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DEUTSCHE EUROSHOP AG  
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT 2023  
INHALT  
Zusammengefasster Lagebericht .................................................................................................................. 1  
Grundlagen des Konzerns.............................................................................................................................. 1  
Geschäftsmodell des Konzerns, Ziele und Strategie ................................................................................ 1  
Steuerungssystem..................................................................................................................................... 3  
Wirtschaftsbericht......................................................................................................................................... 4  
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen..................................................... 4  
Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns ..................................... 7  
Ertragslage des Konzerns ......................................................................................................................... 9  
Finanzlage des Konzerns ........................................................................................................................ 16  
Vermögenslage des Konzerns ................................................................................................................ 19  
Nachtragsbericht ......................................................................................................................................... 22  
Prognosebericht .......................................................................................................................................... 22  
Risikobericht................................................................................................................................................ 25  
Grundsätze des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems.................................... 25  
Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem.......................................................................... 27  
Einschätzung der Gesamtrisikoposition .................................................................................................. 28  
Darstellung wesentlicher Einzelrisiken .................................................................................................... 29  
Chancenbericht............................................................................................................................................ 35  
Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen........................................... 36  
Übernahmerelevante Angaben ................................................................................................................... 36  
Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f, § 315d HGB)....................................................................... 37  
Berichterstattung zum Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG ......................................................... 38  
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ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT  
Die im zusammengefassten Lagebericht bereitgestellten Informationen gelten, soweit nicht gesondert  
vermerkt, sowohl für den Konzern als auch für die Deutsche EuroShop AG. In einem gesonderten Kapitel  
des zusammengefassten Lageberichts wird über den Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG  
berichtet.  
GRUNDLAGEN DES KONZERNS  
Geschäftsmodell des Konzerns, Ziele und Strategie  
Die Deutsche EuroShop ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Der Sitz der Gesellschaft ist in  
Hamburg. Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in  
Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Zum Immobilienportfolio gehören 21  
Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn und Tschechien. Die ausgewiesenen Umsätze  
erzielt der Konzern aus den Mieterlösen der vermieteten Flächen in den Einkaufszentren.  
Diese werden von eigenständigen Gesellschaften gehalten, über die die Deutsche EuroShop an 16  
Shoppingcentern zu 100 % und an fünf Shoppingcentern mit 50 % bis 95 % beteiligt ist. Weitere  
Informationen zur Einbeziehung dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss sind im Konzernanhang  
aufgeführt.  
Konzernführende Gesellschaft ist die Deutsche EuroShop AG. Sie ist verantwortlich für  
Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung und Kommunikation. Der  
Deutsche-EuroShop-Konzern ist zentral und in einer personell schlanken Struktur organisiert.  
Ziele und Strategie  
Die Unternehmensführung konzentriert sich auf Investments in qualitativ hochwertige Shoppingcenter in  
Innenstadtlagen und an etablierten Standorten, die das Potenzial für eine dauerhaft stabile Wertentwicklung  
haben. Die Erwirtschaftung eines hohen Liquiditätsüberschusses aus der Vermietung der Shoppingcenter,  
der zu einem wesentlichen Teil als jährliche Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden kann, ist ein  
wichtiges Anlageziel. Dazu investiert die Gesellschaft ihr Kapital nach dem Grundsatz der Risikostreuung  
in Shoppingcenter in verschiedenen europäischen Regionen; den Schwerpunkt bildet Deutschland.  
Indexierte und umsatzgebundene Gewerbemieten gewährleisten die gewünschte hohe Rentabilität.  
Die Deutsche EuroShop ist bestrebt, günstige Finanzierungsbedingungen zu nutzen und gleichzeitig ihren  
Pool an Kreditgebern und Finanzierungsquellen zu erhalten und zu erweitern. Die Gesellschaft hat ihre  
Investitionstätigkeit in der Vergangenheit hauptsächlich durch besicherte Kredite bei verschiedenen  
Kreditgebern finanziert. Zur weiteren Diversifizierung ihrer Kapital- und Finanzierungsstruktur, insbesondere  
in einem Marktumfeld steigender Zinsen und tendenziell strengerer Kreditauflagen, prüft die  
Unternehmensführung eine Weiterentwicklung der Kapital- und Finanzierungsstruktur. Dabei werden auch  
Marktchancen für die Emission eines oder mehrerer Kapitalmarktinstrumente abgewogen. Die  
Verschuldungsquote (LTV) des Konzerns könnte infolgedessen auf eine Bandbreite von 50 % bis 60 %  
erhöht werden. Eine Emission steht unter dem Vorbehalt der vorherrschenden Marktbedingungen und soll,  
abhängig vom Finanzierungsinstrument, über ein Investment Grade-Rating verfügen.  
Anlage II  
Seite 1  
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Diversifiziertes Shoppingcenter-Portfolio  
Die Deutsche EuroShop verfügt über ein ausgewogen diversifiziertes Portfolio aus deutschen und  
europäischen Shoppingcentern. Bei Investitionen konzentriert sich die Unternehmensführung auf 1a-Lagen  
in Städten mit einem Einzugsgebiet von mindestens 300.000 Einwohnern, die einen hohen Grad an  
Investitionssicherheit bieten.  
Gelegenheiten nutzen, Werte maximieren  
Im Rahmen einer grundsätzlichen „Buy & Hold“-Strategie legt das Management stets mehr Wert auf die  
Qualität und Rendite der Shoppingcenter als auf die Wachstumsgeschwindigkeit des Portfolios. Es  
beobachtet den Markt kontinuierlich und nimmt durch Zu- und Verkäufe Portfolioanpassungen vor, wenn  
sich wirtschaftlich attraktive Gelegenheiten bieten.  
Durch kurze Entscheidungswege sowie hohe Flexibilität in Bezug auf mögliche Beteiligungs- und  
Finanzierungsstrukturen kann sich die Deutsche EuroShop auf unterschiedlichste Wettbewerbssituationen  
einstellen. Parallel dazu fokussiert sich die Konzernleitung auf die Wertoptimierung der vorhandenen  
Objekte im Portfolio.  
Differenziertes Mietensystem  
Ein wichtiger Bestandteil des Vermietungskonzepts ist ein differenziertes Mietensystem. Während  
Einzeleigentümer in Innenstädten oftmals darauf bedacht sind, die höchstmögliche Miete für ihre Immobilien  
zu erzielen (und dabei ein monostrukturiertes Einzelhandelsangebot entsteht), sorgt das Management der  
Deutsche EuroShop mit einer Mischkalkulation für einen attraktiven Branchenmix und langfristig optimierte  
Mieterträge. Die Mietpartner zahlen eine branchenübliche Miete, die sich regelmäßig im Wesentlichen aus  
einer an den Verbraucherpreisindex gekoppelten Mindestmiete sowie einer umsatzabhängigen Miete  
zusammensetzt.  
Konzept des Erlebnis-Shoppings  
Das Centermanagement hat die Deutsche EuroShop an einen erfahrenen externen Partner, die Hamburger  
ECE Marketplaces GmbH & Co. KG (ECE), ausgelagert. Die ECE-Unternehmensgruppe entwickelt, plant,  
realisiert, vermietet und managt seit 1965 Einkaufszentren. Mit derzeit etwa 200 Einkaufszentren im  
Management ist das Unternehmen europäischer Marktführer. Die Deutsche EuroShop sieht in einem  
professionellen Centermanagement den Schlüssel zum Erfolg eines Shoppingcenters. Es sorgt nicht nur  
für einheitliche Öffnungszeiten und eine stets freundliche, helle, sichere und saubere Einkaufsatmosphäre,  
sondern macht mit teils außergewöhnlichen Wareninszenierungen, Aktionen und Ausstellungen Shopping  
zum Erlebnis. Täglich besuchen 400.000 bis 500.000 Menschen die 21 Deutsche-EuroShop-Center und  
lassen sich von der Branchen- und Gastronomievielfalt, dem Freizeitangebot sowie von Aktionen wie  
Modenschauen, Wissens- und Erlebnisausstellungen sowie Kinderattraktionen verschiedenster Art  
begeistern. Die Einkaufszentren werden so zu Marktplätzen, auf denen stets Neues und Spektakuläres  
geboten wird.  
Omni-Channel-Ansatz  
Die Deutsche EuroShop sieht eine immer engere Verbindung des stationären Handels mit dem  
Onlinehandel. Als Vermieterin von vielfältigen Flächen an erstklassigen Standorten fördert sie seit Jahren  
einen Omni-Channel-Ansatz für ihre Centerstandorte wie auch für ihre Mieter. Die Center des Portfolios  
sind die Kernelemente für die Einkaufserlebnisse der Gäste. Darüber hinaus fungieren sie als  
umfangreiches Warenlager. Die Betrachtung der Center als Micro-Hubs ermöglicht nicht nur einen höheren  
Absatz beim Einzelhändler und schnellere Lieferzeiten für Kunden, sondern leistet auch einen Beitrag zur  
CO-Reduktion durch verkürzte Transportwege.  
Anlage II  
Seite 2  
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Die ECE Marketplaces hat sich über die persönliche Kundeninteraktion hinaus das Ziel gesetzt, die  
Kundenbeziehung zu digitalisieren, Kundendaten datenschutzkonform zu sammeln und dadurch ein  
besseres Verständnis für die Kunden zu entwickeln. Dafür baut sie aktuell ein „Consumer Ecosystem“ auf,  
das ein Newsletter-Angebot, eine Verbraucher-App sowie Personalisierungsfunktionen auf den Center-  
Websites umfassen und auch für das Centerportfolio der Deutsche EuroShop genutzt werden soll. Auf  
diese Weise werden Kundenbeziehungen zusätzlich digitalisiert und mit datenschutzkonform gesammelten  
Daten ein noch besseres Verständnis für die Kunden und ihrer Wünsche entwickelt. Die in den vergangenen  
Jahren aufgebaute Digital Mall integriert sich nahtlos in dieses Ecosystem und liefert gleichzeitig wertvolle  
Einblicke in die Konsumtrends. Zukünftig soll sich die Digital Mall auf kuratierte Inhalte konzentrieren und  
mit besonderen Aktionen die Kundenbindung weiter stärken.  
Steuerungssystem  
Der Vorstand der Deutsche EuroShop AG leitet den Konzern nach den aktienrechtlichen Bestimmungen  
und einer Geschäftsordnung. Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Geschäftsverfahren des Vorstands  
sind in einer Geschäftsordnung sowie einem Geschäftsverteilungsplan festgelegt.  
Aus den Zielen, eine dauerhaft stabile Wertentwicklung der Shoppingcenter zu erreichen und einen hohen  
Liquiditätsüberschuss aus deren langfristiger Vermietung zu erwirtschaften, leiten sich die  
Steuerungsgrößen (Leistungsindikatoren) ab. Für den Konzern sind diese: Umsatz, EBIT (Earnings before  
Interest and Taxes), EBT (Earnings before Taxes) ohne Bewertungsergebnis und FFO (Funds from  
Operations) je Aktie. Für den handelsrechtlichen Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG sind die  
Beteiligungserträge und das Ergebnis vor Steuern die Leistungsindikatoren.  
Auf Basis einer fünfjährigen Mittelfristplanung je Shoppingcenter wird einmal jährlich eine aggregierte  
Konzernplanung erstellt, und die Zielvorgaben für die Steuerungsgrößen werden festgelegt. Unterjährig  
(quartalsweise) erfolgt auf Konzernebene ein regelmäßiger Abgleich der aktuellen Geschäftsentwicklung  
mit den Zielvorgaben und der aktuellen Hochrechnung. Des Weiteren werden mithilfe von monatlichen  
Controllingberichten die Werttreiber der Steuerungsgrößen, wie beispielsweise Mieterlöse, Frequenzen und  
Nachvermietungsstand sowie Collection Ratio, überwacht. Dies soll ermöglichen, rechtzeitig erforderliche  
Sofortmaßnahmen im Konzern zu treffen.  
Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Geschäftsführung nach den aktienrechtlichen  
Bestimmungen und einer Geschäftsordnung. Er bestellt die Vorstandsmitglieder, und wesentliche  
Geschäfte des Vorstands benötigen seine Zustimmung. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, die  
alle von der Hauptversammlung gewählt werden.  
Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt auf der Grundlage der §§ 84, 85 AktG.  
Änderungen der Satzung richten sich nach den §§ 179, 133 AktG, wobei der Aufsichtsrat auch ermächtigt  
ist, die Satzung ohne Beschluss der Hauptversammlung an neue gesetzliche Vorschriften anzupassen, die  
für die Gesellschaft verbindlich werden, sowie Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die  
Fassung betreffen.  
Weitere Informationen zu Vorstand und Aufsichtsrat sind in der Erklärung zur Unternehmensführung zu  
finden.  
Anlage II  
Seite 3  
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WIRTSCHAFTSBERICHT  
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen  
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2023 preisbereinigt  
um 0,3 % gesunken (2022: +1,8 %). Die Erholungsphase nach dem Einbruch des BIP im Corona-Jahr 2020  
wurde damit gestoppt. Ausschlaggebend waren hierfür unter anderem die weiterhin hohen Energiepreise,  
die sich nach einem extremen Anstieg als Folge des Ukraine-Krieges auf höherem Niveau stabilisierten.  
Durch deutlich gestiegene Zinsen haben sich die Finanzierungsbedingungen spürbar eingetrübt, worunter  
insbesondere die Bauwirtschaft litt. Die Verunsicherung der Konsumenten durch die überdurchschnittlich  
hohe Inflation und geopolitischen Spannungen sowie die gebremste Entwicklung der Weltwirtschaft mit  
negativen Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft sind weitere Gründe für den Rückgang im Jahr  
2023. Dennoch liegt das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie 2019.  
Die Wirtschaftsleistung hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr in den einzelnen Bereichen preisbereinigt  
unterschiedlich entwickelt. Der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete mit +2,6 % den  
größten Zuwachs, gefolgt von den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und  
Unternehmensdienstleister (+0,3 %). Das Baugewerbe musste sich aufgrund des anhaltenden Material-  
und Fachkräftemangels, steigender Baukosten sowie zunehmend höherer Finanzierungskosten mit einem  
kleinen Plus (+0,2 %) zufriedengeben. Einen deutlichen Rückgang um 2,0 % verzeichnete das  
Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe). Maßgebend war hierfür der Bereich Energieversorgung,  
welcher aufgrund der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke sowie aufgrund geringerer  
Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle deutlich zurückging.  
Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben verzeichneten einen Rückgang um 1,1 % und lagen damit  
2,1 % unter dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die gestiegenen  
Verbraucherpreise zurückzuführen, wobei die Inflationsrate trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem  
Vorjahr (6,9 %) mit 5,9 % weiterhin auf einem hohen Niveau verblieb. Vor allem stiegen die Preise für  
Nahrungsmittel deutlich an (+12,4 %), was zu einem Rückgang der Konsumausgaben in diesem Bereich  
um 4,5 % führte. Ebenso verzeichneten langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und  
Haushaltsgeräte einen spürbaren Rückgang der Ausgaben um 6,2 %. Im Gegensatz dazu stiegen die  
Ausgaben der privaten Haushalte für Verkehr um 2,4 % und für Freizeit, Unterhaltung und Kultur um 1,3 %.  
Die Konsumausgaben des Staates verringerten sich erstmalig seit zwei Jahrzehnten um 1,7 %,  
insbesondere aufgrund des Wegfalls von Ausgaben im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung.  
Die schwache Konjunktur hatte auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Arbeitslosigkeit und  
Unterbeschäftigung sind 2023 gestiegen, sodass sich die Zahl der Arbeitslosen auf einen  
Jahresdurchschnitt von 2,6 Mio. erhöhte. Dies entsprach einer Arbeitslosenquote von 5,7 % (2022: 5,3 %).  
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Reallöhne und -gehälter der Arbeitnehmer im  
Berichtsjahr um 0,1 % gestiegen. Die hohe Inflation zehrte 2023 den Nominallohnanstieg auf, obwohl dieser  
mit 6,0 % so hoch war wie seit 2008 nicht mehr. Die kräftigen Steigerungen der Nominallöhne sind  
insbesondere durch die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie sowie durch die Anhebung des  
Mindestlohns verursacht. Die Sparquote stieg allerdings leicht von 10,5 % auf 10,9 % an.  
Basierend auf Berechnungen des Statistischen Bundesamtes erzielte der deutsche Einzelhandel (inklusive  
Onlinehandel) im Berichtsjahr ein nominales Umsatzplus von 2,3 %; real jedoch musste der Einzelhandel  
inflationsbedingt einen Umsatzrückgang von 3,3 % im Vergleich zu 2022 hinnehmen.  
Die Konkurrenzsituation der Center im Portfolio der Deutsche EuroShop wird neben dem Onlinehandel zum  
einen durch die Geschäfte der jeweiligen Innenstädte sowie der Einkaufszentren im Einzugsgebiet  
bestimmt. Zum anderen befinden sich die Center aber auch im Wettbewerb mit den Innenstädten  
benachbarter Oberzentren. So stellen z. B. die Innenstädte von Dortmund für das Allee-Center Hamm, von  
Anlage II  
Seite 4  
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Mannheim für das Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim sowie Braunschweig für die City-Galerie Wolfsburg  
wichtige Wettbewerber dar.  
Zusätzlicher Wettbewerb für den innerstädtischen Einzelhandel kann durch die Ansiedlung oder  
Erweiterung von Factory-/Designer-Outlet-Centern außerhalb der Stadtgrenzen auf der grünen Wiese, aber  
auch teilweise in Stadtlagen entstehen. Aktuell gibt es Planungen, ein Designer-Outlet-Center im  
saarländischen Zweibrücken zu erweitern, das im Einzugsgebiet des Saarpark-Centers in Neunkirchen  
liegt. Weiterhin ist für 2027 die Eröffnung eines Outlet-Centers in Remscheid, im Einzugsgebiet der City-  
Arkaden Wuppertal, geplant. In der Wolfsburger Innenstadt sollen bis 2028 im Umfeld der City-Galerie  
mehrere Einzelhandelsentwicklungen realisiert werden.  
Einzelhandel  
Nach Berechnungen von JLL, einem Beratungsunternehmen im Immobilienbereich, lag das  
Neuvermietungsvolumen 2023 mit 449.500 qm um 6,8 % über dem Vorjahr (421.000 qm). Der Textilsektor  
war mit einem Anteil von 41 % erneut dominierend bei der Flächennachfrage.  
Gemäß HDE Handelsverband Deutschland stieg der Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels im  
Berichtsjahr auf 649,1 Mrd. . Der Umsatz im Onlinehandel lag 2023 bei ca. 84,0 Mrd. und hatte damit  
einen Anteil von etwa 13,0 % (2022: 13,4 %) am gesamten Einzelhandelsumsatz. Der stationäre  
Einzelhandel in Deutschland verzeichnete 2023 einen nominalen Umsatzanstieg von 3,5 % (real -3,3 %),  
wobei dem Handel neben Inflation und Verbraucherverunsicherung auch Lieferprobleme, Fachkräftemangel  
und hohe Energiekosten Schwierigkeiten bereiteten. Der HDE äußerte sich besorgt über die geringe  
Investitionsneigung im Einzelhandel, da sich ohne Investitionen die zukünftigen Erfolgschancen der Händler  
verschlechtern. Zudem sind sie Voraussetzung für Wachstum und Transformation hin zu mehr Klimaschutz  
und Nachhaltigkeit.  
Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte seine Erholung nach der  
Corona-Pandemie fort und der Umsatz stieg real um 2,6 %. Dennoch wurden die durch die Corona-  
Pandemie bedingten Verluste der Vorjahre noch nicht vollständig ausgeglichen. Im Vergleich zum Jahr vor  
Ausbruch der Pandemie, 2019, verzeichnete der Umsatz in diesem Bereich weiterhin einen realen  
Rückgang um 4,6 %.  
Der Onlinehandel war 2023 nach Angaben des HDE mit einem Umsatzrückgang von nominal 0,4 % (real -  
3,9 %) ein Bremsfaktor. Der in der Vergangenheit kontinuierlich und dynamisch gewachsene Onlinehandel  
hat nach starken Jahren des coronabedingten Ausweichens der Konsumenten auf diese Einkaufsoption  
einen Wachstumsdämpfer erhalten. Es ist dennoch davon auszugehen, dass der stationäre Einzelhandel  
seinen Umsatzanteil nach dem Abklingen der Pandemiesituation nicht vollständig zurückgewinnen kann.  
Laut BTE Handelsverband Textil lag der Umsatz mit Mode, Schuhen und Accessoires 2023 leicht (0,3 %)  
über Vor-Corona-Niveau. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen den Absatzkanälen.  
Treibende Kraft war der stationäre Bekleidungshandel, dessen Umsatzplus der BTE auf 3 bis 4 % schätzt.  
Der Onlinehandel hat gegenüber 2022 einen Umsatzrückgang zu verzeichnen, gegenüber 2019 liegt er  
aber mit geschätzten 30 % stark im Plus. Der Handelsverband schätzt den Marktanteil des Onlinehandels  
für Bekleidung sowie Haus- und Heimtextilien auf ca. 28 %.  
Die Gastronomie-Unterbranche „Restaurants, Gaststätten und Imbissbuden“ hat 2023 einen realen  
Umsatzrückgang von 1,1 % zum Vorjahr verzeichnet und lag damit 10,3 % niedriger als vor der Pandemie.  
Im Portfolio der Deutsche EuroShop erfreuten sich die Mieter aus der Gastronomie offensichtlich an einer  
Sonderkonjunktur: Die Umsätze von Restaurants, Fast-Food-Ketten, Snack- und Eisanbietern sowie Cafés  
wuchsen im Berichtsjahr auf vergleichbaren Flächen um 19,4 %.  
