmen, zur  
Verschuldungsquote und zum Verhältnis zwischen Darlehen und Marktwert des Objekts (LTV). Alle  
Auflagen wurden im Geschäftsjahr 2024 eingehalten. Die Kreditauflagen werden nach aktueller Planung  
und Einschätzung auch 2025 erfüllt.  
Im Geschäftsjahr 2025 erfolgen planmäßige Tilgungen aus dem laufenden Cashflow in Höhe von  
20,7 Mio. für die zum 31. Dezember 2024 bestehenden Darlehen. In den Jahren 2026 bis 2028 wird die  
durchschnittliche Tilgungsleistung für die bestehenden Darlehen bei 22,4 Mio. p. a. liegen.  
Im Jahr 2025 sind keine Darlehen und im Jahr 2026 sind Darlehen in Höhe von 174,5 Mio. € zu prolongieren.  
Es besteht eine Darlehensvereinbarung für eine kurzfristige Betriebsmittellinie in Höhe von 50,0 Mio. €, die  
zum 31. Dezember 2024 nicht in Anspruch genommen wurde.  
Investitionsanalyse  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Investitionen in die Modernisierung und Positionierung des  
Bestandsportfolios fortgeführt und lagen bei 47,1 Mio. nach 43,4 Mio. im Vorjahr.  
Loading SVG
Liquiditätsanalyse  
in T€  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
160.433  
175.063  
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-40.288  
-62.952  
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
-243.778  
-110.983  
Veränderungen des Finanzmittelbestandes  
-123.633  
1.128  
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode  
336.071  
334.943  
Finanzmittelbestand am Ende der Periode  
212.438  
336.071  
Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit des Konzerns in Höhe von 160,4 Mio. (i. Vj. 175,1 Mio. )  
stellt den Betrag dar, den der Konzern nach Abzug aller Kosten aus der Vermietung der Shoppingcenter-  
Flächen erwirtschaftet hat. Er dient vornehmlich dazu, die Dividende der Deutsche EuroShop AG, die  
Auszahlungen an Fremdgesellschafter sowie die laufenden Zinsen und Tilgungen und Investitionen zu  
finanzieren.  
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasste die cashwirksamen Investitionen in die Bestandsobjekte  
(47,1 Mio. ; i. Vj. 43,4 Mio. €) sowie Einzahlungen aus dem Verkauf eines Grundstücks in Polen in Höhe  
von 6,9 Mio. €. Im Vorjahr war darüber hinaus der Barkaufpreis (39,2 Mio. €) für den Erwerb weiterer Anteile  
an zuvor at-equity bilanzierten Beteiligungen abzüglich der erworbenen liquiden Mittel (19,8 Mio. €) im  
Cashflow aus Investitionstätigkeit enthalten.  
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von -243,8 Mio. € beinhaltete den Mittelabfluss aus den  
laufenden Tilgungen der Finanzverbindlichkeiten von 30,5 Mio. €, den Mittelzufluss aus der Aufnahme von  
Finanzverbindlichkeiten von 158,4 Mio. €, die Auszahlung der Dividende an die Konzernaktionäre von  
346,6 Mio. € (i. Vj. 191,2 Mio. €), die Ausschüttung an die Fremdgesellschafter von 10,2 Mio. (i. Vj.  
9,9 Mio. €) sowie die Auszahlung für den Erwerb eigener Anteile von 14,8 Mio. €. Im Vorjahr beinhaltete der  
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit den Mittelzufluss aus der im Februar 2023 durchgeführten  
Kapitalerhöhung in Höhe von 61,9 Mio. € (nach Abzug von Transaktionskosten in Höhe von 2,3 Mio. €)  
sowie die Auszahlung für den Erwerb weiterer Kommanditanteile im Rahmen des Minderheitenerwerbs zu  
Beginn des Geschäftsjahres 2023 von 19,5 Mio. .  
Der Finanzmittelbestand verringerte sich im Berichtsjahr um 123,6 Mio. auf 212,4 Mio. (i. Vj.  
336,1 Mio. ).  
Loading SVG
Vermögenslage des Konzerns  
Bilanzsumme sinkt leicht  
Die Bilanzsumme des Deutsche EuroShop Konzerns verringerte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag  
im Wesentlichen aufgrund der genannten Dividendenzahlungen um 95,8 Mio. € auf 4.364,4 Mio. €.  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
Veränderung  
Kurzfristige Vermögenswerte  
244.048  
368.244  
-124.196  
Langfristige Vermögenswerte  
4.120.357  
4.091.953  
28.404  
Kurzfristige Verpflichtungen  
67.198  
76.427  
-9.229  
Langfristige Verpflichtungen  
2.151.511  
2.004.723  
146.788  
Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter)  
2.145.696  
2.379.047  
-233.351  
Bilanzsumme  
4.364.405  
4.460.197  
-95.792  
Kurzfristige Vermögenswerte nach Dividendenzahlungen deutlich reduziert  
Zum Jahresende haben sich die kurzfristigen Vermögenswerte mit 244,0 Mio. deutlich reduziert im  
Vergleich zum Vorjahr (368,2 Mio. ). Die liquiden Mittel gingen insbesondere aufgrund von  
Dividendenzahlungen zurück und machten zum Bilanzstichtag 212,4 Mio. (i. Vj. 336,1 Mio. €) aus.  
Die Forderungen des Konzerns (nach Wertberichtigungen) sind um 1,3 Mio. € auf 14,7 Mio. (i. Vj.  
13,4 Mio. €) leicht gestiegen.  
Die sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich von 18,7 Mio. um 1,9 Mio. € auf 16,9 Mio. €.  
Langfristige Vermögenswerte steigen leicht  
Im Berichtsjahr haben sich die langfristigen Vermögenswerte von 4.092,0 Mio. um 28,4 Mio. auf  
4.120,4 Mio. leicht erhöht. Mit 94,4 % (i. Vj. 91,7 %) stellen sie weiterhin den bedeutendsten Posten der  
Bilanzsumme dar.  
Die Investment Properties waren dabei mit 3.966,7 Mio. weitestgehend auf dem Niveau des Vorjahres  
(3.947,0 Mio. €). Während aus den Investitionskosten in die Bestandsobjekte Zugänge von 42,6 Mio. €  
resultierten, ergaben sich aus der Bewertung des Immobilienbestands Abwertungen in Höhe von  
22,9 Mio. .  
Die at-equity bilanzierten Finanzanlagen erhöhten sich maßgeblich im Zusammenhang mit  
Bewertungsgewinnen um 8,8 Mio. € auf 101,5 Mio. .  
Kurzfristige Verpflichtungen sinken, während langfristige Verpflichtungen ansteigen  
Die kurzfristigen Verpflichtungen reduzierten sich insbesondere aufgrund von Verbindlichkeiten aus  
Lieferungen und Leistungen sowie Steuerverbindlichkeiten um 9,2 Mio. € auf 67,2 Mio. .  
Die langfristigen Verpflichtungen stiegen insbesondere aufgrund der Darlehenserhöhungen Hamm und  
Magdeburg sowie der Darlehensaufnahme Dessau von 2.004,7 Mio. um 146,8 Mio. auf 2.151,5 Mio. €  
an.  
Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter)  
Das Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter) lag zum Ende des Berichtsjahres mit 2.145,7 Mio. aufgrund  
der ausgeschütteten Dividenden von insgesamt 346,6 Mio. € bei einem Konzernergebnisses von  
123,5 Mio. um 233,4 Mio. unter dem Eigenkapital des Vorjahres (2.379,0 Mio. €). Die Verbindlichkeiten  
aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter waren mit 261,2 Mio. € weitestgehend  
unverändert zum Vorjahr (259,4 Mio. €).  
Loading SVG
Net Tangible Assets nach EPRA  
Die Net Tangible Assets (NTA) zum  
31. Dezember  
2024  
lagen  
bei  
2.198,0 Mio. €  
gegenüber  
2.414,4 Mio. im Vorjahr. Aufgrund  
des gesunkenen Eigenkapitals,  
maßgeblich bedingt  
durch  
die  
Dividendenausschüttungen  
des  
Geschäftsjahres 2024, sanken die NTA  
je Aktie um 2,56 € von 31,58 € auf  
29,02 € je Aktie (-8,1 %).  
EPRA NTA  
31.12.2024  
31.12.2023  
in T€  
je Aktie in €  
in T€  
je Aktie in €  
Eigenkapital  
1.884.540  
24,88  
2.119.667  
27,72  
Negativer Zeitwert derivativer Finanzinstrumente1  
3.128  
0,04  
6.427  
0,08  
Eigenkapital ohne derivative Finanzinstrumente  
1.887.668  
24,92  
2.126.094  
27,80  
Latente Steuern auf Investment Properties und  
derivative Finanzinstrumente1  
362.055  
4,78  
340.042  
4,45  
Immaterielle Vermögenswerte  
-12  
0,00  
-23  
0,00  
Geschäfts- oder Firmenwert als Ergebnis latenter  
Steuern  
-51.719  
-0,68  
-51.719  
-0,67  
EPRA NTA  
2.197.992  
29,02  
2.414.394  
31,58  
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien zum  
Bilanzstichtag  
75.743.854  
76.455.319  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
Loading SVG
NACHTRAGSBERICHT  
Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind darüber hinaus keine Ereignisse  
von wesentlicher Bedeutung eingetreten.  
PROGNOSEBERICHT  
Erwartete Entwicklung der Rahmenbedingungen  
Die deutsche Wirtschaft befindet sich laut aktuellem Jahreswirtschaftsbericht 2025 in einer schwierigen  
Ausgangslage: Zwar konnten die Energiekrise abgewendet und die Inflation zurückgedrängt werden.  
Gleichwohl leidet die Wirtschaft nach wie vor unter grundlegenden strukturellen Problemen: Der Arbeits-  
und Fachkräftemangel, eine überbordende Bürokratie und eine Investitionsschwäche sowohl bei privaten  
als auch bei öffentlichen Investitionen sind spürbare Wachstumshemmnisse. Hinzu kommen hohe  
handelspolitische Unsicherheiten unter anderem infolge der neuen US-Administration.  
Vor diesem Hintergrund erwartet die bisherige Bundesregierung für das laufende Jahr nur einen leichten  
Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Wachstumsimpulse dürften dabei vor allem von den privaten  
Konsumausgaben und im Jahresverlauf auch von den Investitionen ausgehen. Die Impulse vom  
Außenhandel werden schwach bleiben: Die Exporte werden rückläufig sein, während die Importe steigen,  
so dass hier mit einem spürbar negativen Wachstumsbeitrag zu rechnen ist. Bei stabiler Erwerbstätigkeit  
aufgrund der moderaten konjunkturellen Erholung wird für die Arbeitslosigkeit eine Zunahme erwartet. Bei  
den Verbraucherpreisen erwartet die Bundesregierung eine Zunahme von 2,2 %, und ist damit knapp  
oberhalb der Zielmarke von 2 %.  
Ende Januar und Anfang März 2025 senkte die Europäischen Zentralbank (EZB) die Leitzinssätze um  
jeweils 25 Basispunkte. Diese weniger restriktive Geldpolitik vergünstigt Kredite für Unternehmen und  
private Haushalte. Zugleich werden in Deutschland die intendierten Effekte der EZB-Zinssenkungen durch  
fiskalpolitische Diskussionen und Pläne gebremst; die Parteien CDU/CSU und SPD haben Anfang März  
2025 eine Reform der Schuldenbremse in Verbindung mit kreditfinanzierten Investitionen für Verteidigung,  
Wirtschaft und Infrastruktur von bis zu 900 Mrd. € angekündigt. Als Reaktion stieg die Umlaufrendite bei  
fallenden Anleihekursen stark an. Steigende Realeinkommen und die allmählich nachlassenden  
Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik könnten mit der Zeit ein Anziehen der Nachfrage begünstigen. Die  
Inflation in der EU soll nach EZB-Planung im laufenden Jahr zum mittelfristigen Zielwert von 2 %  
zurückkehren.  
Auf dem Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien erwartet JLL im laufenden Jahr eine spürbare  
Zunahme der Dynamik in allen Nutzungsarten von Shoppingcentern über Fachmarktprodukte bis zu  
Highstreet-Geschäftshäusern. Der Shoppingcenter-Markt sei dabei im Unterschied zu anderen  
Nutzungsarten geprägt von einer wachsenden Zahl neuer internationaler Akteure.  
Nach einem durchwachsenen Jahr 2024 erwartet der deutsche Einzelhandel, dass er seine Umsätze auch  
2025 nur gering erhöhen kann. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit einem nominalen  
Umsatzplus von 2 % auf 677 Mrd. € (real: +0,5 %). Für den Onlinehandel prognostiziert der Verband ein  
nominales Umsatzplus von 3 % (real: +2 %). Hintergrund für die schwachen Erwartungen sind eine große  
Verunsicherung bei den Verbrauchern, die schwache Konjunkturlage und die unsichere politische Lage.  
Loading SVG
Vereinbarte Geschäfte sind Grundlage der Umsatz- und Ertragsplanung  
Die Prognose der zukünftigen Umsatz- und Ertragssituation unseres Konzerns basiert auf  
a) der Umsatz- und Ergebnissituation der bestehenden Einkaufszentren und  
b) der Annahme, dass es unter Berücksichtigung der vorgehend dargestellten Rahmenbedingungen  
im Einzelhandel zu keinem erheblichen Umsatzrückgang kommt, in dessen Folge eine Vielzahl von  
Einzelhändlern die bestehenden Mietverträge nicht mehr erfüllen können.  
Die Umsatz- und Ertragsplanung des Deutsche EuroShop Konzerns für das Jahr 2025 beinhaltet keine  
zukünftigen Objektkäufe oder -verkäufe. Ergebniseinflüsse aus der jährlichen Bewertung unserer  
Einkaufszentren sind ebenfalls nicht Teil unserer Planung, da diese nicht vorhersehbar sind.  
Umsatz 2025  
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2024 von 271,4 Mio. € lagen unter dem Vorjahr, aber innerhalb  
unserer Erwartungen. Maßgeblich hierfür waren unter anderem temporäre Leerstände infolge von  
Investitionsmaßnahmen in den Shoppingcentern, niedrigere Abfindungen als im Vorjahr sowie vereinzelt  
geringere Anschlussmieten. Umsatzmieten haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Unter der  
Annahme leicht steigender Mieten sowie geringerer Umsatzmieten und Abfindungen sollte der Umsatz für  
2025 in einer Bandbreite von 268 bis 276 Mio. € liegen.  
Operative Ergebnisse für 2025  
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 216,3 Mio. € war 2024 durch das leicht gestiegene NOI  
im Zusammenhang mit gesunkenen operativen Centeraufwendungen bei planmäßig zum Vorjahr  
rückläufigen Umsatzerlösen geprägt. Für 2025 erwarten wir ein EBIT zwischen 209 bis 217 Mio. €.  
Im Berichtsjahr lag das operative Ergebnis vor Steuern (EBT ohne Bewertungsergebnis) bei 165,2 Mio. €.  
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Effekten auf das EBIT wirkten sich über den Erwartungen liegende  
Zinserträge sowie im Vergleich zur Planung geringere Zinsaufwendungen positiv auf das operative Ergebnis  
aus. Unter Berücksichtigung höherer Zinsen aus weiteren geplanten Aufvalutierungen und planmäßigen  
Refinanzierungen von Bestandsdarlehen bei niedrigeren Zinserträgen gehen wir für 2025 von einem EBT  
(ohne Bewertungsergebnis) in einer Bandbreite von 150 bis 158 Mio. € aus.  
Entwicklung FFO 2025  
Die Funds From Operations (FFO) beliefen sich im Berichtsjahr aufgrund der dargelegten positiven  
Entwicklung auf 157,1 Mio. € und lagen damit über unserer im November 2024 angepassten Prognose (151  
bis 155 Mio. ).  
Für 2025 erwarten wir die FFO zwischen 145 bis 153 Mio. € bzw. 1,91 € bis 2,02 € je Aktie1 liegen werden.  
1 Aktienanzahl ohne Berücksichtigung eigener Aktien  
Loading SVG
Wir sehen der Entwicklung des Geschäftsjahres 2025 insgesamt positiv entgegen und rechnen mit einer  
stabilen bis leicht positiven Entwicklung von Umsatz und EBIT. Für das EBT (ohne Bewertungsergebnis)  
und die FFO gehen wir aufgrund eines geplant niedrigeren Finanzergebnisses von einem leicht rückläufigen  
Niveau im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 aus.  
Dividendenpolitik  
Zu den wesentlichen Investitionszielen der Deutsche EuroShop AG gehört es, aus der langfristigen  
Vermietung von Shoppingcentern einen attraktiven Liquiditätsüberschuss zu erwirtschaften, der über  
regelmäßige Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Gesellschaft prüft laufend Möglichkeiten,  
ihre Ausschüttungsfähigkeit zukünftig weiter zu erhöhen.  
Grundsätzlich beabsichtigt die Gesellschaft, über den Liquiditätsbedarf hinausgehende Mittel an ihre  
Aktionäre auszuschütten. Die Ausschüttung von Dividenden hängt jedoch in hohem Maße von den  
vorherrschenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dem Finanzierungsbedarf für weiteres Wachstum  
sowie anderen Faktoren ab.  
Für das Geschäftsjahr 2024 hat der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat angesichts der vorhandenen  
Liquidität und des operativen Ausblicks beschlossen, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer  
Dividende in Höhe von 1,00 € je Aktie vorzuschlagen. Die Gesellschaft behält sich vor, ihren  
Beschlussvorschlag vor oder spätestens in der Hauptversammlung anzupassen, falls sich dies aufgrund  
neu eingetretener Umstände, insbesondere der Schaffung weiterer Liquidität durch den Abschluss von  
Finanzierungsverträgen, für die Ausschüttung einer höheren Dividende als möglich und zweckmäßig  
erweisen sollte.  
Loading SVG
RISIKOBERICHT  
Grundsätze des Risikomanagementsystems und des internen  
Kontrollsystems1  
Die Strategie der Deutsche EuroShop AG zielt darauf ab, das Vermögen der Aktionäre zu erhalten und  
langfristig zu steigern sowie aus der Vermietung der Immobilien einen anhaltend hohen  
Liquiditätsüberschuss zu erwirtschaften, der die Ausschüttung einer angemessenen und nachhaltigen  
Dividende ermöglicht. Der Schwerpunkt des Risikomanagementsystems liegt daher auf der Überwachung  
der Einhaltung der Strategie und, hierauf aufbauend, auf der Erkennung und Beurteilung von Risiken und  
Chancen sowie der grundsätzlichen Entscheidung über den Umgang mit diesen Risiken. Das  
Risikomanagement gewährleistet, dass Risiken frühzeitig erkannt, bewertet, zeitnah kommuniziert und  
begrenzt werden. Die Überwachung und die Steuerung der identifizierten Risiken bilden den Schwerpunkt  
des internen Kontrollsystems, für das auf Konzernebene im Wesentlichen der Vorstand verantwortlich ist.  
Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und wenn erforderlich umgehend durch den Vorstand über identifizierte  
Risiken informiert. Das interne Kontrollsystem ist integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems.  
Der Abschlussprüfer prüft im Rahmen seines gesetzlichen Prüfungsauftrages für die  
Jahresabschlussprüfung, ob das Risikofrüherkennungssystem geeignet ist, unternehmensgefährdende  
Risiken und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.  
Die Risikoanalyse als kontinuierlicher Prozess identifiziert, bewertet und kommuniziert zeitnah die Faktoren,  
welche die Erreichung der Geschäftsziele gefährden können. Zudem umfasst der Prozess die Steuerung  
und Kontrolle der identifizierten Risiken.  
Im Berichtsjahr lagen dem Vorstand keine Informationen vor, die auf wesentliche Ineffizienzen bei der  
Wirksamkeit oder auf die Unangemessenheit des internen Kontrollsystems bzw. des  
Risikomanagementsystems schließen ließen. Grundsätzlich ist aber zu berücksichtigen, dass ein internes  
Kontrollsystem, unabhängig von der Gestaltung, keine absolute Sicherheit dafür liefert, Fehler in unseren  
Geschäftsprozessen aufzudecken.  
1 Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Die Angaben sind somit nicht durch  
den Abschlussprüfer geprüft.  
Risikoanalyse  
Im Rahmen bestehender Dienstleistungsverträge wird der Vorstand der Deutsche EuroShop AG laufend  
über die Geschäftsentwicklung der Shoppingcenter und der dazugehörigen Objektgesellschaften  
unterrichtet. Dabei werden quartalsweise für jedes Shoppingcenter Abschlüsse und Controllingberichte  
sowie einmal jährlich mittelfristige Unternehmensplanungen vorgelegt. Der Vorstand überprüft und  
analysiert diese Berichte, indem er unter anderem folgende Informationen zur Risikoeinschätzung  
heranzieht:  
1. Bestandsobjekte  
Entwicklung der Außenstände  
Entwicklung der Vermietungsstände  
Entwicklung der Einzelhandelsumsätze in den Shoppingcentern  
Abweichungen von geplanten Objektergebnissen  
Einhaltung der Financial Covenants aus Kreditverträgen  
2. Im Bau befindliche Objekte  
Entwicklung der Vorvermietung  
Bautenstand  
Budgetstand  
Entwicklung der Financial Covenants aus Kreditverträgen und Einhaltung von  
Auszahlungsvoraussetzungen  
Hierbei werden Risiken identifiziert, indem Sachverhalte und Veränderungen betrachtet werden, die von  
den ursprünglichen Planungen und Kalkulationen abweichen. Auch die planmäßige Auswertung von  
Konjunkturdaten wie z. B. das Konsumklima oder die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze fließen in das  
Risikomanagement ein. Ebenso werden Aktivitäten der Wettbewerber laufend beobachtet.  
Risikoinventar  
Die im Rahmen der Risikoanalyse identifizierten Risiken werden in einem Risikoinventar zusammengefasst  
und hinsichtlich möglicher Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von  
kompensierenden Maßnahmen (Nettobetrachtung) bewertet. Das Risikoinventar wird regelmäßig überprüft  
und bei Bedarf aktualisiert.  
Des Weiteren beurteilt der Vorstand mittels Szenariorechnungen, bei denen die wesentlichen Parameter  
der Planung (u. a. Mieten-, Kosten-, Rendite- und Zinsentwicklung) verändert werden, wie sich  
Risikoaggregationen auf den Bestand des Konzerns auswirken. Zudem erlaubt diese Betrachtung eine  
Einschätzung, welche Risiken der Konzern tragen kann.  
Der Vorstand berichtet in den Aufsichtsratssitzungen über bedeutende Risiken. Im Falle von  
bestandsgefährdenden Risiken erfolgt eine unverzügliche Berichterstattung.  
Loading SVG
Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem  
Die Abschlusserstellung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des internen Kontrollsystems, deren  
Überwachungs- und Kontrollfunktion auf Ebene der Konzernholding erfolgt. Dabei sollen interne  
Regelungen und Leitlinien die Konformität des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses sicherstellen.  
Nach dezentraler Erfassung der konzernrelevanten Berichte seitens des Dienstleisters erfolgen die  
Aggregation und Konsolidierung der einzelnen Jahresabschlüsse sowie die Aufbereitung der Informationen  
für die Berichterstattung im Anhang und zusammengefassten Lagebericht im Rechnungswesen der  
Holdinggesellschaft mithilfe der Konsolidierungssoftware Conmezzo. Des Weiteren erfolgen hier manuelle  
Prozesskontrollen wie das „Vier-Augen-Prinzip“ seitens der für die Ordnungsmäßigkeit der  
Rechnungslegung beauftragten Mitarbeitenden sowie des Vorstands. Der Konzernabschlussprüfer führt  
zudem im Rahmen seiner Prüfungstätigkeit externe, prozessunabhängige Prüfungstätigkeiten durch, auch  
in Bezug auf die Rechnungslegung.  
Einschränkende Hinweise  
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglicht durch die im Konzern festgelegten  
Organisations-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und  
Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der  
Konzernrechnungslegung.  
Es kann allerdings nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass durch persönliche  
Ermessensentscheidungen, fehlerhafte Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände die  
Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems  
eingeschränkt werden. Daher kann die Anwendung der eingesetzten Systeme keine absolute Sicherheit  
hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der  
Konzernrechnungslegung gewährleisten.  
Die getroffenen Aussagen beziehen sich nur auf die in den Konzernabschluss der Deutsche EuroShop AG  
einbezogenen Tochterunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop AG mittelbar oder unmittelbar über  
die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen.  
Loading SVG
Einschätzung der Gesamtrisikoposition  
Die Gesamtrisikosituation ist in der nachfolgenden Matrix dargestellt. Das mögliche Schadensausmaß der  
Risiko-Matrix wird auf Basis der Auswirkungen auf EBIT und FFO für das dem Berichtsjahr folgende  
Geschäftsjahr bemessen. Für das Bewertungsrisiko werden darüber hinaus die bilanziellen Auswirkungen  
(Veränderung der Investment Properties bzw. Bilanzsumme) betrachtet. Es erfolgt eine konsolidierte  
Betrachtung des Schadensausmaßes. Mögliche Einflüsse auf die Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe der  
Einzelrisiken sowie auf die Bewertung der Gesamtrisikoposition aufgrund anhaltender geopolitischer  
Konflikte sind derzeit nicht quantifizierbar. Die Einzelrisiken und die Gesamtrisikoposition werden laufend  
überwacht und regelmäßig neu bewertet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Bandbreiten der  
Schadenshöhen deutlich erhöht, um der gestiegenen Volatilität externer Faktoren wie beispielsweise der  
Inflationsrate oder dem allgemeinen Zinsniveau Rechnung zu tragen.  
Die Deutsche EuroShop AG hat auf der Grundlage des beschriebenen Überwachungssystems geeignete  
Maßnahmen getroffen, um bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und ihnen  
entgegenzuwirken.  
Der Vorstand hat, wie im Vorjahr, zur Beurteilung, in welchem Maße der Konzern einzelne Risiken bzw. das  
Zusammentreffen verschiedener Einzelrisiken tragen kann, Simulationen anhand einer konsolidierten  
Liquiditätsplanung vorgenommen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken oder Risikoaggregationen  
bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährden würden. Auch sieht der  
Vorstand den Konzern hinreichend aufgestellt, um zukünftige sich bietende Chancen nutzen zu können,  
ohne dabei unvertretbare Risiken eingehen zu müssen.  
Loading SVG
Darstellung wesentlicher Einzelrisiken  
Bewertungsrisiko  
Der Wert einer Immobilie bestimmt sich im Wesentlichen nach dem Ertragswert, der seinerseits  
insbesondere von Faktoren wie der Höhe der jährlichen Mieteinnahmen, den Bewirtschaftungskosten und  
den Investitionsbedarfen, dem zugrunde gelegten Standortrisiko, dem allgemeinen Zustand der Immobilie,  
der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen sowie insbesondere von der Nachfrage nach Shoppingcenter-  
Immobilien abhängt. Darüber hinaus wird die Wertentwicklung von Immobilien auch von verschiedenen  
gesamtwirtschaftlichen und regionalen Faktoren sowie objektspezifischen Entwicklungen beeinflusst. Diese  
Faktoren sind zu einem größeren Teil nicht vorhersehbar oder von der Gesellschaft beeinflussbar. Die  
beschriebenen Faktoren fließen in die jährliche Verkehrsbewertung unserer Bestandsimmobilien durch  
unabhängige Gutachter ein, die aufgrund der Anwendungen von IAS 40 direkte Auswirkungen auf den  
Bilanzansatz der Investment Properties sowie das Bewertungsergebnis hat. Steigende Kapitalmarktzinsen  
könnten sich nachteilig auf die Bewertung des Immobilienportfolios des Deutsche EuroShop Konzerns  
auswirken, da die zur Berechnung des beizulegenden Zeitwerts des Immobilienportfolios verwendeten  
Abzinsungs- und Kapitalisierungszinssätze dadurch tendenziell steigen, während die für die Anteile an den  
Shoppingcentern gezahlten Marktpreise tendenziell sinken. Steigende Zinsen wirken sich daher in der  
Regel negativ auf den Marktwert des Immobilienportfolios des Deutsche EuroShop Konzerns aus. Die  
bilanzielle Veränderung aus der Verkehrsbewertung wirkt sich auf die Einhaltung von Kreditauflagen  
bestehender Finanzierungen (bspw. Einhaltung von Verschuldungskennzahlen) sowie auf die Konditionen  
von Neu- und Anschlussfinanzierungen aus, da sinkende Verkehrswerte zu einem Anstieg der  
Verschuldungskennzahlen führen.  
Durch die Beauftragung von externen, unabhängigen und branchenerfahrenen Gutachtern sowie unsere  
eigene kritische Würdigung der Gutachten wird das Risiko einer fehlerhaften Bewertung minimiert. Im  
Rahmen der Beeinflussbarkeit der werttreibenden Faktoren hat die Gesellschaft weitere Maßnahmen  
getroffen, um das Bewertungsrisiko zu minimieren. Im Zentrum steht dabei ein professionelles Center-,  
Kosten- und Vermietungsmanagement der Einkaufszentren. Dieses wird durch die Auswahl geeigneter  
Asset Manager sichergestellt. Derzeit werden alle Shoppingcenter durch die ECE Marketplaces GmbH &  
Co. KG, Hamburg, als dem europäischen Marktführer im Bereich des Managements von Shoppingcentern  
betreut. Ein aktives Instandhaltungsmanagement stellt dabei sicher, dass die Immobilien laufend in einem  
guten Allgemeinzustand gehalten werden.  
Die in die Bewertung des Immobilienportfolios einfließenden Schätzparameter, wie abgeleitete Zinssätze,  
Marktmieten, Bewirtschaftungskosten und Nachvermietungszeiten, wurden im Vorjahr maßgeblich durch  
die mittelbaren Folgen des Ukraine-Krieges mit steigender Inflation und Zinssätzen beeinflusst. Weiterhin  
führten geopolitische Konflikte, politische Unwägbarkeiten sowie Rezessionsängste zu einer erhöhten  
Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Trotz des aktuellen Rückgangs der Inflationsrate  
sowie des leichten Absinkens des Zinsniveaus besteht weiterhin Unsicherheit über die künftige Entwicklung,  
so dass kurzfristig entstehende wesentliche Marktwertveränderungen nicht ausgeschlossen werden  
können.  
Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die bilanzielle Schadenshöhe des Bewertungsrisikos werten wir  
unverändert als hoch ein.  
Markt- und Branchenrisiken  
In Deutschland lag der Anteil der stationär getätigten Einkäufe mit 86,7 % leicht unter dem Niveau des  
Vorjahres (87,0 %). Es ist zu erwarten, dass der Onlinehandel zukünftig weiter wachsen und seinen Anteil  
am Gesamteinzelhandelsumsatz steigern wird. Dominierend im Onlinehandel sind weiterhin vor allem die  
Segmente Mode, Schuhe und Unterhaltungselektronik, die insbesondere auch in Shoppingcentern stark  
vertreten sind. Trotz dieses allgemeinen Trends üben attraktive Einzelhandelsflächen weiterhin eine große  
Anziehungskraft auf Kunden aus. Steigende Besucherzahlen zeigen, dass sich attraktive, großflächige und  
in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet führende Einzelhandelseinrichtungen, die dem Kunden ein breites  
Sortimentsangebot sowie ein besonderes Aufenthalts- und Shopping-Erlebnis bieten können, weiter  
behaupten können.  
Neben dem wachsenden Onlinehandel können am Vermietungsmarkt angebotene zusätzliche  
Einzelhandelsmietflächen, die beispielsweise durch die Errichtung, Erweiterung oder Modernisierung inner-  
oder außerstädtischer Shopping- oder Factory-Outlet-Center, aber auch durch die Revitalisierung von  
Einzelhandelslagen in den Innenstädten entstehen, dazu führen, dass sich die realisierbaren stationären  
Einzelhandelsumsätze auf insgesamt mehr Mietflächen verteilen und die Raumleistungen sinken. So wird  
beispielsweise in Hamburg eine großflächige Projektentwicklung durch die Unibail-Rodamco-Westfield SE  
für das Westfield Hamburg-Überseequartier realisiert, ein gemischt genutztes Center innerhalb der  
Hamburger HafenCity, das Ende des ersten Quartals 2025 eröffnet werden soll. Ein erhöhtes bzw.  
verbessertes Mietflächenangebot im Wettbewerbsumfeld unserer Shoppingcenter und eine mögliche  
nachhaltige Umverteilung von Einzelhandelsumsätzen in den Onlinehandel und damit einhergehend  
nachhaltig sinkende Raumleistungen im stationären Einzelhandel beinhalten das Risiko, dass Anschluss-  
und Nachvermietungen zu niedrigeren Mieten bzw. zu weniger vorteilhaften Mietvertragskonditionen  
abgeschlossen werden, wodurch EBIT und FFO sinken würden.  
Dem steigenden Anteil des Onlinehandels sowie dem möglichen Druck auf die Raumleistungen begegnet  
der stationäre Einzelhandel, neben Flächenbereinigungen und der Fokussierung auf gute  
Einzelhandelslagen, mit Sortimentsoptimierungen sowie der Verbesserung der Servicequalität und  
Betonung der individuellen Beratung beim Einkauf. Außerdem gewinnt die Verknüpfung von Offline- und  
Onlinewelt zunehmend an Bedeutung. Hier sind die Einzelhandelsunternehmen insbesondere in Bezug auf  
die Umsetzung von Omnichannel-Konzepten unterschiedlich weit vorangekommen und erfolgreich.  
Der Freizeit-, Erlebnis- und Treffpunktcharakter unserer Center wird kontinuierlich weiter gestärkt. Hierzu  
gehören neben der Schaffung attraktiver und neuer Gastronomieflächen unsere bereits 2018 gestarteten  
Investitionsprogramme „At-your-Service“ und „Mall Beautification“. Ziel ist es, die Aufenthalts- und  
Servicequalität durch gezielte Investitionen zu erhöhen, u. a. in die Verbesserung von Service- und Lounge-  
Bereichen, moderne Kids-Entertainment-Zonen, eine vereinfachte Inhouse-Navigation bei der Shop- oder  
Parkplatzsuche mittels Touchscreen- oder Smartphone-Lösungen sowie durch intelligente Parkleitsysteme.  
Zur Erhöhung der Centerattraktivität wird auch der Ausbau des Entertainmentangebots geprüft und  
vorangetrieben; beispielsweise wurde im Jahr 2021 ein Indoor-Skydiving-Konzept in unserem Rhein-  
Neckar-Zentrum sehr erfolgreich umgesetzt und in dessen Nachbarschaft entstehen derzeit weitere  
attraktive Angebote im Bereich Entertainment sowie Gastronomie. Im Main-Taunus-Zentrum wird aktuell  
der „Food Garden“ realisiert, der das kulinarische Angebot des Centers deutlich erweitern wird. Solche und  
andere Investitionen verbessern zudem die überregionale Anziehungskraft der Standorte. Der Abschluss  
möglichst langfristiger Verträge mit bonitätsstarken Mietern aller Einzelhandelssegmente vermindert  
darüber hinaus die Markt- und Branchenrisiken.  
Die in Folge des Ukraine-Krieges gestiegene Inflation ist im Geschäftsjahr 2024 deutlich zurückgegangen.  
Das Zinsniveau hat sich nach der Zinswende der EZB reduziert. Trotz anhaltender geopolitischer Konflikte  
und weiterhin bestehender Unsicherheit hat sich der private Konsum leicht erhöht. Tendenziell rückläufige  
Energiepreise liegen teilweise weiterhin deutlich über dem Niveau vor Ausbruch des Ukraine-Krieges. Für  
den Einzelhandel können hohe Energiepreise zu einer massiven Belastung werden, wenn diese nicht  
vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Zudem können erneute Kostensteigerungen  
sowie eventuelle Energieengpässe zu Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern führen und damit den  
Umsatz unserer Mieter nachhaltig belasten. Abweichend zum Vorjahr bewerten wir die die Schadenshöhe  
aufgrund der geänderten Bandbreiten als mittel ein (i. Vj. hoch), während die Eintrittswahrscheinlichkeit  
weiterhin hoch ist.  
Vermietungsrisiko  
Der langfristige Erfolg des Geschäftsmodells des Deutsche EuroShop Konzerns hängt im Besonderen von  
der Vermietung der Einzelhandelsflächen und der Erzielung stabiler bzw. wachsender Mieterträge sowie  
einer geringen Leerstandsquote ab. Aufgrund der mittel- und langfristigen Vermietung von  
Einzelhandelsflächen ist der Deutsche EuroShop Konzern im Vergleich zu Unternehmensgruppen anderer  
Branchen nicht in dem Maße direkt von der kurzfristigen Wirtschaftsentwicklung abhängig. Dennoch ist,  
insbesondere vor dem Hintergrund der stärkeren Konjunkturabhängigkeit des Einzelhandels, nicht  
auszuschließen, dass eine Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen Einfluss auf das  
Geschäft des Deutsche EuroShop Konzerns haben könnte.  
Unsicherheit aufgrund unklarer politischer Verhältnisse, konjunkturelle Schwankungen sowie das globale  
Wirtschaftswachstum haben neben den strukturellen Veränderungen im Einzelhandelsmarkt einen Einfluss  
auf Flächennachfrage, Miethöhe und Vertragskonditionen. Weiterer Einfluss geht von Insolvenzen im  
Einzelhandel aus. Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist laut Statistischem Bundesamt in Deutschland in 2024  
um 16,8 % gestiegen und wird für 2025 auf weiterhin hohem Niveau erwartet. Das Risiko besteht somit  
darin, dass Flächen nicht oder nicht zu einer angemessenen Miethöhe oder zu weniger vorteilhaften  
Konditionen, beispielsweise hinsichtlich Mietvertragslaufzeiten und Nebenkostenumlagen, vermietet  
werden können. Zudem kann es zu niedrigeren Umsatzmietbeteiligungen bzw. zu einer Erhöhung der  
Leerstandsquote kommen. Darüber hinaus kann sich der für die Verhandlungen im Rahmen der  
Neuvermietung notwendige Zeitraum länger als in der Planung angenommen erstrecken.  
In der Folge würden die Einnahmen sowie das EBIT geringer ausfallen als kalkuliert und eventuell aufgrund  
des verringerten FFO Ausschüttungsreduzierungen nötig werden. Zudem können geringere Mieteinnahmen  
Einfluss auf die Einhaltung von Kreditauflagen bestehender Finanzierungen sowie die Konditionen von Neu-  
und Anschlussfinanzierungen haben. Sofern die Mieteinnahmen für eine Objektgesellschaft nicht mehr  
ausreichen, um die Zins- und Tilgungsleistungen zu erfüllen, könnte dies zum Verlust des gesamten Objekts  
führen.  
Wir begegnen diesem Risiko durch Übertragung des Vermietungsmanagements an professionelle und  
marktstarke Asset Manager sowie durch eine intensive Marktbeobachtung mit einem laufenden und  
frühzeitigen Monitoring anstehender regulärer oder potenziell zu erwartender außerplanmäßiger  
Vermietungen. Darüber hinaus schließen wir, soweit marktseitig durchsetzbar, vorzugsweise mittel- und  
langfristige Mietverträge mit anteilig hohen Mindestmietenvereinbarungen ab.  
Weiterhin hohe Energiekosten und Zinsen beeinflussen die Flächennachfrage, Miethöhen und die  
Vertragskonditionen der anstehenden Nach- und Neuvermietungen. Auch die Dauer für eine  
Flächenneuvermietung hat sich verlängert und zu einem geringeren Vermietungsstand geführt. So  
verringerte sich der Vermietungsstand von 97,6 % Ende 2019 auf 95,4 % Ende 2024.  
Aufgrund weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher und konjunktureller Rahmenbedingungen bleiben  
Insolvenz- und Nachvermietungsrisiken auch in der Folge signifikant. Wir bewerten abweichend zum  
Vorjahr die die Schadenshöhe aufgrund der zum Vorjahr erhöhten Bandbreiten als mittel (i. Vj. hoch),  
während die Eintrittswahrscheinlichkeit weiterhin hoch ist.  
Mietausfallrisiko  
Aufgrund sich verschlechternder Performance und Bonität von Mietern, ggf. auch ausgelöst durch schwere  
externe politische oder konjunkturelle Schocks, kann es zu Mietausfällen und weiteren finanziellen  
Belastungen kommen. So können Mietausfälle auch Einfluss auf die Einhaltung von Kreditauflagen haben.  
Das Risiko des Mietausfalls beinhaltet die vollständige Miete, die umlagefähigen Nebenkosten sowie  
etwaige Rechtsverfolgungs- und Rückbaukosten. Des Weiteren kann es bei Insolvenzen von Mietern,  
insbesondere bei Ankermietern oder Filialisten, zu einer Erhöhung der Leerstandsquote kommen.  
Mit der sorgfältigen Auswahl der Mieter, der regelmäßigen Analyse der Umsatzentwicklung und  
Außenstände der Mieter sowie dem frühzeitigen Ergreifen von Nachvermietungsmaßnahmen bei  
auftretenden Negativentwicklungen wird das Risiko minimiert. Zudem stellen die Mieter in der Regel  
entsprechende Mietsicherheiten, die einen Teil der finanziellen Belastungen beim Ausfall kompensieren  
können.  
Notwendige Wertberichtigungen werden im Einzelfall bei der Bilanzierung berücksichtigt. Diese summierten  
sich im Geschäftsjahr 2024 auf 7,7 Mio. € (i. Vj. 8,9 Mio. €). Höhere Wertberichtigungen im laufenden  
Geschäftsjahr 2025 sind in Anbetracht des Strukturwandels im stationären Einzelhandel sowie in  
Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung im Rahmen der derzeit schwierigen  
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auszuschließen und würden sowohl das EBIT als auch  
den FFO belasten. Die absolute Schadenshöhe sehen wir auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr.  
Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir weiterhin im mittleren Bereich.  
Bewirtschaftungs- und Kostenrisiko  
Aufgrund der Komplexität und Änderungen in der Rechtsprechung kann es zu Korrekturen und Einsprüchen  
bei den Nebenkostenabrechnungen kommen, die zu einer Begrenzung der Weiterbelastungen an Mieter  
bzw. zu nachträglichen Rückerstattungen an die Mieter führen können. Neben dem finanziellen Schaden  
kann dies auch die Zufriedenheit der Mieter beeinflussen. Durch eine laufende Überprüfung der  
Nebenkostenabrechnung auf Basis aktueller Rechtsprechung wird dieses Risiko minimiert. Neue  
Gesetzesänderungen können auch dazu führen, dass zusätzliche Kosten rechtlich und/oder wirtschaftlich  
in Zukunft nicht vollständig auf die Mietpartner als Nebenkosten umgelegt werden können.  
Ausgaben für Instandhaltungsmaßnahmen oder Investitionsprojekte können höher ausfallen als auf Basis  
von Erfahrungswerten geplant. Zudem können sich Abweichungen durch externe Schäden, eine  
unzutreffende Einschätzung des Instandhaltungsbedarfs oder nicht bzw. zu spät entdeckte Mängel  
ergeben.  
Risiken aus Kostenüberschreitungen bei laufenden Investitionsprojekten und Instandhaltungsmaßnahmen  
werden dadurch minimiert, dass schon in der Planungsphase für alle erkennbaren Risiken vorsorglich  
Kostenansätze in der Kalkulation berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden größere Bauaufträge in  
der Regel an bonitätsstarke Generalunternehmen zum Festpreis vergeben. Baubegleitend wird durch die  
von uns beauftragten Unternehmen ein professionelles Projektmanagement gewährleistet.  
Kostenüberschreitungen können im Einzelfall aber grundsätzlich nicht gänzlich vermieden werden.  
Der Ukraine-Krieg hat insbesondere zu einem erhöhten Energiekostenniveau geführt und damit  
unmittelbaren und mittelbaren Einfluss auf das Bewirtschaftungs- und Kostenrisiko. Grundsätzlich kann ein  
Großteil der Nebenkosten an die Mieter umgelegt werden, jedoch verbleibt ein nicht unerheblicher Teil beim  
Vermieter, so dass sich hier Kostensteigerungen unmittelbar auswirken. Mittelbar können die Belastungen  
aus den Kostensteigerungen dazu führen, dass Mieter in Zahlungsschwierigkeiten geraten oder es sogar  
zur Beendigung von Mietverhältnissen kommt, mit der Folge von möglichen längeren Leerstandszeiten und  
eventuell erforderlichen Umbaumaßnahmen. Der Anteil der nicht umlegbaren Nebenkosten und  
erforderlichen Investitionen würde demnach steigen. Zur Eindämmung des Kostenrisikos aufgrund  
steigender Energiepreise werden unsere Shoppingcenter energetisch überprüft und wirtschaftlich sinnvolle  
Maßnahmen, wie beispielsweise Photovoltaikanlagen, umgesetzt.  
Finanzierungsrisiken  
Zum Bilanzstichtag bestanden für die Konzernfinanzierungen langfristige Kreditverträge mit langfristigen  
Zinsvereinbarungen. Derzeit stehen nach den in 2024 abgeschlossenen Refinanzierungen unmittelbar  
keine Neu- und Anschlussfinanzierungen an (erst wieder planmäßig im Jahr 2026), so dass aus heutiger  
Sicht im Konzern kein Finanzierungsrisiko erkennbar ist. Das Zinsumfeld wird laufend überwacht, um auf  
Zinsänderungen angemessen reagieren zu können. Das Finanzierungsrisiko wird bei neuen  
Immobilienfinanzierungen weitestgehend durch den Abschluss langfristiger Darlehen mit  
Zinsbindungsfristen von bis zu zehn Jahren reduziert.  
Die Zinsentwicklung wird maßgeblich von den volkswirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen  
bestimmt und ist daher für die Gesellschaft nicht vorhersehbar. Es ist nicht auszuschließen, dass eine  
Anschlussfinanzierung nur zu höheren Zinssätzen als bisher realisiert werden kann. Dies hätte einen  
negativen Effekt auf den FFO.  
Die konsolidierten Tochtergesellschaften als Darlehensnehmer müssen verschiedene festgelegte  
Finanzkennzahlen (sogenannte Financial Covenants) und andere restriktive Verpflichtungen oder  
Vereinbarungen einhalten. Zum Bilanzstichtag müssen die Darlehensnehmer innerhalb des Deutsche  
EuroShop Konzerns 35 Auflagen erfüllen. Diese Auflagen, die regelmäßig überprüft werden, könnten die  
Fähigkeit des Deutsche EuroShop Konzerns einschränken, seine zukünftigen Betriebs- und  
Kapitalbedürfnisse zu finanzieren und Akquisitionen und andere Geschäftsaktivitäten zu verfolgen. Die  
Fähigkeit, diese Auflagen zu erfüllen, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, von denen einige außerhalb  
der Kontrolle des Konzerns liegen können, wie z. B. eine Verschlechterung der Branchen- und  
Immobilienmärkte oder eine Abweichung von den Annahmen in der Langzeitplanung und in der Prognose.  
Die Nichteinhaltung einer Finanzvereinbarung könnte schwerwiegende Folgen für den Deutsche EuroShop  
Konzern haben. Sollten Tochterunternehmen der Deutsche EuroShop AG gegen finanzielle oder andere  
einschränkende Vereinbarungen verstoßen, könnten Kreditgeber unter bestimmten Umständen eine  
Sondertilgung eines bestimmten Prozentsatzes des Darlehensbetrags verlangen, Barabzüge vornehmen  
oder die jeweilige Finanzierung vorzeitig kündigen.  
Eine Wirtschafts- und Finanzkrise, die substanziellen indirekten Auswirkungen geopolitischer Krisen (wie  
der Ukraine-Krieg) auf den Betrieb und den Cashflow von Einzelhandelsimmobilien sowie eine deutliche  
Verschärfung des Online-Wettbewerbs oder eine weiter verschärfte Regulierung des Finanzsektors könnten  
dazu führen, dass sich die Kreditvergabepraxis der Banken in Bezug auf Kreditmargen,  
Finanzierungslaufzeiten und -ausläufe sowie Kreditauflagen deutlich verschlechtert. Auch könnten  
Insolvenzen von Immobiliengesellschaften, wie beispielsweise der Signa-Gruppe, das Vertrauen in den  
Immobiliensektor und damit die Kreditvergabepraxis der Banken negativ beeinflussen. Dies hätte eine  
negative Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie auf den FFO. In  
Extremsituationen könnte es zu einer Austrocknung des Finanzierungsmarktes kommen. Auch ist nicht  
auszuschließen, dass etwa im Zuge einer Verschlechterung der Ertragslage einzelner Objektgesellschaften  
oder einer Änderung der Kreditvergabepolitik Kreditinstitute nicht zur Gewährung einer  
Anschlussfinanzierung bereit sind.  