Anlage II  
Seite 5  
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Immobilienmarkt  
Gemäß Angaben von JLL verzeichnete der Investmentmarkt für Immobilien in Deutschland 2023 einen  
deutlichen Rückgang des Transaktionsvolumens um 52 % auf 31,7 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr. Dies  
war vor allem auf die gestiegenen Zinsen sowie auf konjunkturelle und geopolitische Unsicherheiten  
zurückzuführen. Diese Faktoren haben die Attraktivität klassischer Finanzanlagen für Anleger gegenüber  
Immobilien wieder deutlich aufgewertet. Mit 29 % des Transaktionsvolumens dominierte die Assetklasse  
Wohnen und löste damit die Assetklasse Büro (2023: 17 %; 2022: 33 %) ab. Auf Einzelhandelsimmobilien  
entfiel ein Anteil von 17 % (2022: 14 %). Investitionen in deutsche Shoppingcenter summierten sich nach  
Berechnungen des Immobilienmaklers CBRE im Gesamtjahr 2023 auf rund 0,3 Mrd. € nach einem durch  
Sondereffekte beeinflussten starken Vorjahr mit rund 2,7 Mrd. €. Die Erhöhung der Beteiligungsquoten an  
sechs Shoppingcentern aus ihrem Bestandsportfolio durch die Deutsche EuroShop im Februar 2023 dürfte  
einen wesentlichen Anteil an diesem Investitionsvolumen ausgemacht haben.  
JLL beobachtete teilweise deutliche Anstiege der Spitzenrenditen in den einzelnen Sektoren zwischen 50  
Basispunkten für Shoppingcenter und 98 Basispunkten für Büros, die maßgeblich durch die gestiegenen  
Zinsen getrieben waren. Für die Top-Shoppingcenter in Deutschland lagen die Spitzenrenditen demnach  
zum Jahresende bei durchschnittlich 5,50 % (2022: 5,00 %).  
Entwicklung des Aktienkurses  
Der Jahresschlusskurs (Xetra) 2022 der Deutsche-EuroShop-Aktie lag bei 22,12 €. Nach der Ankündigung  
einer Bezugsrechtskapitalerhöhung am 12. Januar 2023 entwickelte sich die Aktie bis Ende März rückläufig  
und startete dann eine deutliche Erholungsphase bis zu einem Jahreshöchstkurs von 24,30 € am 16. August  
2023. In den folgenden Wochen tendierte die Aktie leichter und erreichte den tiefsten Kurs am 31. Oktober  
2023 mit 17,14 €, bevor sie eine bis Jahresende dauernde Erholung startete. Die DES-Aktie schloss das  
Berichtsjahr mit einem Kurs von 22,55 € ab. Unter Berücksichtigung der am 1. September 2023  
ausgeschütteten Dividende von 2,50 € je Aktie entspricht dies einer Performance von 13,9 %. Der SDAX  
gewann im selben Zeitraum 17,1 %. Die Marktkapitalisierung der Deutsche EuroShop belief sich Ende 2023  
auf 1,7 Mrd. €.  
Anlage II  
Seite 6  
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Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des  
Konzerns  
Wesentliche Konzernkennzahlen  
01.01.-  
31.12.2022  
01.01.-  
01.01.-  
(pro  
in Mio. €  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
forma)7  
+/-  
Umsatzerlöse  
273,3  
212,8  
28,4 %  
264,7  
3,2 %  
EBIT  
212,7  
152,4  
39,5 %  
194,2  
9,5 %  
EBT (ohne Bewertungsergebnis1)  
169,5  
130,2  
30,2 %  
149,6  
13,3 %  
EPRA2 Earnings  
172,4  
129,6  
33,0 %  
149,1  
15,7 %  
FFO  
171,3  
130,1  
31,7 %  
149,6  
14,5 %  
Eigenkapitalquote in %3  
53,3  
55,7  
56,2  
LTV-Verhältnis in %4, 8  
33,2  
30,2  
29,9  
EPRA2 LTV in %5, 8  
34,8  
33,5  
31,9  
01.01.-  
31.12.2022  
01.01.-  
01.01.-  
(pro  
in €  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
forma)7  
+/-  
EPRA2 Earnings je Aktie6  
2,29  
2,10  
9,0 %  
1,98  
15,4 %  
FFO je Aktie  
2,28  
2,11  
8,1 %  
1,99  
14,5 %  
EPRA2 NTA je Aktie  
31,58  
37,81  
-16,5 %  
34,51  
-8,5 %  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien6  
75.136.922  
61.783.594  
21,6 %  
75.136.922  
0,0 %  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen  
entfällt  
2 European Public Real Estate Association  
3 inklusive Fremdanteile am Eigenkapital  
4 Loan to Value (LTV): Verhältnis Nettofinanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) zu  
langfristigen Vermögenswerten (Investment Properties und nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen)  
5 EPRA Loan to Value (EPRA LTV): Verhältnis Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten und  
Leasingverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) zu Immobilienvermögen (Investment Properties, eigengenutzte  
Immobilien, immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte (netto)). Dabei werden Nettoverschuldung  
und Immobilienvermögen auf Basis des Konzernanteils an den Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen ermittelt.  
6 Die Anzahl der ausgegebenen Stückaktien für 2023 berücksichtigt zeitgewichtet die Anfang 2023 durchgeführte und  
am 3. Februar 2023 ins Handelsregister eingetragene Kapitalerhöhung gegen Bar- und Sacheinlage, durch die sich  
die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien der Deutsche EuroShop AG von 61.783.594 auf 76.464.319 Stückaktien  
erhöht hat, sowie die bis zum 31. Dezember 2023 erworbenen 9.000 eigenen Aktien.  
7 Die angegeben Pro-forma-Zahlen beziehen sich auf einen vergleichbaren Konzern, der unter der Annahme  
aufgestellt wurde, dass der Erwerb der sechs Objektgesellschaften bereits Anfang 2022 erfolgt wäre. Einmaleffekte,  
die sich aus dem Wechsel der Konsolidierungsmethode und der Erstkonsolidierung ergeben, wurden dabei nicht  
berücksichtigt. Ebenso wurden keine Anschaffungsnebenkosten in den Pro-forma-Zahlen angesetzt. Zur  
Verbesserung der Vergleichbarkeit wurde bei der Angabe der wesentlichen Konzernkennzahlen je Aktie die gleiche  
gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien verwendet.  
8 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und wird jetzt innerhalb der Investment  
Properties ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Wir verweisen auf die  
Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungenim Konzernanhang.  
Anlage II  
Seite 7  
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Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Deutsche EuroShop ein deutliches Wachstum verzeichnen, sowohl in  
operativer Hinsicht als auch in Bezug auf ihr Investmentportfolio. Die Kundenfrequenzen und die Umsätze  
der Mieter setzten ihre Erholung fort. Im Vergleich zu 2022 besuchten 5,7 % mehr Menschen die  
Einkaufszentren der Deutsche EuroShop, und deren Mieter verzeichneten eine Steigerung der  
Handelsumsätze um 8,6 %. Zusätzlich zu dieser Erholung im Bestandportfolio trugen die zu Beginn des  
Jahres getätigten Zukäufe von Anteilen an sechs Shoppingcentern positiv zu unseren Erfolgskennzahlen  
bei. Die Vermietungsquote lag, insbesondere auch aufgrund temporärer Leerstände im Rahmen von  
größeren Umstrukturierungsmaßnahmen, zum Bilanzstichtag mit 93,3 % unter dem Vorjahr (94,3 %).  
In einem Pro-forma-Vergleich auf Basis eines identischen Portfolios ergibt sich die folgende Entwicklung:  
Die Umsatzerlöse stiegen um 3,2 % von 264,7 Mio. € auf 273,3 Mio. €. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern  
(EBIT) war, wie im Vorjahr, durch einmalige Sondereffekte beeinflusst. Während 2022 die Übernahme der  
Aktienmehrheit an der Deutsche EuroShop AG mit den damit verbundenen Beratungskosten sowie der  
Neubesetzung des Vorstands einschließlich Abfindungszahlungen das EBIT mit 12,6 Mio. € negativ  
belasteten, reduzierten 2023 die Aufwendungen und Erträge im Rahmen des Erwerbs weiterer Anteile an  
sechs Shoppingcentern das EBIT um -14,0 Mio. €. Das EBIT verzeichnete dennoch eine signifikante  
Steigerung um 9,5 % auf 212,7 Mio. € aufgrund von einmaligen operativen Erträgen. Das Ergebnis vor  
Steuern und Bewertung (EBT ohne Bewertung) stieg um 13,3 % auf 169,5 Mio. €. Die EPRA Earnings und  
die um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigten Funds from Operations (FFO) lagen bei 172,4 Mio. €  
bzw. bei 171,3 Mio. € und damit um 15,7 % bzw. 14,5 % über dem Vorjahr.  
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wurde im letztjährigen Abschluss wie folgt benannt: deutlich  
höhere Umsatzerlöse, EBIT sowie EBT (ohne Bewertungsergebnis) aufgrund des Erwerbs der weiteren  
Anteile an sechs Shoppingcentern und ein FFO je Aktie im Korridor von 2,00 € bis 2,10 €. Mit der  
Veröffentlichung des Halbjahresberichtes 2023 wurde die Prognose des FFO je Aktie aufgrund der  
einmaligen Erträge aus Nebenkostenabrechnungen, der Auflösung von Rückstellungen sowie durch  
Erträge aus wertberichtigten Forderungen auf 2,08 € bis 2,18 € erhöht. Insbesondere konnten weitaus mehr  
Nebenkosten umgelegt werden als in den stark von Corona betroffenen Jahren 2020 und 2021  
angenommen, aber auch gebildete Rückstellungen und in diesen Jahren vorgenommene  
Wertberichtigungen konnten 2023 teilweise wieder aufgelöst werden. Im zweiten Halbjahr 2023 konnten  
noch weitere Wertberichtigungen aufgelöst und Nebenkosten für Vorjahre abgerechnet werden, sodass die  
FFO je Aktie mit 2,28 € das obere Ende der angepassten Prognose übertrafen. Dabei lagen auch  
Umsatzerlöse, EBIT und EBT (ohne Bewertungsergebnis) über den letztjährigen Erwartungen. Neben den  
einmaligen Erträgen waren hierfür insbesondere höhere Umsatzmieten und Zinserträge aus angelegten  
Geldern maßgeblich.  
Insgesamt hat sich die Ertragslage des Konzerns aus Sicht des Vorstands trotz der Belastungsfaktoren des  
Geschäftsjahres (Krieg in der Ukraine, Nahost-Konflikt sowie weiterhin hohe Zinsen und Inflation) operativ  
positiv entwickelt. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns wertet der Vorstand bei einer  
Eigenkapitalquote von 53,3 % und einem LTV von 33,2 % weiterhin als sehr solide. Insgesamt ist der  
Vorstand mit dem operativen Geschäftsverlauf 2023 sehr zufrieden.  
Anlage II  
Seite 8  
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Ertragslage des Konzerns  
Veränderung  
in T€  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
+/-  
in %  
Umsatzerlöse  
273.304  
212.811  
60.493  
28,4 %  
Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten  
-49.542  
-37.213  
-12.329  
-33,1 %  
Wertberichtigung und Ausbuchung  
von Forderungen  
-8.858  
-8.130  
-728  
-9,0 %  
NOI  
214.904  
167.468  
47.436  
28,3 %  
Sonstige betriebliche Erträge  
35.335  
5.504  
29.831  
542,0 %  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-37.578  
-20.540  
-17.038  
-83,0 %  
EBIT  
212.661  
152.432  
60.229  
39,5 %  
At-equity-Ergebnis  
5.005  
12.926  
Bewertungsergebnis (at-equity)  
3.426  
16.604  
Latente Steuern (at-equity)  
65  
-7  
At-equity-Ergebnis (operativ)  
8.496  
29.523  
-21.027  
-71,2 %  
Zinsaufwendungen  
-43.313  
-36.107  
-7.206  
-20,0 %  
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile  
-13.876  
-15.954  
2.078  
13,0 %  
Übriges Finanzergebnis  
5.492  
272  
5.220  
1.919,1 %  
Finanzergebnis (ohne Bewertungsergebnis)  
-43.201  
-22.266  
-20.935  
-94,0 %  
EBT (ohne Bewertungsergebnis)  
169.460  
130.166  
39.294  
30,2 %  
Bewertungsergebnis  
-205.701  
-89.746  
Bewertungsergebnis (at-equity)  
-3.426  
-16.604  
Bewertungsergebnis (mit at-equity)  
-209.127  
-106.350  
-102.777  
-96,6%  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
-5.379  
-5.060  
-319  
-6,3%  
Latente Steuern  
6.834  
2.594  
Latente Steuern (at-equity)  
-65  
7
Latente Steuern (mit at-equity)  
6.769  
2.601  
4.168  
160,2%  
Konzernergebnis  
-38.277  
21.357  
-59.634  
-
Der Deutsche-EuroShop-Konzern hat am 12. Januar 2023 weitere Anteile an sechs Objektgesellschaften,  
an denen er zuvor mit 50 % bis 75 % bereits beteiligt war, erworben. Durch den Hinzuerwerb der Anteile  
wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2023 vier bisher als at-equity bilanzierte  
Objektgesellschaften nun erstmalig voll in den Konzernabschluss einbezogen (wir verweisen auf die  
entsprechenden Ausführungen im Konzernanhang im Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/  
Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“). Ein Vorjahresvergleich ist aufgrund dieser Veränderung des  
Konsolidierungskreises nur eingeschränkt möglich.  
Bei der Beschreibung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns werden im Folgenden, wenn  
dies der Verbesserung der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreszeitraum dient, auch Angaben auf Basis eines  
vergleichbaren Konzerns (pro forma) erfolgen. Der vergleichbare Konzern wurde unter der Annahme  
aufgestellt, dass der Erwerb der zusätzlichen Anteile an sechs Objektgesellschaften bereits Anfang 2022  
stattgefunden hätte.  
Anlage II  
Seite 9  
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Umsatzerlöse vergleichbar um 3,2 % gestiegen  
Die Umsatzerlöse von 273,3 Mio. € (i. Vj. 212,8 Mio. €) erhöhten sich im  
Vergleich zum Vorjahr um 60,5 Mio. € (+28,4 %). Der wesentliche Anteil des  
Anstiegs (51,9 Mio. €) ist durch die erstmalige volle Einbeziehung der vier  
bisher at-equity bilanzierten Gesellschaften begründet. Der verbleibende  
Anstieg von 8,6 Mio. € (+3,2 %) spiegelt den Umsatzanstieg zum Vorjahr auf  
vergleichbarer Basis (like-for-like) wider.  
Umsatzerlöse  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
in %  
Main-Taunus-Zentrum, Sulzbach  
36.776  
34.291  
2.485  
7,2 %  
Altmarkt-Galerie, Dresden  
24.880  
24.162  
718  
3,0 %  
A10 Center, Wildau  
17.497  
17.925  
-428  
-2,4 %  
Allee-Center, Magdeburg  
17.250  
0
17.250  
-
Rhein-Neckar-Zentrum, Viernheim  
17.170  
17.201  
-31  
-0,2 %  
Phoenix-Center, Harburg  
14.393  
0
14.393  
-
Saarpark-Center, Neunkirchen  
11.893  
0
11.893  
-
Herold-Center, Norderstedt  
11.751  
11.844  
-93  
-0,8 %  
Billstedt-Center, Hamburg  
11.053  
10.468  
585  
5,6 %  
Stadt-Galerie, Passau  
10.338  
0
10.338  
-
Allee-Center, Hamm  
10.286  
9.970  
316  
3,2 %  
Forum, Wetzlar  
10.254  
9.743  
511  
5,2 %  
City-Galerie, Wolfsburg  
8.528  
8.311  
217  
2,6 %  
City-Arkaden, Wuppertal  
8.381  
8.116  
265  
3,3 %  
Rathaus-Center, Dessau  
7.587  
7.347  
240  
3,3 %  
City-Point, Kassel  
7.068  
6.733  
335  
5,0 %  
Stadt-Galerie, Hameln  
5.607  
6.941  
-1.334  
-19,2 %  
DES Verwaltung GmbH  
1.161  
1.159  
2
0,2 %  
Inland  
231.873  
174.211  
57.662  
33,1 %  
Olympia Center, Brünn  
23.685  
21.893  
1.792  
8,2 %  
Galeria Baltycka, Danzig  
17.746  
16.707  
1.039  
6,2 %  
Ausland  
41.431  
38.600  
2.831  
7,3%  
Gesamt  
273.304  
212.811  
60.493  
28,4%  
Anlage II  
Seite 10  
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Operative Centeraufwendungen über Vorjahr aufgrund höherer Instandhaltungsaufwendungen  
Die operativen Centeraufwendungen des Berichtszeitraums von 49,5 Mio. € (i. Vj. 37,2 Mio. €), die im  
Wesentlichen  
Centermanagement-Honorare,  
nicht  
umlegbare  
Nebenkosten,  
Grundsteuern,  
Gebäudeversicherungen und Instandhaltungen umfassen, haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 33,1 %  
erhöht. Auf vergleichbarer Basis haben sich die operativen Centeraufwendungen insbesondere aufgrund  
höherer Instandhaltungsmaßnahmen um 3,8 Mio. € (8,3 %) erhöht. Der Anteil der operativen  
Centeraufwendungen am Umsatz stieg entsprechend von 17,5 % auf 18,1 %.  
Wertberichtigungen auf vergleichbarer Basis rückläufig  
Die Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um  
0,7 Mio. € (9,0 %) erhöht. Bezogen auf den vergleichbaren Konzern (pro forma) konnten die  
Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen hingegen um 2,1 Mio. € (19,2 %) gesenkt werden.  
Hier waren im Vorjahr besonders die Auswirkungen der Corona-Pandemie maßgeblich gewesen, die  
höhere Wertberichtigungen von ausfallgefährdeten Forderungen und insolvenzbedingte Ausbuchungen  
erforderlich gemacht hatten.  
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen  
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 35,3 Mio. € (i. Vj. 5,5 Mio. €) beinhalten mit 16,2 Mio. € Erträge aus  
der Veränderung des Konsolidierungskreises im Rahmen des Erwerbs weiterer Anteile an sechs  
Objektgesellschaften zu Beginn des Geschäftsjahres. Des Weiteren resultieren die sonstigen betrieblichen  
Erträge im Wesentlichen aus Nachzahlungen im Rahmen von Nebenkostenabrechnungen (10,5 Mio. €),  
aus Erträgen aus in Vorjahren wertberichtigten Mietforderungen (4,3 Mio. €) sowie aus der Auflösung von  
Rückstellungen (1,7 Mio. €). Hintergrund hierfür sind insbesondere höhere umlegbare Nebenkosten, als in  
den coronabelasteten Jahren 2020 und 2021 angenommen wurden.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 37,6 Mio. € (i. Vj. 20,5 Mio. €) beinhalten Aufwendungen  
aus der Veränderung des Konsolidierungskreises von 30,2 Mio. €. Diese Aufwendungen umfassen auch  
die Grunderwerbsteuer von erwarteten 21,0 Mio. €, die durch Erwerb der weiteren Anteile ausgelöst wurde.  
Gegenläufig haben sich die Beratungsaufwendungen und die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um  
12,1 Mio. € reduziert, die im Vorjahr durch das Übernahmeangebot, die Vorbereitung des Erwerbs weiterer  
Anteile an Objektgesellschaften in Verbindung mit einer Kapitalerhöhung sowie die Abfindungszahlungen  
an ausgeschiedene Vorstände deutlich höher ausgefallen waren.  
EBIT deutlich über dem Vorjahreszeitraum  
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 212,7 Mio. € deutlich über dem Vorjahreszeitraum  
(152,4 Mio. €), was mit 41,8 Mio. € auf den Erwerb der Minderheitenanteile zurückzuführen ist. Aber auch  
im Pro-forma-Vergleich lag das EBIT um 18,5 Mio. € (+9,5 %) über dem Vorjahr, insbesondere aufgrund  
der Erträge aus Nebenkostenabrechnungen sowie niedrigeren Wertberichtigungen im Berichtsjahr und den  
höheren Beratungsaufwendungen im Vorjahr.  
Niedrigeres Finanzergebnis ohne Bewertungseffekte  
Das Finanzergebnis (ohne Bewertungsergebnis) hat sich um -20,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr von  
-22,3 Mio. € auf -43,2 Mio. € reduziert. Dabei hat sich das at-equity Ergebnis (operativ) hauptsächlich wegen  
der Veränderung des Konsolidierungskreises um 21,0 Mio. € auf 8,5 Mio. € vermindert.  
Der Zinsaufwand der Konzerngesellschaften ist um 7,2 Mio. € gestiegen. Hier wirkte sich ebenfalls die  
Veränderung des Konsolidierungskreises, aber auch der im Rahmen der Anschlussfinanzierung für das  
Main-Taunus-Zentrum erhöhte Zinssatz und Darlehensbetrag aus.  
Anlage II  
Seite 11  
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Das übrige Finanzergebnis konnte um 5,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von  
Zinserträgen aus der kurzfristigen Anlage von liquiden Mitteln deutlich gesteigert werden.  
Gewinn- und Verlustrechnung der Gemeinschaftsunternehmen  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
in %  
City-Arkaden, Klagenfurt  
7.017  
6.725  
292  
4,3 %  
Árkád, Pécs  
4.752  
4.415  
337  
7,6 %  
Allee-Center, Magdeburg  
0
8.316  
-8.316  
-100 %  
Phoenix-Center, Harburg  
0
6.675  
-6.675  
-100 %  
Stadt-Galerie, Passau  
0
7.410  
-7.410  
-100 %  
Saarpark-Center, Neunkirchen  
0
6.016  
-6.016  
-100 %  
Sonstige  
40  
38  
2
5,3 %  
Umsatzerlöse  
11.809  
39.595  
-27.786  
-70,2 %  
Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten  
-1.337  
-5.891  
4.554  
77,3 %  
Wertberichtigung und Ausbuchung von Forderungen  
-144  
-1.827  
1.683  
92,1 %  
NOI  
10.328  
31.877  
-21.549  
-67,6 %  
Sonstige betriebliche Erträge  
394  
1.212  
-818  
-67,5 %  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-477  
-644  
167  
25,9 %  
EBIT  
10.245  
32.445  
-22.200  
-68,4 %  
Zinserträge  
9
10  
-1  
-10,0 %  
Zinsaufwendungen  
-1.365  
-2.713  
1.348  
49,7 %  
Finanzergebnis  
-1.356  
-2.703  
1.347  
49,8 %  
Tatsächlicher Steueraufwand  
-393  
-219  
-174  
-79,5 %  
At-Equity-Ergebnis (ohne Bewertungsergebnis)  
8.496  
29.523  
-21.027  
-71,2 %  
Bewertungsergebnis  
-3.426  
-16.604  
13.178  
79,4 %  
Latente Steuern  
-65  
7
-72  
-
Gewinn- oder Verlustanteil  
5.005  
12.926  
-7.921  
-61,3 %  
EBT (ohne Bewertungsergebnis) durch Minderheitenkauf stark gestiegen  
Der Erwerb der Minderheitenanteile führte zu einer deutlichen Steigerung des EBT (ohne  
Bewertungsergebnis) von 130,2 Mio. € auf 169,5 Mio. (+30,2 %). Im Pro-forma-Vergleich hat sich das  
EBT (ohne Bewertungsergebnis) um 19,8 Mio. € (+13,3 %) erhöht.  