Der Deutsche EuroShop Konzern begegnet diesem Finanzierungsrisiko durch den Abschluss langfristiger  
Kreditverträge, die Vermeidung einer zeitlichen Kumulierung von Kreditfälligkeiten sowie die Einhaltung  
angemessener Verschuldungsquoten. Darüber hinaus unterhält der Konzern in seinen Zielmärkten zu einer  
Vielzahl von Investment-, Geschäfts- und Hypothekenbanken langfristige Geschäftsbeziehungen, die einen  
bestmöglichen Kapitalmarktzugang ermöglichen.  
Der Deutsche EuroShop Konzern setzt vereinzelt derivative Finanzinstrumente im Sinne des Hedge  
Accounting von Zinsänderungsrisiken ein. Durch diese eingesetzten Zinsswapgeschäfte werden aus  
variablen Zinsen feste Zinsen. Ein Zinsswap ist ein wirksames Sicherungsgeschäft, wenn die  
Kapitalbeträge, Laufzeiten, Zinsanpassungs- bzw. Rückzahlungstermine, die Zeitpunkte für Zins- und  
Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Festsetzung der Zinsen beim  
Sicherungsgeschäft und Grundgeschäft identisch sind und die Vertragspartei den Vertrag erfüllt. Dem  
Ausfallrisiko begegnet die Gesellschaft mit einer strengen Prüfung ihrer Vertragspartner, die gleichzeitig  
Kreditgeber sind. Die Zinsswaps stellen mit dem Grundgeschäft i. d. R. eine Bewertungseinheit im  
Jahresabschluss dar. Liquiditätsrisiken sowie andere Risiken bestehen aus den Finanzinstrumenten nicht.  
Ein Effektivitätstest für die beschriebenen Sicherungsgeschäfte wird regelmäßig durchgeführt.  
Nachhaltigkeitsrisiken  
Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzprogramm 2030 verpflichtet, ehrgeizige Klimaziele zu erreichen.  
Das Klimaschutzgesetz ist mit den gesetzlich verbindlichen nationalen Klimazielen der Kern der deutschen  
Klimapolitik. Bis 2045 soll Deutschland treibhausgasneutral sein. Die Immobilienbranche ist ein großer  
Energieverbraucher und da fast 40 % der globalen Kohlendioxidemissionen durch den Bau und Betrieb von  
Gebäuden verursacht werden, sind Eigentümer von Gewerbeimmobilien mit erheblichen Risiken durch den  
Klimawandel und potenziellen zukünftigen Kosten für die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen und  
anderen damit verbundenen Umweltauswirkungen konfrontiert. Zehn Shoppingcenter aus dem Portfolio des  
Deutsche EuroShop Konzerns wurden vor der Jahrtausendwende errichtet, elf danach. Die älteren  
Shoppingcenter (der Altersmedian lag Ende 2024 bei 23 Jahren) wurden zwar größtenteils saniert und  
seitdem renoviert, es werden jedoch weitere Investitionen erwartet, um beispielsweise restriktivere  
Energieeffizienzstandards zu erfüllen. Für dieses Ziel erforderliche Maßnahmen können dazu führen, dass  
der Deutsche EuroShop Konzern weitere erhebliche Investitionen in seine Shoppingcenter tätigen muss,  
um neue Energieeffizienzstandards zu erfüllen. Der Deutsche EuroShop Konzern könnte daher erheblichen  
Investitions- und Modernisierungskosten ausgesetzt sein, um ESG-Maßnahmen und/oder neue  
Energieeffizienzstandards zu erfüllen.  
Die Nachfrage der Anleger nach Vermögenswerten, die die ESG-Compliance erfüllen, könnte weiter steigen  
und die Veräußerung von Vermögenswerten in Zukunft erschweren. Die Nichteinhaltung von ESG-  
Maßnahmen und/oder neuen Energieeffizienzstandards oder ein Versäumnis des Deutsche EuroShop  
Konzerns, seine ESG-Strategie anderweitig umzusetzen, könnte dem Deutsche EuroShop Konzern einen  
Reputationsschaden zufügen. Darüber hinaus könnte eine geringere Nachfrage von potenziellen  
Investoren, die zunehmend nach ESG-konformen Vermögenswerten suchen, den Deutsche EuroShop  
Konzern daran hindern, Shoppingcenter zu veräußern, die diesen Standards nicht entsprechen, oder solche  
Veräußerungen nur mit potenziell erheblichen Preisnachlässen ermöglichen.  
Durch die frühzeitige Analyse und Planung der Umsetzung entsprechender Maßnahmen in unseren  
Shoppingcenter-Immobilien sowie der Unterstützung durch qualifizierte Asset Manager und Berater wird  
sichergestellt, dass die Anforderungen und Maßnahmen rechtzeitig und im richtigen Umfang effizient  
erfolgen. Die entsprechenden Maßnahmen werden sukzessive und im Rahmen der Instandhaltungszyklen  
für die Center individuell geprüft, bewertet und die Investitionsbedarfe in die langfristigen Planungen für die  
Center einbezogen. Hierdurch wird eine kosteneffiziente und zeitlich verteilte Weiterentwicklung der  
Immobilien unter soweit vorhanden Einbeziehung öffentlicher Fördermittel erreicht.  
Regulierungen und Anforderungen an die externe Berichterstattung im Zusammenhang mit der EU-Klima-  
Taxonomie, wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie deren geplante Umsetzung  
in nationales Recht, haben deutlich zugenommen. Zahlreiche zusätzliche und neue Angabepflichten  
bedingen die Notwendigkeit der Verfügbarkeit von verlässlichen Daten sowie zusätzlichen Resourcen.  
Diese gestiegenen Anforderungen bedingen hohe zusätzliche Anforderungen an das interne Kontrollsystem  
sowie die Governance und das Monitoring sowie für die erforderlich externe Berichterstattung.  
Insbesondere vor dem Hintergrund der effizient aufgestellten Organisation der Deutsche EuroShop AG  
besteht das Risiko der Überforderungen, dem mit der Schulung unserer Mitarbeitenden sowie insbesondere  
dem Einsatz von Dienstleistern und Beratern begegnet wird.  
Ein weiteres Risiko stellt die Zunahme extremer Klimaauswirkungen, wie beispielsweise extreme Stürme,  
Fluten, Hitze- oder Trockenperioden dar, die sich sowohl auf unsere Mieter sowie deren Kunden aber  
insbesondere auch auf die Shoppingcenterimmobilien auswirken können. Dem Risiko möglicher Schäden  
wird durch entsprechenden Versicherungsschutz sowie vorbereitende Maßnahmen begegnet.  
Organisationsrisiko  
Aufgrund der schlanken Organisationsstruktur mit einem Vorstand und sieben Mitarbeitenden ist der  
Deutsche EuroShop Konzern maßgeblich auf externe Dienstleister angewiesen.  
Der Deutsche EuroShop Konzern unterhält Vertragsbeziehungen mit Dienstleistern wie  
Centermanagement-Gesellschaften im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs. Der Deutsche  
EuroShop Konzern lagert sein gesamtes Centermanagement an die ECE Marketplaces aus. Die  
Dienstleistungen der ECE Marketplaces werden im Rahmen von Dienstleistungsverträgen mit der jeweiligen  
Objektgesellschaft für jedes Shoppingcenters auf unabhängiger Basis erbracht. ECE Marketplaces ist im  
Rahmen dieser Verträge unter anderem mit der Durchführung des Centermanagements beauftragt, das die  
Vermietung auf der Grundlage standardisierter Verträge umfasst, darüber hinaus Instandhaltung,  
Buchhaltung,  
Vertrags-  
und  
Rechtsangelegenheiten  
sowie  
technische  
Planung  
und  
Architekturangelegenheiten vorsieht. In der Regel haben diese Centermanagement-Verträge eine Laufzeit  
von zehn bis 15 Jahren (mit automatischer Verlängerung um zwei bis fünf Jahre, sofern sie nicht  
ordnungsgemäß gekündigt werden) und überwiegend eine Kündigungsklausel aus wichtigem Grund vor,  
falls das Shoppingcenter an einen Dritten verkauft wird.  
Im Falle der Kündigung aller oder eines wesentlichen Teils dieser Verträge durch ECE Marketplaces wäre  
der Deutsche EuroShop Konzern gezwungen, entweder die Funktionen des Asset-Managements zu  
internalisieren und eigene Ressourcen aufzubauen, was voraussichtlich zu höheren Kosten führen würde,  
oder innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums und zu potenziell ungünstigeren Bedingungen Verträge mit  
anderen Dienstleistern hinsichtlich des Centermanagements und weiterer durch die ECE erbrachter  
Leistungen abschließen müsste.  
Darüber hinaus unterhält der Deutsche EuroShop Konzern im Rahmen des gewöhnlichen  
Geschäftsbetriebs Vertragsbeziehungen zu Mietern und Dritten. Wenn die Vertragspartner des Deutsche  
EuroShop Konzerns ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen würden, müsste der Deutsche  
EuroShop Konzern die entsprechenden Kosten tragen.  
Mit Blick auf die geringe Mitarbeitendenzahl der Deutsche EuroShop AG ist das Unternehmen abhängig  
von einzelnen Personen in Schlüsselpositionen. Der Abgang von Leistungsträgern würde zu einem Verlust  
von Know-how führen, und die Ersatzrekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender könnte das  
Tagesgeschäft temporär beeinträchtigen. Durch Vertretungsregelungen und die Dokumentation von  
wesentlichen Arbeitsprozessen werden diese Beeinträchtigungen gering gehalten.  
Währungsrisiko  
Die Aktivitäten des Deutsche EuroShop Konzerns finden ausschließlich im Wirtschaftsraum der  
Europäischen Union statt. Überschaubare Währungsrisiken ergeben sich bei den osteuropäischen  
Beteiligungsgesellschaften. Diese Risiken werden nicht abgesichert, da es sich um reine  
Umrechnungsvorgänge zum Bilanzstichtag handelt und insoweit damit keine Cashflow-Risiken verbunden  
sind. Das operative Währungsrisiko ist durch die Kopplung von Mieten und Darlehensverbindlichkeiten an  
den Euro weitgehend abgesichert. Ein Risiko besteht darin, dass Mieter durch einen nachhaltigen  
Kursverfall des ungarischen Forint, des polnischen Zloty oder der tschechischen Krone nicht mehr in der  
Lage sein könnten, die dann deutlich höheren fremdwährungsbasierten Mieten zu zahlen.  
Loading SVG
Schadensrisiko  
Die Immobilien unterliegen dem Risiko der ganzen oder teilweisen Zerstörung durch externe  
Einflussfaktoren (z. B. Brand- oder Wasserschäden, Vandalismus, Terror). Es können Kosten durch die  
Instandsetzung und Mietausfälle entstehen. Diese Schäden sind durch bonitätsstarke Versicherungen  
weitestgehend abgesichert. Es ist jedoch denkbar, dass nicht für alle theoretisch möglichen Schäden  
hinreichender Versicherungsschutz besteht oder dieser Versicherungsschutz bei sich verändernden  
Bedingungen am Versicherungsmarkt zu adäquaten Konditionen nicht aufrechterhalten werden kann bzw.  
ein hinreichender Versicherungsschutz überhaupt nicht angeboten wird. Darüber hinaus können  
Versicherer ihre Leistungen verweigern oder kann eine Verschlechterung der Bonität des Versicherers zu  
möglichen Zahlungsausfällen bei der Geltendmachung von Versicherungsschäden führen.  
Zur Vermeidung von Schäden werden die Objekte zusätzlich durch Maßnahmen im Bereich Brand- und  
Einbruchschutz sowie zur Vermeidung von Vandalismus aktiv gesichert.  
Rechtliches Risiko  
Die Konzeption unseres Geschäftsmodells erfolgt auf der Basis der derzeitigen Gesetzeslage,  
Verwaltungsauffassung und Rechtsprechung, die sich jedoch jederzeit ändern können. Beispielsweise  
können Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes sowie der diesbezüglichen Verwaltungsauffassung  
nachträglich Steuerpflichten im Rahmen von Share Deals auslösen. In Pandemielagen oder anderen  
Krisensituationen besteht das Risiko, dass Gesetzgeber in Europa, wie Deutschland und Polen, in kurzer  
Frist neue Gesetze erlassen bzw. Gesetzesänderungen vornehmen, die beispielsweise Mietern temporäre  
Erleichterungen bezüglich ihrer Mietzahlungsverpflichtungen in behördlich angeordneten und  
pandemiebedingten Geschäftsschließungszeiträumen erlaubten.  
Der Gesellschaft sind derzeit keine Rechtsrisiken bekannt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-  
und Ertragslage haben könnten.  
IT-Risiko  
Das Informationssystem der Deutsche EuroShop AG basiert auf einer zentral gesteuerten Netzwerklösung.  
Die Wartung und Pflege des Systems erfolgen durch ein externes Dienstleistungsunternehmen. Mitarbeiter  
und das externe Dienstleistungsunternehmen erhalten über detaillierte Zugriffsregelungen ausschließlich  
Zugriff auf die für ihre Arbeit notwendigen Systeme. Ein Virenschutzkonzept und die permanente  
Überwachung des Datenverkehrs hinsichtlich versteckter und gefährlicher Inhalte sollen gegen Angriffe von  
außen schützen. Eine Sicherung aller betriebsrelevanten Daten erfolgt täglich durch eine Fernsicherung  
und regelmäßig auf mehreren Speichermedien. Im Falle eines Ausfalls der Hard- oder Software auf  
unserem System sind alle Daten kurzfristig reproduzierbar.  
CHANCENBERICHT  
Der Deutsche EuroShop Konzern ist Teil eines sich dynamisch und strukturell wandelnden  
Einzelhandelsmarktes. Während der stationäre Einzelhandel sich den Herausforderungen des wachsenden  
Onlinehandels stellt und viele Transformationsprozesse verstärkt aktiv angestoßen werden, verschwimmen  
die starren Grenzen zwischen der On- und Offline-Handelswelt weiter. Die Corona-Pandemie hat dabei den  
Handlungsdruck und die erforderliche Umsetzungsgeschwindigkeit deutlich erhöht. Auch war vor der  
Pandemie ein Trend sichtbar, dass reine Onlinehändler zunehmend Shops und Filialnetze eröffnen bzw.  
sich durch Akquisitionen oder Kooperationen Zugriff auf stationäre Einzelhandelsketten und deren Filialnetz  
verschaffen. Hinter dieser Entwicklung steht die Erwartungshaltung von Kunden, alle Produkte je nach  
Situation on- oder offline kaufen zu können. Viele Einzelhändler mussten erkennen, dass sie nur mit einem  
Omnichannel-Vertriebsansatz während der Schließungsphase in der Lage waren, zufriedenstellende  
Umsätze generieren zu können, zumal dieser Vertriebsansatz neue Möglichkeiten in den Bereichen  
Kundenansprache und -service eröffnet und damit Umsatzwachstumspotenzial bietet. Bei der  
Transformation des Einzelhandels zu einem weitgehend integrierten Omnichannel-Vertrieb spielen  
attraktive stationäre Einzelhandelsflächen und damit auch Shoppingcenter weiter eine wichtige Rolle. Die  
für viele Segmente schnelle und relativ deutliche Erholung der Kundenfrequenzen und Mieterumsätze nach  
Wiedereröffnung der Geschäfte nach den Lockdowns belegt dies. Darüber hinaus bieten sich stationäre  
Flächen zunehmend auch als lokale Logistik-Hubs für einen schnellen und kosteneffizienten Lieferservice  
an.  
Aufgrund der Ansiedelung unserer Shoppingcenter in erstklassigen Lagen, einer breiten  
Branchendiversifikation innerhalb der Center, der zunehmenden Anbindung der Shoppingcenter an den  
Onlinehandel sowie der konzeptionellen Anpassungen zur Betonung des Freizeit-, Erlebnis- und  
Treffpunktcharakters und der zunehmenden komplementären Bedeutung von Shop-Flächen für den  
Onlinehandel sehen wir auch in der aktuell noch einmal beschleunigten Phase der Strukturänderungen  
Chancen, weiterhin Geschäftserfolge erzielen zu können.  
Durch die Anfang 2023 vollzogene Portfoliooptimierung durch den Ankauf weiterer Minderheitenanteile  
sehen wir Chancen, die Erträge der Gesellschaft langfristig zu steigern, die Agilität des Unternehmens zu  
erhöhen sowie einen besseren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt zu erreichen.  
Zusätzliche attraktive Finanzierungsmöglichkeiten können insbesondere in einem Marktumfeld steigender  
Zinsen und tendenziell strengerer Kreditauflagen zu positiven Effekten auf EBT und FFO führen.  
Die Deutsche EuroShop AG hat darüber hinaus Chancen, im Rahmen der klar definierten und selektiven  
Investitionsstrategie durch den Ankauf von oder die Beteiligung an weiteren Shoppingcentern zu wachsen.  
Dies hätte einen positiven Effekt auf die Ertragslage. Darüber hinaus kann ein weiteres externes Wachstum  
den Diversifikationseffekt im Beteiligungsportfolio erhöhen. Aufgrund der hohen Flexibilität bei der  
Umsetzung von Akquisitions- und Beteiligungsstrukturen, der guten Reputation bei Banken und als  
verlässlicher Partner am Immobilienmarkt ist die Gesellschaft gut positioniert, um auch in Zukunft  
opportunistisch am Transaktionsmarkt agieren zu können.  
Loading SVG
BERICHT DES VORSTANDS ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU  
VERBUNDENEN UNTERNEHMEN  
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen  
erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: „Ich erkläre, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über  
die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und anderen Maßnahmen  
nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen  
oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene  
Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht  
benachteiligt worden ist.“  
ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN  
Die Aktien der Deutsche EuroShop AG werden unter anderem an der Börse in Frankfurt am Main gehandelt.  
Sie befanden sich am 31. Dezember 2024 zu 76,4 % (i. Vj. 76,4 %) im Besitz der Hercules BidCo GmbH.  
Im Hinblick auf die Angaben zu direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte  
überschreiten, verweisen wir auf den Anhang und den Konzernanhang.  
Das Grundkapital beträgt zum 31. Dezember 2024 76.464.319 € und ist in 76.464.319 nennwertlose  
Namensaktien (Stückaktien) eingeteilt. Zum 31. Dezember 2024 besaß die Deutsche EuroShop AG  
720.465 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft gemäß § 71b AktG keine Rechte zustehen. Wir  
verweisen auch auf die Ausführungen im Abschnitt „13. Eigenkapital und Rücklagen“ im Konzernanhang.  
Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 .  
Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in den §§ 84, 85 AktG und § 7 der  
Satzung geregelt. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus einer oder mehreren Personen;  
im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Anzahl der Vorstandsmitglieder. Die Änderung der Satzung erfolgt  
nach §§ 179, 133 AktG sowie § 13 der Satzung. Nach § 13 Nr. 4 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt,  
Änderungen und Ergänzungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 29. August 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung  
des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 28. August 2028 einmal oder mehrfach in  
Teilbeträgen um insgesamt bis zu 38.232.159 € durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender  
nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023). Bis  
zum 31. Dezember 2024 wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Die Hauptversammlung vom 29. August 2023 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. August 2028 eigene  
Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des bei Wirksamwerden oder sollte dieses geringer sein –  
bei Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals über die Börse zu erwerben. Bis zum 31.  
Dezember 2024 wurden 720.465 Stück eigene Aktien über die Börse zurückerworben. Dies entspricht  
einem Anteil am Grundkapital von 0,942 % am Bilanzstichtag.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, mit  
Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. August 2028 einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder  
Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu  
1,5 Mrd. € gegen Barleistung und/oder Sacheinlagen, insbesondere gegen die Beteiligung an anderen  
Unternehmen, zu begeben und den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten  
Schuldverschreibungen Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten auf neue Stückaktien der  
Gesellschaft in einer Gesamtzahl von bis zu 38.232.159 Stück nach näherer Maßgabe der Bedingungen  
der Schuldverschreibungen („Anleihebedingungen“) zu gewähren. Die Schuldverschreibungen sowie die  
Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten können mit und ohne Laufzeit begeben werden. Die  
Schuldverschreibungen können mit einer festen oder variablen Verzinsung ausgestattet werden, wobei die  
Verzinsung auch wie bei einer Gewinnschuldverschreibung vollständig oder teilweise von der Höhe der  
Loading SVG
Dividende der Gesellschaft abhängig sein kann (Bedingtes Kapital 2023). Bis zum 31. Dezember 2024  
wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Mit zwei Mitarbeitern wurde eine sogenannte Change-of-Control-Regelung vereinbart. Danach haben sie  
ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens eines Kontrollwechsels für zwölf Monate ein  
Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von einem Monat zum Quartalsende, soweit ihnen die Gesellschaft  
mitgeteilt hat, dass sie in ihren derzeitigen Positionen nicht mehr eingesetzt werden.  
Ein Change of Control liegt vor, wenn die Deutsche EuroShop AG mit einer anderen Gesellschaft fusioniert,  
ein öffentliches Übernahmeangebot nach dem Deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz  
(WpÜG) abgegeben und von den Aktionären mehrheitlich angenommen wurde, eine Eingliederung in einen  
neuen Unternehmensverbund erfolgt oder ein Going Private inklusive Delisting vollzogen wird.  
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhalten diese Mitarbeiter in diesem Falle eine Einmalzahlung in  
Höhe von drei Bruttomonatsgehältern multipliziert mit der Anzahl der Jahre der Betriebszugehörigkeit,  
maximal jedoch begrenzt auf 24 Bruttomonatsgehälter.  
Im Übrigen gibt es derzeit im Deutsche EuroShop Konzern keine Entschädigungsvereinbarungen mit  
Mitgliedern des Vorstands oder weiteren Arbeitnehmern für den Fall eines Kontrollwechsels.  
Die wesentlichen Vereinbarungen der Deutsche EuroShop AG, die eine Klausel für den Fall einer  
Übernahme (Change of Control) der Deutsche EuroShop AG enthalten, betreffen hauptsächlich  
Kreditfazilitäten bzw. Darlehensverträge. Im Übernahmefall haben die jeweiligen Kreditgeber das Recht, die  
Fazilität zu kündigen und gegebenenfalls fällig zu stellen bzw. die Rückzahlung der Darlehen zu verlangen.  
Dabei wird eine Übernahme angenommen, wenn ein Dritter die Kontrolle über die Deutsche EuroShop AG  
erlangt; dies kann auch eine gemeinschaftlich handelnde Gruppe sein.  
ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (§ 289F, § 315D  
HGB)  
Die gemeinsame Erklärung gemäß § 289f, § 315d HGB über die Unternehmensführung und zum Corporate  
Governance Kodex ist auf der Website der Deutsche EuroShop AG veröffentlicht unter:  
www.deutsche-euroshop.de/EZU  
Loading SVG
BERICHTERSTATTUNG ZUM JAHRESABSCHLUSS DER  
DEUTSCHE EUROSHOP AG  
Die Deutsche EuroShop AG ist als konzernführende Gesellschaft verantwortlich für die Bereiche  
Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung und Kommunikation. Als  
Holdinggesellschaft hängt die wirtschaftliche Entwicklung der Deutsche EuroShop AG hauptsächlich vom  
Geschäftsverlauf der operativen Gesellschaften des Konzerns ab. Zudem partizipiert und teilt die Deutsche  
EuroShop AG unmittelbar die Chancen und Risiken der Konzerngesellschaften. Wir verweisen daher hierzu  
auf die Berichterstattung des Konzerns in den Abschnitten „Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene  
Rahmenbedingungen“, „Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns“,  
„Risikobericht“ und „Chancenbericht“ in diesem zusammengefassten Lagebericht.  
Der Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG wurde nach den Regeln des deutschen  
Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung des Aktiengesetzes aufgestellt, während der  
Konzernabschluss nach den Regelungen der IFRS aufgestellt wurde.  