Bewertungsergebnis negativ  
Die weiterhin hohen Zinsen und der anhaltend rückläufige Investmentmarkt für Immobilien im Berichtsjahr  
haben sich negativ auf die Bewertung des Immobilienvermögens des Konzerns (IAS 40) ausgewirkt, woraus  
ein Bewertungsverlust von -209,1 Mio. € (i. Vj. -106,3 Mio. €) resultierte.  
Von dem Bewertungsverlust auf das Immobilienvermögen entfielen, nach Berücksichtigung des Anteils der  
Fremdgesellschafter, -205,7 Mio. € (i. Vj. -89,7 Mio. €) auf die Bewertung des im Konzern ausgewiesenen  
Immobilienvermögens und -3,4 Mio. € (i. Vj. -16,6 Mio. €) auf die Bewertung des Immobilienvermögens der  
nach at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen.  
Anlage II  
Seite 12  
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Im Durchschnitt wurden die Konzernimmobilien nach Berücksichtigung der laufenden Investitionen auf  
Basis des vergleichbaren Konzerns um -4,2 % abgewertet (i. Vj. -3,0 %), wobei die Bandbreite der  
Bewertungsänderungen zwischen -17,9 % und +2,9 % lag. Der Vermietungsstand hat sich zum Jahresende  
auf 93,3 % (i. Vj. 94,3 %) reduziert.  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie latente Steuern  
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund der verbesserten Ergebnisse auf  
5,4 Mio. (i. Vj. 5,1 Mio. €) erhöht.  
Die latenten Steuerrückstellungen, inklusive des im at-equity-Ergebnis enthaltenen Anteils, wurden im  
Berichtsjahr als Folge des Rückgangs der Immobilienverkehrswerte um 6,8 Mio. reduziert (i. Vj.  
2,6 Mio. ).  
EPRA Earnings über, Konzernergebnis  
unter dem Vorjahr  
Die  
EPRA  
Earnings,  
die  
das  
Bewertungsergebnis ausklammern, haben sich  
durch den Erwerb der Minderheitenanteile um  
42,8 Mio. € auf 172,4 Mio. € bzw. um 0,19 € auf  
2,29 € je Aktie verbessert. Aber auch im Pro-  
forma-Vergleich kam es zu einer Steigerung um  
19,5 Mio. €, insbesondere durch die Erträge aus  
Nebenkostenabrechnungen und aus der  
Auflösung von Wertberichtigungen sowie den  
geringeren  
Beratungsaufwendungen  
im  
Vergleich zum Vorjahr. Das Konzernergebnis lag  
aufgrund des niedrigeren Bewertungs-  
ergebnisses mit -38,3 Mio. € um 59,6 Mio. €  
deutlich unter dem Vorjahr (21,4 Mio. €). Das  
Ergebnis je Aktie reduzierte sich entsprechend  
von 0,35 € auf -0,51 €.  
EPRA EARNINGS  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
je Aktie in  
je Aktie in  
in T€  
in T€  
Konzernergebnis  
-38.277  
-0,51  
21.357  
0,35  
Bewertungsergebnis Investment Properties1  
209.127  
2,78  
106.350  
1,72  
Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung  
des Konsolidierungskreises2  
7.258  
0,10  
0
0,00  
Latente Steuern in Bezug auf EPRA-Anpassungen3  
-5.719  
-0,08  
1.889  
0,03  
EPRA Earnings  
172.389  
2,29  
129.596  
2,10  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien  
75.136.922  
61.783.594  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
2 inklusive Akquisitionskosten aus dem Erwerb weiterer Anteile und nach Berücksichtigung von Steuern  
3 betreffen latente Steuern auf Investment Properties und derivative Finanzinstrumente  
Anlage II  
Seite 13  
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Entwicklung der Funds from Operations  
Die Funds from Operations (FFO) dienen der Finanzierung unserer laufenden  
Investitionen in Bestandsobjekte, der planmäßigen Tilgung unserer langfristigen  
Bankdarlehen sowie als Basis für Dividendenausschüttungen. Wesentliche  
Einmaleffekte, die nicht zur operativen Tätigkeit des Konzerns gehören, werden  
bei der Ermittlung der FFO eliminiert. Die FFO erhöhten sich von 130,1 Mio. €  
um 31,7 % auf 171,3 Mio. € bzw. von 2,11 € auf 2,28 € je Aktie. Im Pro-forma-  
Vergleich erhöhten sich die FFO um 14,5 % (+21,7 Mio. €).  
FUNDS FROM OPERATIONS  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
je Aktie in  
je Aktie in  
in T€  
in T€  
Konzernergebnis  
-38.277  
-0,51  
21.357  
0,35  
Bewertungsergebnis Investment Properties1  
209.127  
2,78  
106.350  
1,72  
Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung  
des Konsolidierungskreises2  
7.258  
0,10  
0
0,00  
Aufwendungen im Rahmen des Übernahmeangebots3  
0
0,00  
4.997  
0,08  
Latente Steuern1  
-6.769  
-0,09  
-2.601  
-0,04  
FFO  
171.339  
2,28  
130.103  
2,11  
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien  
75.136.922  
61.783.594  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
2 inklusive Akquisitionskosten aus dem Erwerb weiterer Anteile und nach Berücksichtigung von Steuern  
3 nach Berücksichtigung von Steuern  
Anlage II  
Seite 14  
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Ertragslage der Segmente  
In der Segmentberichterstattung des Konzerns werden die Tochterunternehmen und die at-equity  
bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen mit ihrem Anteil quotal einbezogen. Dabei wird zwischen den  
Shoppingcentern in Deutschland („Inland“) und im europäischen Ausland („Ausland“) unterschieden (wir  
verweisen auch auf unsere Ausführungen zur Segmentberichterstattung im Konzernanhang):  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
in %  
Umsatzerlöse  
262.636  
227.952  
34.684  
15,2 %  
- Inland  
209.436  
182.590  
26.846  
14,7 %  
- Ausland  
53.200  
45.362  
7.838  
17,3 %  
EBIT  
221.410  
181.842  
39.568  
21,8 %  
- Inland  
172.981  
142.421  
30.560  
21,5 %  
- Ausland  
48.429  
39.421  
9.008  
22,9 %  
EBT (ohne Bewertungsergebnis)  
184.810  
147.100  
37.710  
25,6 %  
- Inland  
143.274  
114.459  
28.815  
25,2 %  
- Ausland  
41.536  
32.641  
8.895  
27,3 %  
Im Rahmen des Erwerbs der weiteren Anteile an sechs Objektgesellschaften zu Beginn des  
Geschäftsjahres 2023 wurden die Anteile an der Galeria Baltycka in Danzig auf 100 % sowie bei fünf  
weiteren Objektgesellschaften, die dem Segment Inland zuzuordnen sind, auf 75 % bis 100 % erhöht. Der  
Ankauf der weiteren Anteile hat über beide Segmente hinweg zu einer deutlichen Steigerung geführt.  
Anlage II  
Seite 15  
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Finanzlage des Konzerns  
Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements  
Für die Finanzierung ihrer Investitionen nutzt die Deutsche EuroShop grundsätzlich die Börse zur  
Beschaffung von Eigenkapital sowie die Kredit- und Kapitalmärkte zur Beschaffung von Fremdkapital. Dabei  
fungieren innerhalb des Konzerns sowohl die einzelnen Objektgesellschaften als auch die Deutsche  
EuroShop AG als Darlehensnehmer der Banken oder gegebenenfalls Anleiheschuldner. Darlehen und  
Anleihen werden für alle Konzerngesellschaften in Euro aufgenommen. Die Verwendung von Eigen- und  
Fremdkapital für Investitionen soll prinzipiell gleich gewichtet werden. Die Eigenkapitalquote im Konzern  
(inklusive Fremdanteile) soll dabei 45 % nicht wesentlich unterschreiten. Dabei werden auch Marktchancen  
für eine Emission von Kapitalmarktinstrumenten eruiert. Eine Neuordnung der Kapital- und  
Finanzierungsstruktur könnte die Verschuldungsquote (LTV) des Konzerns zukünftig auf eine Bandbreite  
von 50 % bis 60 % erhöhen.  
Die Finanzierung unserer Immobilienprojekte erfolgt grundsätzlich langfristig. Dabei setzen wir auch  
derivative Finanzinstrumente ein, um uns gegen steigende Kapitalmarktzinsen abzusichern. Diese  
Sicherungsgeschäfte dienen der Absicherung einzelner Kredite. Die Deutsche EuroShop AG hat zudem  
Zugang zu kurzfristigen Finanzierungsinstrumenten, um unmittelbar auf Investitionsmöglichkeiten reagieren  
zu können. Nicht benötigte Liquidität wird - bis zur Verwendung für Investitionen, zur Finanzierung laufender  
Kosten oder zur Auszahlung von Dividenden - kurzfristig angelegt.  
Finanzierungsanalyse  
Zum 31. Dezember 2023 wies der Deutsche-EuroShop-Konzern folgende Finanzkennzahlen aus:  
in Mio. €  
31.12.2023  
31.12.2022  
Veränderung  
Bilanzsumme  
4.460,2  
4.208,1  
252,1  
Eigenkapital (inklusive Fremdgesellschafter)  
2.379,0  
2.343,4  
35,6  
Eigenkapitalquote in %  
53,3  
55,7  
-2,4  
Nettofinanzverbindlichkeiten  
1.341,5  
1.144,3  
197,2  
Loan to value (LTV) in %1  
33,2  
30,2  
3,0  
Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns in Höhe von 2.379,0 Mio. (i. Vj. 2.343,4 Mio. €), das sich  
aus dem Eigenkapital der Konzernaktionäre (2.119,6 Mio. ) und dem Eigenkapital der Fremdgesellschafter  
(259,4 Mio. ) zusammensetzt, hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Anfang 2023 durchgeführten  
Kapitalerhöhung und trotz der im September 2023 gezahlten Dividende insgesamt erhöht. Bei gleichzeitiger  
Erhöhung der Bilanzsumme aufgrund des Minderheitenerwerbs sank die Eigenkapitalquote gegenüber dem  
Vorjahr auf 53,3 % (i. Vj. 55,7 %), lag damit aber weiterhin auf einem hohen und soliden Niveau.  
1 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und wird jetzt innerhalb der Investment Properties  
ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4.  
Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“ im Konzernanhang.  
Anlage II  
Seite 16  
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Finanzverbindlichkeiten  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
Veränderung  
Langfristige Bankverbindlichkeiten  
1.665.679  
1.464.917  
200.762  
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten  
11.921  
14.334  
-2.413  
Summe  
1.677.600  
1.479.251  
198.349  
Abzüglich liquider Mittel  
336.071  
334.943  
1.128  
Nettofinanzverbindlichkeiten  
1.341.529  
1.144.308  
197.221  
Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr aufgrund des  
Minderheitenerwerbs und der Erhöhung bestehender Darlehen von 1.479,3 Mio. € um 198,3 Mio. € auf  
1.677,6 Mio. €.  
Zusammen  
mit  
nahezu  
gleichbleibenden  
liquiden  
Mitteln  
lagen  
die  
Nettofinanzverbindlichkeiten mit 1.341,5 Mio. per saldo um 197,2 Mio. über dem Stand zum Jahresende  
2022 (1.144,3 Mio. ).  
Die zum Jahresende bestehenden Nettofinanzverbindlichkeiten dienen ausschließlich der Finanzierung der  
langfristigen Vermögenswerte. Damit waren am Bilanzstichtag 33,2 % (i. Vj. 30,2 %) des langfristigen  
Vermögens fremdfinanziert (LTV).  
Der EPRA LTV, welcher auf den quotalen Anteil des Konzerns an den Gemeinschaftsunternehmen und  
Tochterunternehmen abstellt, lag am Bilanzstichtag bei 34,8 % (i. Vj. 33,5 %).  
EPRA Loan to Value (EPRA LTV) 1  
Werte quotal in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
Veränderung  
Lang- und kurzfristige Bankverbindlichkeiten  
1.601.506  
1.481.149  
120.357  
Eigengenutzte Immobilie (IFRS 16  
Verbindlichkeit)  
292  
354  
-62  
Sonstige Verbindlichkeiten (netto)  
14.415  
19.517  
-5.102  
Liquide Mittel  
-322.233  
-330.894  
8.661  
Nettofinanzverschuldung  
1.293.980  
1.170.126  
123.854  
Investment Properties  
3.720.967  
3.497.107  
223.860  
Eigengenutzte Immobilie (IFRS 16  
Nutzungsrecht)  
286  
351  
-65  
Immaterielle Vermögenswerte  
23  
29  
-6  
Immobilienvermögen  
3.721.276  
3.497.487  
223.789  
EPRA LTV in %  
34,8  
33,5  
1,3  
Die Konditionen der konsolidierten Darlehen zum 31. Dezember 2023 waren für durchschnittlich 5,8 Jahre  
(i. Vj. 6,8 Jahre) zu 2,43 % p. a. (i. Vj. 2,43 % p. a.) gesichert. Die Deutsche EuroShop unterhält für die  
konsolidierten Darlehen Kreditverbindungen zu 20 Banken und Sparkassen. Dabei handelt es sich um  
Kreditinstitute aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik.  
1 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und wird jetzt innerhalb der Investment Properties  
ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4.  
Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“ im Konzernanhang.  
Anlage II  
Seite 17  
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Darlehensstruktur  
per 31. Dezember 2023  
Anteil der  
Durchschnitts-  
Darlehen  
Betrag  
Duration  
zinssatz  
Zinsbindung  
in %  
in Mio. €  
in Jahren  
in %  
bis 1 Jahr  
0,0 %  
0,0  
0,0  
0,00 %  
1 bis 5 Jahre  
41,6 %  
697,6  
3,4  
2,50 %  
5 bis 10 Jahre  
58,4 %  
980,0  
7,5  
2,37 %  
Gesamt  
100,0 %  
1.677,6  
5,8  
2,43 %  
Von 23 Darlehen im Konzern sind bei 20 Darlehen Kreditauflagen mit den finanzierenden Banken  
vereinbart. Dabei handelt es sich um insgesamt 38 einzelne Auflagen zur Kapitaldienstfähigkeit (DSCR),  
zur Zinszahlungsfähigkeit (ICR), zur Höhe von Mieteinnahmen, zur Verschuldungsquote und zum Verhältnis  
zwischen Darlehen und Marktwert des Objekts (LTV). Alle Auflagen wurden im Geschäftsjahr 2023  
eingehalten. Die Kreditauflagen werden nach aktueller Planung und Einschätzung auch 2024 erfüllt.  
Im Geschäftsjahr 2024 erfolgen planmäßige Tilgungen aus dem laufenden Cashflow in Höhe von  
19,4 Mio. für die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Darlehen. In den Jahren 2025 bis 2027 wird die  
durchschnittliche Tilgungsleistung für die bestehenden Darlehen bei 13,0 Mio. p. a. liegen.  
Im Jahr 2025 sind Darlehen in Höhe von 58,4 Mio. € und im Jahr 2026 in Höhe von 230,7 Mio. € zu  
prolongieren.  
Investitionsanalyse  
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen in die Modernisierung und Positionierung des  
Bestandsportfolios fortgeführt und lagen bei 43,4 Mio. nach 39,5 Mio. im Vorjahr.  
Liquiditätsanalyse  
in T€  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
175.063  
140.625  
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-62.952  
-39.498  
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
-110.983  
-95.023  
Veränderungen des Finanzmittelbestandes  
1.128  
6.104  
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode  
334.943  
328.839  
Finanzmittelbestand am Ende der Periode  
336.071  
334.943  
Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit des Konzerns in Höhe von 175,1 Mio. (i. Vj. 140,6 Mio. )  
stellt den Betrag dar, den der Konzern nach Abzug aller Kosten aus der Vermietung der Shoppingcenter-  
Flächen erwirtschaftet hat. Er dient vornehmlich dazu, die Dividende der Deutsche EuroShop AG, die  
Auszahlungen an Fremdgesellschafter sowie die laufenden Tilgungen und Investitionen zu finanzieren.  
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasste die cashwirksamen Investitionen in die Bestandsobjekte  
(43,4 Mio. ; i. Vj. 39,5 Mio. €) sowie den Barkaufpreis (39,2 Mio. €) für den Erwerb weiterer Anteile an  
zuvor at-equity bilanzierten Beteiligungen abzüglich der erworbenen liquiden Mittel (19,8 Mio. €).  
Anlage II  
Seite 18  
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Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von -111,0 Mio. beinhaltete den Mittelzufluss aus der im  
Februar 2023 durchgeführten Kapitalerhöhung in Höhe von 61,9 Mio. (nach Abzug von  
Transaktionskosten in Höhe von 2,3 Mio. €), den Mittelabfluss aus den laufenden Tilgungen der  
Finanzverbindlichkeiten von 13,0 Mio. €, den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten  
von 60,9 Mio. €, die Auszahlung der Dividende an die Konzernaktionäre von 191,2 Mio. (i. Vj. 61,8 Mio.  
€), die Ausschüttung an die Fremdgesellschafter von 9,9 Mio. (i. Vj. 10,4 Mio. €), die Auszahlung für den  
Erwerb weiterer Kommanditanteile im Rahmen des Minderheitenerwerbs von 19,5 Mio. sowie die  
Auszahlung für den Erwerb eigener Anteile von 0,2 Mio. €.  
Der Finanzmittelbestand erhöhte sich im Berichtsjahr leicht um 1,2 Mio. auf 336,1 Mio. (i. Vj. 334,9  
Mio. ).  
Vermögenslage des Konzerns  
Bilanzsumme steigt deutlich  
Die Bilanzsumme des Deutsche EuroShop-Konzerns erhöhte sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag  
aufgrund des Erwerbs der Minderheitenanteile deutlich um 252,1 Mio. € auf 4.460,2 Mio. €. Auf Pro-forma-  
Basis sank die Bilanzsumme um 207,7 Mio. €.  
31.12.2022  
in T€  
31.12.2023  
Veränderung  
(angepasst) 1  
Kurzfristige Vermögenswerte  
368.244  
361.032  
7.212  
Langfristige Vermögenswerte  
4.091.953  
3.847.074  
244.879  
Kurzfristige Verpflichtungen  
76.427  
59.085  
17.342  
Langfristige Verpflichtungen  
2.004.723  
1.805.654  
199.069  
Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter)  
2.379.047  
2.343.367  
35.680  
Bilanzsumme  
4.460.197  
4.208.106  
252.091  
Kurzfristige Vermögenswerte auf Vorjahresniveau  
Zum Jahresende beliefen sich die kurzfristigen Vermögenswerte mit 368,2 Mio. € nahezu auf dem Niveau  
des Vorjahres (361,0 Mio. ). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 336,1 Mio. (i. Vj.  
334,9 Mio. €).  
Die Forderungen des Konzerns (nach Wertberichtigungen) sind um 1,4 Mio. € auf 13,4 Mio. € (i. Vj. 12,0  
Mio. €) gestiegen.  
Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich von 14,1 Mio. € um 4,6 Mio. € auf 18,7 Mio. €.  
1 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und wird jetzt innerhalb der Investment Properties  
ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr angepasst. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4.  
Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“ im Konzernanhang.  
Anlage II  
Seite 19  
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Langfristige Vermögenswerte steigen aufgrund Minderheitenerwerb  
Im Berichtsjahr haben sich die langfristigen Vermögenswerte von 3.847,1 Mio. um 244,9 Mio. auf  
4.092,0 Mio. erhöht. Mit 91,7 % (i. Vj. 91,4 %) stellen sie weiterhin den bedeutendsten Posten der  
Bilanzsumme dar.  
Die Investment Properties erhöhten sich dabei um 595,2 Mio. auf 3.947,0 Mio. (+17,8 %). Während aus  
dem Erwerb der Minderheitenanteile und den Investitionskosten in die Bestandsobjekte Zugänge von  
773,0 Mio. € bzw. 43,4 Mio. resultierten, ergaben sich aus der Bewertung des Immobilienbestands  
Abwertungen in Höhe von 229,4 Mio. .  
Die at-equity bilanzierten Finanzanlagen reduzierten sich im Wesentlichen durch den Abgang der vier at-  
equity Gesellschaften, die aufgrund des Erwerbs weiterer Anteile nun in diesem Berichtsjahr vollkonsolidiert  
werden, von 443,1 Mio. um 350,4 Mio. auf 92,7 Mio. . Neben dem Abgang der at-equity  
Gesellschaften, der 361,7 Mio. € ausmacht, ist die Veränderung auf die Neubewertung der Anteile im  
Rahmen des Abgangs (12,7 Mio. €), auf das anteilige Ergebnis (5,0 Mio. €) und die Entnahmen des  
Geschäftsjahres (8,3 Mio. €) zurückzuführen.  
Kurz- und langfristige Verpflichtungen erhöhten sich  
Die kurzfristigen Verpflichtungen erhöhten sich insbesondere aufgrund von Steuerverbindlichkeiten um  
17,3 Mio. € auf 76,4 Mio. €  
Die langfristigen Verpflichtungen stiegen aufgrund des Minderheitenerwerbs von 1.805,6 Mio. um  
199,2 Mio. auf 2.004,8 Mio. an. Auf Basis des vergleichbaren Konzerns haben sich die langfristigen  
Verpflichtungen um 47,0 Mio. € erhöht, was durch die Erhöhung bestehender Darlehen um 60,9 Mio. €  
bedingt ist.  
Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter)  
Das Eigenkapital (inkl. Fremdgesellschafter) lag zum Ende des Berichtsjahres mit 2.379,0 Mio. aufgrund  
der Kapitalerhöhung um 314,1 Mio. €, der ausgeschütteten Dividende von 191,2 Mio. € und des  
Konzernergebnisses von -38,3 Mio. € um 35,7 Mio. über dem Eigenkapital des Vorjahres (2.343,4 Mio. €).  
Die Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter sanken dabei aufgrund  
Anlage II  
Seite 20  
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des Minderheitenerwerbs um 47,8 Mio. und die Marktwerte der Swaps haben sich mit 1,0 Mio. €  
eigenkapitalmindernd ausgewirkt.  
Net Tangible Assets nach EPRA  
Die Net Tangible Assets (NTA) zum  
31. Dezember 2023 lagen bei 2.414,4 Mio. €  
gegenüber 2.335,9 Mio. im Vorjahr. Aufgrund  
der höheren Anzahl der ausgegebenen  
Stückaktien sanken die NTA je Aktie um 6,23 €  
von 37,81 € auf 31,58 € je Aktie (-16,5 %).  
EPRA NTA  
31.12.2023  
31.12.2022  
in T€  
je Aktie in €  
in T€  
je Aktie in €  
Eigenkapital  
2.119.667  
27,72  
2.036.237  
32,96  
Zeitwert derivativer Finanzinstrumente1  
6.427  
0,08  
5.637  
0,09  
Eigenkapital ohne derivative Finanzinstrumente  
2.126.094  
27,80  
2.041.874  
33,05  
Latente Steuern auf Investment Properties und  
derivative Finanzinstrumente1  
340.042  
4,45  
345.789  
5,60  
Immaterielle Vermögenswerte  
-23  
0,00  
-29  
0,00  
Geschäfts- oder Firmenwert als Ergebnis latenter  
Steuern  
-51.719  
-0,67  
-51.719  
-0,84  
EPRA NTA  
2.414.394  
31,58  
2.335.915  
37,81  
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien zum  
Bilanzstichtag  
76.455.319  
61.783.594  
1 inklusive des Anteils, der auf die at-equity bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entfällt  
Anlage II  
Seite 21  
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NACHTRAGSBERICHT  
Die außerordentliche Hauptversammlung der Deutsche EuroShop AG vom 8. Januar 2024 hat den  
Gewinnverwendungsbeschluss vom 29. August 2023 angepasst und die Ausschüttung einer weiteren  
Dividende aus dem Bilanzgewinn 2022 in Höhe von 1,95 € je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer  
Gesamtdividende von 149.081 T€. Der Restbetrag des Bilanzgewinns von 350.919 T€ wurde auf neue  
Rechnung vorgetragen.  
Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind darüber hinaus keine Ereignisse  
von wesentlicher Bedeutung eingetreten.  
PROGNOSEBERICHT  
Rahmenbedingungen  
Der Geschäftserfolg der Deutsche EuroShop hängt im Wesentlichen von der gesamtwirtschaftlichen  
Entwicklung ab. Dies gilt aufgrund der hohen Exportabhängigkeit unseres Kernmarktes Deutschland sowohl  
für die Weltwirtschaft als auch für die spezifische Entwicklung der Binnenwirtschaft in unseren fünf  
europäischen Märkten. Eine prosperierende Wirtschaftstätigkeit, basierend auf stabilen politischen  
Rahmenbedingungen und guten Handelsbeziehungen sowie funktionierenden internationalen  
Wertschöpfungsketten, ist dabei ein wesentlicher Einflussfaktor für die Entwicklung des jeweiligen  
Bevölkerungseinkommens, des Konsumklimas sowie der Einzelhandelsumsätze.  
Die Bundesregierung erwartet in ihrem im Februar 2024 veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht ein sehr  
geringes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % für das laufende Jahr. Das erwartete nur geringe  
Wachstum des Welthandels, von dem Deutschland als Exportnation insbesondere betroffen ist, wirkt sich  
belastend aus. Bei einer stabilen Entwicklung des Arbeitsmarktes und einer voraussichtlichen  
Abschwächung der Verbraucherpreissteigerung werden für 2024 steigende Reallöhne erwartet. Dies dürfte  
zu einem Anstieg des privaten Verbrauchs um 1,1 % führen. Die Bundesregierung prognostiziert eine  
niedrigere Inflationsrate von 2,8 % im Vergleich zu 2023, wo sie bei 5,9 % lag.  
Der Arbeitsmarkt erwies sich im Jahr 2023 trotz der wirtschaftlichen Schwächephase als sehr robust. Auch  
für 2024 wird trotz Fachkräftemangel und schwacher Wachstumsaussichten nur mit einem leichten Anstieg  
der Arbeitslosenquote von 5,7 % auf 5,9 % gerechnet.  
Die Projektion ist aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen mit einer hohen Unsicherheit behaftet.  
Insbesondere können geopolitische Krisen, wie der Krieg in der Ukraine, die Auseinandersetzungen im  
Nahen Osten und die zuletzt erfolgten Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer zu erneuten  
Energiepreisanstiegen und Lieferengpässen führen. Auch können eine deutlich schwächere wirtschaftliche  
Entwicklung in China oder den USA oder die Eskalation bestehender oder neuer Konflikte zu einer  
Verzögerung der erwarteten Erholung führen.  
Anlage II  
Seite 22  
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Vereinbarte Geschäfte sind Grundlage der Umsatz- und Ertragsplanung  
Die Umsatz- und Ertragsplanung des Deutsche EuroShop-Konzerns für das Jahr 2024 beinhaltet keine  
zukünftigen Objektkäufe oder -verkäufe. Ergebniseinflüsse aus der jährlichen Bewertung unserer  
Einkaufszentren sind ebenfalls nicht Teil unserer Planung, da diese nicht vorhersehbar sind.  
Die Prognose der zukünftigen Umsatz- und Ertragssituation unseres Konzerns basiert auf  
a) der Umsatz- und Ergebnissituation der bestehenden Einkaufszentren und  
b) der Annahme, dass es unter Berücksichtigung der vorgehend dargestellten Rahmenbedingungen  
im Einzelhandel zu keinem erheblichen Umsatzrückgang kommt, in dessen Folge eine Vielzahl von  
Einzelhändlern die bestehenden Mietverträge nicht mehr erfüllen können.  
Umsatz 2024  
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 von 273,3 Mio. € lagen über unseren Erwartungen. Neben  
insbesondere inflationsbedingten Mietsteigerungen waren weiterhin höhere Abfindungen und  
Umsatzmieten für Vorjahre maßgebend. Unter Annahme leicht steigender Mieten sowie geringerer  
Umsatzmieten und Abfindungen sollte der Umsatz für 2024 in einer Bandbreite von 268 bis 274 Mio. €  
liegen.  
Operative Ergebnisse für 2024 leicht rückläufig  
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 212,7 Mio. € war 2023 durch Erträge und Aufwendungen  
im Zusammenhang mit dem Erwerb weiterer Anteile an Shoppingcentern sowie mit einmaligen Erträgen  
aus Nebenkostenabrechnungen für die coronabelasteten Jahre insgesamt positiv beeinflusst. Für 2024  
erwarten wir daher ein leicht rückläufiges EBIT zwischen 204 bis 210 Mio. €.  
Im Berichtsjahr lag das operative Ergebnis vor Steuern (EBT ohne Bewertungsergebnis) bei 169,5 Mio. €.  
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Effekten auf das EBIT wirkten sich über den Erwartungen liegende  
Zinserträge positiv auf das operative Ergebnis aus. Unter Berücksichtigung höherer Zinsen aus geplanten  
Aufvalutierungen bestehender Bestandsdarlehen und niedrigerer Zinserträge gehen wir für 2024 von einem  
operativen Ergebnis in einer Bandbreite von 149 bis 155 Mio. aus.  
Entwicklung FFO 2024  
Die Funds From Operations (FFO) beliefen sich im Berichtsjahr aufgrund der dargelegten positiven  
Entwicklung auf 2,28 € je Aktie und damit über unserer im August 2023 angepassten Prognose (2,08 € bis  
2,18 € je Aktie). Maßgeblich hierfür waren einmalige Erträge aus Nebenkostenabrechnungen und aus der  
Auflösung von Wertberichtigungen, die insbesondere die coronabelasteten Jahre betrafen.  
Für 2024 erwarten wir keine vergleichbaren Einmalerträge, sodass die FFO zwischen 146 bis 152 Mio. €  
bzw. 1,91 € bis 1,99 € je Aktie liegen werden.  
Bei der Angabe der FFO je Aktie wurden keine Aktienrückkäufe des Geschäftsjahres 2024 berücksichtigt.  
Anlage II  
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Wir sehen der Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 insgesamt positiv entgegen: Ohne Berücksichtigung  
der Einmaleffekte des Berichtsjahres rechnen wir mit einer stabilen bis leicht positiven Entwicklung von  
Umsatz und EBIT. Für das EBT und die FFO gehen wir aufgrund eines niedrigeren Finanzergebnisses von  
einem leicht rückläufigen Niveau im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus.  
Dividendenpolitik  
Zu den wesentlichen Investitionszielen der Deutsche EuroShop gehört es, aus der langfristigen Vermietung  
von Shoppingcentern einen attraktiven Liquiditätsüberschuss zu erwirtschaften, der über regelmäßige  
Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Gesellschaft prüft laufend Möglichkeiten, ihre  
Ausschüttungsfähigkeit zukünftig weiter zu erhöhen. So wurde auf der außerordentlichen  
Hauptversammlung der Deutsche EuroShop AG am 8. Januar 2024 der Gewinnverwendungsbeschluss  
vom 29. August 2023 angepasst und eine weitere Dividende aus dem Bilanzgewinn 2022 beschlossen. Die  
Sonderdividende in Höhe von 1,95 € je Aktie entsprach einem Gesamtbetrag von 149.081 T€ und gelangte  
am 11. Januar 2024 zur Auszahlung.  
Grundsätzlich beabsichtigt die Gesellschaft, über den Liquiditätsbedarf hinausgehende Mittel an ihre  
Aktionäre auszuschütten. Die Ausschüttung von Dividenden hängt jedoch in hohem Maße von den  
vorherrschenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dem Finanzierungsbedarf für weiteres Wachstum  
sowie anderen Faktoren ab.  
Für das Geschäftsjahr 2023 hat der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat angesichts der nach der im  
Januar 2024 erfolgten Dividendenauszahlung vorhandenen Liquidität und des operativen Ausblicks  
beschlossen, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,80 € je Aktie  
vorzuschlagen. Die Gesellschaft behält sich vor, ihren Beschlussvorschlag vor oder spätestens in der  
Hauptversammlung anzupassen, falls sich dies aufgrund neu eingetretener Umstände, insbesondere der  
Schaffung weiterer Liquidität durch den Abschluss von Darlehensverträgen, für die Ausschüttung einer  
höheren Dividende als möglich und zweckmäßig erweisen sollte.  
Anlage II  
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RISIKOBERICHT  
Grundsätze des Risikomanagementsystems und des internen  
Kontrollsystems1  
Die Strategie der Deutsche EuroShop zielt darauf ab, das Vermögen der Aktionäre zu erhalten und  
langfristig zu steigern sowie aus der Vermietung der Immobilien einen anhaltend hohen  
Liquiditätsüberschuss zu erwirtschaften, der die Ausschüttung einer angemessenen und nachhaltigen  
Dividende ermöglicht. Der Schwerpunkt des Risikomanagementsystems liegt daher auf der Überwachung  
der Einhaltung der Strategie und, hierauf aufbauend, auf der Erkennung und Beurteilung von Risiken und  
Chancen sowie der grundsätzlichen Entscheidung über den Umgang mit diesen Risiken. Das  
Risikomanagement gewährleistet, dass Risiken frühzeitig erkannt, bewertet, zeitnah kommuniziert und  
begrenzt werden. Die Überwachung und die Steuerung der identifizierten Risiken bilden den Schwerpunkt  
des internen Kontrollsystems, für das auf Konzernebene im Wesentlichen der Vorstand verantwortlich ist.  
Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und wenn erforderlich umgehend durch den Vorstand über identifizierte  
Risiken informiert. Das interne Kontrollsystem ist integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems.  
Der Abschlussprüfer prüft im Rahmen seines gesetzlichen Prüfungsauftrages für die  
Jahresabschlussprüfung, ob das Risikofrüherkennungssystem geeignet ist, unternehmensgefährdende  
Risiken und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.  
Die Risikoanalyse als kontinuierlicher Prozess identifiziert, bewertet und kommuniziert zeitnah die Faktoren,  
welche die Erreichung der Geschäftsziele gefährden können. Zudem umfasst der Prozess die Steuerung  
und Kontrolle der identifizierten Risiken.  
Im Berichtsjahr lagen dem Vorstand keine Informationen vor, die auf wesentliche Ineffizienzen bei der  
Wirksamkeit oder Unangemessenheit des internen Kontrollsystems bzw. des Risikomanagementsystems  
schließen ließen. Grundsätzlich ist aber zu berücksichtigen, dass ein internes Kontrollsystem, unabhängig  
von der Gestaltung, keine absolute Sicherheit dafür liefert, Fehler in unseren Geschäftsprozessen  
aufzudecken.  
1 Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Die Angaben sind somit nicht durch  
den Abschlussprüfer geprüft.  
Anlage II  
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Risikoanalyse  
Im Rahmen bestehender Dienstleistungsverträge wird der Vorstand der Deutsche EuroShop AG laufend  
über die Geschäftsentwicklung der Shoppingcenter und der dazugehörigen Objektgesellschaften  
unterrichtet. Dabei werden quartalsweise für jedes Shoppingcenter Abschlüsse und Controllingberichte  
sowie einmal jährlich mittelfristige Unternehmensplanungen vorgelegt. Der Vorstand überprüft und  
analysiert diese Berichte, indem er unter anderem folgende Informationen zur Risikoeinschätzung  
heranzieht:  
1. Bestandsobjekte  
Entwicklung der Außenstände  
Entwicklung der Vermietungsstände  
Entwicklung der Einzelhandelsumsätze in den Shoppingcentern  
Abweichungen von geplanten Objektergebnissen  
Einhaltung der Financial Covenants aus Kreditverträgen  
2. Im Bau befindliche Objekte  
Entwicklung der Vorvermietung  
Bautenstand  
Budgetstand  
Entwicklung der Financial Covenants aus Kreditverträgen und Einhaltung von  
Auszahlungsvoraussetzungen  
Hierbei werden Risiken identifiziert, indem Sachverhalte und Veränderungen betrachtet werden, die von  
den ursprünglichen Planungen und Kalkulationen abweichen. Auch die planmäßige Auswertung von  
Konjunkturdaten wie z. B. das Konsumklima oder die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze fließen in das  
Risikomanagement ein. Ebenso werden Aktivitäten der Wettbewerber laufend beobachtet.  
Risikoinventar  
Die im Rahmen der Risikoanalyse identifizierten Risiken werden in einem Risikoinventar zusammengefasst  
und hinsichtlich möglicher Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von  
kompensierenden Maßnahmen (Nettobetrachtung) bewertet. Das Risikoinventar wird regelmäßig überprüft  
und bei Bedarf aktualisiert.  
Des Weiteren beurteilt der Vorstand mittels Szenariorechnungen, bei denen die wesentlichen Parameter  
der Planung (u. a. Mieten-, Kosten-, Rendite- und Zinsentwicklung) verändert werden, wie sich  
Risikoaggregationen auf den Bestand des Konzerns auswirken. Zudem erlaubt diese Betrachtung eine  
Einschätzung, welche Risiken der Konzern tragen kann.  
Der Vorstand berichtet in den Aufsichtsratssitzungen über bedeutende Risiken. Im Falle von  
bestandsgefährdenden Risiken erfolgt eine unverzügliche Berichterstattung.  
Anlage II  
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Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem  
Die Abschlusserstellung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des internen Kontrollsystems, deren  
Überwachungs- und Kontrollfunktion auf Ebene der Konzernholding erfolgt. Dabei sollen interne  
Regelungen und Leitlinien die Konformität des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses sicherstellen.  
Nach dezentraler Erfassung der konzernrelevanten Berichte seitens des Dienstleisters erfolgen die  
Aggregation und Konsolidierung der einzelnen Jahresabschlüsse sowie die Aufbereitung der Informationen  
für die Berichterstattung im Anhang und zusammengefassten Lagebericht im Rechnungswesen der  
Holdinggesellschaft mithilfe der Konsolidierungssoftware Conmezzo. Des Weiteren erfolgen hier manuelle  
Prozesskontrollen wie das „Vier-Augen-Prinzip“ seitens der für die Ordnungsmäßigkeit der  
Rechnungslegung beauftragten Mitarbeiter sowie des Vorstands. Der Konzernabschlussprüfer führt zudem  
im Rahmen seiner Prüfungstätigkeit externe, prozessunabhängige Prüfungstätigkeiten durch, auch in  
Bezug auf die Rechnungslegung.  
Einschränkende Hinweise  
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglicht durch die im Konzern festgelegten  
Organisations-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und  
Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der  
Konzernrechnungslegung.  
Es kann allerdings nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass durch persönliche  
Ermessensentscheidungen, fehlerhafte Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände die  
Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems  
eingeschränkt werden. Daher kann die Anwendung der eingesetzten Systeme keine absolute Sicherheit  
hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der  
Konzernrechnungslegung gewährleisten.  
Die getroffenen Aussagen beziehen sich nur auf die in den Konzernabschluss der Deutsche EuroShop  
einbezogenen Tochterunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop mittelbar oder unmittelbar über die  
Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen.  
Anlage II  
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Einschätzung der Gesamtrisikoposition  
Die Gesamtrisikosituation ist in der nachfolgenden Matrix dargestellt. Das mögliche Schadensausmaß wird  
auf Basis der Auswirkungen für das dem Berichtsjahr folgende Geschäftsjahr bemessen. Dabei erfolgt eine  
konsolidierte Betrachtung. Mögliche Einflüsse auf die Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe der Einzelrisiken  
sowie auf die Bewertung der Gesamtrisikoposition aufgrund des Ukraine-Krieges sowie des Nahost-  
Konflikts sind derzeit nicht quantifizierbar. Die Einzelrisiken und die Gesamtrisikoposition werden laufend  
überwacht und regelmäßig neu bewertet.  
Die Deutsche EuroShop AG hat auf der Grundlage des beschriebenen Überwachungssystems geeignete  
Maßnahmen getroffen, um bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und ihnen  
entgegenzuwirken.  
Der Vorstand hat, wie im Vorjahr, zur Beurteilung, in welchem Maße der Konzern einzelne Risiken bzw. das  
Zusammentreffen verschiedener Einzelrisiken tragen kann, Simulationen anhand einer konsolidierten  
Liquiditätsplanung vorgenommen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken oder Risikoaggregationen  
bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährden würden. Auch sieht der  
Vorstand den Konzern hinreichend aufgestellt, um zukünftige sich bietende Chancen nutzen zu können,  
ohne dabei unvertretbare Risiken eingehen zu müssen.  
Anlage II  
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Darstellung wesentlicher Einzelrisiken  
Bewertungsrisiko  
Der Wert einer Immobilie bestimmt sich im Wesentlichen nach dem Ertragswert, der seinerseits  
insbesondere von Faktoren wie der Höhe der jährlichen Mieteinnahmen, den Bewirtschaftungskosten und  
den Investitionsbedarfen, dem zugrunde gelegten Standortrisiko, dem allgemeinen Zustand der Immobilie,  
der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen sowie insbesondere von der Nachfrage nach Shoppingcenter-  
Immobilien abhängt. Darüber hinaus wird die Wertentwicklung von Immobilien auch von verschiedenen  
gesamtwirtschaftlichen und regionalen Faktoren sowie objektspezifischen Entwicklungen beeinflusst. Diese  
Faktoren sind zu einem größeren Teil nicht vorhersehbar oder von der Gesellschaft beeinflussbar. Die  
beschriebenen Faktoren fließen in die jährliche Verkehrsbewertung unserer Bestandsimmobilien durch  
unabhängige Gutachter ein. Die Wertveränderungen werden entsprechend den Vorgaben des IAS 40 im  
Konzernabschluss ergebniswirksam erfasst und können zu einer sehr hohen Volatilität des  
Konzernergebnisses führen. Zudem kann die Verkehrsbewertung der Bestandsimmobilien auch Einfluss  
auf die Einhaltung von Kreditauflagen bestehender Finanzierungen (bspw. Einhaltung von  
Verschuldungskennzahlen) sowie die Konditionen von Neu- und Anschlussfinanzierungen haben.  
Durch die Beauftragung von externen, unabhängigen und branchenerfahrenen Gutachtern sowie unsere  
eigene kritische Würdigung der Gutachten wird das Risiko einer fehlerhaften Bewertung minimiert. Im  
Rahmen der Beeinflussbarkeit der werttreibenden Faktoren hat die Gesellschaft weitere Maßnahmen  
getroffen, um das Bewertungsrisiko zu minimieren. Im Zentrum steht dabei ein professionelles Center-,  
Kosten- und Vermietungsmanagement der Einkaufszentren. Dieses wird durch die Auswahl geeigneter  
Asset Manager sichergestellt. Derzeit werden alle Shoppingcenter durch die ECE als dem europäischen  
Marktführer im Bereich des Managements von Shoppingcentern betreut. Ein aktives  
Instandhaltungsmanagement stellt dabei sicher, dass die Immobilien laufend in einem guten  
Allgemeinzustand gehalten werden.  
Während in den letzten drei Jahren die Corona-Pandemie unmittelbare Auswirkungen auf die Bewertung  
des Immobilienportfolios hatte, werden die einfließenden Schätzparameter, wie abgeleitete Zinssätze,  
Marktmieten, Bewirtschaftungskosten und Nachvermietungszeiten, derzeit maßgeblich durch die  
mittelbaren Folgen des Ukraine-Krieges mit steigender Inflation und Zinssätzen beeinflusst. Weiterhin  
führen der Nahost-Konflikt, politische Unwägbarkeiten sowie Rezessionsängste zu einer erhöhten  
Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Aufgrund der daraus anhaltenden großen  
Unsicherheit über die künftige Entwicklung können kurzfristig entstehende wesentliche  
Marktwertveränderungen nicht ausgeschlossen werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe  
des Bewertungsrisikos sind daher unverändert als hoch anzusehen.  
Markt- und Branchenrisiken  
Die Corona-Pandemie und die ergriffenen behördlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen haben sich in  
Form von Umsatzausfällen massiv auf den stationären Einzelhandel ausgewirkt und dem Onlinehandel in  
den Jahren der Pandemie einen regelrechten Boom beschert. Vom Wegfall aller Schutzmaßnahmen Anfang  
2022 und Nachholeffekten konnte der stationäre Einzelhandel bereits im Vorjahr profitieren und 2023 erneut  
Anteile am Gesamtumsatz dazugewinnen. Insgesamt stieg der Anteil stationär getätigter Einkäufe in  
Deutschland im Jahr 2023 auf 87,0 % (i. Vj. 86,6 %).  
Es ist zu erwarten, dass der Onlinehandel auch zukünftig weiter wachsen und seinen Anteil am  
Gesamteinzelhandelsumsatz steigern wird. Dominierend im Onlinehandel sind weiterhin vor allem die  
Segmente Mode, Schuhe und Unterhaltungselektronik, die insbesondere auch in Shoppingcentern stark  
vertreten sind. Trotz dieses allgemeinen Trends üben attraktive Einzelhandelsflächen weiterhin eine große  
Anziehungskraft auf Kunden aus. Nach der Wiedereröffnung der Geschäfte war eine schnelle und deutliche  
Erholung der Kundenfrequenzen zu beobachten. Die Besucherzahlen lagen zwar noch unterhalb der Werte  
vor Corona, jedoch zeigen sie, dass sich attraktive, großflächige und in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet  
Anlage II  
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führende Einzelhandelseinrichtungen, die dem Kunden ein breites Sortimentsangebot sowie ein  
besonderes Aufenthalts- und Shopping-Erlebnis bieten können, weiter behaupten können.  
Neben dem wachsenden Onlinehandel können am Vermietungsmarkt angebotene zusätzliche  
Einzelhandelsmietflächen, die beispielsweise durch die Errichtung, Erweiterung oder Modernisierung inner-  
oder außerstädtischer Shopping- oder Factory-Outlet-Center, aber auch durch die Revitalisierung von  
Einzelhandelslagen in den Innenstädten entstehen, dazu führen, dass sich die realisierbaren stationären  
Einzelhandelsumsätze auf insgesamt mehr Mietflächen verteilen und die Raumleistungen sinken. So wurde  
beispielsweise in Hamburg eine großflächige Projektentwicklung durch die Unibail-Rodamco-Westfield SE  
für das Westfield Hamburg-Überseequartier realisiert, ein gemischt genutztes Center innerhalb der  
Hamburger HafenCity, das Ende April 2024 eröffnet werden soll. Ein erhöhtes bzw. verbessertes  
Mietflächenangebot im Wettbewerbsumfeld unserer Shoppingcenter und eine mögliche nachhaltige  
Umverteilung von Einzelhandelsumsätzen in den Onlinehandel und damit einhergehend nachhaltig  
sinkende Raumleistungen im stationären Einzelhandel beinhalten das Risiko, dass Anschluss- und  
Nachvermietungen zu niedrigeren Mieten bzw. zu weniger vorteilhaften Mietvertragskonditionen  
abgeschlossen werden.  
Dem steigenden Anteil des Onlinehandels sowie dem möglichen Druck auf die Raumleistungen begegnet  
der stationäre Einzelhandel, neben Flächenbereinigungen und der Fokussierung auf gute  
Einzelhandelslagen, mit Sortimentsoptimierungen sowie der Verbesserung der Servicequalität und  
Betonung der individuellen Beratung beim Einkauf. Außerdem gewinnt die Verknüpfung von Offline- und  
Onlinewelt zunehmend an Bedeutung. Hier sind die Einzelhandelsunternehmen insbesondere in Bezug auf  
die Umsetzung von Omnichannel-Konzepten unterschiedlich weit vorangekommen und erfolgreich. Eine  
fehlende oder nur geringe Onlinepräsenz führte dazu, dass während der Phasen pandemiebedingter  
Geschäftsschließungen bzw. Einschränkungen zahlreiche stationäre Einzelhändler keine oder nur deutlich  
geringere Vertriebsmöglichkeiten hatten. Als Folge wurden die Unternehmensreserven bei den betroffenen  
Mietpartnern mit andauerndem Pandemieverlauf stark in Anspruch genommen ‒ eine Reihe von  
Einzelhändlern musste daraufhin Insolvenz anmelden. Die der Höhe nach limitierten staatlichen  
Unterstützungsmaßnahmen sowie das Entgegenkommen der Vermieter konnten diesen Schaden nur zum  
Teil kompensieren.  
Der Freizeit-, Erlebnis- und Treffpunktcharakter unserer Center wird kontinuierlich weiter gestärkt. Hierzu  
gehören neben der Schaffung attraktiver und neuer Gastronomieflächen unsere bereits 2018 gestarteten  
Investitionsprogramme „At-your-Service“ und „Mall Beautification“, auch wenn diese coronabedingt  
angepasst bzw. zeitlich teilweise verschoben wurden. Ziel ist es, die Aufenthalts- und Servicequalität durch  
gezielte Investitionen zu erhöhen, u. a. in die Verbesserung von Service- und Lounge-Bereichen, moderne  
Kids-Entertainment-Zonen, eine vereinfachte Inhouse-Navigation bei der Shop- oder Parkplatzsuche mittels  
Touchscreen- oder Smartphone-Lösungen sowie durch intelligente Parkleitsysteme. Zur Erhöhung der  
Centerattraktivität wird auch der Ausbau des Entertainmentangebots geprüft und vorangetrieben;  
beispielsweise wurde im Jahr 2021 ein Indoor-Skydiving-Konzept in unserem Rhein-Neckar-Zentrum sehr  
erfolgreich umgesetzt und in dessen Nachbarschaft entstehen derzeit weitere attraktive Angebote im  
Bereich Entertainment sowie Gastronomie. Im Main-Taunus-Zentrum wird aktuell der „Foodgarden“  
realisiert, der das kulinarische Angebot des Centers deutlich erweitern wird. Solche und andere  
Investitionen verbessern zudem die überregionale Anziehungskraft der Standorte. Der Abschluss möglichst  
langfristiger Verträge mit bonitätsstarken Mietern aller Einzelhandelssegmente vermindert darüber hinaus  
die Markt- und Branchenrisiken.  
Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges sind als mittelbare Folge Inflation und Zinsen deutlich angestiegen und  
haben maßgeblich zur Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums, insbesondere in Europa, geführt.  
Neben den gestiegenen Kosten haben die anhaltende Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Ukraine-  
Krieges, das Aufflammen des Nahost-Konflikts sowie die Haushaltskrise in Deutschland das  
Konsumverhalten der Verbraucher getrübt. Für den Einzelhandel können steigende Energiepreise zu einer  
massiven Belastung werden, wenn diese nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können.  
Anlage II  
Seite 30  
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Zudem können die Kostensteigerungen sowie eventuelle Energieengpässe zu Lieferschwierigkeiten bei den  
Herstellern führen und damit den Umsatz unserer Mieter nachhaltig belasten. Aufgrund der anhaltenden  
Unsicherheiten haben wir die Schadenshöhe und die Eintrittswahrscheinlichkeit der Markt- und  
Branchenrisiken unverändert auf hoch gesetzt.  
Vermietungsrisiko  
Der langfristige Erfolg des Geschäftsmodells der Deutsche EuroShop AG hängt im Besonderen von der  
Vermietung der Einzelhandelsflächen und der Erzielung stabiler bzw. wachsender Mieterträge sowie einer  
geringen Leerstandsquote ab. Aufgrund der mittel- und langfristigen Vermietung von Einzelhandelsflächen  
ist die Deutsche EuroShop AG im Vergleich zu Unternehmen anderer Branchen nicht in dem Maße direkt  
von der kurzfristigen Wirtschaftsentwicklung abhängig. Dennoch ist, insbesondere vor dem Hintergrund der  
stärkeren Konjunkturabhängigkeit des Einzelhandels, nicht auszuschließen, dass eine Veränderung der  
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen Einfluss auf das Geschäft der Deutsche EuroShop AG haben  
könnte.  
Konjunkturelle Schwankungen haben neben den strukturellen Veränderungen im Einzelhandelsmarkt einen  
Einfluss auf Flächennachfrage, Miethöhe und Vertragskonditionen. Das Risiko besteht somit darin, dass  
Flächen nicht oder nicht zu einer angemessenen Miethöhe oder zu weniger vorteilhaften Konditionen,  
beispielsweise hinsichtlich Mietvertragslaufzeiten und Nebenkostenumlagen, vermietet werden können.  
Zudem kann es zu niedrigeren Umsatzmietbeteiligungen bzw. zu einer Erhöhung der Leerstandsquote  
kommen.  
In der Folge würden die Einnahmen geringer ausfallen als kalkuliert und eventuell  
Ausschüttungsreduzierungen nötig werden. Zudem können geringere Mieteinnahmen Einfluss auf die  
Einhaltung von Kreditauflagen bestehender Finanzierungen sowie die Konditionen von Neu- und  
Anschlussfinanzierungen haben. Sofern die Mieteinnahmen für eine Objektgesellschaft nicht mehr  
ausreichen, um die Zins- und Tilgungsleistungen zu erfüllen, könnte dies zum Verlust des gesamten Objekts  
führen.  
Wir begegnen diesem Risiko durch Übertragung des Vermietungsmanagements an professionelle und  
marktstarke Asset Manager sowie durch eine intensive Marktbeobachtung mit einem laufenden und  
frühzeitigen Monitoring anstehender regulärer oder potenziell zu erwartender außerplanmäßiger  
Vermietungen. Darüber hinaus schließen wir, soweit marktseitig durchsetzbar, vorzugsweise mittel- und  
langfristige Mietverträge mit anteilig hohen Mindestmietenvereinbarungen ab.  
Die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie, die gestiegenen Energiekosten und Zinsen  
beeinflussen die Flächennachfrage, Miethöhen und die Vertragskonditionen der anstehenden Nach- und  
Neuvermietungen. Auch die Dauer für eine Flächenneuvermietung hat sich verlängert und zu einem  
höheren Leerstand geführt. So stieg die EPRA-Leerstandsquote von 2,9 % Ende 2019 auf 6,7 % Ende 2023  
an.  
Die Pandemie hatte mit Geschäftsschließungen und Einschränkungen im Handel in den Jahren 2020 bis  
2022 starke negative Auswirkungen auf unsere Mieter. Aufgrund weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher  
und konjunktureller Rahmenbedingungen bleiben Insolvenz- und Nachvermietungsrisiken auch in der Folge  
signifikant, so dass wir die Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit des Vermietungsrisikos  
unverändert auf hoch gesetzt haben.  
Anlage II  
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Mietausfallrisiko  
Aufgrund sich verschlechternder Performance und Bonität von Mietern, ggf. auch ausgelöst durch schwere  
externe politische oder konjunkturelle Schocks, kann es zu Mietausfällen und weiteren finanziellen  
Belastungen kommen. So können Mietausfälle auch Einfluss auf die Einhaltung von Kreditauflagen haben.  
Das Risiko des Mietausfalls beinhaltet die vollständige Miete, die umlagefähigen Nebenkosten sowie  
etwaige Rechtsverfolgungs- und Rückbaukosten. Des Weiteren kann es bei Insolvenzen von Mietern,  
insbesondere bei Ankermietern oder Filialisten, zu einer Erhöhung der Leerstandsquote kommen.  
Mit der sorgfältigen Auswahl der Mieter, der regelmäßigen Analyse der Umsatzentwicklung und  
Außenstände der Mieter sowie dem frühzeitigen Ergreifen von Nachvermietungsmaßnahmen bei  
auftretenden Negativentwicklungen wird das Risiko minimiert. Zudem stellen die Mieter in der Regel  
entsprechende Mietsicherheiten, die einen Teil der finanziellen Belastungen beim Ausfall kompensieren  
können.  
Notwendige Wertberichtigungen werden im Einzelfall bei der Bilanzierung berücksichtigt. Diese summierten  
sich im Geschäftsjahr 2023 auf 8,9 Mio. € (i. Vj. 8,1 Mio. €). Höhere Wertberichtigungen im laufenden  
Geschäftsjahr sind in Anbetracht des Strukturwandels im stationären Einzelhandel sowie in Abhängigkeit  
von der konjunkturellen Entwicklung im Rahmen der derzeit schwierigen gesamtwirtschaftlichen  
Rahmenbedingungen nicht auszuschließen. Dementsprechend haben wir die Schadenshöhe unverändert  
auf hoch belassen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit haben wir nach den Jahren der unmittelbaren  
Auswirkungen durch die Corona Pandemie wieder auf mittel gesetzt.  
Bewirtschaftungs- und Kostenrisiko  
Aufgrund der Komplexität und Änderungen in der Rechtsprechung kann es zu Korrekturen und Einsprüchen  
bei den Nebenkostenabrechnungen kommen, die zu einer Begrenzung der Weiterbelastungen an Mieter  
bzw. zu nachträglichen Rückerstattungen an die Mieter führen können. Neben dem finanziellen Schaden  
kann dies auch die Zufriedenheit der Mieter beeinflussen. Durch eine laufende Überprüfung der  
Nebenkostenabrechnung auf Basis aktueller Rechtsprechung wird dieses Risiko minimiert. Neue  
Gesetzesänderungen können auch dazu führen, dass zusätzliche Kosten rechtlich und/oder wirtschaftlich  
in Zukunft nicht vollständig auf die Mietpartner als Nebenkosten umgelegt werden können.  
Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Anforderungen der EU-Klima-Taxonomie können sich zukünftig  
erhöhte Investitionsbedarfe ergeben. Die entsprechenden Maßnahmen werden sukzessive und im Rahmen  
der Instandhaltungszyklen für die Center individuell geprüft, bewertet und in die langfristigen Planungen für  
die Center einbezogen. Hierdurch wird eine kosteneffiziente und zeitlich verteilte Weiterentwicklung der  
Immobilien unter soweit vorhanden Einbeziehung öffentlicher Fördermittel erreicht.  
Ausgaben für Instandhaltungsmaßnahmen oder Investitionsprojekte können höher ausfallen als auf Basis  
von Erfahrungswerten geplant. Zudem können sich Abweichungen durch externe Schäden, eine  
unzutreffende Einschätzung des Instandhaltungsbedarfs oder nicht bzw. zu spät entdeckte Mängel  
ergeben.  
Risiken aus Kostenüberschreitungen bei laufenden Investitionsprojekten und Instandhaltungsmaßnahmen  
werden dadurch minimiert, dass schon in der Planungsphase für alle erkennbaren Risiken vorsorglich  
Kostenansätze in der Kalkulation berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden größere Bauaufträge in  
der Regel an bonitätsstarke Generalunternehmen zum Festpreis vergeben. Baubegleitend wird durch die  
von uns beauftragten Unternehmen ein professionelles Projektmanagement gewährleistet.  
Kostenüberschreitungen können im Einzelfall aber grundsätzlich nicht gänzlich vermieden werden.  
Der Ukraine-Krieg hat insbesondere zu steigenden Energiekosten geführt und damit un- und mittelbaren  
Einfluss auf das Bewirtschaftungs- und Kostenrisiko. Grundsätzlich kann ein Großteil der Nebenkosten an  
die Mieter umgelegt werden, jedoch verbleibt ein nicht unerheblicher Teil beim Vermieter, so dass sich hier  
Kostensteigerungen unmittelbar auswirken. Mittelbar können die Belastungen aus den Kostensteigerungen  
Anlage II  
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dazu führen, dass Mieter in Zahlungsschwierigkeiten geraten oder es sogar zur Beendigung von  
Mietverhältnissen kommt, mit der Folge von möglichen längeren Leerstandszeiten und eventuell  
erforderlichen Umbaumaßnahmen. Der Anteil der nicht umlegbaren Nebenkosten und erforderlichen  
Investitionen würde demnach steigen. Zur Eindämmung des Kostenrisikos aufgrund steigender  
Energiepreise werden unsere Shoppingcenter energetisch überprüft und wirtschaftlich sinnvolle  
Maßnahmen, wie beispielsweise Photovoltaikanlagen, umgesetzt.  
Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken  
Die Zinsentwicklung wird maßgeblich von den volkswirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen  
bestimmt und ist daher für die Gesellschaft nicht vorhersehbar. Es ist nicht auszuschließen, dass eine  
Anschlussfinanzierung nur zu höheren Zinssätzen als bisher realisiert werden kann. Dies hätte einen  
negativen Effekt auf EBT und FFO.  
Zum Bilanzstichtag bestanden für die Konzernfinanzierungen langfristige Zinssicherungen. Derzeit stehen  
unmittelbar keine Neu- und Anschlussfinanzierungen an (erst wieder planmäßig im Jahr 2025), so dass aus  
heutiger Sicht im Konzern kein Zinsänderungsrisiko erkennbar ist. Das Zinsumfeld wird laufend überwacht,  
um auf Zinsänderungen angemessen reagieren zu können. Das Zinsänderungsrisiko wird bei neuen  
Immobilienfinanzierungen weitestgehend durch den Abschluss langfristiger Darlehen mit  
Zinsbindungsfristen von bis zu zehn Jahren reduziert.  
Die Deutsche EuroShop AG setzt vereinzelt derivative Finanzinstrumente im Sinne des Hedge Accounting  
von Zinsänderungsrisiken ein. Durch diese eingesetzten Zinsswapgeschäfte werden aus variablen Zinsen  
feste Zinsen. Ein Zinsswap ist ein wirksames Sicherungsgeschäft, wenn die Kapitalbeträge, Laufzeiten,  
Zinsanpassungs- bzw. Rückzahlungstermine, die Zeitpunkte für Zins- und Tilgungszahlungen sowie die  
Bemessungsgrundlage für die Festsetzung der Zinsen beim Sicherungsgeschäft und Grundgeschäft  
identisch sind und die Vertragspartei den Vertrag erfüllt. Dem Ausfallrisiko begegnet die Gesellschaft mit  
einer strengen Prüfung ihrer Vertragspartner, die gleichzeitig Kreditgeber sind. Die Zinsswaps stellen mit  
dem Grundgeschäft i. d. R. eine Bewertungseinheit im Jahresabschluss dar. Liquiditätsrisiken sowie andere  
Risiken bestehen aus den Finanzinstrumenten nicht. Ein Effektivitätstest für die beschriebenen  
Sicherungsgeschäfte wird regelmäßig durchgeführt.  
Eine Wirtschafts- und Finanzkrise, die substanziellen indirekten Auswirkungen geopolitischer Krisen (wie  
der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt) auf den Betrieb und den Cashflow von Einzelhandelsimmobilien  
sowie eine deutliche Verschärfung des Online-Wettbewerbs oder eine weiter verschärfte Regulierung des  
Finanzsektors könnten dazu führen, dass sich die Kreditvergabepraxis der Banken in Bezug auf  
Kreditmargen, Finanzierungslaufzeiten und -ausläufe sowie Kreditauflagen deutlich verschlechtert. Auch  
könnten Insolvenzen von Immobiliengesellschaften, wie beispielsweise der Signa-Gruppe sowie im Bereich  
der Projektentwicklung, das Vertrauen in den Immobiliensektor und damit die Kreditvergabepraxis der  
Banken negativ beeinflussen. Dies hätte eine negative Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der  
Gesellschaft. In Extremsituationen könnte es zu einer Austrocknung des Finanzierungsmarktes kommen.  
Auch ist nicht auszuschließen, dass etwa im Zuge einer Verschlechterung der Ertragslage einzelner  
Objektgesellschaften oder einer Änderung der Kreditvergabepolitik Kreditinstitute nicht zur Gewährung  
einer Anschlussfinanzierung bereit sind. Die Deutsche EuroShop AG begegnet diesem Finanzierungsrisiko  
durch den Abschluss langfristiger Kreditverträge, die Vermeidung einer zeitlichen Kumulierung von  
Kreditfälligkeiten sowie die Einhaltung konservativer Verschuldungsquoten. Darüber hinaus unterhält die  
Gesellschaft in ihren Zielmärkten zu einer Vielzahl von Investment-, Geschäfts- und Hypothekenbanken  
langfristige Geschäftsbeziehungen, die einen bestmöglichen Kapitalmarktzugang ermöglichen.  
Währungsrisiko  
Die Aktivitäten der Deutsche EuroShop AG finden ausschließlich im Wirtschaftsraum der Europäischen  
Union  
statt.  
Überschaubare  
Währungsrisiken  
ergeben  
sich  
bei  
den  
osteuropäischen  
Beteiligungsgesellschaften. Diese Risiken werden nicht abgesichert, da es sich um reine  
Anlage II  
Seite 33  
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Umrechnungsvorgänge zum Bilanzstichtag handelt und insoweit damit keine Cashflow-Risiken verbunden  
sind. Das operative Währungsrisiko ist durch die Kopplung von Mieten und Darlehensverbindlichkeiten an  
den Euro weitgehend abgesichert. Ein Risiko besteht darin, dass Mieter durch einen nachhaltigen  
Kursverfall des ungarischen Forint, des polnischen Zloty oder der tschechischen Krone nicht mehr in der  
Lage sein könnten, die dann deutlich höheren fremdwährungsbasierten Mieten zu zahlen.  