Ertragslage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
in %  
Sonstige betriebliche Erträge  
233  
275  
-42  
-15%  
Personalaufwand  
-2.399  
-1.820  
-579  
-32%  
Abschreibungen und sonstige betriebliche  
Aufwendungen  
-3.169  
-5.045  
1.876  
37%  
Beteiligungserträge  
61.448  
76.253  
-14.805  
-19%  
Finanzergebnis  
-9.330  
-8.041  
-1.289  
-16%  
Ergebnis vor Steuern  
46.783  
61.622  
-14.839  
-24%  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
2.047  
-2.520  
4.567  
181%  
Sonstige Steuern  
0
-9.820  
9.820  
-
Jahresüberschuss  
48.830  
49.282  
-452  
-1%  
Gewinnvortrag  
202.672  
500.000  
-297.328  
Bilanzgewinn  
251.502  
549.282  
-297.780  
Das Geschäftsjahr 2024 der Deutsche EuroShop AG war auf der einen Seite durch einen Rückgang der  
Beteiligungsergebnisse und den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geprägt. Die über  
Plan liegenden Beteiligungserträge führten dazu, dass das erwartete Ergebnis vor Steuern mit 46,8 Mio. €  
höher als die Prognose (27,0 Mio. € bis 33,0 Mio. €) ausfiel.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Mio. € reduziert.  
Maßgeblich hierfür waren im Vorjahr Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anfang 2023  
durchgeführten Kapitalmaßnahme und dem Erwerb weiterer Anteile an sechs Shoppingcenterbeteiligungen  
im Vorjahr.  
Wesentliche Ertragskomponente der Gesellschaft sind die Beteiligungserträge von 61,4 Mio. (i. Vj.  
76,3 Mio. €), die um 14,8 Mio. € unter dem Vorjahr, aber oberhalb der Prognose des Vorjahres (37 Mio. €  
bis 43 Mio. €) lagen. Das Ergebnis der Beteiligungen hat sich insbesondere aufgrund von geringeren  
Aufwendungen für Investitionen in Mietbereiche sowie Instandhaltung besser als geplant entwickelt.  
Loading SVG
Das Finanzergebnis ist durch die Wertberichtigung der Beteiligung an der Saarpark Center Neunkirchen  
GmbH & Co. KG (vormals: Saarpark Center Neunkirchen KG) in Höhe von 9,3 Mio. € (i. Vj. 6,5 Mio. €)  
belastet.  
Bei den sonstigen Steuern des Vorjahres handelte es sich um Grunderwerbsteuer, die durch  
Anteilsvereinigung auf Ebene der Deutsche EuroShop AG im Zuge des Erwerbs weiterer Anteile an  
Objektgesellschaften des Vorjahres ausgelöst wurde.  
Die Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen 2,0 Mio. € gegenüber Aufwendungen  
von 2,5 Mio. € im Vorjahr. Hiervon entfielen Erträge von 4,1 Mio. € auf latente Steuern (i. Vj. Aufwendungen  
von 1,6 Mio. €) sowie Aufwendungen von 2,0 Mio. € (i. Vj. 0,9 Mio. €) auf zu zahlende Steuern.  
Vermögenslage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Veränderung  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
+/-  
Finanzanlagen  
1.049.221  
1.314.564  
-265.343  
Übriges Anlagevermögen  
66  
50  
16  
Forderungen und übrige Vermögenswerte  
4.329  
4.383  
-54  
Kasse und Bankguthaben  
33.401  
92.430  
-59.029  
Aktiva  
1.087.017  
1.411.427  
-324.410  
Eigenkapital  
910.414  
1.222.993  
-312.579  
Rückstellungen  
7.013  
9.597  
-2.584  
Verbindlichkeiten  
89.055  
94.211  
-5.156  
Passive latente Steuern  
80.535  
84.626  
-4.091  
Passiva  
1.087.017  
1.411.427  
-324.410  
Der Rückgang der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2024 betraf die getätigten Entnahmen in Höhe der freien  
Liquidität aus den Beteiligungsgesellschaften, gemindert um die anteiligen handelsrechtlichen  
Jahresüberschüsse 2024 sowie die Abschreibung auf Finanzanlagen. Die Liquiditätsentnahmen haben sich  
im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund der Aufvalutierung der Bestandsdarlehen bei den  
Objektgesellschaften Passau, Magdeburg und Hamm erhöht.  
Die auf den Hauptversammlungen im Januar sowie im August 2024 beschlossenen Dividenden von  
insgesamt 346,6 Mio. € reduzierten das Eigenkapital entsprechend. Die Eigenkapitalquote der Deutsche  
EuroShop AG verringerte sich auf 83,8 % (i. Vj. 86,6 %) und ist damit weiterhin auf einem sehr soliden und  
hohen Niveau.  
Loading SVG
Finanzlage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2024  
31.12.2023  
Jahresüberschuss  
48.830  
49.282  
Ergebnisneutrale Liquiditätsausschüttungen  
der Beteiligungsgesellschaften  
250.801  
80.815  
9.331  
Nicht liquiditätswirksame Bewertung von Beteiligungen  
6.463  
Auflösung/Zuführung latente Ertragsteuern  
-4.091  
1.607  
1. Free Cashflow aus operativer Tätigkeit  
304.871  
138.167  
2. Auszahlungen für Neuinvestments  
0
-58.753  
3. Einzahlungen aus Eigenmitteln  
0
64.252  
Ein-/Auszahlungen aus Bankdarlehen  
-341  
-1.544  
4. Ein-/Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit  
-341  
-1.544  
5. Sonstige cash-wirksame Bilanzveränderungen  
-2.150  
2.151  
6. Erwerb eigener Anteile  
-14.800  
-200  
7. Dividende für das Vorjahr  
-346.609  
-191.161  
Liquiditätsbestand Jahresanfang  
92.430  
139.518  
Zahlungswirksame Veränderungen des Liquiditätsbestandes  
(Zwischensumme 1.- 7.)  
-59.029  
-47.088  
Liquiditätsbestand Jahresende  
33.401  
92.430  
Der Free Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 304,9 Mio. € hat sich im Vergleich zum Vorjahr  
(138,2 Mio. €) deutlich erhöht. Hier wirkten sich die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Ergebnisse der  
Beteiligungen sowie die zusätzlichen Ausschüttungen von Liquidität aus den Darlehenserhöhungen für  
Passau, Magdeburg und Hamm aus. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergab sich eine Rendite auf das  
eingezahlte Eigenkapital in Höhe von 1.418,2 Mio. € von 21,5 % gegenüber 9,6 % im Vorjahr. Der Free  
Cashflow je Aktie erhöhte sich von 1,84 € auf 4,01 €.  
Die Auszahlungen für Neuinvestments beinhalten im Vorjahr die im Rahmen des Erwerbs der weiteren  
Anteile an sechs Objektgesellschaften geleisteten Barmittel durch die Deutsche EuroShop AG. Die  
verbleibenden Kaufpreise wurden durch die Gewährung von Aktien an die Verkäufer beglichen.  
Die Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit resultierten aus planmäßigen Tilgungen der langfristigen  
Bankdarlehen bis zur nicht liquiditätswirksamen Übertragung des Darlehens auf die Allee-Center  
Magdeburg GmbH & Co. KG.  
Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Veränderungen des Nettoumlaufvermögens ergab sich ein  
Liquiditätsendbestand von 33,4 Mio. €.  
Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2024 ist aus Sicht des  
Vorstands als sehr zufriedenstellend zu beurteilen.  
Prognose der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Das Management erwartet, dass sich die wesentlichen Leistungsindikatoren wie folgt entwickeln:  
Beteiligungserträge von 31 Mio. € bis 37 Mio. € und damit unter dem Niveau von 2024 (61,4 Mio. €) sowie  
ein Ergebnis vor Steuern zwischen 25 Mio. € und 31 Mio. €, welches damit ebenfalls unter dem Wert von  
2024 (46,8 Mio. €) liegen wird.  
Für das Geschäftsjahr 2025 sehen wir uns trotz der geplant rückläufigen Beteiligungserträge und dem  
ebenfalls rückläufigen Ergebnis vor Steuern sehr gut aufgestellt.  
Hamburg, 21. März 2025  
Zukunftsbezogene Aussagen  
Dieser zusammengefasste Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Einschätzungen künftiger Entwicklungen seitens  
des Vorstands basieren. Die Aussagen und Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur  
Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht  
eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen.  
Rundungen und Veränderungsraten  
Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der  
Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet,  
Verschlechterungen mit Minus (-).  
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG  
KONZERNABSCHLUSS 2024  
Inhalt  
Konzernbilanz...................................................................................................................................................................3  
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ...........................................................................................................................5  
Konzern-Gesamtergebnisrechnung..................................................................................................................................7  
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung ..................................................................................................................8  
Konzern-Kapitalflussrechnung..........................................................................................................................................7  
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2024....................................................................................................................8  
Grundlagen des Konzernabschlusses ..........................................................................................................................8  
1.  
Allgemeine Angaben ........................................................................................................................................8  
2.  
Konsolidierungskreis ........................................................................................................................................9  
3.  
Konsolidierungsgrundsätze ............................................................................................................................10  
4.  
Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungen, Annahmen, Wahlrechts- und  
Ermessensausübungen...........................................................................................................................................11  
5.  
Währungsumrechnung ...................................................................................................................................13  
6.  
Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden .................................................................................14  
Erläuterungen zur Konzernbilanz................................................................................................................................21  
7.  
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen...........................................................................................21  
8.  
Investment Properties.....................................................................................................................................21  
9.  
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen ......................................................................................................24  
10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen...............................................................................................26  
11. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte...........................................................................................................27  
12. Liquide Mittel ..................................................................................................................................................27  
13. Eigenkapital und Rücklagen...........................................................................................................................27  
14. Langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten.....................................................................................29  
15. Sonstige langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten .................................................................................31  
16. Passive latente Steuern..................................................................................................................................32  
17. Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter..........................................33  
18. Sonstige Rückstellungen................................................................................................................................33  
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ........................................................................................34  
19. Umsatzerlöse..................................................................................................................................................34  
20. Grundstücksbetriebskosten ............................................................................................................................34  
21. Grundstücksverwaltungskosten......................................................................................................................35  
22. Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller Vermögenswerte....................................................................35  
23. Sonstige betriebliche Erträge .........................................................................................................................35  
24. Sonstige betriebliche Aufwendungen .............................................................................................................36  
25. Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach at-  
equity bilanziert werden...........................................................................................................................................36  
26. Bewertungsergebnis.......................................................................................................................................37  
27. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag......................................................................................................37  
28. Ergebnis je Aktie.............................................................................................................................................38  
Segmentberichterstattung...........................................................................................................................................39  
Sonstige Angaben.......................................................................................................................................................41  
29. Finanzinstrumente und Risikomanagement ...................................................................................................41  
30. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung..........................................................................................44  
31. Eventualschulden ...........................................................................................................................................44  
32. Sonstige finanzielle Verpflichtungen...............................................................................................................44  
33. Anzahl der Mitarbeitenden..............................................................................................................................44  
34. Honorar des Abschlussprüfers .......................................................................................................................45  
35. Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex..........................................................................45  
36. Nahestehende Personen nach IAS 24 ...........................................................................................................45  
37. Stimmrechtsmitteilungen ................................................................................................................................46  
38. Aufsichtsrat und Vorstand ..............................................................................................................................47  
39. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag...............................................................................................................48  
40. Konzernabschluss ..........................................................................................................................................48  
Angaben zum Beteiligungsbesitz – Anlage zum Anhang ...........................................................................................49  
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERNBILANZ  
Aktiva in T€  
Anhang  
31.12.2024  
31.12.2023  
Passiva in T€  
Anhang  
31.12.2024  
31.12.2023  
VERMÖGENSWERTE  
EIGENKAPITAL UND SCHULDPOSTEN  
Langfristige Vermögenswerte  
Eigenkapital und Rücklagen  
Immaterielle Vermögenswerte  
7.  
51.731
51.742
Gezeichnetes Kapital  
76.464
76.464
Sachanlagen  
7.  
371
449
Kapitalrücklage  
793.943
793.943
Investment Properties  
8.  
3.966.721
3.947.021
Gewinnrücklagen  
1.014.853
1.249.269
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen  
9.  
101.534
92.741
Eigene Anteile  
-720
-9
Langfristige Vermögenswerte  
4.120.357
4.091.953
Summe Eigenkapital  
13.  
1.884.540
2.119.667
Kurzfristige Vermögenswerte  
Langfristige Verpflichtungen  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
10.  
14.711
13.419
Finanzverbindlichkeiten  
14.  
1.795.909
1.665.679
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
11.  
16.899
18.754
Passive latente Steuern  
16.  
350.887
331.918
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht  
Liquide Mittel  
12.  
212.438
336.071
beherrschender Gesellschafter  
17.  
261.156
259.380
Kurzfristige Vermögenswerte  
244.048
368.244
Sonstige Verbindlichkeiten  
15.  
4.715
7.126
Langfristige Verpflichtungen  
2.412.667
2.264.103
Kurzfristige Verpflichtungen  
Finanzverbindlichkeiten  
14.  
12.465
11.921
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
15.  
7.349
10.635
Steuerverbindlichkeiten  
15.  
16.876
19.891
Sonstige Rückstellungen  
18.  
12.669
14.459
Sonstige Verbindlichkeiten  
15.  
17.839
19.521
Kurzfristige Verpflichtungen  
67.198
76.427
Summe Aktiva  
4.364.405
4.460.197
Summe Passiva  
4.364.405
4.460.197
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
in T€  
Anhang  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
Umsatzerlöse  
19.  
271.403
273.304
Grundstücksbetriebskosten  
20.  
-31.350
-34.808
Grundstücksverwaltungskosten  
21.  
-14.902
-14.734
Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller  
Vermögenswerte  
10., 22.  
-7.731
-8.858
Nettobetriebsergebnis (NOI)  
217.420
214.904
Sonstige betriebliche Erträge  
23.  
9.074
35.335
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
24.  
-10.189
-37.578
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)  
216.305
212.661
Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten  
Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen,  
die nach at-equity bilanziert werden  
9., 25.  
16.581
5.005
Zinsaufwendungen  
-49.083
-43.313
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile  
17.  
-14.397
-13.876
Übrige Finanzaufwendungen  
-1.876
0
Zinserträge  
5.408
5.492
Finanzergebnis  
-43.367
-46.692
Bewertungsergebnis  
26.  
-22.870
-205.701
Ergebnis vor Steuern (EBT)  
150.068
-39.732
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
27.  
-26.554
1.455
Konzernergebnis  
123.514
-38.277
Ergebnis je Aktie (€), unverwässert und verwässert  
28.  
1,62
-0,51
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG  
in T€  
Anhang  
01.01.-31.12.2024  
01.01.-31.12.2023  
Konzernergebnis  
123.514
-38.277
Posten, die unter bestimmten Bedingungen  
zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung  
umgegliedert werden:  
Effektiver Teil der Gewinne und Verluste aus  
Sicherungsinstrumenten bei einer Absicherung  
von Zahlungsströmen  
13.  
3.298
-790
Latente Steuern auf direkt mit dem Eigen-  
kapital verrechnete Wertänderungen  
13.  
-530
-239
Summe des direkt im Eigenkapital  
erfassten Ergebnisses  
2.768
-1.029
Gesamtergebnis  
126.282
-39.306
Anteil Konzernaktionäre  
126.282
-39.306
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG  
Anzahl  
Andere  
Gesetzliche  
Gewinnrücklage  
Aktien  
Gezeichnetes  
Kapital-  
Gewinn-  
Gewinn-  
Cashflow  
Eigene  
in T€  
Anhang  
im Umlauf  
Kapital  
rücklage  
rücklagen  
rücklage  
Hedges  
Anteile  
Summe  
01.01.2023  
61.783.594  
61.784
494.526
1.482.264
2.000
-4.337
0
2.036.237
Gesamtergebnis  
0
0
-38.277
0
-1.029
0
-39.306
Kapitalerhöhung  
13.  
14.680.725  
14.680
299.417
0
0
0
0
314.097
Erwerb eigene Anteile  
13.  
-9.000  
0
0
-191
0
0
-9
-200
Dividendenauszahlungen  
13.  
0
0
-191.161
0
0
0
-191.161
31.12.2023  
76.455.319  
76.464
793.943
1.252.635
2.000
-5.366
-9
2.119.667
01.01.2024  
76.455.319  
76.464
793.943
1.252.635
2.000
-5.366
-9
2.119.667
Gesamtergebnis  
0
0
123.514
0
2.768
0
126.282
Erwerb eigene Anteile  
13.  
-711.465  
0
0
-14.089
0
0
-711
-14.800
Dividendenauszahlungen  
13.  
0
0
-346.609
0
0
0
-346.609
31.12.2024  
75.743.854  
76.464
793.943
1.015.451
2.000
-2.598
-720
1.884.540
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
Anhang  
31.12.2024  
31.12.2023  
Konzernergebnis  
123.514
-38.277
Ertragsteuern  
27.  
26.554
-1.455
Finanzergebnis  
43.367
46.692
Abschreibungen auf abnutzbare immaterielle  
Vermögenswerte und Sachanlagen  
7., 24.  
140
123
Unrealisierte Marktwertveränderungen der Investment  
Properties und sonstiges Bewertungsergebnis  
26.  
22.870
205.701
Erhaltene Ausschüttungen und Kapitalrückzahlungen  
9.  
7.801
6.335
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge  
0
14.036
Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen und sonstige Vermögenswerte  
10., 11.  
-13.083
-8.950
Veränderungen kurzfristiger Rückstellungen  
18.  
-4.453
843
Veränderungen der Verbindlichkeiten  
15.  
-5.903
-9.817
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
200.807
215.231
Gezahlte Zinsen  
-46.218
-40.302
Erhaltene Zinsen  
5.408
5.492
Gezahlte Ertragsteuern  
27.  
435
-5.358
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
160.433
175.063
Investitionen in Investment Properties  
8.  
-47.179
-43.481
Verkauf von Investment Properties  
8.  
6.906
0
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und  
Sachanlagen  
-15
-16
Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener  
Zahlungsmittel  
30.  
0
-19.455
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-40.288
-62.952
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten  
14., 29.  
158.428
60.906
Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten  
14.  
-30.520
-12.994
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten  
15.  
-103
-73
Erwerb eigene Aktien  
13.  
-14.800
-200
Auszahlungen an Kommanditisten  
17.  
-10.174
-9.904
Auszahlungen für den Erwerb weiterer Kommanditanteile  
30.  
0
-19.538
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen  
13.  
0
61.981
Auszahlungen an Konzernaktionäre  
13.  
-346.609
-191.161
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
-243.778
-110.983
Veränderungen des Finanzmittelbestandes  
-123.633
1.128
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode  
12.  
336.071
334.943
Finanzmittelbestand am Ende der Periode  
12.  
212.438
336.071
Loading SVG
DEUTSCHE EUROSHOP AG , HAMBURG  
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024  
GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES  
1. Allgemeine Angaben  
Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die Deutsche EuroShop AG , Hamburg , Deutschland . Der Sitz der  Gesellschaft befindet sich im Heegbarg 36, 22391 Hamburg . Die Gesellschaft ist im Handelsregister   Hamburg (HRB 91799) eingetragen.  
Die Deutsche EuroShop AG konzentriert sich auf den Erwerb, die Verwaltung, Nutzung und Verwertung  von Beteiligungen aller Art, insbesondere von Beteiligungen an Einzelhandelsimmobilien.  
Der Konzernabschluss der Deutsche EuroShop AG wurde in Übereinstimmung mit den International  Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) einschließlich  der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee zu den IFRS (IFRIC)  und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Es  wurden alle IFRS und IFRIC beachtet, die zum 31. Dezember 2024 von der EU-Kommission übernommen  wurden und verpflichtend anzuwenden sind. Der Vorstand hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember  2024 am 21. März 2025 aufgestellt und anschließend zur Prüfung und Billigung an den Aufsichtsrat  weitergeleitet.  
Der Konzernabschluss umfasst neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und   der Konzern-Gesamtergebnisrechnung als weitere Bestandteile die Konzern-Eigenkapitalveränderungs-  rechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung und den Konzernanhang.  
Die Darstellung der Beträge erfolgt grundsätzlich in T€.  
Eine detaillierte Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist Bestandteil des  Anhangs.  
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses, den  31. Dezember 2024, erstellt.  
Loading SVG
2. Konsolidierungskreis  
Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:  
Inland* Ausland* Gesamt
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen
Stand 01.01.2024 15 4 19
Zugänge 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2024 15 4 19
Nach der at-equity Methode einbezogene Gemeinschaftsunternehmen
Stand 01.01.2024 0 3 3
Zugänge 0 1 1
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2024 0 4 4
Nach der at-equity Methode einbezogene assoziierte Unternehmen
Stand 01.01./31.12.2024 0 1 1
* Die Zuordnung der Gesellschaften erfolgt gemäß der Segmentzuordnung anhand des Standortes des jeweiligen   Shoppingcenters, welcher vom gesellschaftsrechtlichen Sitz der Gesellschaft abweichen kann.  
Tochterunternehmen  
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss des Mutterunternehmens und der von ihr beherrschten   Unternehmen. Die Deutsche EuroShop AG erlangt die Beherrschung, wenn sie:  
-
Verfügungsmacht über ein anderes Unternehmen ausüben kann,  
-
schwankenden Renditen/Rückflüssen aus dieser Beteiligung ausgesetzt ist und  
-
diese Renditen aufgrund der Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann.  
Zu jedem Stichtag wird eine Neubeurteilung vorgenommen, ob ein Beteiligungsunternehmen beherrscht   wird oder nicht, je nachdem, ob Umstände darauf hinweisen, dass sich eines oder mehrere der Kriterien  verändert haben.  
Finanzinformationen zu Tochterunternehmen mit wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen  
Der Konzern ist mit 52,01 % an der Main-Taunus-Zentrum KG, Hamburg, beteiligt und übt einen   beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft aus. Die übrigen Anteile von 47,99 % befinden sich in  Streubesitz. Die Gesellschaft wies am Bilanzstichtag langfristige Vermögenswerte in Höhe von 670.721 T€  (i. Vj. 655.721 T€) und kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 29.401 T€ (i. Vj. 38.573 T€) aus. Die  langfristigen Schuldposten (ohne Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender  Gesellschafter) summierten sich auf 220.359 T€ (i. Vj. 220.270 T€), die kurzfristigen Schuldposten beliefen  sich auf 4.958 T€ (i. Vj. 5.150 T€). Die Gesellschaft erzielte einen Umsatz in Höhe von 35.845 T€ (i. Vj.  36.776 T€) und einen Jahresüberschuss (nach den Kommanditisten zustehenden Ergebnisanteilen) in  Höhe von 12.791 T€ (i. Vj. -7.518 T€). An die Kommanditisten wurde im Berichtsjahr eine Ausschüttung in  Höhe von 7.910 T€ (i. Vj. 7.434 T€) geleistet.  
Gemeinschaftsunternehmen  
Gemeinschaftsunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop AG zusammen mit Dritten über die  Mehrheit der Stimmrechte verfügt, werden als Joint Venture klassifiziert und at-equity bilanziert.  
Assoziierte Unternehmen  
Soweit die Deutsche EuroShop AG entsprechend IAS 28 auf Unternehmen einen maßgeblichen, aber  keinen beherrschenden Einfluss ausüben kann, werden diese Beteiligungen at-equity bilanziert.  
Beteiligungsunternehmen  
Beteiligungen, auf die die Deutsche EuroShop AG weder einen maßgeblichen noch einen beherrschenden  Einfluss hat, werden grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet. Der  Konzern hat gemäß IFRS 9 beim erstmaligen Ansatz einer Beteiligung das unwiderrufliche Wahlrecht, die  Fair-Value-Anpassung auch über das sonstige Ergebnis zu erfassen. Zum 31. Dezember 2024 hat der  Konzern kein Beteiligungsunternehmen.  
Anteilsbesitz  
Die nach § 313 Abs. 2 HGB erforderliche Aufstellung des Beteiligungsbesitzes ist dem Konzernanhang als  Anlage beigefügt. Die Aufstellung des Beteiligungsbesitzes enthält auch eine abschließende Aufzählung  aller Tochterunternehmen, die die Bedingungen des § 264b HGB erfüllen und die Möglichkeit zur Befreiung  von bestimmten Vorschriften über die Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses bzw.  des Lageberichts in Anspruch genommen haben.  