Schadensrisiko  
Die Immobilien unterliegen dem Risiko der ganzen oder teilweisen Zerstörung durch externe  
Einflussfaktoren (z. B. Brand- oder Wasserschäden, Vandalismus, Terror). Es können Kosten durch die  
Instandsetzung und Mietausfälle entstehen. Diese Schäden sind durch bonitätsstarke Versicherungen  
weitestgehend abgesichert. Es ist jedoch denkbar, dass nicht für alle theoretisch möglichen Schäden  
hinreichender Versicherungsschutz besteht oder dieser Versicherungsschutz bei sich verändernden  
Bedingungen am Versicherungsmarkt zu adäquaten Konditionen nicht aufrechterhalten werden kann bzw.  
ein hinreichender Versicherungsschutz überhaupt nicht angeboten wird. Darüber hinaus können  
Versicherer ihre Leistungen verweigern oder kann eine Verschlechterung der Bonität des Versicherers zu  
möglichen Zahlungsausfällen bei der Geltendmachung von Versicherungsschäden führen.  
Zur Vermeidung von Schäden werden die Objekte zusätzlich durch Maßnahmen im Bereich Brand- und  
Einbruchschutz sowie zur Vermeidung von Vandalismus aktiv gesichert.  
Rechtliches Risiko  
Die Konzeption unseres Geschäftsmodells erfolgt auf der Basis der derzeitigen Gesetzeslage,  
Verwaltungsauffassung und Rechtsprechung, die sich jedoch jederzeit ändern können. Beispielsweise  
haben aufgrund der Corona-Pandemie verschiedene Gesetzgeber in Europa, darunter auch Deutschland  
und Polen, in kurzer Frist neue Gesetze erlassen bzw. Gesetzesänderungen vorgenommen, die Mietern  
temporäre Erleichterungen bezüglich ihrer Mietzahlungsverpflichtungen in behördlich angeordneten und  
pandemiebedingten Geschäftsschließungszeiträumen erlaubten. Solche Gesetze könnten auch in anderen  
Krisensituationen kurzfristig erlassen werden.  
Aufgrund der auch in der Pandemiesituation geführten, regelmäßig konsensorientierten Verhandlungen mit  
unseren Mietern bezüglich einer möglichen und angemessenen Schadensbegrenzung bzw. -teilung für die  
betroffenen Zeiträume gehen wir aktuell nicht von einem erhöhten rechtlichen Risiko aus. Der Gesellschaft  
sind derzeit keine Rechtsrisiken bekannt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage  
haben könnten.  
Personalrisiko  
Mit Blick auf die geringe Mitarbeitendenzahl der Deutsche EuroShop AG ist das Unternehmen abhängig  
von einzelnen Personen in Schlüsselpositionen. Der Abgang von Leistungsträgern würde zu einem Verlust  
von Know-how führen, und die Ersatzrekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender könnte das  
Tagesgeschäft temporär beeinträchtigen. Durch Vertretungsregelungen und die Dokumentation von  
wesentlichen Arbeitsprozessen werden diese Beeinträchtigungen gering gehalten.  
IT-Risiko  
Das Informationssystem der Deutsche EuroShop AG basiert auf einer zentral gesteuerten Netzwerklösung.  
Die Wartung und Pflege des Systems erfolgen durch ein externes Dienstleistungsunternehmen. Mitarbeiter  
und das externe Dienstleistungsunternehmen erhalten über detaillierte Zugriffsregelungen ausschließlich  
Zugriff auf die für ihre Arbeit notwendigen Systeme. Ein Virenschutzkonzept und die permanente  
Überwachung des Datenverkehrs hinsichtlich versteckter und gefährlicher Inhalte sollen gegen Angriffe von  
außen schützen. Eine Sicherung aller betriebsrelevanten Daten erfolgt täglich durch eine Fernsicherung  
und regelmäßig auf mehreren Speichermedien. Im Falle eines Ausfalls der Hard- oder Software auf  
unserem System sind alle Daten kurzfristig reproduzierbar.  
Anlage II  
Seite 34  
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CHANCENBERICHT  
Die Deutsche EuroShop AG ist Teil eines sich dynamisch und strukturell wandelnden  
Einzelhandelsmarktes. Während der stationäre Einzelhandel sich den Herausforderungen des wachsenden  
Onlinehandels stellt und viele Transformationsprozesse verstärkt aktiv angestoßen werden, verschwimmen  
die starren Grenzen zwischen der On- und Offline-Handelswelt weiter. Die Corona-Pandemie hat dabei den  
Handlungsdruck und die erforderliche Umsetzungsgeschwindigkeit deutlich erhöht. Auch war vor der  
Pandemie ein Trend sichtbar, dass reine Onlinehändler zunehmend Shops und Filialnetze eröffnen bzw.  
sich durch Akquisitionen oder Kooperationen Zugriff auf stationäre Einzelhandelsketten und deren Filialnetz  
verschaffen. Hinter dieser Entwicklung steht die Erwartungshaltung von Kunden, alle Produkte je nach  
Situation on- oder offline kaufen zu können. Viele Einzelhändler mussten erkennen, dass sie nur mit einem  
Omnichannel-Vertriebsansatz während der Schließungsphase in der Lage waren, zufriedenstellende  
Umsätze generieren zu können, zumal dieser Vertriebsansatz neue Möglichkeiten in den Bereichen  
Kundenansprache und -service eröffnet und damit Umsatzwachstumspotenzial bietet. Bei der  
Transformation des Einzelhandels zu einem weitgehend integrierten Omnichannel-Vertrieb spielen  
attraktive stationäre Einzelhandelsflächen und damit auch Shoppingcenter weiter eine wichtige Rolle. Die  
für viele Segmente schnelle und relativ deutliche Erholung der Kundenfrequenzen und Mieterumsätze nach  
Wiedereröffnung der Geschäfte nach den Lockdowns belegt dies. Darüber hinaus bieten sich stationäre  
Flächen zunehmend auch als lokale Logistik-Hubs für einen schnellen und kosteneffizienten Lieferservice  
an.  
Aufgrund der Ansiedelung unserer Shoppingcenter in erstklassigen Lagen, einer breiten  
Branchendiversifikation innerhalb der Center, der zunehmenden Anbindung der Shoppingcenter an den  
Onlinehandel sowie der konzeptionellen Anpassungen zur Betonung des Freizeit-, Erlebnis- und  
Treffpunktcharakters und der zunehmenden komplementären Bedeutung von Shop-Flächen für den  
Onlinehandel sehen wir auch in der aktuell noch einmal beschleunigten Phase der Strukturänderungen  
Chancen, weiterhin Geschäftserfolge erzielen zu können.  
Durch die Anfang 2023 vollzogene Portfoliooptimierung durch den Ankauf weiterer Minderheitenanteile  
sehen wir Chancen, die Erträge der Gesellschaft langfristig zu steigern, die Agilität des Unternehmens zu  
erhöhen sowie einen besseren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt zu erreichen.  
Zusätzliche attraktive Finanzierungsmöglichkeiten können insbesondere in einem Marktumfeld steigender  
Zinsen und tendenziell strengerer Kreditauflagen zu positiven Effekten auf EBT und FFO führen.  
Die Deutsche EuroShop AG hat darüber hinaus Chancen, im Rahmen der klar definierten und selektiven  
Investitionsstrategie durch den Ankauf von oder die Beteiligung an weiteren Shoppingcentern zu wachsen.  
Dies hätte einen positiven Effekt auf die Ertragslage. Darüber hinaus kann ein weiteres externes Wachstum  
den Diversifikationseffekt im Beteiligungsportfolio erhöhen. Aufgrund der hohen Flexibilität bei der  
Umsetzung von Akquisitions- und Beteiligungsstrukturen, der guten Reputation bei Banken und als  
verlässlicher Partner am Immobilienmarkt ist die Gesellschaft gut positioniert, um auch in Zukunft  
opportunistisch am Transaktionsmarkt agieren zu können.  
Anlage II  
Seite 35  
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BERICHT DES VORSTANDS ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU  
VERBUNDENEN UNTERNEHMEN  
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen  
erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: „Ich erkläre, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über  
die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und anderen Maßnahmen  
nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen  
oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene  
Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht  
benachteiligt worden ist.“  
ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN  
Die Aktien der Deutsche EuroShop werden unter anderem an der Börse in Frankfurt am Main gehandelt.  
Sie befanden sich am 31. Dezember 2023 zu 76,4 % (i. Vj. 84,4 %) im Besitz der Hercules BidCo GmbH,  
die aufgrund von Stimmbindungsvereinbarungen unter anderem Alexander Otto zuzurechnen sind. Im  
Hinblick auf die Angaben zu direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte  
überschreiten, verweisen wir auf den Anhang und den Konzernanhang.  
Das Grundkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 76.464.319 € und ist in 76.464.319 nennwertlose  
Namensaktien (Stückaktien) eingeteilt. Zum 31. Dezember 2023 besaß die Deutsche EuroShop AG 9.000  
eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft gemäß § 71b AktG keine Rechte zustehen. Wir verweisen auch  
auf die Ausführungen im Abschnitt „13. Eigenkapital und Rücklagen“ im Konzernanhang. Der rechnerische  
Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 .  
Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in den §§ 84, 85 AktG und § 7 der  
Satzung geregelt. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus einer oder mehreren Personen;  
im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Anzahl der Vorstandsmitglieder. Die Änderung der Satzung erfolgt  
nach §§ 179, 133 AktG sowie § 13 der Satzung. Nach § 13 Nr. 4 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt,  
Änderungen und Ergänzungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 29. August 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung  
des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 28. August 2028 einmal oder mehrfach in  
Teilbeträgen um insgesamt bis zu 38.232.159 € durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender  
nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023). Bis  
zum 31. Dezember 2023 wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Die Hauptversammlung vom 29. August 2023 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. August 2028 eigene  
Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des bei Wirksamwerden oder sollte dieses geringer sein –  
bei Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals über die Börse zu erwerben. Bis zum 31.  
Dezember 2023 wurden 9.000 Stück eigene Aktien über die Börse zurückerworben. Dies entspricht einem  
Anteil am Grundkapital von 0,012 % am Bilanzstichtag.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, mit  
Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. August 2028 einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder  
Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu  
1,5 Mrd. € gegen Barleistung und/oder Sacheinlagen, insbesondere gegen die Beteiligung an anderen  
Unternehmen, zu begeben und den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten  
Schuldverschreibungen Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten auf neue Stückaktien der  
Gesellschaft in einer Gesamtzahl von bis zu 38.232.159 Stück nach näherer Maßgabe der Bedingungen  
der Schuldverschreibungen („Anleihebedingungen“) zu gewähren. Die Schuldverschreibungen sowie die  
Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten können mit und ohne Laufzeit begeben werden. Die  
Schuldverschreibungen können mit einer festen oder variablen Verzinsung ausgestattet werden, wobei die  
Anlage II  
Seite 36  
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Verzinsung auch wie bei einer Gewinnschuldverschreibung vollständig oder teilweise von der Höhe der  
Dividende der Gesellschaft abhängig sein kann (Bedingtes Kapital 2023). Bis zum 31. Dezember 2023  
wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Mit zwei Mitarbeitern wurde eine sogenannte Change-of-Control-Regelung vereinbart. Danach haben sie  
ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens eines Kontrollwechsels für zwölf Monate ein  
Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von einem Monat zum Quartalsende, soweit ihnen die Gesellschaft  
mitgeteilt hat, dass sie in ihren derzeitigen Positionen nicht mehr eingesetzt werden.  
Ein Change of Control liegt vor, wenn die Deutsche EuroShop AG mit einer anderen Gesellschaft fusioniert,  
ein öffentliches Übernahmeangebot nach dem Deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz  
(WpÜG) abgegeben und von den Aktionären mehrheitlich angenommen wurde, eine Eingliederung in einen  
neuen Unternehmensverbund erfolgt oder ein Going Private inklusive Delisting vollzogen wird.  
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhalten diese Mitarbeiter in diesem Falle eine Einmalzahlung in  
Höhe von drei Bruttomonatsgehältern multipliziert mit der Anzahl der Jahre der Betriebszugehörigkeit,  
maximal jedoch begrenzt auf 24 Bruttomonatsgehälter.  
Im Übrigen gibt es derzeit im Deutsche-EuroShop-Konzern keine Entschädigungsvereinbarungen mit  
Mitgliedern des Vorstands oder weiteren Arbeitnehmern für den Fall eines Kontrollwechsels.  
Die wesentlichen Vereinbarungen der Deutsche EuroShop AG, die eine Klausel für den Fall einer  
Übernahme (Change of Control) der Deutsche EuroShop AG enthalten, betreffen hauptsächlich  
Kreditfazilitäten bzw. Darlehensverträge. Im Übernahmefall haben die jeweiligen Kreditgeber das Recht, die  
Fazilität zu kündigen und gegebenenfalls fällig zu stellen bzw. die Rückzahlung der Darlehen zu verlangen.  
Dabei wird eine Übernahme angenommen, wenn ein Dritter die Kontrolle über die Deutsche EuroShop AG  
erlangt; dies kann auch eine gemeinschaftlich handelnde Gruppe sein.  
ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (§ 289F, § 315D  
HGB)  
Die gemeinsame Erklärung gemäß § 289f, § 315d HGB über die Unternehmensführung und zum Corporate  
Governance Kodex ist auf der Website der Deutsche EuroShop veröffentlicht unter:  
www.deutsche-euroshop.de/EZU  
Anlage II  
Seite 37  
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BERICHTERSTATTUNG ZUM JAHRESABSCHLUSS DER  
DEUTSCHE EUROSHOP AG  
Die Deutsche EuroShop AG ist als konzernführende Gesellschaft verantwortlich für die Bereiche  
Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung und Kommunikation. Als  
Holdinggesellschaft hängt die wirtschaftliche Entwicklung der Deutsche EuroShop AG hauptsächlich vom  
Geschäftsverlauf der operativen Gesellschaften des Konzerns ab. Zudem partizipiert und teilt die Deutsche  
EuroShop AG unmittelbar die Chancen und Risiken der Konzerngesellschaften. Wir verweisen daher hierzu  
auf die Berichterstattung des Konzerns in den Abschnitten „Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene  
Rahmenbedingungen“, „Geschäftsverlauf und Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns“,  
„Risikobericht“ und „Chancenbericht“ in diesem zusammengefassten Lagebericht.  
Der Jahresabschluss der Deutsche EuroShop AG wurde nach den Regeln des deutschen  
Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung des Aktiengesetzes aufgestellt, während der  
Konzernabschluss nach den Regelungen der IFRS aufgestellt wurde.  
Ertragslage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Veränderung  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
in %  
Sonstige betriebliche Erträge  
275  
459  
-184  
-40 %  
Personalaufwand  
-1.820  
-4.277  
2.457  
57 %  
Abschreibungen und sonstige betriebliche  
Aufwendungen  
-5.045  
-13.489  
8.444  
63 %  
Beteiligungserträge  
76.253  
46.700  
29.553  
63 %  
Finanzergebnis  
-8.041  
-9.194  
1.153  
13 %  
Ergebnis vor Steuern  
61.622  
20.199  
41.423  
205 %  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
-2.520  
1.011  
-3.531  
-349 %  
Sonstige Steuern  
-9.820  
0
-9.820  
-
Jahresüberschuss  
49.282  
21.210  
28.072  
132 %  
Gewinnvortrag  
500.000  
35  
499.965  
Ertrag aus der Kapitalherabsetzung  
0
723.034  
-723.034  
Auflösung und Einstellung in andere Gewinnrücklagen  
0
-53.118  
53.118  
Bilanzgewinn  
549.282  
691.161  
-141.879  
Das Geschäftsjahr 2023 der Deutsche EuroShop AG war auf der einen Seite durch die Verbesserung der  
Beteiligungsergebnisse und den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geprägt, auf der  
anderen Seite mit einmaligen sonstigen Steuern (Grunderwerbsteuer) belastet. Die über Plan liegenden  
Beteiligungserträge und Zinserträge führten dazu, dass das erwartete Ergebnis vor Steuern mit 61,6 Mio. €  
höher als die Prognose (36,0 Mio. € bis 42,0 Mio. €) ausfiel.  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Mio. € reduziert.  
Maßgeblich hierfür waren im Vorjahr Aufwendungen im Zusammenhang mit der Mitte 2022 vollzogenen  
Übernahme der Mehrheit der Anteile an der Deutsche EuroShop AG durch das Bieterkonsortium aus  
Oaktree Capital Management und CURA Vermögensverwaltung, die Vorbereitung der Anfang 2023  
durchgeführten Kapitalmaßnahme und des Erwerbs weiterer Anteile an Shoppingcenterbeteiligungen sowie  
die Neubesetzung des Vorstands.  
Anlage II  
Seite 38  
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Wesentliche Ertragskomponente der Gesellschaft sind die Beteiligungserträge von 76,3 Mio. € (i. Vj. 46,7  
Mio. €), die um 29,6 Mio. € über dem Vorjahr und oberhalb der Prognose des Vorjahres (45 Mio. € bis 51  
Mio. €) lagen. Das Ergebnis der Beteiligungen hat sich insbesondere aufgrund der Abrechnung der  
Nebenkosten für Vorjahre ergebniserhöhend in einzelnen Beteiligungen ausgewirkt. Der nicht umlegbare  
Anteil der Nebenkosten war, insbesondere in den coronabelasteten Jahren, deutlich höher eingeschätzt  
worden.  
Das Finanzergebnis ist durch die Wertberichtigung der Beteiligung an der Saarpark Center Neunkirchen  
KG in Höhe von 6,5 Mio. € (i. Vj. 5,3 Mio. ) belastet.  
Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um Grunderwerbsteuer, die durch Anteilsvereinigung auf Ebene  
der Deutsche EuroShop AG im Zuge des Erwerbs weiterer Anteile an Objektgesellschaften ausgelöst  
wurde.  
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen 2,5 Mio. € gegenüber einem Ertrag von 1,0 Mio. €  
im Vorjahr. Hiervon entfielen 1,6 Mio. € auf die Bildung von passiven latenten Steuern (i. Vj. Auflösung von  
1,5 Mio. €) sowie 0,9 Mio. € (i. Vj. 0,5 Mio. €) auf zu zahlende Steuern.  
Vermögenslage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Veränderung  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
+/-  
Finanzanlagen  
1.314.564  
1.099.246  
215.318  
Übriges Anlagevermögen  
50  
69  
-19  
Forderungen und übrige Vermögenswerte  
4.383  
849  
3.534  
Kasse und Bankguthaben  
92.430  
139.518  
-47.088  
Aktiva  
1.411.427  
1.239.682  
171.745  
Eigenkapital  
1.222.993  
1.049.438  
173.555  
Rückstellungen  
9.597  
3.069  
6.528  
Verbindlichkeiten  
94.211  
104.156  
-9.945  
Passive latente Steuern  
84.626  
83.019  
1.607  
Passiva  
1.411.427  
1.239.682  
171.745  
Der Anstieg der Finanzanlagen resultierte mit 310,2 Mio. € aus dem Erwerb weiterer Anteile an sechs  
Objektgesellschaften, an denen die Deutsche EuroShop AG unmittelbar bzw. über die DES Beteiligungs  
GmbH & Co. KG mittelbar bereits zu 50 % bis 75 % beteiligt war. Gegenläufig führten die im Geschäftsjahr  
2023 getätigten Entnahmen aus den Beteiligungsgesellschaften, gemindert um die anteiligen  
handelsrechtlichen Jahresüberschüsse sowie die Abschreibung auf Finanzanlagen, zu einer Reduzierung  
der Finanzanlagen.  
Zur Finanzierung des Erwerbs erfolgte im Februar 2023 eine Kapitalerhöhung gegen Bar- und Sacheinlage,  
die zu einem Anstieg des Eigenkapitals um 315,6 Mio. € führte. Die auf der Hauptversammlung im August  
2023 beschlossene Dividende von 191,2 Mio. € reduzierte das Eigenkapital entsprechend. Die  
Eigenkapitalquote der Deutsche EuroShop AG erhöhte sich auf 86,6 % (i. Vj. 84,7 %) und ist damit weiterhin  
auf einem sehr soliden und hohen Niveau.  
Anlage II  
Seite 39  
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Finanzlage der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
31.12.2023  
31.12.2022  
Jahresüberschuss  
49.282  
21.210  
Ergebnisneutrale Liquiditätsausschüttungen  
der Beteiligungsgesellschaften  
80.815  
55.773  
Nicht liquiditätswirksame Bewertung von Beteiligungen  
6.463  
5.324  
Auflösung/Zuführung latente Ertragsteuern  
1.607  
-1.528  
1. Free Cashflow aus operativer Tätigkeit  
138.167  
80.779  
2. Auszahlungen für Neuinvestments  
-58.753  
0
3. Einzahlungen aus Eigenmitteln  
64.252  
0
Ein-/Auszahlungen aus Bankdarlehen  
-1.544  
-1.988  
4. Ein-/Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit  
-1.544  
-1.988  
5. Sonstige cash-wirksame Bilanzveränderungen  
2.151  
3.442  
6. Erwerb eigener Anteile  
-200  
0
7. Dividende für das Vorjahr  
-191.161  
-61.784  
Liquiditätsbestand Jahresanfang  
139.518  
119.069  
Zahlungswirksame Veränderungen des Liquiditätsbestandes  
(Zwischensumme 1.- 7.)  
-47.088  
20.449  
Liquiditätsbestand Jahresende  
92.430  
139.518  
Der Free Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 138,2 Mio. € hat sich im Vergleich zum Vorjahr  
(80,8 Mio. €) erhöht. Hier wirkten sich die im Vorjahr geringeren Ergebnisse der Beteiligungen und die  
teilweisen zusätzlichen Ausschüttungen von Liquidität, auf die in den Vorjahren zur Stärkung der Liquidität  
in den Beteiligungen verzichtet worden war, aus. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergab sich eine  
Rendite auf das eingezahlte Eigenkapital in Höhe von 1.433,0 Mio. € von 9,6 % gegenüber 5,9 % im Vorjahr.  
Der Free Cashflow je Aktie erhöhte sich von 1,31 € auf 1,84 €.  
Die Auszahlungen für Neuinvestments beinhalten die im Rahmen des Erwerbs der weiteren Anteile an  
sechs Objektgesellschaften geleisteten Barmittel durch die Deutsche EuroShop AG. Die verbleibenden  
Kaufpreise wurden durch die Gewährung von Aktien an die Verkäufer beglichen.  
Die Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit resultierten aus planmäßigen Tilgungen der langfristigen  
Bankdarlehen.  
Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Veränderungen des Nettoumlaufvermögens ergab sich ein  
Liquiditätsendbestand von 92,4 Mio. €.  
Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht des  
Vorstands als sehr zufriedenstellend zu beurteilen.  
Anlage II  
Seite 40  
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Prognose der Deutsche EuroShop AG (HGB)  
Das Management erwartet, dass sich die wesentlichen Leistungsindikatoren wie folgt entwickeln:  
Beteiligungserträge von 37 Mio. € bis 43 Mio. € und damit unter dem Niveau von 2023 (76,3 Mio. €) sowie  
ein Ergebnis vor Steuern zwischen 27 Mio. € und 33 Mio. €, welches damit ebenfalls unter dem Wert von  
2023 liegen wird.  
Für das Geschäftsjahr 2024 sehen wir uns trotz der geplant rückläufigen Beteiligungserträge und dem  
ebenfalls rückläufigen Ergebnis vor Steuern sehr gut aufgestellt.  
Hamburg, 28. März 2024  
Zukunftsbezogene Aussagen  
Dieser zusammengefasste Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Einschätzungen künftiger Entwicklungen seitens  
des Vorstands basieren. Die Aussagen und Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur  
Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Aussagen und Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht  
eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen.  
Rundungen und Veränderungsraten  
Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der  
Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet,  
Verschlechterungen mit Minus (-).  
Anlage II  
Seite 41  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG  
KONZERNABSCHLUSS 2023  
Inhalt  
Konzernbilanz....................................................................................................................................................................3  
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung............................................................................................................................4  
Konzern-Gesamtergebnisrechnung ..................................................................................................................................5  
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung...................................................................................................................6  
Konzern-Kapitalflussrechnung ..........................................................................................................................................7  
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023 ....................................................................................................................8  
Grundlagen des Konzernabschlusses...........................................................................................................................8  
1.  
Allgemeine Angaben .........................................................................................................................................8  
2.  
Konsolidierungskreis .........................................................................................................................................9  
3.  
Konsolidierungsgrundsätze.............................................................................................................................12  
4.  
Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen .......................................................................13  
5.  
Währungsumrechnung....................................................................................................................................14  
6.  
Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden..................................................................................15  
Erläuterungen zur Konzernbilanz ................................................................................................................................20  
7.  
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ...........................................................................................20  
8.  
Investment Properties .....................................................................................................................................20  
9.  
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen.......................................................................................................23  
10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen...............................................................................................25  
11. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte ...........................................................................................................25  
12. Liquide Mittel ...................................................................................................................................................26  
13. Eigenkapital und Rücklagen............................................................................................................................26  
14. Langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten .....................................................................................29  
15. Sonstige langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten..................................................................................30  
16. Passive latente Steuern ..................................................................................................................................31  
17. Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter..........................................32  
18. Sonstige Rückstellungen.................................................................................................................................32  
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ........................................................................................33  
Anlage I  
Seite 1  
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19. Umsatzerlöse ..................................................................................................................................................33  
20. Grundstücksbetriebskosten.............................................................................................................................33  
21. Grundstücksverwaltungskosten ......................................................................................................................34  
22. Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller Vermögenswerte....................................................................34  
23. Sonstige betriebliche Erträge..........................................................................................................................34  
24. Sonstige betriebliche Aufwendungen..............................................................................................................35  
25. Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach at-  
equity bilanziert werden ...........................................................................................................................................35  
26. Bewertungsergebnis .......................................................................................................................................35  
27. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ......................................................................................................36  
28. Ergebnis je Aktie .............................................................................................................................................36  
Segmentberichterstattung ...........................................................................................................................................37  
Sonstige Angaben .......................................................................................................................................................39  
29. Finanzinstrumente und Risikomanagement....................................................................................................39  
30. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung ..........................................................................................42  
31. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ...............................................................................................................42  
32. Anzahl der Mitarbeitenden ..............................................................................................................................42  
33. Honorar des Abschlussprüfers........................................................................................................................42  
34. Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex ..........................................................................43  
35. Nahestehende Personen nach IAS 24............................................................................................................43  
36. Stimmrechtsmitteilungen.................................................................................................................................44  
37. Aufsichtsrat und Vorstand...............................................................................................................................45  
38. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ...............................................................................................................46  
39. Konzernabschluss...........................................................................................................................................46  
Angaben zum Beteiligungsbesitz Anlage zum Anhang............................................................................................47  
Anlage I  
Seite 2  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERNBILANZ  
31.12.2022  
Aktiva in T€  
Anhang  
31.12.2023  
(angepasst)1  
Passiva in T€  
Anhang  
31.12.2023  
31.12.2022  
VERMÖGENSWERTE  
EIGENKAPITAL UND SCHULDPOSTEN  
Langfristige Vermögenswerte  
Eigenkapital und Rücklagen  
Immaterielle Vermögenswerte  
7.  
51.742
51.748
Gezeichnetes Kapital  
76.464
61.784
Sachanlagen  
7.  
449
436
Kapitalrücklage  
793.943
494.526
Investment Properties  
8.  
3.947.021
3.351.821
Gewinnrücklagen  
1.249.269
1.479.927
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen  
9.  
92.741
443.069
Eigene Anteile  
-9
0
Langfristige Vermögenswerte  
4.091.953
3.847.074
Summe Eigenkapital  
13.  
2.119.667
2.036.237
Kurzfristige Vermögenswerte  
Langfristige Verpflichtungen  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
10.  
13.419
11.974
Finanzverbindlichkeiten  
14.  
1.665.679
1.464.917
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
11.  
18.754
14.115
Passive latente Steuern  
16.  
331.918
334.404
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht  
Liquide Mittel  
12.  
336.071
334.943
beherrschender Gesellschafter2  
17.  
259.380
307.130
Kurzfristige Vermögenswerte  
368.244
361.032
Sonstige Verbindlichkeiten  
15.  
7.126
6.333
Langfristige Verpflichtungen  
2.264.103
2.112.784
Kurzfristige Verpflichtungen  
Finanzverbindlichkeiten  
14.  
11.921
14.334
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
15.  
10.635
8.067
Steuerverbindlichkeiten  
15.  
19.891
474
Sonstige Rückstellungen  
18.  
14.459
11.267
Sonstige Verbindlichkeiten  
15.  
19.521
24.943
Kurzfristige Verpflichtungen  
76.427
59.085
Summe Aktiva  
4.460.197
4.208.106
Summe Passiva  
4.460.197
4.208.106
1 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards  
und Ausweisänderungen“. 2 Die Bezeichnung des Bilanzpostens „Abfindungsansprüche anderer Kommanditisten“ wurde im Berichtsjahr geändert. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue  
Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
Seite 3  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
in T€  
Anhang  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
Umsatzerlöse  
19.  
273.304
212.811
Grundstücksbetriebskosten  
20.  
-34.808
-26.652
Grundstücksverwaltungskosten  
21.  
-14.734
-10.561
Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller  
Vermögenswerte  
10., 22.  
-8.858
-8.130
Nettobetriebsergebnis (NOI)  
214.904
167.468
Sonstige betriebliche Erträge  
23.  
35.335
5.504
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
24.  
-37.578
-20.540
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)  
212.661
152.432
Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten  
Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen,  
die nach at-equity bilanziert werden  
9., 25.  
5.005
12.926
Zinsaufwendungen  
-43.313
-36.107
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile  
17.  
-13.876
-15.954
Zinserträge  
5.492
272
Finanzergebnis  
-46.692
-38.863
Bewertungsergebnis  
26.  
-205.701
-89.746
Ergebnis vor Steuern (EBT)  
-39.732
23.823
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
27.  
1.455
-2.466
Konzernergebnis  
-38.277
21.357
Ergebnis je Aktie (€), unverwässert und verwässert  
28.  
-0,51
0,35
Anlage I  
Seite 4  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG  
in T€  
Anhang  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
Konzernergebnis  
-38.277
21.357
Posten, die unter bestimmten Bedingungen  
zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung  
umgegliedert werden:  
Effektiver Teil der Gewinne und Verluste aus  
Sicherungsinstrumenten bei einer Absicherung  
von Zahlungsströmen  
13.  
-790
17.761
Latente Steuern auf direkt mit dem Eigen-  
kapital verrechnete Wertänderungen  
13.  
-239
-3.963
Summe des direkt im Eigenkapital  
erfassten Ergebnisses  
-1.029
13.798
Gesamtergebnis  
-39.306
35.155
Anteil Konzernaktionäre  
-39.306
35.155
Anlage I  
Seite 5  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG  
Anzahl  
Andere  
Gesetzliche  
Gewinnrücklage  
Aktien  
Gezeichnetes  
Kapital-  
Gewinn-  
Gewinn-  
Cashflow  
Eigene  
in T€  
Anhang  
im Umlauf  
Kapital  
rücklage  
rücklagen  
rücklage  
Hedges  
Anteile  
Summe  
01.01.2022  
61.783.594  
61.784
1.217.560
799.657
2.000
-18.135
0
2.062.866
Gesamtergebnis  
0
0
21.357
0
13.798
0
35.155
Kapitalerhöhung  
13.  
723.034.380  
723.034
-723.034
0
0
0
0
-723.034
Kapitalherabsetzung  
13.  
-723.034.380  
-723.034
0
723.034
0
0
0
723.034
Dividendenauszahlungen  
13.  
0
0
-61.784
0
0
0
-61.784
31.12.2022  
61.783.594  
61.784
494.526
1.482.264
2.000
-4.337
0
2.036.237
01.01.2023  
61.783.594  
61.784
494.526
1.482.264
2.000
-4.337
0
2.036.237
Gesamtergebnis  
0
0
-38.277
0
-1.029
0
-39.306
Kapitalerhöhung  
13.  
14.680.725  
14.680
299.417
0
0
0
0
314.097
Erwerb eigene Anteile  
13.  
-9.000  
0
0
-191
0
0
-9
-200
Dividendenauszahlungen  
13.  
0
0
-191.161
0
0
0
-191.161
31.12.2023  
76.455.319  
76.464
793.943
1.252.635
2.000
-5.366
-9
2.119.667
Anlage I  
Seite 6  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG, HAMBURG  
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG  
01.01.-  
01.01.-  
in T€  
Anhang  
31.12.2023  
31.12.2022  
Konzernergebnis  
-38.277
21.357
Ertragsteuern  
26.  
-1.455
2.466
Finanzergebnis  
46.692
38.863
Abschreibungen auf abnutzbare immaterielle  
Vermögenswerte und Sachanlagen  
23.  
123
155
Unrealisierte Marktwertveränderungen der Investment  
Properties und sonstiges Bewertungsergebnis  
25.  
205.701
89.746
Erhaltene Ausschüttungen und Kapitalrückzahlungen  
9.  
6.335
25.198
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge  
2.  
14.036
0
Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen und sonstige Vermögenswerte  
10., 11.  
-8.950
827
Veränderungen kurzfristiger Rückstellungen  
18.  
843
1.147
Veränderungen der Verbindlichkeiten  
15.  
-9.817
1.326
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
215.231
181.085
Gezahlte Zinsen  
-40.302
-36.269
Erhaltene Zinsen  
5.492
272
Gezahlte Ertragsteuern  
26.  
-5.358
-4.463
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit  
175.063
140.625
Investitionen in Investment Properties  
8.  
-43.481
-39.483
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und  
Sachanlagen  
-16
-15
Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener  
Zahlungsmittel  
30.  
-19.455
0
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-62.952
-39.498
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten  
14., 28.  
60.906
2.749
Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten  
14.  
-12.994
-25.450
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten  
15.  
-73
-96
Erwerb eigene Aktien  
13.  
-200
0
Auszahlungen an Kommanditisten  
17.  
-9.904
-10.442
Auszahlungen für den Erwerb weiterer Kommanditanteile  
30.  
-19.538
0
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen  
13.  
61.981
0
Auszahlungen an Konzernaktionäre  
13.  
-191.161
-61.784
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
-110.983
-95.023
Veränderungen des Finanzmittelbestandes  
1.128
6.104
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode  
12.  
334.943
328.839
Finanzmittelbestand am Ende der Periode  
12.  
336.071
334.943
Anlage I  
Seite 7  
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DEUTSCHE EUROSHOP AG , HAMBURG  
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023  
GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES  
1. Allgemeine Angaben  
Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die Deutsche EuroShop AG , Hamburg , Deutschland . Der Sitz der   Gesellschaft befindet sich im Heegbarg 36, 22391 Hamburg . Die Gesellschaft ist im Handelsregister  Hamburg (HRB 91799) eingetragen.  
Die Deutsche EuroShop AG konzentriert sich auf den Erwerb, die Verwaltung, Nutzung und Verwertung  von Beteiligungen aller Art, insbesondere von Beteiligungen an Einzelhandelsimmobilien.  
Der Konzernabschluss der Deutsche EuroShop AG wurde in Übereinstimmung mit den International  Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) einschließlich  der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee zu den IFRS (IFRIC)  und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Es  wurden alle IFRS und IFRIC beachtet, die zum 31. Dezember 2023 von der EU-Kommission übernommen  wurden und verpflichtend anzuwenden sind. Der Vorstand hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 am 28. März 2024 aufgestellt und anschließend zur Prüfung und Billigung an den Aufsichtsrat  weitergeleitet.  
Der Konzernabschluss umfasst neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und   der Konzern-Gesamtergebnisrechnung als weitere Bestandteile die Konzern-Eigenkapitalveränderungs-  rechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung und den Konzernanhang.  
Die Darstellung der Beträge erfolgt grundsätzlich in T€.  
Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen   werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für Vermögenswerte, Schulden und  Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis der Erträge und Aufwendungen des  Berichtszeitraums. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.  Bei der Bewertung der Investment Properties stellen insbesondere die erwarteten Zahlungsströme und der  Diskontierungsfaktor wesentliche Bewertungsparameter dar (Näheres siehe Erläuterungen in Abschnitt 8.  Investment Properties“).  
Eine detaillierte Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist Bestandteil des   Anhangs.  
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses, den  31. Dezember 2023, erstellt.  
Anlage I  
Seite 8  
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2. Konsolidierungskreis  
Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:  
Inland* Ausland* Gesamt
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen
Stand 01.01.2023   11 4 15
Zugänge 4 0 4
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2023   15 4 19
Nach der at-equity Methode einbezogene Gemeinschaftsunternehmen
Stand 01.01.2023   4 3 7
Zugänge 0 0 0
Abgänge -4 0 -4
Stand 31.12.2023   0 3 3
Nach der at-equity Methode einbezogene assoziierte Unternehmen
Stand 01.01./31.12.2023   0 1 1
1 Die Zuordnung der Gesellschaften erfolgt gemäß der Segmentzuordnung anhand des Standortes des jeweiligen   Shoppingcenters, welcher vom gesellschaftsrechtlichen Sitz der Gesellschaft abweichen kann.  
Tochterunternehmen  
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss des Mutterunternehmens und der von ihr beherrschten   Unternehmen. Die Deutsche EuroShop AG erlangt die Beherrschung, wenn sie:  
-
Verfügungsmacht über ein anderes Unternehmen ausüben kann,  
-
schwankenden Renditen/Rückflüssen aus dieser Beteiligung ausgesetzt ist und  
-
diese Renditen aufgrund der Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann.  
Zu jedem Stichtag wird eine Neubeurteilung vorgenommen, ob ein Beteiligungsunternehmen beherrscht   wird oder nicht, je nachdem, ob Umstände darauf hinweisen, dass sich eines oder mehrere der Kriterien  verändert haben.  
Finanzinformationen zu Tochterunternehmen mit wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen  
Der Konzern ist mit 52,01 % an der Main-Taunus-Zentrum KG, Hamburg, beteiligt und übt einen  beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft aus. Die übrigen Anteile von 47,99 % befinden sich in  Streubesitz.Die Gesellsc aft wies am Bilanzstichtag langfristige Vermögenswerte in Höhe von 655.721T€  (i. Vj. 681.721 T€)1 und kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 38.573 T€ (i. Vj. 35.405 T€)1 aus. Die  langfristigen Schuldposten (ohne Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender  Gesellschafter) summierten sich auf 220.270 T€ (i. Vj. 209.412 T€), die kurzfristigen Schuldposten beliefen  
1
Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
Seite 9  
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sich auf 5.150 T€ (i. Vj. 9.868 T€). Die Gesellschaft erzielte einen Umsatz in Höhe von 36.776T€ (i. Vj.  34.291 T€) und einen Jahresüberschuss (nach den Kommanditisten zustehenden Ergebnisanteilen) in  Höhe von -7.518 T€ (i. Vj. -22 T€). An die Kommanditisten wurde im Berichtsjahr eine Ausschüttung in Höhe  von 7.434 T(i. Vj. 7.443 T€) geleistet.  
Gemeinschaftsunternehmen  
Gemeinschaftsunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop AG zusammen mit Dritten über die   Mehrheit der Stimmrechte verfügt, werden als Joint Venture klassifiziert und at-equity bilanziert.  
Assoziierte Unternehmen  
Soweit die Deutsche EuroShop AG entsprechend IAS 28 auf Unternehmen einen maßgeblichen, aber   keinen beherrschenden Einfluss ausüben kann, werden diese Beteiligungen at-equity bilanziert.  
Beteiligungsunternehmen  
Beteiligungen, auf die die Deutsche EuroShop AG weder einen maßgeblichen noch einen beherrschenden   Einfluss hat, werden grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet. Der  Konzern hat gemäß IFRS 9 beim erstmaligen Ansatz einer Beteiligung das unwiderrufliche Wahlrecht, die  Fair-Value-Anpassung auch über das sonstige Ergebnis zu erfassen. Zum 31. Dezember 2023 hat der  Konzern kein Beteiligungsunternehmen.  
Anteilsbesitz  
Die nach § 313 Abs. 2 HGB erforderliche Aufstellung des Beteiligungsbesitzes ist dem Konzernanhang als   Anlage beigefügt. Die Aufstellung des Beteiligungsbesitzes enthält auch eine abschließende Aufzählung  aller Tochterunternehmen, die die Bedingungen des § 264b HGB erfüllen und die Möglichkeit zur Befreiung  von bestimmten Vorschriften über die Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses bzw.  des Lageberichts in Anspruch genommen haben.  
Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr  
Am 12. Januar 2023 hat der Deutsche EuroShop Konzern sechs Kaufverträge zum Erwerb weiterer Anteile   an sechs Objektgesellschaften, an denen er mit 50 % bis 75 % bereits beteiligt war, abgeschlossen. Im  Einzelnen handelt es sich um folgende Gesellschaften:  
vor Erwerb nach
Anteil des Konzerns Erwerb 2023 Erwerb
Allee-Center Magdeburg G.m.b.H. & Co. KG (vormals:
1. Allee-Center Magdeburg KG), Hamburg 50 % 50 % 100 %
Stadt-Galerie Passau G.m.b.H. & Co. KG (vormals:
2. Stadt-Galerie Passau KG), Hamburg 75 % 25 % 100 %
3. Saarpark Center Neunkirchen KG, Hamburg 50 % 40 % 90 %
Immobilienkommanditgesellschaft FEZ Harburg,
4.

Hamburg 50 %

25 %

75 %

Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG,
5. Hamburg 74 % 26 % 100 %
Forum Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Forum
6. Wetzlar KG), Hamburg   65 % 35 % 100 %
Die Verkäufer haben sich verpflichtet, unter bestimmten Voraussetzungen und auf Anforderung der   Deutsche EuroShop AG die aus dem Verkauf resultierende Kaufpreisforderung (inklusive aufgelaufener  Zinsen) in die Deutsche EuroShop AG gegen Gewährung neuer Aktien einzulegen. Der Gesamtkaufpreis  (inklusive aufgelaufener Zinsen) beläuft sich auf 304.070 T€ und wurde mittels einer Kapitalerhöhung  finanziert (näheres hinsichtlich der Kapitalerhöhung siehe Abschnitt 13. Eigenkapital und Rücklagen). Der  
Anlage I  
Seite 10  
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Gesamtkaufpreis (inklusive aufgelaufener Zinsen) wurde zu 52.687 T€ mit Barmitteln und zu 251.383 T€   durch die Gewährung von Aktien beglichen.  
Durch den Hinzuerwerb sind die vier zuvor als Gemeinschaftsunternehmen (Nr. 1. 4.) mittels der at-equity-   Methode in den Konzern einbezogenen Gesellschaften zukünftig als Tochterunternehmen zu  berücksichtigen. Im Rahmen des Wechsels der Konsolidierungsmethode werden die bisherigen at-equity-  Beteiligungen neu bewertet. Aus der Neubewertung resultiert 2023, insbesondere durch die  Zeitwertbewertung der Darlehen, ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von 12.666 T€.  
Bei der erstmaligen Einbeziehung der vier Gesellschaften als Tochterunternehmen ist den zugehenden   Vermögenswerten und Schulden unter Berücksichtigung latenter Steuern die gewährte Gegenleistung  gegenüberzustellen. Die dabei entstehenden Unterschiedsbeträge wurden hinsichtlich weiterer stiller  Reserven oder Lasten untersucht und anschließend in Höhe von 3.538 T€ als sonstiger betrieblicher Ertrag  und in Höhe von 615 T€ im sonstigen betrieblichen Aufwand ergebniswirksam erfasst. Die  Unterschiedsbeträge sind im Wesentlichen durch den Ansatz abweichender Zinssätze im Rahmen der  Kaufpreisermittlung der Beteiligungen und der Bewertung im Rahmen der Erstkonsolidierung begründet. In  der folgenden Tabelle sind für die vier Gesellschaften die Anfang 2023 zugehenden Vermögenswerte und  Schulden sowie die ergebniswirksamen erfassten Unterschiedsbeträge dargestellt:  
Allee-Center
Magdeburg Immobilienkom- Stadt-Galerie
G.m.b.H. & manditgesellschaft Passau G.m.b.H. Saarpark Center
Co. KG, FEZ Harburg, & Co. KG, Neunkirchen KG,
in T€ Hamburg Hamburg Hamburg Hamburg
Langfristige Vermögenswerte
Investment Properties 217.000 227.000 157.000 172.000
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen 759 667 520 672
Liquide Mittel 5.660 4.603 3.801 5.696
Übrige kurzfristige
Vermögenswerte 898 423 261 273
Langfristige Verpflichtungen
Finanzverbindlichkeiten 0 -99.080 0 -48.158
Verbindlichkeiten aus
Kommanditeinlagen nicht
beherrschender Gesellschafter 0 -32.840 0 -12.766
Kurzfristige Verpflichtungen
Finanzverbindlichkeiten 0 -213 0 25
Übrige kurzfristige Verpflichtungen -1.342 -2.042 -690 -2.852
Summe identifizierbares
Nettovermögen zum beizulegenden
Zeitwert 222.975 98.518 160.892 114.890
Neubewerteter at-equity-Ansatz 111.488 65.679 120.669 63.828
Kaufpreis Anteile 112.769 29.440 39.435 46.203
Gegenleistung 224.257 95.119 160.104 110.031
Unterschiedsbetrag vor latenten
Steuern auf Konzernebene 1.282 -3.399 -788 -4.859
Anpassung latenter Steuern -667 2.043 184 3.281
Unterschiedsbetrag nach latenten
Steuern auf Konzernebene 615 -1.356 -604 -1.578
Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht dem bisher   bilanzierten Buchwert, welcher Wertberichtigungen in Höhe von 2.584 T€ enthält.  