3. Konsolidierungsgrundsätze  
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen, neu  bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. ihrer erstmaligen  Einbeziehung. Ein sich eventuell ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wird bei Werthaltigkeit als  Geschäfts- oder Firmenwert unter den Immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Negative  Unterschiedsbeträge werden nach einer erneuten Prüfung (Reassessment) ergebniswirksam vereinnahmt.  
Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen werden at-equity bilanziert. Dabei werden die  Anschaffungskosten der Beteiligung, um die dem Kapitalanteil der Deutsche EuroShop AG entsprechenden  Eigenkapitalveränderungen erfolgswirksam erhöht oder vermindert.  
Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Rahmen der Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung  eliminiert.  
Loading SVG
4. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungen,  
Annahmen, Wahlrechts- und Ermessensausübungen  
Änderungen   von   Bilanzierungs-   und   Bewertungsmethoden   aufgrund   neuer   Rechnungslegungsstandards  
Folgende für die Geschäftstätigkeit des Konzerns relevanten neuen bzw. geänderten Standards und   Interpretationen sind erstmalig verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am 31. Dezember 2024  enden:  
Auswirkungen auf
Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage bzw.
Anwendungs- Cashflows der Deutsche
Änderungen / Standard zeitpunkt (EU) Änderungen EuroShop AG
Klassifizierung von Schulden als 01.01.2024 Klarstellung der Einordnung der Keine wesentlichen
kurz- oder langfristig Verbindlichkeiten als Auswirkungen
(Änderung an IAS 1) kurz- und langfristig
Folgende für die Geschäftstätigkeit des Konzerns relevanten neuen bzw. geänderten Standards und   Interpretationen sind noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden nicht frühzeitig angewandt:  
Auswirkungen auf
Erwarteter Vermögens-, Finanz- und
Anwendungs- Ertragslage bzw. Cashflows
Änderungen / Standard zeitpunkt (EU) Voraussichtliche Änderungen der Deutsche EuroShop AG
Verträge, die sich auf 01.01.2026 Klarstellung zur Anwendung der „own use Keine wesentlichen
naturabhängigen Strom (EU-Endorsement exemption“ Auswirkungen erwartet
beziehen (Änderungen an IFRS bisher nicht erfolgt) Möglichkeit, Verträge über Strom aus
9 und IFRS 7) naturabhängigen erneuerbaren
Energiequellen unter bestimmten
Voraussetzungen als Sicherungsinstrument
zu verwenden
Zusätzliche Angabepflichten im Hinblick auf
die Auswirkungen der Verträge auf
finanzielle Leistungsfähigkeit und künftigen
Cashflow
Änderungen an der 01.01.2026 Änderungen der Klassifizierung finanzieller Keine wesentlichen
Klassifizierung und Bewertung (EU-Endorsement Vermögenswerte durch das sogenannte Auswirkungen erwartet
von Finanzinstrumenten bisher nicht erfolgt) SPPI-Kriterium
(Änderungen an IFRS 9 und Definition nicht rückgriffsberechtigter
IFRS 7) finanzieller Vermögenswerte
Offenlegungspflichten für
Eigenkapitalinstrumente, die zum
beizulegenden Zeitwert bewertet und als
erfolgsneutral klassifiziert werden
Jährliche Verbesserungen an 01.01.2026 Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen Keine wesentlichen
den IFRS Rechnungslegungs- (EU-Endorsement durch einen Erstanwender (IFRS 1 - Auswirkungen erwartet
standards (Band 11) bisher nicht erfolgt) Erstmalige Anwendung der International
Financial Reporting Standard)
Angabe der abgegrenzten Differenz
zwischen dem beizulegenden Zeitwert und
dem Transaktionspreis (IFRS 7 -
Finanzinstrumente: Angaben)
Ausbuchung von Leasingverpflichtungen
durch den Leasingnehmer;
Transaktionspreis (IFRS 9 -
Finanzinstrumente)
Bestimmung eines 'de facto-Agenten' (IFRS
10 - Konzernabschlüsse)
Anschaffungskostenmethode (IAS 7 -
Kapitalflussrechnungen
Darstellung und Angaben im 01.01.2027 Vorgaben für die Gliederung der Gewinn- Die Auswirkungen der
Abschluss (IFRS 18) (EU-Endorsement und Verlustrechnung erstmaligen Anwendung von
bisher nicht erfolgt) Entfall von Ausweiswahlrechten in der IFRS 18 auf den
Kapitalflussrechnung für erhaltene und Konzernabschluss der
gezahlte Zinsen und Dividenden Deutsche EuroShop AG werden
Starpunkt der indirekten Methode der aktuell analysiert.
Kapitalflussrechnung ist zukünftig das
Betriebsergebnis
Vorgaben zu Anhangsangaben bezüglich
Management-defined Performance
Measures (MPMs) sowie Aggregations- und
Disaggregationsregeln für den Anhang
Im Jahr der Erstanwendung sind die
Vergleichszahlen entsprechend anzupassen
Daneben wurden weitere Standards und Interpretationen verabschiedet, die erwartungsgemäß keine  Auswirkungen auf den Konzern haben werden.  
Schätzungen und Annahmen  
Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen  werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für Vermögenswerte, Schulden und  Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis der Erträge und Aufwendungen des   Berichtszeitraums. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.  
Schätzungen und Annahmen werden fortlaufend überprüft und basieren auf Erfahrungswerten und weiteren Faktoren, einschließlich Erwartung in Bezug auf zukünftige Ereignisse.  
Die Annahmen und Schätzungen, die Vermögensgegenstände und Schulden am stärksten beeinflussen  können, betreffen die Annahmen und Schätzungen im Rahmen der Ermittlung der Verkehrswerte der   Investment Properties  
Die Bewertung der Investment Properties erfolgt nach IAS 40 in Verbindung mit IFRS 13 auf Basis eines  Discounted-Cash-Flow (DCF) Verfahrens. Veränderungen der Marktwerte werden entsprechend  erfolgswirksam erfasst im Bewertungsergebnis, welches sich auf die Ertragslage der Deutsche EuroShop  AG auswirkt.  
Bei der Bewertung der Investment Properties bestehen wesentliche Schätzunsicherheiten. Insbesondere   die erwarteten Zahlungsströme und der Diskontierungsfaktor stellen wesentliche Bewertungsparameter dar  (Näheres siehe Erläuterungen in Abschnitt „8. Investment Properties“).  
Ungewisse Steuerpositionen bei laufenden und latenten Steuern unterliegen Schätzungen und Annahmen  bezüglich des Eintritts zukünftiger Ereignisse, die Einfluss auf die Höhe der Steueraufwendungen und   Steuerschulden haben können. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden in dem Maße angesetzt,  wie es wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, die  gegen die Verlustvorträge verrechnet werden können. Zu jedem Stichtag erfolgt eine Überprüfung der  Annahmen und Schätzungen bezüglich der Wahrscheinlichkeit zukünftig zur Verfügung stehender zu  versteuernder Ergebnisse im Hinblick auf die Verrechnung mit vorhandenen Verlustvorträgen.  
Darüber hinaus bestehen Annahmen und Schätzungen bei der Festlegung von Nutzungsdauern sowie bei  der Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen.  
Wahlrechts- und Ermessensausübungen  
Wahlrechts- und Ermessensausübungen, die die Beträge im Abschluss am stärksten beeinflussen können,  sind folgende:  
Die Bewertung der Investment Properties erfolgt nach IAS 40 zum Verkehrswert. Eine Bewertung zu  fortgeführten Anschaffungskosten hätte einen wesentlichen Einfluss auf die Buchwerte sowie die  entsprechenden Ertrags- und Aufwandspositionen.  
Die Einordnung von Beteiligungen als nach der Equity-Methode zu bewertende Beteiligung basiert auf der  Beurteilung des maßgeblichen Einflusses bzw. der gemeinschaftlichen Führung und kann  ermessensbehaftet sein.  
Die Einordnung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden in Kategorien kann ermessensbehaftet  sein.  
Ermessensentscheidungen können in Bezug auf die Umsatzrealisierung nach IFRS 15 erforderlich sein, die sich auf die Höhe sowie die zeitliche Verteilung der Umsatzerlöse auswirken können.  
Die Berücksichtigung von Kündigungs- und Verlängerungsoptionen bei der Bilanzierung von  Leasingverhältnissen nach IFRS 16 kann ermessensbehaftet sein.  
Die Beurteilung von zukunftsbezogenen Informationen im Rahmen der Ermittlung von Wertberichtigungen  auf Forderungen ist ermessensbehaftet.  
5. Währungsumrechnung  
Berichtswährung des Konzerns ist Euro (€).  
Die außerhalb des Gebiets der Europäischen Währungsunion gelegenen, in den Konzernabschluss  einbezogenen Gesellschaften werden als rechtlich selbstständige, aber wirtschaftlich unselbstständige,  integrierte Unternehmen angesehen. Daher weicht die Berichtswährung dieser Einheiten von der  funktionalen Währung (€) ab. Gemäß IAS 21 erfolgt die Umrechnung der in ausländischer Währung  aufgestellten Jahresabschlüsse nach dem Konzept der funktionalen Währung, so dass die Bilanz so  umzurechnen ist, als wären die Geschäftsvorfälle beim Konzern selbst angefallen, da die lokale Währung  der integrierten Unternehmen schon für diese selbst als Fremdwährung gilt.  
Die monetären Werte werden daher zum Stichtagskurs und die nichtmonetären Posten zum Kurs des  Erstverbuchungszeitpunktes umgerechnet. Nichtmonetäre Posten, die zum beizulegenden Zeitwert  anzusetzen sind, sind zum Stichtagskurs umzurechnen. Die Posten der Konzern-Gewinn- und  Verlustrechnung, die erfolgswirksam erfasst werden, werden zu Jahresdurchschnittskursen bzw. bei  stärkeren Schwankungen mit dem Kurs am Transaktionstag umgerechnet. Eine Umrechnungsdifferenz, die  entsteht, wenn die Umrechnungskurse der Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung  differieren, wird erfolgswirksam berücksichtigt.  
Loading SVG
Für die Umrechnung wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:  
31.12.2024 31.12.2023
Durch- Durch-
Stichtags- schnitts- Stichtags- schnitts-
1 € = kurs kurs kurs kurs
Ungarischer Forint (HUF) 411,35 397,07 382,78 380,57
Polnischer Zloty (PLN) 4,27 4,31 4,35 4,54
Tschechische Krone (CZK) 25,19 24,73 24,73 24,12
6. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
Ertrags- und Aufwandsrealisation  
Die Erlöse aus der Vermietung der Investment Properties werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des   Mietvertrages erfasst. Gewährte Mieteranreize werden dabei linear über die Mietlaufzeit erlösschmälernd  verteilt.  
Die im Rahmen der Corona-Pandemie gewährten Mietzugeständnisse wurden, soweit sie Forderungen   betreffen, die im Zeitraum bis zur vertraglichen Einigung mit dem Mieter entstanden sind, als  Forderungsverzicht behandelt und aufwandswirksam als Abgang finanzieller Vermögenswerte ausgebucht.  Mietzugeständnisse, die den Zeitraum nach vertraglicher Einigung mit dem Mieter betreffen, werden als  Änderung des Mietvertrages behandelt und ab dem Zeitpunkt der Einigung linear über die Restmietlaufzeit  verteilt. Von diesem Vorgehen ausgenommen sind die Aussetzung oder Reduzierung von Mietzahlungen,  die auf Basis einer bestehenden Mietvertragsregelung oder per Gesetz erfolgt sind. Diese werden als  variable Leasingzahlung behandelt und entsprechend ihrem tatsächlichen Anfall in den Umsatzerlösen  erfasst.  
Bei der Weiterbelastung von Betriebskosten fungiert der Konzern als Vermittler der Leistung („Agent“).   Daher werden die Erlöse aus der Weiterbelastung mit den dazugehörigen Aufwendungen saldiert in der  Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Davon ausgenommen sind weiterbelastete Betriebskosten, für  die die Mieter keine separate Leistung erhalten (Grundsteuer und Gebäudeversicherung). Die Erlöse aus  der Weiterbelastung dieser in den Grundstücksbetriebskosten enthaltenen Aufwendungen erfolgt über die  Umsatzerlöse (unsaldierter Ausweis).  
Sonstige Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit   Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert.  
Sonstige betriebliche Aufwendungen werden mit der Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt   der Verursachung ergebniswirksam gebucht.  
Zinserträge und Zinsaufwendungen werden periodengerecht erfasst.
Bestimmung beizulegender Zeitwert  
Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für finanzielle und nichtfinanzielle Vermögenswerte und   Verbindlichkeiten wird regelmäßig durch den Konzern überprüft. Ebenso führt der Konzern eine  regelmäßige   Überprüfung   der   wesentlichen   nicht   beobachtbaren   Inputfaktoren   sowie   Bewertungsanpassungen durch. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts   oder einer Schuld verwendet der Konzern, soweit möglich, am Markt beobachtbare Daten.  
Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden  Zeitwerte gemäß IFRS 13 in unterschiedlichen Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet:  
Level 1: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von in aktiven Märkten notierten Preisen bestimmt werden.  
Level 2: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von Bewertungsmethoden bestimmt werden, bei denen die  Inputfaktoren, die für den beizulegenden Zeitwert bedeutend sind, auf direkt oder indirekt beobachtbaren  Marktdaten basieren.  
Level 3: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von Bewertungsmethoden bestimmt werden, bei denen die  Inputfaktoren, die für den beizulegenden Zeitwert bedeutend sind, nicht auf beobachtbaren Marktdaten  basieren.  
Bei Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden,  wird anhand einer Neubeurteilung zum Ende des Geschäftsjahres festgestellt, ob es zu einer  Umgruppierung zwischen den Hierarchiestufen gekommen ist. Im Geschäftsjahr 2024 gab es, wie im  Vorjahr, keine Umgruppierungen zwischen den Hierarchiestufen.  
Immaterielle Vermögenswerte  
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen erworbene Software und Softwarelizenzen der Deutsche  EuroShop AG sowie einen Geschäfts- oder Firmenwert.  
Die Zugangsbewertung der Software erfolgt zu Anschaffungskosten. Diese werden auf die wirtschaftliche  Nutzungsdauer von drei Jahren verteilt und entsprechend linear mit 33 % abgeschrieben. Die  Abschreibungsmethode und die Abschreibungsdauer werden jährlich zum Ende des Geschäftsjahres  überprüft.  
Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenserwerbs als positiver   Unterschiedsbetrag zwischen den zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzten  Vermögenswerten, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie latenten Steuern des erworbenen  Unternehmens und der dafür durch den Konzern geleisteten Gegenleistung. Der Geschäfts- oder  Firmenwert unterliegt keiner planmäßigen Abschreibung.  
Sachanlagen  
Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen  und, soweit zutreffend, außerplanmäßigen Abschreibungen (Wertminderungen) bilanziert.  
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet die Büroausstattung, Mietereinbauten,  Einrichtungsgegenstände und technisches Equipment der Deutsche EuroShop AG, die zwischen drei und  13 Jahren linear abgeschrieben werden. Die Abschreibungsmethode und die Abschreibungsdauer werden  jährlich zum Ende des Geschäftsjahres überprüft.  
Die Sachanlagen beinhalten auch Nutzungsrechte aus Leasingverträgen.  
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen  
Eine Überprüfung der Werthaltigkeit erfolgt beim Geschäfts- oder Firmenwert mindestens einmal jährlich  (zum 31. Dezember) auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, denen der  Geschäfts- oder Firmenwert im Erwerbszeitpunkt zugeordnet wurde. Der Wertminderungstest zum  31. Dezember 2024 hat, wie im Vorjahr, keinen Wertberichtigungsbedarf ergeben.  
Bei immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer sowie bei Sachanlagen erfolgt die  Überprüfung der Werthaltigkeit nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte. Eine Wertminderung wird  ergebniswirksam im Bewertungsergebnis erfasst, soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den  Buchwert unterschreitet. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert  abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Im Geschäftsjahr lagen keine Anhaltspunkte für eine  Wertminderung bei den immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer sowie bei den  Sachanlagen vor.  
Investment Properties  
Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien sind nach IAS 40 im Zeitpunkt des Zugangs zunächst  mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zu bilanzieren. Im Bau befindliche Immobilien, die nach  ihrer Fertigstellung als Finanzinvestition genutzt werden sollen, fallen auch in den Anwendungsbereich des  IAS 40. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien können entweder zu fortgeführten Anschaffungs- bzw.  Herstellungskosten (Anschaffungskostenmodell) oder mit dem Fair Value (Modell des beizulegenden  Zeitwertes) bilanziert werden.  
Die Folgebewertung erfolgt für alle Immobilien mit dem Marktwert (Fair Value), wobei die jährlichen  Änderungen erfolgswirksam (per saldo) im Bewertungsergebnis ausgewiesen sind (wiederkehrende Fair-  Value-Bewertung). Hierbei handelt es sich um Immobilien, die langfristig zur Erzielung von Mieteinnahmen  oder zu Wertsteigerungszwecken gehalten werden. Die Immobilien sind nach IAS 40 bei Ansatz zu  Marktwerten nicht mehr planmäßig abzuschreiben.  
Fremdkapital- und Erstvermietungskosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von  qualifizierten Vermögenswerten zuzurechnen sind, werden bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die  Vermögenswerte im Wesentlichen für ihre vorgesehene Nutzung bereit sind, zu den Kosten dieser  Vermögenswerte hinzugerechnet. Erwirtschaftete Erträge aus der zeitweiligen Anlage speziell  aufgenommenen Fremdkapitals bis zu dessen Ausgabe für qualifizierte Vermögenswerte werden von den  aktivierbaren Kosten dieser Vermögenswerte abgezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht  den Kosten dieser Vermögenswerte hinzugerechnet.  
Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode, in der sie anfallen, erfolgswirksam erfasst.  Maßnahmen zur Erhaltung von Sachanlagen werden in dem Geschäftsjahr als Aufwand erfasst, in dem sie  entstanden sind.  
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte  
Die Klassifizierung von Immobilien als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte setzt  voraus, dass die Immobilien im gegenwärtigen Zustand veräußerbar sind und die Veräußerung  höchstwahrscheinlich ist und erwartungsgemäß innerhalb von zwölf Monaten erfolgen wird. Als  höchstwahrscheinlich wird eine Veräußerung angesehen, wenn der Plan zur Veräußerung beschlossen  wurde, die erforderlichen Genehmigungen vorliegen und mit dem Vermarktungsprozess begonnen wurde.  
Investment Properties, die in der Bilanz unter den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen  Vermögenswerten ausgewiesen werden, sind nach IAS 40 mit dem Marktwert zu bewerten.  
Konzern als Leasingnehmer  
Der Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis nach IFRS 16 begründet,  und erfasst zum Bereitstellungszeitraum einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine  Leasingverbindlichkeit. Die Erstbewertung von Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeit erfolgt zum  Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. Die Abzinsung erfolgt dabei mittels des  
Grenzfremdkapitalzinssatzes des Konzerns. In der Folge wird das Nutzungsrecht über die Laufzeit des  Leasingverhältnisses linear abgeschrieben und die Leasingverbindlichkeit verringert sich durch die  geleisteten Leasingzahlungen und erhöht sich durch die Aufzinsung des noch nicht getilgten Teils.  
Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte der Konzern 2022 Überbrückungshilfe III  in Höhe von 2,0 Mio. € beantragt. Die beantragte Überbrückungshilfe III ist als Zuwendung der öffentlichen  Hand ergebniswirksam einzubuchen, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass der  Konzern die mit der Zuwendung verbundenen Bedingungen erfüllen wird und die Zuwendung gewährt wird.  Der Ertrag aus der Zuwendung wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen und die Forderung unter den  sonstigen Vermögensgegenständen gezeigt. Der Antrag wurde Mitte Februar 2022 bewilligt und ausgezahlt.  Die Schlussabrechnung über die gewährte Beihilfe wurde im Oktober 2023 eingereicht, war aber zum  Aufstellungszeitpunkt noch nicht bewilligt.  
Finanzinstrumente  
Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der  Konzern Vertragspartei hinsichtlich der vertraglichen Regelungen des Finanzinstruments wird.  
Finanzinstrumente werden bei der erstmaligen Erfassung einer Bewertungskategorie des IFRS 9  zugeordnet. Bei finanziellen Vermögenswerten ist die Bewertungskategorie abhängig von der  Zahlungsstromeigenschaft des Finanzinstruments und dem Geschäftsmodell des Konzerns, in dessen  Rahmen der finanzielle Vermögenswert gehalten wird.  
Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind mit den fortgeführten   Anschaffungskosten gemindert um Wertberichtigungen bilanziert. Dabei wendet der Konzern grundsätzlich  den gemäß IFRS 9 zulässigen vereinfachten Ansatz an und bemisst die Wertberichtigung auf Basis der  über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste.  
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter  
Die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach den internationalen Rechnungslegungsstandards ist im  Standard IAS 32 Financial Instruments „Presentation“ geregelt. Danach werden die Eigenkapitalanteile der  Fremdgesellschafter   von   Personenhandelsgesellschaften   aufgrund   eines   möglichen   Rückzahlungsanspruchs der Gesellschafter in Fremdkapital umklassifiziert. Den Gesellschaftern einer  Personenhandelsgesellschaft steht nach §§ 131 ff. HGB ein ordentliches gesetzliches Kündigungsrecht von  sechs Monaten zum Geschäftsjahresende zu, das durch den Gesellschaftsvertrag zwar langfristig  ausgestaltet, aber nicht ausgeschlossen werden kann. Anstelle des Eigenkapitals gelangt durch diese  Regelung eine Verbindlichkeit in die Bilanz, die mit dem Rückzahlungsbetrag zu bilanzieren ist.  
Finanzverbindlichkeiten  
Die Bankverbindlichkeiten sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Davon abgesetzt  sind Disagien, die nach IFRS 9 über die Laufzeit der Darlehensvereinbarung zu verteilen sind und jährlich,  als Aufwand erfasst werden.  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.  
Sonstige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.  
Flüssige Mittel  
Die flüssigen Mittel beinhalten Bargeld und Bankguthaben (Laufzeit bis zu drei Monate) mit ihren jeweiligen  Nennbeträgen.  
Derivative Finanzinstrumente  
Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, die die  Kriterien des Hedge Accounting in Bezug auf die Bilanzierung nach IFRS 9 erfüllen. Es handelt sich hierbei  um Festsatzswaps zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos variabel verzinslicher Darlehen, deren  Laufzeit bis 2027 reicht. Diese Zinssicherungsgeschäfte werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt  (wiederkehrende Fair-Value-Bewertung) und in den sonstigen Vermögenswerten bzw. sonstigen  Verbindlichkeiten ausgewiesen. Veränderungen werden, solange die Konditionen des Grund- und des  Sicherungsgeschäftes identisch sind, erfolgsneutral erfasst. Die Effektivität für die Sicherungsmaßnahmen  wird regelmäßig anhand des Grades der Übereinstimmung der Vertragsmodalitäten von Grund- und  Sicherungsgeschäft („Critical Term Match“) überprüft. Sofern die Effektivität zwischen dem Grund- und dem  Sicherungsgeschäft nicht gegeben ist, wird das Sicherungsgeschäft als Derivat erfolgswirksam zum  beizulegenden Zeitwert bilanziert. Der ermittelte Barwert resultiert aus diskontierten Cashflows, die auf  Basis aktueller Marktzinsen ermittelt wurden. Die Zinssicherungsgeschäfte und Darlehensverträge haben  gleichlautende Endfälligkeiten.  
At-equity bilanzierte Finanzanlagen  
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden mit ihren  Anschaffungskosten in die Bilanz aufgenommen, die um Veränderungen des Anteils des Konzerns am  Eigenkapital des assoziierten Unternehmens/Gemeinschaftsunternehmens nach dem Erwerbszeitpunkt  angepasst werden. Der Konzern überprüft zu jedem Bilanzstichtag, ob Anzeichen dafür vorliegen, dass in  Bezug auf die fortgeführten Buchwerte der Anteile Wertminderungsbedarf besteht.  
Latente Steuern  
Nach IAS 12 werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen zwischen Steuerbilanz und IFRS-Bilanz  latente Steuern bilanziert. Die Bewertung erfolgt anhand der Steuersätze, deren Gültigkeit für die Periode,  in der sich die temporären Differenzen realisieren, zu erwarten sind. Dabei werden die Steuersätze und  -vorschriften zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig sind oder in Kürze gelten werden. Gegenwärtig  werden im Wesentlichen auf die Differenzen zwischen den IFRS-Buchwerten der Immobilien sowie  Finanzverbindlichkeiten und ihren steuerlichen Buchwerten latente Steuern gebildet. Dabei wurde für  inländische Gesellschaften ein einheitlicher Steuersatz von 15 % Körperschaftsteuer zuzüglich  Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie teilweise 16,45 % für die Gewerbesteuer angesetzt. Für ungarische  Steuern wurde ein Steuersatz von 9 %, für polnische Steuern ein Steuersatz von 19 %, für tschechische  Steuern von 21 % und für österreichische Steuern ein Steuersatz von 23 % zugrunde gelegt. Gemäß IAS  12.74 werden die aktiven latenten Steuern auf die vorhandenen Verlustvorträge mit den passiven latenten  Steuern verrechnet.  
Sonstige Rückstellungen  
Sonstige Rückstellungen dürfen nach IFRS nur passiviert werden, wenn eine Außenverpflichtung besteht  und mehr Gründe für als gegen eine Inanspruchnahme sprechen. Langfristige Rückstellungen werden  abgezinst.  
Eigene Aktien  
Eigene Aktien werden mit dem geleisteten Entgelt, das direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten  beinhaltet, direkt vom Eigenkapital abgesetzt. Der Nominalbetrag von 1,00 € je Aktie wird vom Gezeichneten  Kapital abgezogen und das Aufgeld vom Nominalbetrag als Reduzierung der anderen Gewinnrücklagen  erfasst.  
Loading SVG
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ  
7. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen  
Betriebs- und
Geschäfts- oder Software und Geschäftsaus-
Firmenwert Softwarelizenzen stattung
in T€ 2024 2023 2024 2023 2024 2023
Anschaffungskosten Stand 01.01. 53.867 53.867 148 143 1.343 1.220
Zugang aus Nutzungsrechten
(IFRS 16) 0 0 0 0 36 114
Zugänge 0 0 0 5 45 11
Abgänge 0 0 0 0 -43 -2
Stand 31.12. 53.867 53.867 148 148 1.381 1.343
Abschreibungen Stand 01.01. -2.148 -2.148 -125 -114 -894 -784
Zugänge 0 0 -11 -11 -129 -112
Abgänge 0 0 0 0 13 2
Stand 31.12. -2.148 -2.148 -136 -125 -1.010 -894
Buchwert 01.01. 51.719 51.719 23 29 449 436
Buchwert 31.12. 51.719 51.719 12 23 371 449
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus den im Erstkonsolidierungszeitpunkt (29. März 2017) der   Olympia Brno anzusetzenden passiven latenten Steuern auf das Immobilienvermögen.  
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet zum Bilanzstichtag Nutzungsrechte aus   Leasingvereinbarungen von 305 T€ (i. Vj. 402 T€). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung  von Büroflächen sowie aus dem Leasing von Pkw.  
8. Investment Properties  
in T€ 2024 2023
Buchwert zum 01.01. 3.947.021 3.351.821
Veränderungen Konsolidierungskreis 0 773.000
Zugänge 0 0
Abgänge -6.300 0
Veränderungen Mietanreize 4.744 8.084
Aktivierte bauliche Maßnahmen 47.179 43.481
Unrealisierte Marktwertveränderungen -25.923 -229.365
Buchwert zum 31.12. 3.966.721 3.947.021
Bei den Veränderungen Konsolidierungskreis des Vorjahres handelt es sich um das Allee-Center   Magdeburg, die Stadt-Galerie Passau, das Saarpark Center Neunkirchen und das Phoenix-Center Harburg.  Die Beteiligung an den entsprechenden Objektgesellschaften wurde zu Beginn des Vorjahres auf 75 % bis  100 % durch Hinzuerwerb weiterer Anteile aufgestockt, wodurch diese Center erstmalig im Vorjahr  vollkonsolidiert wurden.  
Loading SVG
In den Investment Properties ist unverändert ein aktiviertes Erbbaurecht von 322 T€ enthalten. Der dafür   jährlich zu zahlende Erbbauzins von 10 T€ wird an einen Mieter in gleicher Höhe weiterbelastet.  
Die unrealisierten Marktwertveränderungen betreffen die nach IAS 40 vorgenommenen Auf- und   Abwertungen.  
Die periodischen Marktwerte der Immobilien wurden zum 31. Dezember 2024 durch den Gutachter Jones   Lang LaSalle GmbH (JLL) gemäß den Richtlinien der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS)  ermittelt. Dabei kam wie in den Vorjahren die Discounted-Cashflow-Methode (DCF) zur Anwendung. Die  vor der Erstellung der Gutachten vertraglich fixierten Vergütungen für die Bewertungsgutachten sind  unabhängig vom Bewertungsergebnis.  
Bei der DCF-Methode wird der Barwert künftiger Zahlungsmittelüberschüsse für das jeweilige Objekt zum   Bewertungsstichtag berechnet. Dazu werden in einer Detailplanungsphase von (üblicherweise) zehn  Jahren die Einzahlungsüberschüsse aus dem jeweiligen Objekt ermittelt und mit einem  Diskontierungszinssatz abgezinst. Für das Ende der zehnjährigen Detailplanungsphase wird ein Restwert  prognostiziert. Hierzu werden die stabilisierten Einzahlungsüberschüsse des letzten Planungsjahres mit  einem Zinssatz kapitalisiert (Kapitalisierungszinssatz). Der Restwert wird in einem zweiten Schritt ebenfalls  mit dem Diskontierungszinssatz auf den Bewertungsstichtag abgezinst.  
Zur Ableitung der Diskontierungs- und Kapitalisierungszinssätze wurde von JLL das Equated-Yield-Modell   angewandt. Der Kapitalisierungszinssatz wurde individuell für jede Immobilie aus Nettoanfangsrenditen  vergleichbarer Transaktionen abgeleitet. Dabei wurden wertbildende Determinanten wie Inflation, Miet- und  Kostenentwicklung implizit im Kapitalisierungszinssatz berücksichtigt. Zudem wurde jeweils das  objektspezifische Risikoprofil hinsichtlich der relevanten Einzelindikatoren adjustiert. Zu diesen Indikatoren  gehören zum Beispiel die Lage- und Standortqualität, die Marktentwicklung sowie die Entwicklung des  Wettbewerbsumfeldes. Die Diskontierungszinssätze hat JLL ebenfalls aus Vergleichstransaktionen  abgeleitet, allerdings um die Wachstumsprognosen für Mieten und Kosten bereinigt, da diese explizit im  jeweiligen Cashflow dargestellt worden sind. Eine methodische Differenzierung bei der Bewertung von in-  und ausländischen Immobilien wurde von JLL nicht vorgenommen.  
Der Abgang im Geschäftsjahr resultiert aus dem Verkauf eines Grundstücks in Polen.  
In der nachfolgenden Übersicht sind wesentliche Annahmen, die bei der Ermittlung der Marktwerte durch   JLL verwendet wurden, dargestellt:  
Bewertungsparameter  
31.12.2024 31.12.2023
in % Inland Ausland Gesamt Inland Ausland Gesamt
Mietsteigerungsrate 1,67 0,93 1,52 1,58 1,04 1,47
Kostenquote 13,10 7,50 11,96 13,21 7,45 12,07
Diskontierungsrate 6,90 7,63 7,05 6,91 7,86 7,10
Kapitalisierungszinssatz 5,70 5,96 5,75 5,57 5,93 5,64
Die europäische und die globale Wirtschaft werden möglicherweise weiterhin durch Kriege, bewaffnete   Konflikte und geopolitische Spannungen beeinträchtigt. Erhöhte handelspolitische Unsicherheiten oder  Handelskonflikte unter anderem infolge der Politik der neuen US-Administration sowie politische  Veränderungen können zusätzlich das gesamtwirtschaftliche Wachstum erheblich gefährden. Die  Bedingungen auf den Immobilienmärkten können dadurch beeinträchtigt werden, insbesondere in  Verbindung mit wieder zunehmendem Inflationsdruck und steigenden Marktzinsen. Es kann daher zu  Marktwertänderungen kommen. Wir beobachten die Situation und etwaige Wertveränderungen  kontinuierlich und beziehen diese in unsere zukünftige Berichterstattung ein.  
Loading SVG
Eine Veränderung wesentlicher Parameter (Sensitivitätsanalyse) der Immobilienbewertung um 25 bzw. 100   Basispunkte hätte folgende Auswirkungen auf das Bewertungsergebnis vor Steuern (inklusive des auf die  at-equity konsolidierten Unternehmen entfallenden Anteils):  
Sensitivitätsanalyse – Bewertungsparameter – Inland – 31.12.2024  
Basis Änderung Parameter in Mio. € in %
+ 0,25 %-Punkte 98,3 3,3
Mietsteigerungsrate 1,67 - 0,25 %-Punkte -92,6 -3,1
+ 1,00 %-Punkte -35,4 -1,2
Kostenquote 13,10 - 1,00 %-Punkte 32,0 1,1
+ 0,25 %-Punkte -56,7 -1,9
Diskontierungsrate 6,90 - 0,25 %-Punkte 53,6 1,8
+ 0,25 %-Punkte -79,8 -2,7
Kapitalisierungszinssatz 5,70 - 0,25 %-Punkte 83,8 2,8
Sensitivitätsanalyse – Bewertungsparameter – Ausland – 31.12.2024  
Basis Änderung Parameter in Mio. € in %
+ 0,25 %-Punkte 24,0 3,1
Mietsteigerungsrate 0,93 - 0,25 %-Punkte -21,0 -2,8
+ 1,00 %-Punkte -7,5 -1,0
Kostenquote 7,50 - 1,00 %-Punkte 8,5 1,1
+ 0,25 %-Punkte -14,0 -1,8
Diskontierungsrate 7,63 - 0,25 %-Punkte 14,0 1,8
+ 0,25 %-Punkte -17,5 -2,3
Kapitalisierungszinssatz 5,96 - 0,25 %-Punkte 20,0 2,6
Sensitivitätsanalyse – Bewertungsparameter – Gesamt – 31.12.2024  
Basis Änderung Parameter in Mio. € in %
+ 0,25 %-Punkte 122,3 3,3
Mietsteigerungsrate 1,52 - 0,25 %-Punkte -113,6 -3,0
+ 1,00 %-Punkte -42,9 -1,1
Kostenquote 11,96 - 1,00 %-Punkte 40,5 1,1
+ 0,25 %-Punkte -70,7 -1,9
Diskontierungsrate 7,05 - 0,25 %-Punkte 67,6 1,8
+ 0,25 %-Punkte -97,3 -2,6
Kapitalisierungszinssatz 5,75 - 0,25 %-Punkte 103,8 2,8
Im Vorjahr wurde im Rahmen der Sensitivitätsanalyse keine Differenzierung von In- und Ausland   vorgenommen. Die Änderung der Parameter führte zu folgenden Ergebnissen:  
Sensitivitätsanalyse – Bewertungsparameter – Gesamt – 31.12.2023  
Basis Änderung Parameter in Mio. € in %
+ 0,25 %-Punkte 117,9 3,2
Mietsteigerungsrate 1,47 - 0,25 %-Punkte -108,6 -2,9
+ 1,00 %-Punkte -41,1 -1,1
Kostenquote 12,07 - 1,00 %-Punkte 45,0 1,2
+ 0,25 %-Punkte -67,1 -1,8
Diskontierungsrate 7,10 - 0,25 %-Punkte 71,6 1,9
+ 0,25 %-Punkte -93,8 -2,5
Kapitalisierungszinssatz 5,64 - 0,25 %-Punkte 108,1 2,9
Loading SVG
Im Prognosezeitraum wurde im langfristigen Durchschnitt eine Mietsteigerungsrate von 1,52 %   angenommen (i. Vj. 1,47 %). Von den prognostizierten Mieten wurden im Durchschnitt Bewirtschaftungs-  und Verwaltungskosten in Höhe von 11,96 % (i. Vj. 12,07 %) abgezogen. Damit ergaben sich  Einzahlungsüberschüsse von durchschnittlich 88,04 % (i. Vj. 87,93 %). Im Geschäftsjahr lagen die  tatsächlichen Bewirtschaftungs- und Verwaltungskosten (ohne Wertberichtigungen) bei 17,0 % (i. Vj.  18,1 %) der Mieterträge. Auf Basis der Gutachten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 für das  Immobilienportfolio eine Nettoanfangsrendite vor Transaktionskosten von 6,61 % gegenüber 6,64 % im  Vorjahr bzw. eine Nettoanfangsrendite nach Transaktionskosten (Net Initial Yield) von 6,24 % gegenüber  6,25 % im Vorjahr.  
In dem Immobilienwert sind ausstehende und noch über die Laufzeit der Mietverträge zu verteilende   gewährte Mieteranreize in Höhe von 34.654 T€ (i. Vj. 29.910 T€) enthalten.  
Nachfolgend sind gemäß IFRS 13 Einzelheiten und Angaben zu den Hierarchiestufen der beizulegenden   Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien des Konzerns zum 31. Dezember 2024  dargestellt:  
Hierarchiestufen IFRS 13  
in T€ Level 1 Level 2 Level 3
Investment Properties 0 0 3.966.721
Zwischen 2023 und 2024 erfolgten keine Wechsel zwischen den Hierarchiestufen. Die Objekte sind   überwiegend grundpfandrechtlich belastet. Es bestehen besicherte Finanzverbindlichkeiten in Höhe von  1.808.374 T€ (i. Vj. 1.677.600 T€). Die Mieteinnahmen der nach IAS 40 bewerteten Objekte lagen bei  271.403 T€ (i. Vj. 273.304 T€). Die direkt zurechenbaren betrieblichen Aufwendungen (ohne  Wertberichtigungen) beliefen sich auf 46.252 T€ (i. Vj. 49.543 T€).  
9. Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen  
in T€ 2024 2023
Buchwert zum 01.01. 92.741 443.069
Erhaltene Ausschüttungen und
Kapitalrückzahlungen -7.801 -6.335
Anteiliges Ergebnis 16.581 5.005
Neubewertung 0 12.666
Zugänge 13 0
Abgänge 0 -361.664
Buchwert zum 31.12. 101.534 92.741
Gemeinschaftsunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop AG zusammen mit Dritten über die   Mehrheit der Stimmrechte verfügt, werden gemäß der at-equity-Methode in den Konzernabschluss  einbezogen. Sie sind für den Gesamtkonzern wesentlich und betreiben Shoppingcenter.  
Der Zugang im Geschäftsjahr betrifft eine unwesentliche Beteiligung an einer Komplementär-GmbH.  
Die Zugänge aus Neubewertung sowie die Abgänge im Vorjahr betrafen die Allee-Center Magdeburg   G.m.b.H. & Co. KG, die Phoenix-Center Harburg GmbH & Co. KG, die Stadt-Galerie Passau G.m.b.H. &  Co. KG und die Saarpark Center Neunkirchen GmbH & Co. KG (vormals: Saarpark Center Neunkirchen  KG). Die Beteiligungen an den vier Gesellschaften wurden zu Beginn des Vorjahres auf 75 % bis 100 %  
Loading SVG
durch Hinzuerwerb weiterer Anteile aufgestockt, wodurch diese Center erstmalig im Vorjahr vollkonsolidiert   wurden.  
Im Berichtsjahr weisen die für den Gesamtkonzern wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen folgende   Vermögens- und Schuldposten sowie Ergebnispositionen aus. Die Werte beziehen sich dabei nicht auf  den Anteil, der auf den Konzern entfällt, sondern werden zu 100 % dargestellt:  
EKZ Eins Errichtungs- und Einkaufs-Center Arkaden
Betriebs Ges.m.b.H. & Co Pecs G.m.b.H. & Co. KG,
OG, Wien 1 Hamburg 2
in T€ 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023
Langfristige Vermögenswerte 213.908 203.884 104.026 96.000
Kurzfristige Vermögenswerte 4.338 5.786 6.282 6.873
- davon liquide Mittel 3.453 4.731 3.817 5.401
Langfristige Schulden 85.971 87.124 24.450 34.724
- davon Finanzverbindlichkeiten 85.970 87.124 24.450 25.050
Kurzfristige Schulden 2.570 2.309 12.497 2.905
- davon Finanzverbindlichkeiten 567 554 600 600
Umsatzerlöse 13.899 14.034 10.054 9.502
Zinsergebnis -1.861 -1.924 -736 -773
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 10.186 10.813 8.075 6.957
Bewertungsergebnis 9.612 -6.261 6.851 -591
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -1.562 -910
Jahresfehlbetrag/-überschuss 19.798 4.552 13.364 5.457
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0
Gesamtergebnis 19.798 4.552 13.364 5.457
1 Enthält die Werte für das unwesentliche Gemeinschaftsunternehmen CAK City Arkaden Klagenfurt KG, Hamburg. Der Equity-   Ansatz belief sich auf 909 T€ (i. Vj. 885 T€), der Jahresüberschuss lag bei 24 T€ (i. Vj. 16 T€).  
2 Enthält die Werte für das unwesentliche Gemeinschaftsunternehmen Einkaufs-Center Arkaden Pecs Verwaltungs G.m.b.H.,  Hamburg. Der Equity-Ansatz belief sich auf 26 T€ (i. Vj. 0 T€), der Jahresüberschuss lag bei 1 T€ (i. Vj. 0 T€).  
Loading SVG
Der Equity-Ansatz der Gemeinschaftsunternehmen hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:  
EKZ Eins Einkaufs-
Errichtungs- Center
und Arkaden
Betriebs Pecs
Ges.m.b.H. G.m.b.H. &
& Co OG, Co. KG,
in T€ Wien Hamburg
Equity-Ansatz am 01.01.2023 61.922 32.148
Anteiliges Ergebnis 2.276 2.729
- davon EBT (ohne
Bewertungsergebnis) 5.406 3.479
- davon Bewertungsergebnis -3.130 -296
Einlagen/Entnahmen -4.079 -2.255
Equity-Ansatz am 31.12.2023 60.119 32.622
Anteiliges Ergebnis 9.899 6.682
- davon EBT (ohne
Bewertungsergebnis) 5.093 4.038
- davon Bewertungsergebnis 4.806 3.425
Zugang 0 13
Einlagen/Entnahmen -5.165 -2.636
Equity-Ansatz am 31.12.2024 64.853 36.681
10.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
in T€ 2024 2023
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen zum 31.12. 29.831 25.951
Wertberichtigungen Stand 01.01. -12.532 -9.892
Veränderung Konsolidierungskreis 0 -2.710
Verbrauch 1.388 2.204
Veränderung der Wertberichtigungen für
erwartete Ausfälle -3.976 -2.134
Wertberichtigungen Stand 31.12. -15.120 -12.532
14.711 13.419
Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus Mietabrechnungen sowie aus weiterberechneten   Leistungen. Die Absicherung der am Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und   Leistungen erfolgt teilweise durch Bürgschaften, Barkautionen sowie Patronatserklärungen.  
Die Bewertung des Forderungsbestandes zum 31. Dezember 2024 sowie die unterjährige Ausbuchung von   Forderungen resultierten insgesamt in Aufwendungen von 7.731 T€ (i. Vj. 8.858 T€).  
Loading SVG
11.Sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Sonstige Forderungen an Mieter 3.787 5.050
Barkautionen 3.906 3.445
Vorausgezahlte Centermarketingkosten 691 1.661
Forderungen aus Umsatzsteuer 586 2.005
Übrige Vermögenswerte 7.929 6.593
16.899 18.754
Die sonstigen Forderungen an Mieter beinhalten überwiegend Forderungen aus Heiz- und   Nebenkostenabrechnungen.  
Forderungsspiegel  
in T€ Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen 14.711 14.697 14
(13.419) (13.419) (0)
Sonstige
Vermögenswerte 16.899 16.899 0
(18.754) (18.754) (0)
31.610 31.596 14
(Vorjahreswerte) (32.173) (32.173) (0)
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Wertberichtigungen) waren zum Bilanzstichtag im   Wesentlichen überfällig. Die sonstigen Vermögenswerte waren, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag nicht  überfällig.  
12.Liquide Mittel  
in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Konten in laufender Rechnung 115.437 286.070
Termin-/Festgelderkurzfristig 97.000 50.000
Kassenbestände 1 1
212.438 336.071
13.Eigenkapital und Rücklagen  
Die Veränderungen des Eigenkapitals sind aus der Eigenkapitalveränderungsrechnung ersichtlich.  
Das Grundkapital beträgt 76.464.319 € und ist in 76.464.319 nennwertlose Namensaktien (Stückaktien)   eingeteilt. Alle Aktien sind voll ausgegeben und voll eingezahlt. Zum 31. Dezember 2024 besaß die  Deutsche EuroShop AG 720.465 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft gemäß § 71b AktG keine  Rechte zustehen.  
Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 €.  
Die Hauptversammlung vom 29. August 2023 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. August 2028 eigene  Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des bei Wirksamwerden oder – sollte dieses geringer sein –  bei Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals über die Börse zu erwerben. Die  Verwendungszwecke der aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien können dem   Beschluss zu Punkt 10 der Tagesordnung der Hauptversammlung vom 29. August 2023 entnommen  werden. Die Aktien können unter anderem unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Rahmen  von Unternehmenszusammenschlüssen und Unternehmenserwerben verwendet oder gegen Barzahlung  an Dritte zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht  wesentlich unterschreitet. Die Aktien können vom Aufsichtsrat im Rahmen der Festlegung der variablen  Vergütung den Vorständen der Gesellschaft zugesagt und übertragen werden und ohne weiteren  Hauptversammlungsbeschluss eingezogen werden. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum  Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit  eigenen Aktien, die sich bereits im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71d und 71e AktG  zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft  entfallen.  
In Ausübung dieser Ermächtigung hat der Vorstand der Deutsche EuroShop AG mit Zustimmung des  Aufsichtsrats am 18. Dezember 2023 ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Im Rahmen dieses  Programms sollten bis zu 750.000 Aktien (das entspricht rund 1,0 % des Grundkapitals der Gesellschaft)  im Zeitraum vom 21. Dezember 2023 bis 20. Dezember 2024 zurückgekauft werden. Das maximale  Volumen des Aktienrückkaufprogramms (Anschaffungskosten ohne Erwerbsnebenkosten) wurde auf  15,0 Mio. € festgelegt. Im Zeitraum vom 21. Dezember 2023 bis 11. Dezember 2024 wurden 720.465 Stück  eigene Aktien zu einem Anschaffungspreis (ohne Anschaffungsnebenkosten) von 15,0 Mio. € bei einem  Durchschnittskurs von 20,82 € je Aktie über die Börse zurückerworben. Dies entspricht einem Anteil am  Grundkapital von 720.465 € bzw. 0,942 % am Bilanzstichtag.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 29. August 2023 wurde der Vorstand ebenfalls ermächtigt, mit  Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 28. August 2028 einmal oder  mehrfach in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 38.232.159 € durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender  nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023).  
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2023 wurde der Vorstand darüber hinaus ermächtigt,  mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. August 2028 einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder  Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu  1,5 Mrd. € gegen Barleistung und/oder Sacheinlagen, insbesondere gegen die Beteiligung an anderen  Unternehmen, zu begeben und den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten  Schuldverschreibungen Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten auf neue Stückaktien der  Gesellschaft in einer Gesamtzahl von bis zu 38.232.159 Stück nach näherer Maßgabe der Bedingungen  der Schuldverschreibungen („Anleihebedingungen“) zu gewähren. Die Schuldverschreibungen sowie die  Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten können mit und ohne Laufzeit begeben werden. Die  Schuldverschreibungen können mit einer festen oder variablen Verzinsung ausgestattet werden, wobei die  Verzinsung auch wie bei einer Gewinnschuldverschreibung vollständig oder teilweise von der Höhe der  Dividende der Gesellschaft abhängig sein kann (Bedingtes Kapital 2023). Bis zum 31. Dezember 2024  wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Die außerordentliche Hauptversammlung vom 8. Januar 2024 hat den Gewinnverwendungsbeschluss vom  29. August 2023 angepasst und eine weitere Dividende aus dem Bilanzgewinn 2022 in Höhe von 1,95 € je  Aktie, dies entspricht einer Gesamtdividende von 149.081 T€ und einem Vortrag des Restbetrages des  Bilanzgewinns 2022 von 350.919 T€ auf neue Rechnung, beschlossen.  
Der Bilanzgewinn des Vorjahres der Deutsche EuroShop AG in Höhe von 549.282 T€ wurde mit Beschluss  der Hauptversammlung vom 29. August 2024 zur Ausschüttung einer Dividende von 2,60 € je Aktie, dies  
Loading SVG
entspricht einer Gesamtdividende von 197.529 T€, verwendet und der Restbetrag des Bilanzgewinns in   Höhe von 351.753 T€ wurde auf neue Rechnung vorgetragen.  
Der Vorstand und der Aufsichtsrat planen, der Hauptversammlung im Juni 2025 vorzuschlagen, den   Bilanzgewinn 2024 der Deutsche EuroShop AG von 251.502 T€ für eine Dividende in Höhe von 1,00 € je  dividendenberechtigte Aktie zu verwenden sowie den Restbetrag von 175.758 T€ auf neue Rechnung   vorzutragen.  
Die Kapitalrücklage beinhaltet Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 4 HGB. Des Weiteren sind in der   Kapitalrücklage Kosten für die Kapitalerhöhungen und die darauf entfallenden aktiven latenten Steuern  enthalten.  
Die Position Gewinnrücklagen enthält die zum Zeitpunkt der IFRS-Umstellung gebildeten   Neubewertungsrücklagen, Währungsposten und aufgelaufene Ergebnisvorträge.  
Das sonstige Gesamtergebnis gliedert sich in die folgenden Komponenten:  
2024  
in T€ vor Steuern Steuern Netto
Cashflow Hedges 3.298 -530 2.768
2023  
in T€ vor Steuern Steuern Netto
Cashflow Hedges -790 -239 -1.029
14.Langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
31.12.2024 31.12.2023
in T€ langfristig kurzfristig langfristig kurzfristig
Bankverbindlichkeiten 1.795.909 12.465 1.665.679 11.921
Bei den Bankverbindlichkeiten handelt es sich um Darlehen, die zur Finanzierung von Grundstückskäufen   und Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Als Sicherheit dienen Grundschulden auf die Objekte  der Gesellschaften in Höhe von 1.808.374 T€ (i. Vj. 1.677.600 T€).  
Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten beinhalten den planmäßigen Tilgungsanteil der langfristigen   Darlehen für 2025 sowie abgegrenzte Zins- und Tilgungsleistungen, die Anfang 2025 beglichen wurden.  
Disagien werden über die Laufzeit der Darlehen ergebniswirksam gebucht. Im Berichtsjahr wurden 29 T€   (i. Vj. 29 T€) aufwandswirksam erfasst. Insgesamt sind Zinsaufwendungen für Bankverbindlichkeiten in  Höhe von 49.083 T€ (i. Vj. 43.313 T€) im Finanzergebnis enthalten.  
Gegenwärtig enthalten 25 von insgesamt 27 Darlehensverträgen Regelungen zu Kreditauflagen. Dabei   handelt es sich um insgesamt 35 auf Objekt- bzw. Objektgesellschaftsebene vereinbarte einzelne Auflagen,  unter anderem zur Kapitaldienstfähigkeit (DSCR), zur Zinszahlungsfähigkeit (ICR), zur Veränderung von  Mieteinnahmen, zur Eigenkapitalquote, zur Verschuldungsquote oder zum Verhältnis zwischen Darlehen  zu Marktwerten (LTV). Maßgebliche Kreditauflagen auf Ebene des Konzerns der Deutsche EuroShop AG  
Loading SVG
sind LTV1, Secured LTV1 und ICR. Mit den Kreditgebern ist ein LTV1 von maximal 60 %, ein Secured LTV1   von maximal 45 % und ein ICR von mindestens 1,8 vereinbart. Der LTV1 zum 31. Dezember 2024 beträgt  38,5 % (i. Vj. 32,7 %), der Secured LTV1 zum 31. Dezember 2024 beträgt 38,4 % (i. Vj. 32,5 %) und der  ICR für 2024 beläuft sich auf 5,6 (i. Vj. 6,5), so dass die Auflagen eingehalten wurden. Alle weiteren  Kreditauflagen wurden im Geschäftsjahr 2024 ebenfalls eingehalten. Die Kreditauflagen werden nach  aktueller Planung und Einschätzung auch 2025 erfüllt.  
Die europäische und die globale Wirtschaft werden möglicherweise weiterhin durch Kriege, bewaffnete   Konflikte und geopolitische Spannungen beeinträchtigt. Erhöhte handelspolitische Unsicherheiten oder  Handelskonflikte unter anderem infolge der Politik der neuen US-Administration sowie politische  Veränderungen können zusätzlich das gesamtwirtschaftliche Wachstum erheblich gefährden. Die  Bedingungen auf den Immobilienmärkten können dadurch beeinträchtigt werden, insbesondere in  Verbindung mit wieder zunehmendem Inflationsdruck und steigenden Marktzinsen. Es kann daher zu  Marktwertänderungen kommen, die sich auf einzelne Kreditauflagen (bspw. LTV) auswirken können. Wir  beobachten die Situation und etwaige Wertveränderungen kontinuierlich und beziehen diese in unsere  zukünftige Berichterstattung ein.  
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten resultieren aus folgenden liquiditätswirksamen und nicht   liquiditätswirksamen Veränderungen:  
in T€ 2024 2023
Buchwert zum 01.01. 1.677.600 1.479.251
Liquiditätswirksame Veränderungen 127.908 47.912
Nicht liquiditätswirksame Veränderungen
Veränderung Konsolidierungskreis 0 147.426
Buchwertänderung nach der
Effektivzinsmethode 2.866 3.011
Buchwert zum 31.12. 1.808.374 1.677.600
Die liquiditätswirksamen Veränderungen entfallen mit 158.428 T€ (i. Vj. 60.906 T€) auf die Aufnahme   langfristiger Finanzverbindlichkeiten und mit 30.520 T€ (i. Vj. 12.994 T€) auf die Tilgung kurzfristiger  Finanzverbindlichkeiten sowie Sondertilgungen im Rahmen von Refinanzierungen. Durch die erstmalige  Einbeziehung von vier zuvor at-equity bilanzierten Gesellschaften im Vorjahr haben sich die  Finanzverbindlichkeiten des Vorjahres um 147.426 T€ erhöht.  
1 Definition gemäß Kreditverträgen  
Loading SVG
15.Sonstige langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten  
31.12.2024 31.12.2023
in T€ langfristig kurzfristig langfristig kurzfristig
Zinsswaps 3.128 0 6.427 0
Mietkautionen 0 6.030 0 6.896
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Mietern 0 3.762 0 4.728
Umsatzsteuer 0 2.533 0 1.684
Kreditorische Debitoren 0 4.553 0 4.935
Leasingverbindlichkeiten 631 103 628 99
Übrige 956 858 71 1.179
4.715 17.839 7.126 19.521
Zur Absicherung gegen steigende Kapitalmarktzinsen wurden im Zusammenhang mit Darlehensaufnahmen   Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps) abgeschlossen, deren Barwerte am Bilanzstichtag bei 3.128 T€ (i.  Vj. 6.427 T€) lagen.  
Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Mietern beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Heiz-   und Nebenkostenabrechnungen, Verpflichtungen aus gewährten Baukostenzuschüssen sowie  Mietvorauszahlungen.  
Verbindlichkeitenspiegel  
in T€ Gesamt kurzfristig langfristig
Finanzverbindlichkeiten 1.808.374 12.465 1.795.909
(1.677.600) (11.921) (1.665.679)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.349 7.349 0
(10.635) (10.635) (0)
Steuerverbindlichkeiten 16.876 16.876 0
(19.891) (19.891) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 22.554 17.839 4.715
(26.647) (19.521) (7.126)
(Vorjahreswerte) 1.855.153 54.529 1.800.624
(1.734.773) (61.968) (1.672.805)
Loading SVG
16.Passive latente Steuern  
Die aktiven und passiven latenten Steuern ergeben sich aus steuerlichen temporären Differenzen und   Verlustvorträgen:  
31.12.2024 31.12.2023
Aktive Aktive Passive
latente Passive latente latente latente
in T€ Steuern Steuern Steuern Steuern
Investment Properties 0 337.820 0 317.982
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 19.922 0 18.268
Finanzverbindlichkeiten 0 3.802 0 5.859
Sonstige Verbindlichkeiten
- Zinsswaps (erfolgsneutral bewertet) 531 0 1.061 0
Verlustvorträge 9.451 0 8.455 0
Übrige 675 0 675 0
Latente Steuern vor Saldierung 10.657 361.544 10.191 342.109
Saldierung -10.657 -10.657 -10.191 -10.191
Latente Steuern nach Saldierung 0 350.887 0 331.918
Bei der Bemessung der latenten Steuern sind gemäß IAS 12 die Steuersätze anzuwenden, die nach der   derzeitigen Rechtslage zu dem Zeitpunkt gelten, zu dem sich die vorübergehenden Differenzen  wahrscheinlich wieder ausgleichen werden.  
Im Berichtsjahr wurde für die inländischen Gesellschaften mit einem Körperschaftsteuersatz von 15 %   kalkuliert. Weiterhin wurden der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die ermittelte Körperschaftsteuer sowie  teilweise 16,45 % für die Gewerbesteuer berücksichtigt.  
Zum Bilanzstichtag bestehen gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 50.470 T€ (i. Vj. 50.848 T€)   sowie körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 0 T€ (i. Vj. 575 T€), für die aktive latente Steuern  insoweit gebildet wurden, als ihre Realisierbarkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.  Von den Zuführungen zu den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge im Geschäftsjahr erfolgten im  Vorjahr 733 T€ ergebnisneutral.  
Von den latenten Steuern wurden bis zum Bilanzstichtag 3.837 T€ (i. Vj. 4.367 T€) direkt gegen das   Eigenkapital erfasst.  
Zum Bilanzstichtag bestehen steuerpflichtige temporäre Differenzen in Höhe von 8.107 T€ (i. Vj. 6.544 T€)   zwischen dem im Konzernabschluss angesetzten Nettovermögen von Konzerngesellschaften und der  steuerlichen Basis der Anteile an diesen Konzerngesellschaften („Outside Basis Differences“), auf die keine  latenten Steuern gebildet wurden, da in absehbarer Zeit nicht mit einer Umkehr der Differenzen zu rechnen  ist.  
Loading SVG
17.Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter  
in T€ 2024 2023
Abfindungsanspruch zum 01.01. 259.380 307.130
Ergebnisanteile 14.397 13.876
Anteiliges Bewertungsergebnis -2.447 -23.664
Zugang 0 45.606
Abgang 0 -73.664
Auszahlungen -10.174 -9.904
Abfindungsanspruch zum 31.12. 261.156 259.380
Die Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter beinhalten die   Eigenkapitalanteile der Fremdgesellschafter, die nach den Regelungen des IAS 32 als Fremdkapital  auszuweisen sind.  
Aufgrund des Erwerbs der ausstehenden Anteile an der Forum Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG und an der   Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG zu Beginn des Vorjahres sowie weiterer Anteile an  der Saarpark Center Neunkirchen GmbH & Co. KG (vormals: Saarpark Center Neunkirchen KG) zum Ende  des Vorjahres sind die entsprechenden Abfindungsansprüche an diesen Gesellschaften in Höhe von 73.664  T€ im Vorjahr abgegangen. Die Zugänge des Vorjahres von 45.606 T€ betrafen die Phoenix-Center Harburg  GmbH & Co. KG und die Saarpark Center Neunkirchen GmbH & Co. KG (vormals: Saarpark Center  Neunkirchen KG), deren Anteile zu Beginn des Vorjahres auf 75 % bzw. 90 % durch Erwerb weiterer Anteile  aufgestockt wurden.  
18.Sonstige Rückstellungen  
Stand Stand
in T€ 01.01.2024 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2024
Bereits erbrachte,
noch nicht
abgerechnete
Instandhaltungs- und
Bauleistungen 5.832 5.016 735 2.252 2.333
Honorare 2.017 694 181 1.155 2.297
Übrige 6.610 3.960 538 5.927 8.039
14.459 9.670 1.454 9.334 12.669
Die übrigen Rückstellungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen ausstehende Abrechnungen von   erhaltenen Leistungen und Personalaufwendungen.  
Alle Rückstellungen haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.  
Loading SVG
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
19.Umsatzerlöse  
in T€ 2024 2023
Mindestmieteinnahmen 253.922 255.512
Umlegbare Grundsteuer und Versicherungen 7.558 7.425
Umsatzmieten 8.679 7.662
Übrige 1.244 2.705
271.403 273.304
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare Mieteinnahmen 271.403 273.304
Bei den übrigen Erlösen handelt es sich im Wesentlichen um Abfindungen ausgeschiedener Mieter sowie   Nutzungsentschädigungen.  
Die hier ausgewiesenen Mieteinnahmen stammen aus Operating-Leasingverhältnissen und beziehen sich   auf die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien mit langfristigen Mietzeiträumen. Die künftigen  Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Mietverträgen der Investment Properties weisen folgende  Fälligkeiten auf:  
in T€ 2024 2023
Fälligkeit innerhalb eines Jahres 237.388 246.789
Fälligkeit innerhalb von 1 Jahr bis 5 Jahre 569.347 595.123
Fälligkeit nach 5 Jahren 144.978 148.635
951.713 990.547
20.Grundstücksbetriebskosten  
in T€ 2024 2023
Nicht umlegbare Nebenkosten 11.174 8.183
Grundsteuer 8.276 7.845
Centermarketing 3.175 7.756
Instandhaltungen und Reparaturen 2.484 6.919
Gebäudeversicherung 2.526 2.249
Übrige 3.715 1.856
31.350 34.808
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 31.350 34.808
Die nicht umlegbaren Nebenkosten resultieren im Wesentlichen aus Betriebskosten, die nicht vollständig   auf die Mieter umgelegt werden können, und aus Heiz- und Nebenkostennachzahlungen für Vorjahre.  
Der Rückgang der Aufwendungen für Centermarketing sowie für Instandhaltungen und Reparaturen ist auf   Optimierungen der Kosten sowie einen geringeren Umfang von notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen  im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.  
Loading SVG
21.Grundstücksverwaltungskosten  
in T€ 2024 2023
Centermanagement- / Geschäftsbesorgungskosten 14.902 14.734
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 14.902 14.734
Die Centermanagement-/Geschäftsbesorgungskosten sind zu einem wesentlichen Teil von den erzielten   Mieterlösen abhängig.  
22.Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller Vermögenswerte  
in T€ 2024 2023
Wertberichtigungen 7.047 5.714
Abgänge finanzieller Vermögenswerte 684 3.144
7.731 8.858
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 7.731 8.858
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“.  
23.Sonstige betriebliche Erträge  
in T€ 2024 2023
Auflösungen von Wertberichtigungen 3.188 4.304
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.454 1.744
Erträge aus Nebenkostenabrechnungen Vorjahre 1.414 10.538
Erträge im Zusammenhang mit der Veränderung
des Konsolidierungskreises 0 16.204
Übrige 3.018 2.545
9.074 35.335
Die Erträge des Vorjahres im Zusammenhang mit der Veränderung des Konsolidierungskreises betrafen   den Ankauf von weiteren Anteilen an sechs Tochtergesellschaften zu Beginn des Vorjahres.  
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatz,   Versicherungsentschädigungen und sonstigen Erstattungen.  
Loading SVG
24.Sonstige betriebliche Aufwendungen  
in T€ 2024 2023
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 3.128 2.749
Personalaufwand 2.399 1.820
Gutachterkosten 2.016 550
Marketingkosten 718 546
Finanzierungskosten 335 199
Aufsichtsratsvergütungen 188 188
Währungsverluste 178 36
Gebühren und Beiträge 140 183
Abschreibungen 140 123
Grunderwerbsteuer 0 21.000
Aufwendungen im Zusammenhang mit der
Veränderung des Konsolidierungskreises 0 9.240
Übrige 947 944
10.189 37.578
In der Position Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten sind Aufwendungen für die Prüfung von   Konzerngesellschaften in Höhe von 641 T€ (i. Vj. 552 T€) enthalten. Der Personalaufwand beinhaltet Löhne  und Gehälter in Höhe von 2.275 T€ (i. Vj. 1.720 T€), soziale Abgaben und Aufwendungen für  Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 124 T€ (i. Vj. 100 T€), wovon im Vorjahr 1 T€ auf  Aufwendungen für Altersversorgung entfallen.  
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veränderung des Konsolidierungskreises sowie die   Aufwendungen aus Grunderwerbsteuer betrafen den Ankauf von weiteren Anteilen an sechs  Tochtergesellschaften zu Beginn des Vorjahres.  
25.Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten Unternehmen und  
Gemeinschaftsunternehmen, die nach at-equity bilanziert werden  
in T€ 2024 2023
Ergebnisse aus Gemeinschaftsunternehmen 16.573 4.997
Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen 8 8
Ergebnisse aus at-equity-Gesellschaften 16.581 5.005
Das Ergebnis der Gesellschaften, die nach at-equity bilanziert werden, beinhaltet ein Bewertungsergebnis   vor latenten Steuern von 8.231 T€ (i. Vj. -3.426 T€). Das EBT (ohne Bewertungsergebnis) der at-equity  bilanzierten Gesellschaften beträgt 9.134 T€ (i. Vj. 8.889 T€).  
Loading SVG
26.Bewertungsergebnis  
in T€ 2024 2023
Unrealisierte Marktwertveränderungen -25.923 -229.365
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile 2.447 23.664
Gewinn aus der Veräußerung 606 0
-22.870 -205.701
Der Gewinn aus der Veräußerung resultiert aus einem Grundstücksverkauf in Polen.  
27.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
in T€ 2024 2023
Tatsächlicher Steueraufwand -8.115 -5.379
Latenter Steueraufwand / -ertrag Inland -26.362 -6.446
Latenter Steueraufwand / -ertrag Ausland 7.923 13.280
-26.554 1.455
Steuerliche Überleitungsrechnung  
Die Ertragsteuern im Berichtsjahr in Höhe von -26.554 T€ (i. Vj. Steuerertrag 1.455 T€) leiten sich von einem   erwarteten Ertragsteueraufwand, der sich bei Anwendung des gesetzlichen Ertragsteuersatzes des  Mutterunternehmens auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ergeben hätte, wie folgt ab. Dabei wurde mit einem  Steuersatz von 32,28 % gerechnet.  
In T€ 2024 2023
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 150.068 -39.732
Theoretische Ertragsteuer 32,28 % -48.442 12.825
Steuersatzunterschiede bei ausländischen Konzernunternehmen 9.510 3.554
Steuersatzunterschiede bei inländischen Konzernunternehmen 13.051 -7.697
Steuereffekt aus der Änderung von Steuersätzen 0 -5.575
Steuerfreie Erträge / nicht abzugsfähige Aufwendungen -327 -212
Steuereffekt aus nach der at-equity-Methode bilanzierten Beteiligungen -346 74
Veränderung Konsolidierungskreis 0 -1.058
Aperiodischer Steueraufwand/-ertrag 0 -456
Tatsächliche Ertragsteuer -26.554 1.455
Im Geschäftsjahr 2024 ergibt sich ein effektiver Ertragsteuersatz von 17,7 % (i. Vj. 7,5 %). Die   Steuersatzunterschiede bei inländischen Konzernunternehmen sind vor allem auf die erweiterte  gewerbesteuerliche Kürzung zurückzuführen, weswegen die Objektgesellschaften teilweise nicht  gewerbesteuerpflichtig sind.  
Loading SVG
28.Ergebnis je Aktie  
2024 2023
Anteil der Konzernaktionäre am
Jahresergebnis (T€) 123.514 -38.277
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 76.090.428 75.136.922
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis
je Aktie (€) 1,62 -0,51
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird mittels Division des den Aktionären der Deutsche EuroShop AG   zustehenden Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der innerhalb der  Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Eine potenzielle Verwässerung, beispielsweise  durch Wandelanleihen oder Aktienoptionen, besteht zum Bilanzstichtag nicht, so dass das verwässerte  Ergebnis dem unverwässerten Ergebnis entspricht.  
Die Anzahl der ausgegebenen Stückaktien für 2024 berücksichtigt zeitgewichtet die bis zum 31. Dezember   2024 erworbenen 711.465 Stückaktien.  
Loading SVG
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG  
Die Segmentberichterstattung der Deutsche EuroShop AG erfolgt auf Basis der internen Berichterstattung,   die dem Vorstand zur Steuerung des Konzerns dient. Bei der internen Berichterstattung wird zwischen  Shoppingcentern in Deutschland („Inland“) und im europäischen Ausland („Ausland“) unterschieden.  
Der Vorstand der Deutsche EuroShop AG als Hauptentscheidungsträger des Konzerns beurteilt im   Wesentlichen die Leistungen der Segmente nach Umsatz, EBIT und EBT ohne Bewertungsergebnis. Die  Bewertungsgrundsätze für die Segmentberichterstattung entsprechen denen des Konzerns.  
Zur Beurteilung des Beitrages der Segmente zu den einzelnen Leistungskennzahlen und zum   Konzernerfolg werden die Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden der  Gemeinschaftsunternehmen mit ihrem Konzernanteil quotal in die interne Berichterstattung einbezogen.  Ebenso werden bei Tochterunternehmen, bei denen der Konzern nicht alleiniger Gesellschafter ist, die   Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden ebenfalls nur mit dem entsprechenden   Konzernanteil quotal berücksichtigt. Daraus ergibt sich folgende Darstellung, aufgeteilt nach Segmenten:  
Aufteilung nach geografischen Segmenten  
01.01.-
in T€ Inland Ausland Summe Überleitung 31.12.2024
Umsatzerlöse 206.961 55.183 262.144 9.259 271.403
EBIT 164.970 48.160 213.130 3.175 216.305
Jahresergebnisse von Gemeinschafts- und
assoziierten Unternehmen 0 0 0 16.581 16.581
Zinserträge 3.339 409 3.748 1.660 5.408
Zinsaufwendungen -38.314 -7.063 -45.377 -3.706 -49.083
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 128.119 41.506 169.625 -4.444 165.181
31.12.2024
Investment Properties 2.980.295 763.960 3.744.255 222.466 3.966.721
Zugänge und aktivierte bauliche
Maßnahmen Investment Properties 36.110 3.073 39.183 7.996 47.179
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 51.719 51.719
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 101.534 101.534
Sonstiges Segmentvermögen 155.438 40.067 195.505 48.926 244.431
Segmentvermögen 3.135.733 804.027 3.939.760 424.645 4.364.405
Segmentschulden 1.446.671 333.837 1.780.508 699.357 2.479.865
Loading SVG
01.01.-
in T€ Inland Ausland Summe Überleitung 31.12.2023
Umsatzerlöse 209.436 53.200 262.636 10.668 273.304
EBIT 172.981 48.429 221.410 -8.749 212.661
Jahresergebnisse von Gemeinschafts- und
assoziierten Unternehmen 0 0 0 5.005 5.005
Zinserträge 2.727 287 3.014 2.478 5.492
Zinsaufwendungen -32.434 -7.180 -39.614 -3.699 -43.313
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 143.274 41.536 184.810 -15.350 169.460
31.12.2023
Investment Properties 2.985.707 735.260 3.720.967 226.054 3.947.021
Zugänge und aktivierte bauliche
Maßnahmen Investment Properties 30.768 7.138 37.906 5.575 43.481
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 51.719 51.719
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 92.741 92.741
Sonstiges Segmentvermögen 221.561 35.514 257.075 111.641 368.716
Segmentvermögen 3.207.268 770.774 3.978.042 482.155 4.460.197
Segmentschulden 1.317.079 343.303 1.660.382 680.148 2.340.530
Die Anpassung der quotalen Einbeziehung der Gemeinschaftsunternehmen und Tochterunternehmen, an   denen der Konzern nicht zu 100 % beteiligt ist, erfolgt in der Überleitungsspalte. Die passiven latenten  Steuern werden vom Vorstand der Deutsche EuroShop AG segmentübergreifend betrachtet und sind daher  in der Überleitungsspalte der Segmentschulden enthalten. Entsprechend wurde der Geschäfts- oder  Firmenwert aus dem Erwerb der Olympia Brno der Überleitungsspalte des Segmentvermögens zugeordnet.  Die Erträge und Aufwendungen des Vorjahres im Zusammenhang mit der Veränderung des  Konsolidierungskreises sowie die Grunderwerbsteuer im Rahmen des Erwerbs der Minderheitenanteile im  Vorjahr sind ebenfalls der Überleitungspalte zugeordnet. Des Weiteren enthält die Überleitungsspalte die  Gesellschaften, die keinem der beiden Segmente zugeordnet sind (Deutsche EuroShop AG, DES  Management GmbH, DES Beteiligungs GmbH & Co. KG). Diese erzielen keine Umsatzerlöse und sind in  der Überleitungsspalte nach konzerninternen Eliminierungen mit ihrem EBIT von -5.302 T€ (i. Vj. -4.313 T€)  und EBT (ohne Bewertungsergebnis) von -4.149 T€ (i. Vj. -2.100 T€) sowie im Segmentvermögen mit  38.401 T€ (i. Vj. 97.558 T €) und in den Segmentschulden mit 3.288 T€ (i. Vj. 2.724 T€) enthalten.  
Aufgrund der geografischen Segmentierung entfallen weitere Angaben nach IFRS 8.33.  
Loading SVG
SONSTIGE ANGABEN  
29.Finanzinstrumente und Risikomanagement  
Wertansatz nach IFRS 9
Bewertungs- Fortgeführte
kategorie nach Buchwerte Anschaffungs- Fair Value Fair Value Fair Value
in T€ IFRS 9 31.12.2024 kosten erfolgswirksam erfolgsneutral 31.12.2024
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 14.711 14.711 14.711
Sonstige Vermögenswerte AC 8.607 8.607 8.607
Liquide Mittel AC 212.438 212.438 212.438
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 2 FLAC 1.808.374 1.808.374 1.728.690
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht
beherrschender Gesellschafter FLAC 261.156 261.156 261.156
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen FLAC 7.349 7.349 7.349
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 13.332 13.332 13.332
Erfolgsneutral bewertete
Zinssicherungsgeschäfte 2 n. a. 3.128 3.128 3.128
Wertansatz nach IFRS 9
Bewertungs- Fortgeführte
kategorie nach Buchwerte Anschaffungs- Fair Value Fair Value Fair Value
in T€ IFRS 9 31.12.2023 kosten erfolgswirksam erfolgsneutral 31.12.2023
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 13.419 13.419 13.419
Sonstige Vermögenswerte AC 9.408 9.408 9.408
Liquide Mittel AC 336.071 336.071 336.071
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 2 FLAC 1.677.600 1.677.600 1.555.534
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht
beherrschender Gesellschafter FLAC 259.380 259.380 259.380
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen FLAC 10.635 10.635 10.635
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 16.017 16.017 16.017
Erfolgsneutral bewertete
Zinssicherungsgeschäfte 2 n. a. 6.427 6.427 6.427
1
Entspricht Level 1 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
2
Entspricht Level 2 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
3
Entspricht Level 3 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
Bewertungskategorien gemäß IFRS 9: Financial Assets measured at amortised cost (AC), At Fair Value through other comprehensive income (FVOCI),   Financial Liabilities measured at amortised cost (FLAC)  
Loading SVG
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien  
Mit Ausnahme, der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente und übrigen   Finanzanlagen werden die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu fortgeführten  Anschaffungskosten bilanziert. Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten der Forderungen und  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie   liquiden Mittel weichen die Buchwerte am Bilanzstichtag nicht signifikant von den beizulegenden Zeitwerten   ab.  
Die beizulegenden Zeitwerte der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Finanzverbindlichkeiten   entsprechen den Barwerten der mit den Schulden verbundenen Zahlungen auf Basis aktueller  Zinsstrukturkurven (Level 2 nach IFRS 13).  
Bei den zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um   Zinssicherungsgeschäfte. Der beizulegende Zeitwert entspricht dabei dem Barwert der auf Basis aktueller  Zinsstrukturkurven erwarteten künftigen Nettozahlungen aus den Sicherungsgeschäften (Level 2 nach  IFRS 13).  
Risikomanagement  
Der Schwerpunkt des Risikomanagements liegt auf der Überwachung der Einhaltung der Strategie und   hierauf aufbauend auf der Erkennung und Beurteilung von Risiken und Chancen sowie der grundsätzlichen  Entscheidung zur Handhabung dieser Risiken. Das Risikomanagement soll gewährleisten, dass Risiken  frühzeitig erkannt, bewertet, zeitnah kommuniziert und begrenzt werden. Die Risikoanalyse besteht im  Erkennen und Analysieren derjenigen Faktoren, welche die Zielerreichung gefährden können.  
Marktrisiken  
Liquiditätsrisiko  
Die Liquidität des Deutsche-EuroShop-Konzerns wird fortlaufend überwacht und geplant. Die   Tochtergesellschaften verfügen regelmäßig über ausreichende flüssige Mittel, um ihren laufenden  Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.  
Die vertraglich vereinbarten künftigen Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen   Verbindlichkeiten und derivativen Finanzinstrumente stellten sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt dar:  
Buchwert Kapitaldienst Kapitaldienst Kapitaldienst ab
in T€ 31.12.2024 2025 2026 - 2029 2029
Bankverbindlichkeiten 1.808.374 71.963 899.392 1.116.271
Die vertraglich vereinbarten künftigen Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen   Verbindlichkeiten und derivativen Finanzinstrumente stellten sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:  
Buchwert Kapitaldienst Kapitaldienst Kapitaldienst ab
in T€ 31.12.2023 2024 2025 - 2028 2028
Bankverbindlichkeiten 1.677.600 60.360 838.582 1.012.017
Die Angaben beziehen sich auf alle am Bilanzstichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen. Die   variablen Zinszahlungen aus den Zinssicherungsgeschäften wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor  dem 31. Dezember 2024 festgelegten Zinssätze ermittelt. Von den zum Geschäftsjahresende  ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrigen finanziellen  Verbindlichkeiten wird der wesentliche Teil im Folgejahr fällig.  
Loading SVG
Kredit- und Ausfallrisiko  
Die Ermittlung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt auf Basis   der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste. Soweit im Einzelfall nicht widerlegbare Gründe vorliegen,  werden Forderungen, die mehr als 90 Tage überfällig sind, unter Berücksichtigung der durch den Mieter  gestellten und werthaltigen Sicherheiten vollständig wertberichtigt. Daneben wird bei Vorliegen von   Informationen, die auf ein erhöhtes Ausfallrisiko bei einem Mieter hindeuten, überprüft, ob auch die   Forderungen, die weniger als 90 Tage überfällig sind, wertzuberichtigen sind. Im Berichtsjahr sind  Wertberichtigungen auf Mietforderungen in Höhe von 7.731 T€ (i. Vj. 8.858 T€) im Aufwand erfasst worden.  
Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen   Vermögenswerte beläuft sich am Stichtag insgesamt auf 23.318 T€ (i. Vj. 22.827 T€).  
Währungs- und Bewertungsrisiko  
Die Konzerngesellschaften agieren ausschließlich im europäischen Wirtschaftsraum und wickeln den   größten Teil ihrer Geschäfte in Euro ab. Hieraus entstehen keine Währungsrisiken.  
Hinsichtlich des Bewertungsrisikos der Investment Properties verweisen wir auf die im Abschnitt   „8. Investment Properties“ dargestellte Sensitivitätsanalyse.  
Zinsrisiko  
Zur Ermittlung der Auswirkung von potenziellen Zinsänderungen wurde eine Sensitivitätsanalyse   durchgeführt. Diese gibt, basierend auf den zum Bilanzstichtag einem Zinsänderungsrisiko unterliegenden  finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die Auswirkung einer Änderung auf das  Eigenkapital des Konzerns an. Zinsrisiken bestanden am Bilanzstichtag nur für aufgenommene Kredite und  die damit im Zusammenhang stehenden Zinssicherungsgeschäfte. Eine Erhöhung des Marktzinsniveaus  um 100 Basispunkte würde zu einer Eigenkapitalerhöhung (vor Steuern) um 1.184 T€ (i. Vj. 2.669 T€)  führen. Der weit überwiegende Teil der Darlehensverbindlichkeiten hat feste Zinskonditionen. Am  Bilanzstichtag waren Kredite in Höhe von 59.000 T€ (i. Vj. 91.000 T€) durch derivative Finanzinstrumente  abgesichert.
Kapitalmanagement  
Das Kapitalmanagement des Konzerns ist auf die Erhaltung einer starken Eigenkapitalbasis ausgelegt. Ziel   ist es, sicherzustellen, dass auch in Zukunft die Schuldentilgungsfähigkeit und die finanzielle Substanz  erhalten bleiben. Des Weiteren zielt die Finanzpolitik des Konzerns auf die jährliche Auszahlung einer  Dividende ab.  
in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Eigenkapital 2.145.696 2.379.047
Eigenkapitalquote in % 49,2 53,3
Nettofinanzverschuldung 1.595.936 1.341.529
Ausgewiesen wird hier das Eigenkapital einschließlich der Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht   beherrschender Gesellschafter.  
Die Nettofinanzverschuldung ermittelt sich aus den Finanzverbindlichkeiten am Bilanzstichtag abzüglich   liquider Mittel.  
30.Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung  
Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Regelungen des IAS 7 aufgestellt und gliedert sich nach  Zahlungsströmen aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und  Finanzierungstätigkeit.  
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird mittels der indirekten Methode aus dem Konzernergebnis  abgeleitet. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, der Cashflow aus Investitionstätigkeit sowie der  Cashflow aus Finanzierungstätigkeit werden nach der direkten Methode ermittelt. Die sonstigen  zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge umfassen die Ergebniseffekte im Rahmen des Erwerbs  der Minderheitenanteile.  
Der im Vorjahr bar gezahlte Teil der Kaufpreise im Rahmen des Erwerbs weiterer Anteile an zuvor at-equity  bilanzierten Beteiligungen wurde im Cashflow des Vorjahres unter dem Posten „Erwerb von  Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel“ im Cashflow aus Investitionstätigkeit  ausgewiesen. Der Posten umfasste die gezahlten Anschaffungskosten der weiteren Anteile von 39.215 T€  abzüglich der erworbenen liquiden Mittel von 19.760 T€. Die gezahlten Transaktionskosten waren im  Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit enthalten.  
Die im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit des Vorjahres enthaltenen Einzahlungen aus   Kapitalerhöhungen beinhalten den Baremissionserlös aus der im Februar 2023 vollzogenen  Kapitalerhöhung von 64.252 T€ abzüglich der Transaktionskosten von 2.271 T€. Des Weiteren wurden im  Cashflow aus Finanzierungstätigkeit des Vorjahres die Auszahlungen für den Erwerb weiterer  Kommanditanteile ausgewiesen.  
Der Finanzmittelbestand umfasst Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die jederzeit bzw.  kruzfristig in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Zum Bilanzstichtag entspricht der  Finanzmittelfonds, wie im Vorjahr, den liquiden Mitteln (siehe Abschnitt „12. Liquide Mittel“).  
31.Eventualschulden  
Es bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Grunderwerbsteuer im Zusammenhang mit dem Ankauf von  weiteren Anteilen an einem Tochterunternehmen in Höhe von schätzungsweise 11 Mio. €, da eine  zwischenzeitliche Inanspruchnahme als nicht gänzlich unwahrscheinlich eingeschätzt werden konnte.  Unsicherheiten bestehen in Bezug auf die Höhe sowie den Zeitpunkt eines möglichen vorübergehenden  Abflusses von Ressourcen. In einem denkbaren gerichtlichen Verfahren gehen wir in letzter Instanz davon  aus, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht belastet zu sein.  
32.Sonstige finanzielle Verpflichtungen  
Aus Dienstleistungsverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 51,2 Mio. € (i. Vj.  69,2 Mio. €).  
Für die Investitionsmaßnahmen, die 2025 in unseren Shoppingcentern anfallen werden, bestehen  finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2,2 Mio. € (i. Vj. 4,8 Mio. €).  
33.Anzahl der Mitarbeitenden  
Im Geschäftsjahr waren im Konzern durchschnittlich sieben (i. Vj. sechs) Personen beschäftigt.  
34.Honorar des Abschlussprüfers  
Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 berechnete Gesamthonorar  beläuft sich auf 387 T€ (i. Vj. 553 T€). Davon betreffen 387 T€ (i. Vj. 488 T€) Abschlussprüfungsleistungen.  
35.Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex  
Nach § 161 AktG ist die vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex  gemeinsam vom Aufsichtsrat und Vorstand abgegeben und mit Veröffentlichung auf der Internetseite der  Deutsche EuroShop AG unter Investor Relations > Corporate Governance > Entsprechenserklärung den  Aktionären zugänglich gemacht worden:  
www.deutsche-euroshop.de/EZU  
36.Nahestehende Personen nach IAS 24  
Die Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie Mitglieder  des Vorstands und Aufsichtsrats der Deutsche EuroShop AG und deren nahe Familienangehörige gelten  als nahestehende Personen im Sinne des IAS 24. Die Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im  Vergütungsbericht erläutert. Er wird gemeinsam mit dem Vermerk zur formellen Prüfung auf der Website  der Deutsche EuroShop AG spätestens bis zu dem Zeitpunkt der Bekanntmachung der Einladung zur  Hauptversammlung veröffentlicht.  
Die Hercules BidCo GmbH, Hamburg, hält zum Bilanzstichtag 76,44 % der Deutsche EuroShop AG und gilt  damit als nahestehendes Unternehmen im Sinne des IAS 24. Die Hercules BidCo GmbH steht mittelbar  unter der gemeinschaftlichen Kontrolle durch die Oaktree Capital Group Holdings GP, LLC, Wilmington, DE  (Vereinigte Staaten von Amerika) und die Kommanditgesellschaft CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H.  & Co., Hamburg – Letztere wird wiederum durch Herrn Alexander Otto kontrolliert. Die ECE Group GmbH  & Co. KG, Hamburg, und ihre Tochtergesellschaften (zusammen im Folgenden „ECE-   Unternehmensgruppe“) sowie die CURATAX Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg,   welche beide von Herrn Alexander Otto beherrscht werden, gelten damit als nahestehende Unternehmen  im Sinne des IAS 24.  
Die Gesellschaft verfügt über eine aufschiebend bedingte Kreditlinie beim nahestehenden Unternehmen  Hercules BidCo GmbH. Danach gewährt die Hercules BidCo GmbH der Gesellschaft ein zinsloses  Darlehen, wenn ein mit ihrer Stimmenmehrheit gefasster Gewinnverwendungsbeschluss auf einer künftigen  Hauptversammlung der Gesellschaft zu einer Unterschreitung der jeweils geltenden Mindestliquidität führen  sollte. Diese Kreditlinie beträgt zunächst bis zu 500 Mio. € und reduziert sich im Zeitablauf. Die  Voraussetzungen für die Inanspruchnahme lagen im Geschäftsjahr 2024 nicht vor, wir verweisen für weitere  Details auf unsere Ad-Hoc Mitteilung vom 31. März 2023.  
Die Honorare für Dienstleistungsverträge und Zuschussvereinbarungen mit der ECE-Unternehmensgruppe  und der CURATAX Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft beliefen sich im Berichtsjahr auf  28.330 T€ (i. Vj. 31.922 T€). Dem standen Einnahmen aus Mietverträgen und Mallvermarktungen mit der  ECE-Unternehmensgruppe in Höhe von 14.304 T€ (i. Vj. 13.633 T€) gegenüber. Die Forderungen gegen  die ECE-Unternehmensgruppe beliefen sich auf 5.729 T€ (i. Vj. 5.729 T€) und die Verbindlichkeiten auf  2.575 T€ (i. Vj. 3.773 T€).  
Am 10. September 2024 hat der Konzern mit der Kommanditgesellschaft CURA Vermögensverwaltung  G.m.b.H. & Co. einen Anteilskaufvertrag über 50 % der Anteile an der Einkaufs-Center Arkaden Pecs  Verwaltungs G.m.b.H. (vormals: PANTA 101 Grundstücksgesellschaft m.b.H.), Hamburg, gegen einen  Kaufpreis von 13 T€ abgeschlossen.  
Loading SVG
37.Stimmrechtsmitteilungen  
Gemäß § 160 Abs. 1 Ziff. 8 AktG geben wir davon Kenntnis, dass der Deutsche EuroShop AG folgende   Beteiligungen und Stimmrechtsveränderungen entsprechend den Mitteilungspflichten nach § 33  Wertpapierhandelsgesetz gemeldet worden sind. Es wurden die Angaben jeweils aus der zeitlich letzten  Mitteilung der Meldepflichtigen entnommen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Anzahl der Stimmrechte  seitdem ohne Entstehen einer Meldepflicht innerhalb der jeweiligen Schwellenwerte geändert haben könnte:  
Aktionär Bestands- Vorgang zur Schwellen… Neuer Stimm- davon direkt davon
meldung zum (in %) bzw. Grund der rechts Anteil (in %) zuzu-
Mitteilung (in %) rechnen
(in %)
Oaktree Capital Group Holdings GP, 13.09.2023 ...überschreitung (75) / 76,44 0,00 76,44
LLC, Wilmington, DE, Vereinigte Vollzug von Instrumenten
Staaten von Amerika
CURA Vermögensverwaltung 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 78,62 0,00 78,62
G.m.b.H., Hamburg aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens;
Vollzug von Instrumenten
Alexander Otto 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 78,62 0,46 78,16
aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens;
Vollzug von Instrumenten
Thomas Armbrust 13.09.2023 ...unterschreitung (3) 2,76 0,01 2,74
Maren Otto 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 6,55 0,32 6,23
aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens
Sämtliche bei der Deutsche EuroShop AG eingegangenen Stimmrechtsmitteilungen finden sich auf der   Internetseite der Deutsche EuroShop AG unter Investor Relations > Aktie > Stimmrechte.  
38.Aufsichtsrat und Vorstand  
Aufsichtsrat  
Der Aufsichtsrat der Deutsche EuroShop AG umfasst neun Mitglieder. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende  Mitglieder mit ihren Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in  vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen an:  
Reiner Strecker, Wuppertal, Vorsitzender  
Selbstständiger Unternehmensberater  
Eckes AG, Nieder-Olm (Vorsitz)  
Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg (Vorsitz)  
Storch-Ciret Holding GmbH, Wuppertal (seit 1. Januar 2025)  
akf Bank GmbH & Co. KG, Wuppertal (bis 30. April 2024)  
Chantal Schumacher, München, Stellv. Vorsitzende  
Selbstständige Unternehmensberaterin  
Sompo International Insurance (Europe) SA, Luxemburg (Luxemburg) (seit 1. Januar 2025)  
Scope SE & Co. KGaA, Berlin (bis 22. August 2024)  
Benjamin P. Bianchi, London (Vereinigtes Königreich)  
Managing Director, Head of Europe, Oaktree Capital Management, London (Vereinigtes Königreich)  
Henning Eggers, Halstenbek  
Mitglied der Geschäftsführung, CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H, Hamburg  
ECE Group GmbH & Co. KG, Hamburg  
Lemara Grant, London (Vereinigtes Königreich)  
Senior Vice President, European Tax Counsel (bis 14. September 2024), Senior Vice President, Co-Head  of Global Tax Structuring (seit 15. September 2024), Oaktree Capital Management London (Vereinigtes  Königreich)  
Stuart E. Keith, London (Vereinigtes Königreich)  
Managing Director, Oaktree Capital Management, London (Vereinigtes Königreich)  
Dr. Volker Kraft, Hamburg  
Geschäftsführer, ECE Real Estate Partners GmbH, Hamburg  
Allos S.A., São Paulo (Brasilien)  
Dr. Henning Kreke, Hagen/Westfalen  
Geschäftsführender Gesellschafter, Let's Go JMK KG und Kreke Immobilien KG, Hagen/Westfalen  
Douglas AG, Düsseldorf (Vorsitz)  
Thalia Bücher GmbH, Hagen (Westfalen)  
Encavis AG, Hamburg  
Axxum Holding GmbH, Wuppertal  
Noventic GmbH, Hamburg  
Perma-tec GmbH & Co. KG, Euerdorf  
Slyrs Destillerie GmbH & Co. KG, Schliersee  
Claudia Plath, Hamburg  
CFO, ECE Group Verwaltung GmbH, Hamburg  
CECONOMY AG, Düsseldorf (bis 14. Februar 2024)  
MEC Metro-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG, Düsseldorf  
Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 188 T€  (i. Vj. 188 T€).  
Vorstand  
Hans-Peter Kneip, Düsseldorf  
Die gewährten Zuwendungen an den Vorstand – ohne Versorgungsaufwand – summierten sich auf  insgesamt 682 T€ (i. Vj. 493 T€). Darin enthalten sind erfolgsbezogene Zuwendungen von 112 T€ (i. Vj.  124 T€).  
Für Long-Term-Incentive Pläne wurden Rückstellungen über insgesamt 239 T€ (i. Vj. 156 T€) für den  Vorstand gebildet.  
Wir verweisen auf die Erläuterungen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat im separaten auf der  Internetseite der Gesellschaft veröffentlichten Vergütungsbericht.  
39.Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind keine Ereignisse von wesentlicher  Bedeutung eingetreten.  
40.Konzernabschluss  
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Hercules Holding S.à.r.l. , Luxemburg (Stadt)  einbezogen, der nach den gesetzlichen Vorschriften im RCS Registre de Commerce et des Sociétés in  Luxemburg (Stadt), Luxemburg, veröffentlicht wird.  
Hamburg, 21. März 2025  
Deutsche EuroShop AG  
Der Vorstand  
Hans-Peter Kneip  
Loading SVG
ANGABEN ZUM BETEILIGUNGSBESITZ – ANLAGE ZUM ANHANG  
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2024:  
Anteil am
Name und Sitz des Unternehmens Eigenkapital
Vollkonsolidierte Unternehmen:
DES Verwaltung GmbH, Hamburg 100 %
DES Management GmbH, Hamburg 100 %
DES Shoppingcenter GmbH & Co. KG, Hamburg 1, 2 100 %
DES Beteiligungs GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
A 10 Center Wildau GmbH, Hamburg 100 %
Main-Taunus-Zentrum KG, Hamburg 52,01 %
Forum Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg 1, 3 100 %
Objekt City-Point Kassel GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
Stadtgalerie Hameln GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
Altmarkt-Galerie Dresden GmbH & Co. KG, Hamburg 1, 2 100 %
Allee-Center Magdeburg G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg 1, 2, 3 100 %
Stadt-Galerie Passau G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg 1, 3 100 %
Saarpark Center Neunkirchen GmbH & Co. KG (vormals: Saarpark Center Neunkirchen KG),
Hamburg 1, 3 95,14 %
Phoenix-Center Harburg GmbH & Co. KG (vormals: Immobilienkommanditgesellschaft FEZ
Harburg), Hamburg 1 75 %
Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg 100 %
Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG, Sp. kom., Warschau, Polen 100 %
CASPIA Investments Sp. z o.o., Warschau, Polen 100 %
City-Point Beteiligungs GmbH, Hamburg 100 %
Olympia Brno s.r.o., Prag, Tschechische Republik 100 %
Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures):
CAK City Arkaden Klagenfurt KG, Hamburg 50 %
EKZ Eins Errichtungs- und Betriebs Ges.m.b.H. & Co OG, Wien, Österreich 50 %
Einkaufs-Center Arkaden Pecs G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Einkaufs-Center Arkaden Pecs KG),
Hamburg 50 %
Einkaufs-Center Arkaden Pecs Verwaltungs G.m.b.H. (vormals: PANTA 101
Grundstücksgesellschaft m.b.H.), Hamburg 50 %
Assoziierte Unternehmen:
EKZ Vier Errichtungs- und Betriebs Ges.m.b.H., Wien, Österreich 50 %
1 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Offenlegungsverpflichtung gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.  
2 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Aufstellung eines Lageberichts gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.  
3 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Aufstellung eines Anhangs gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.