Die vier Gesellschaften haben seit ihrer Einbeziehung als vollkonsolidierte Unternehmen in den Konzern   53.874 T€ zu den Umsatzerlösen und -10.414 T€ zum Konzernergebnis beigetragen.  
Anlage I  
Seite 11  
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Aus dem Erwerb der verbleibenden Anteile an den Gesellschaften 5. und 6. resultiert ein sonstiger   betrieblicher Aufwand in Höhe von 7.766 T€, der sich aus der Differenz zwischen den abgehenden  Abfindungsansprüchen von Kommanditisten (68.457 T€) und der gewährten Gegenleistung (76.223 T€)  ergibt.  
Im Rahmen des Erwerbs der sechs weiteren Gesellschaftsanteile wurden Grunderwerbsteuertatbestände   verwirklicht. Eine vollständige Veranlagung der Grunderwerbsteuer erfolgte bis zur Aufstellung dieses  Abschlusses noch nicht und es wurden basierend auf der bestmöglichen Schätzung rund 21 Mio. € hierfür  in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Von diesen 21 Mio. € entfallen rund 18,1 Mio. € auf  den Erwerb der Gesellschaften 1. 4.  
Wäre der Erwerb der weiteren Gesellschaftsanteile bereits zum 1. Januar 2022 erfolgt, hätten sich die   Umsatzerlöse des Konzerns um weitere 51.893 T€ und das Ergebnis vor Steuern (ohne  Bewertungsergebnis) um weitere 20.391 T€ erhöht.  
Des Weiteren wurden, insbesondere in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres, weitere 5,14 % an   der Saarpark Center Neunkirchen KG, Hamburg, zu einem Gesamtkaufpreis von 6.066 T€ erworben. Aus  der Differenz zwischen den abgehenden Abfindungsansprüchen von Kommanditisten (5.207 T€) und der  gewährten Gegenleistung (6.066 T€) ergibt sich ein sonstiger betrieblicher Aufwand in Höhe von 859 T€.  
Zusammenfassend ergibt sich aus dem Erwerb der weiteren Anteile im Geschäftsjahr folgender   Ergebniseffekt:  
01.01.-
in T€ 31.12.2023
Sonstige betriebliche Erträge
Neubewertung at-Equity Beteiligungen 12.666
Negativer Unterschiedsbetrag aus Wechsel
Konsolidierungsmethode 3.538
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Positiver Unterschiedsbetrag aus Wechsel
Konsolidierungsmethode -615
Abgang Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen
nicht beherrschender Gesellschafter -8.625
Grunderwerbsteuer -21.000
Ergebniseffekt Erwerb Minderheiten -14.036
Davon entfällt auf die Gesellschaften mit Wechsel der
Konsolidierungsmethode (Gesellschaften 1. 4.) -2.511
3. Konsolidierungsgrundsätze  
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen, neu   bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. ihrer erstmaligen  Einbeziehung. Ein sich eventuell ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wird bei Werthaltigkeit als  Geschäfts- oder Firmenwert unter den Immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Negative  Unterschiedsbeträge werden nach einer erneuten Prüfung (Reassessment) ergebniswirksam vereinnahmt.  
Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen werden at-equity bilanziert. Dabei werden die  Anschaffungskosten der Beteiligung um die dem Kapitalanteil der Deutsche EuroShop AG entsprechenden  Eigenkapitalveränderungen erfolgswirksam erhöht oder vermindert.  
Anlage I  
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Auswirkungen auf
Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage bzw.
Anwendungs- Cashflows der Deutsche
Änderungen / Standard zeitpunkt (EU) Änderungen EuroShop AG
Angabe von 01.01.2023 Die Änderungen sollen die Ersteller von IFRS- Keine wesentlichen
Rechnungslegungsmethoden Abschlüssen bei der Entscheidung Auswirkungen
(Änderung an IAS 1) unterstützen, welche Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden wesentlich und damit
angabepflichtig sind.
Definition 01.01.2023 Mit der Änderung wurde eine Definition für Keine wesentlichen
rechnungslegungsbezogener rechnungslegungsbezogene Schätzungen Auswirkungen
Schätzungen eingeführt, die klarstellt, wie sich Änderungen
(Änderung an IAS 8) von Schätzungen von Änderungen der
Rechnungslegungsmethoden und
Fehlerkorrekturen unterscheiden.
Latente Steuern in 01.01.2023 Die Änderung engt die Ausnahmeregel ein, Die Änderung hatte bisher
Zusammenhang mit nach der latente Steuern beim erstmaligen keine Auswirkungen, kann
Vermögenswerten und Schulden Zugang von Vermögenswerten und Schulden sich jedoch bei
aus einer einzigen Transaktion nicht anzusetzen sind. zukünftigen Transaktionen
(Änderung an IAS 12) auswirken.
Auswirkungen auf
Erwarteter Vermögens-, Finanz- und
Anwendungs- Ertragslage bzw. Cashflows
Änderungen / Standard zeitpunkt (EU) Voraussichtliche Änderungen der Deutsche EuroShop AG
Klassifizierung von Schulden als 01.01.2024 Klarstellung der Einordnung der Keine wesentlichen
kurz- oder langfristig Verbindlichkeiten als Auswirkungen
(Änderung an IAS 1) kurz- und langfristig
Lieferantenfinanzierungsver- 01.01.2024 Zur Verbesserung der Transparenz von Keine wesentlichen
einbarungen (Änderungen an Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen Auswirkungen
IAS 7 und IFRS 7) werden weite Angabepflichten eingeführt.
Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Rahmen der Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung  eliminiert.  
4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen  
Neue Rechnungslegungsstandards  
Folgende für die Geschäftstätigkeit des Konzerns relevanten neuen bzw. geänderten Standards und   Interpretationen sind erstmalig verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am 31. Dezember 2023  enden:  
Folgende für die Geschäftstätigkeit des Konzerns relevanten neuen bzw. geänderten Standards und   Interpretationen sind noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden nicht frühzeitig angewandt:  
Daneben wurden weitere Standards und Interpretationen verabschiedet, die erwartungsgemäß keine   Auswirkungen auf den Konzern haben werden.  
Anlage I  
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Ausweisänderung  
Abweichend vom Vorjahr werden die gewährten Mietanreize, wie mietfreie Zeiten und   Baukostenzuschüsse, nicht mehr von dem Wert der Investment Properties abgezogen und unter den  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.  Die Anpassung erfolgt, da diese Darstellung unserer Einschätzung nach die langfristigen Vermögenswerte  besser abbildet. Die Vorjahreswerte in der Konzernbilanz wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit des  aktuellen Geschäftsjahres mit dem Vorjahr angepasst:  
2022 Ausweis-
in T€ 2023 (angepasst) änderung 2022
Investment Properties 3.947.021 3.351.821 21.826 3.329.995
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.419 11.974 -5.017 16.991
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 18.754 14.115 -16.809 30.924
Änderung Postenbezeichnung  
Der Bilanzposten „Abfindungsansprüche anderer Kommanditisten“ wurde im Berichtsjahr in   „Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter“ geändert, da die  geänderte Postenbezeichnung den Charakter des Bilanzposten besser wiedergibt.  
5. Währungsumrechnung  
Konzernwährung ist der Euro (€).  
Die außerhalb des Gebiets der Europäischen Währungsunion gelegenen, in den Konzernabschluss   einbezogenen Gesellschaften werden als rechtlich selbstständige, aber wirtschaftlich unselbstständige,  integrierte Unternehmen angesehen. Daher weicht die Berichtswährung dieser Einheiten von der  funktionalen Währung (€) ab. Gemäß IAS 21 erfolgt die Umrechnung der in ausländischer Währung  aufgestellten Jahresabschlüsse nach dem Konzept der funktionalen Währung, so dass die Bilanz so  umzurechnen ist, als wären die Geschäftsvorfälle beim Konzern selbst angefallen, da die lokale Währung  der integrierten Unternehmen schon für diese selbst als Fremdwährung gilt.  
Die monetären Werte werden daher zum Stichtagskurs und die nichtmonetären Posten zum Kurs des   Erstverbuchungszeitpunktes umgerechnet. Nichtmonetäre Posten, die zum beizulegenden Zeitwert  anzusetzen sind, sind zum Stichtagskurs umzurechnen. Die Posten der Konzern-Gewinn- und  Verlustrechnung, die erfolgswirksam erfasst werden, werden zu Jahresdurchschnittskursen bzw. bei  stärkeren Schwankungen mit dem Kurs am Transaktionstag umgerechnet. Eine Umrechnungsdifferenz, die  entsteht, wenn die Umrechnungskurse der Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung  differieren, wird erfolgswirksam berücksichtigt.  
Für die Umrechnung wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:  
31.12.2023 31.12.2022
Durch- Durch-
Stichtags- schnitts- Stichtags- schnitts-
1 € = kurs kurs kurs kurs
Ungarischer Forint (HUF) 382,78 380,57 400,25 391,33
Polnischer Zloty (PLN) 4,35 4,54 4,69 4,69
Tschechische Krone (CZK) 24,73 24,12 24,12 24,86
Anlage I  
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6. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
Ertrags- und Aufwandsrealisation  
Die Erlöse aus der Vermietung der Investment Properties werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des   Mietvertrages erfasst. Gewährte Mieteranreize werden dabei linear über die Mietlaufzeit erlösschmälernd  verteilt.  
Die im Rahmen der Corona-Pandemie gewährten Mietzugeständnisse wurden, soweit sie Forderungen   betreffen, die im Zeitraum bis zur vertraglichen Einigung mit dem Mieter entstanden sind, als  Forderungsverzicht behandelt und aufwandswirksam als Abgang finanzieller Vermögenswerte ausgebucht.  Mietzugeständnisse, die den Zeitraum nach vertraglicher Einigung mit dem Mieter betreffen, werden als  Änderung des Mietvertrages behandelt und ab dem Zeitpunkt der Einigung linear über die Restmietlaufzeit  verteilt. Von diesem Vorgehen ausgenommen sind die Aussetzung oder Reduzierung von Mietzahlungen,  die auf Basis einer bestehenden Mietvertragsregelung oder per Gesetz erfolgt sind. Diese werden als  variable Leasingzahlung behandelt und entsprechend ihrem tatsächlichen Anfall in den Umsatzerlösen  erfasst.  
Bei der Weiterbelastung von Betriebskosten fungiert der Konzern als Vermittler der Leistung („Agent“).   Daher werden die Erlöse aus der Weiterbelastung mit den dazugehörigen Aufwendungen saldiert in der  Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Davon ausgenommen sind weiterbelastete Betriebskosten, für  die die Mieter keine separate Leistung erhalten (Grundsteuer und Gebäudeversicherung). Die Erlöse aus  der Weiterbelastung dieser in den Grundstücksbetriebskosten enthaltenen Aufwendungen erfolgt über die  Umsatzerlöse (unsaldierter Ausweis).  
Sonstige Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit   Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert.  
Sonstige betriebliche Aufwendungen werden mit der Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt  der Verursachung ergebniswirksam gebucht.  
Zinserträge und Zinsaufwendungen werden periodengerecht erfasst.  
Bestimmung beizulegender Zeitwert  
Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für finanzielle und nichtfinanzielle Vermögenswerte und   Verbindlichkeiten wird regelmäßig durch den Konzern überprüft. Ebenso führt der Konzern eine  regelmäßige   Überprüfung   der   wesentlichen   nicht   beobachtbaren   Inputfaktoren   sowie   Bewertungsanpassungen durch. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts   oder einer Schuld verwendet der Konzern, soweit möglich, am Markt beobachtbare Daten.  
Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden   Zeitwerte gemäß IFRS 13 in unterschiedlichen Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet:  
Level 1: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von in aktiven Märkten notierten Preisen bestimmt werden.  
Level 2: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von Bewertungsmethoden bestimmt werden, bei denen die   Inputfaktoren, die für den beizulegenden Zeitwert bedeutend sind, auf direkt oder indirekt beobachtbaren  Marktdaten basieren.  
Level 3: beizulegende Zeitwerte, die mithilfe von Bewertungsmethoden bestimmt werden, bei denen die   Inputfaktoren, die für den beizulegenden Zeitwert bedeutend sind, nicht auf beobachtbaren Marktdaten  basieren.  
Anlage I  
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Bei Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden,  wird anhand einer Neubeurteilung zum Ende des Geschäftsjahres festgestellt, ob es zu einer  Umgruppierung zwischen den Hierarchiestufen gekommen ist. Im Geschäftsjahr 2023 gab es, wie im  Vorjahr, keine Umgruppierungen zwischen den Hierarchiestufen.  
Immaterielle Vermögenswerte  
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen erworbene Software und Softwarelizenzen der Deutsche   EuroShop AG sowie einen Geschäfts- oder Firmenwert.  
Die Zugangsbewertung der Software erfolgt zu Anschaffungskosten. Diese werden auf die wirtschaftliche  Nutzungsdauer von drei Jahren verteilt und entsprechend linear mit 33 % abgeschrieben. Die  Abschreibungsmethode und die Abschreibungsdauer werden jährlich zum Ende des Geschäftsjahres  überprüft.  
Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenserwerbs als positiver  Unterschiedsbetrag zwischen den zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzten  Vermögenswerten, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie latenten Steuern des erworbenen  Unternehmens und der dafür durch den Konzern geleisteten Gegenleistung. Der Geschäfts- oder  Firmenwert unterliegt keiner planmäßigen Abschreibung.  
Sachanlagen  
Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen   und, soweit zutreffend, außerplanmäßigen Abschreibungen (Wertminderungen) bilanziert.  
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet die Büroausstattung, Mietereinbauten,  Einrichtungsgegenstände und technisches Equipment der Deutsche EuroShop AG, die zwischen drei und  13 Jahren linear abgeschrieben werden. Die Abschreibungsmethode und die Abschreibungsdauer werden  jährlich zum Ende des Geschäftsjahres überprüft.  
Die Sachanlagen beinhalten auch Nutzungsrechte aus Leasingverträgen.  
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen  
Eine Überprüfung der Werthaltigkeit erfolgt beim Geschäfts- oder Firmenwert mindestens einmal jährlich   (zum 31. Dezember) auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, denen der  Geschäfts- oder Firmenwert im Erwerbszeitpunkt zugeordnet wurde. Der Wertminderungstest zum 31.  Dezember 2023 hat, wie im Vorjahr, keinen Wertberichtigungsbedarf ergeben.  
Bei immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer sowie bei Sachanlagen erfolgt die   Überprüfung der Werthaltigkeit nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte. Eine Wertminderung wird  ergebniswirksam im Bewertungsergebnis erfasst, soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den  Buchwert unterschreitet. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert  abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Im Geschäftsjahr lagen keine Anhaltspunkte für eine  Wertminderung bei den immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer sowie bei den  Sachanlagen vor.  
Investment Properties  
Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien sind nach IAS 40 im Zeitpunkt des Zugangs zunächst   mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zu bilanzieren. Im Bau befindliche Immobilien, die nach  ihrer Fertigstellung als Finanzinvestition genutzt werden sollen, fallen auch in den Anwendungsbereich des  
Anlage I  
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IAS 40. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien können entweder zu fortgeführten Anschaffungs- bzw.   Herstellungskosten (Anschaffungskostenmodell) oder mit dem Fair Value (Modell des beizulegenden  Zeitwertes) bilanziert werden.  
Die Folgebewertung erfolgt für alle Immobilien mit dem Marktwert (Fair Value), wobei die jährlichen   Änderungen erfolgswirksam (per saldo) im Bewertungsergebnis ausgewiesen sind (wiederkehrende Fair-  Value-Bewertung). Hierbei handelt es sich um Immobilien, die langfristig zur Erzielung von Mieteinnahmen  oder zu Wertsteigerungszwecken gehalten werden. Die Immobilien sind nach IAS 40 bei Ansatz zu  Marktwerten nicht mehr planmäßig abzuschreiben.  
Fremdkapital- und Erstvermietungskosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von   qualifizierten Vermögenswerten zuzurechnen sind, werden bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die  Vermögenswerte im Wesentlichen für ihre vorgesehene Nutzung bereit sind, zu den Kosten dieser  Vermögenswerte hinzugerechnet. Erwirtschaftete Erträge aus der zeitweiligen Anlage speziell  aufgenommenen Fremdkapitals bis zu dessen Ausgabe für qualifizierte Vermögenswerte werden von den  aktivierbaren Kosten dieser Vermögenswerte abgezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht  den Kosten dieser Vermögenswerte hinzugerechnet.  
Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode, in der sie anfallen, erfolgswirksam erfasst.  Maßnahmen zur Erhaltung von Sachanlagen werden in dem Geschäftsjahr als Aufwand erfasst, in dem sie  entstanden sind.  
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte  
Die Klassifizierung von Immobilien als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte setzt   voraus, dass die Immobilien im gegenwärtigen Zustand veräußerbar sind und die Veräußerung  höchstwahrscheinlich ist und erwartungsgemäß innerhalb von 12 Monaten erfolgen wird. Als  höchstwahrscheinlich wird eine Veräußerung angesehen, wenn der Plan zur Veräußerung beschlossen  wurde, die erforderlichen Genehmigungen vorliegen und mit dem Vermarktungsprozess begonnen wurde.  
Investment Properties, die in der Bilanz unter den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen   Vermögenswerten ausgewiesen werden, sind nach IAS 40 mit dem Marktwert zu bewerten.  
Konzern als Leasingnehmer  
Der Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis nach IFRS 16 begründet,   und erfasst zum Bereitstellungszeitraum einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine  Leasingverbindlichkeit. Die Erstbewertung von Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeit erfolgt zum  Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. Die Abzinsung erfolgt dabei mittels des  Grenzfremdkapitalzinssatzes des Konzerns. In der Folge wird das Nutzungsrecht über die Laufzeit des  Leasingverhältnisses linear abgeschrieben und die Leasingverbindlichkeit verringert sich durch die  geleisteten Leasingzahlungen und erhöht sich durch die Aufzinsung des noch nicht getilgten Teils.  
Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat der Konzern 2022 Überbrückungshilfe III in   Höhe von 2 Mio. € beantragt. Die beantragte Überbrückungshilfe III ist als Zuwendung der öffentlichen Hand  ergebniswirksam einzubuchen, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass der Konzern die  mit der Zuwendung verbundenen Bedingungen erfüllen wird und die Zuwendung gewährt wird. Der Ertrag  aus der Zuwendung wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen und die Forderung unter den sonstigen  Vermögensgegenständen gezeigt. Der Antrag wurde Mitte Februar 2022 bewilligt und ausgezahlt. Die  Schlussabrechnung über die gewährte Beihilfe wurde im Oktober 2023 eingereicht.  
Anlage I  
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Finanzinstrumente  
Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der   Konzern Vertragspartei hinsichtlich der vertraglichen Regelungen des Finanzinstruments wird.  
Finanzinstrumente werden bei der erstmaligen Erfassung einer Bewertungskategorie des IFRS 9   zugeordnet. Bei finanziellen Vermögenswerten ist die Bewertungskategorie abhängig von der  Zahlungsstromeigenschaft des Finanzinstruments und dem Geschäftsmodell des Konzerns, in dessen  Rahmen der finanzielle Vermögenswert gehalten wird.  
Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind mit den fortgeführten   Anschaffungskosten gemindert um Wertberichtigungen bilanziert. Dabei wendet der Konzern grundsätzlich  den gemäß IFRS 9 zulässigen vereinfachten Ansatz an und bemisst die Wertberichtigung auf Basis der  über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste.  
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter  
Die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach den internationalen Rechnungslegungsstandards ist im   Standard IAS 32 Financial Instruments „Presentation“ geregelt. Danach werden die Eigenkapitalanteile der  Fremdgesellschafter   von   Personenhandelsgesellschaften   aufgrund   eines   möglichen   Rückzahlungsanspruchs der Gesellschafter in Fremdkapital umklassifiziert. Den Gesellschaftern einer   Personenhandelsgesellschaft steht nach §§ 131 ff. HGB ein ordentliches gesetzliches Kündigungsrecht von  sechs Monaten zum Geschäftsjahresende zu, das durch den Gesellschaftsvertrag zwar langfristig  ausgestaltet, aber nicht ausgeschlossen werden kann. Anstelle des Eigenkapitals gelangt durch diese  Regelung eine Verbindlichkeit in die Bilanz, die mit dem Rückzahlungsbetrag zu bilanzieren ist.  
Finanzverbindlichkeiten  
Die Bankverbindlichkeiten sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Davon abgesetzt   sind Disagien, die nach IFRS 9 über die Laufzeit der Darlehensvereinbarung zu verteilen sind und jährlich  als Aufwand erfasst werden.  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.  
Sonstige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.  
Flüssige Mittel  
Die flüssigen Mittel beinhalten Bargeld und Bankguthaben (Laufzeit bis zu drei Monate) mit ihren jeweiligen   Nennbeträgen.  
Derivative Finanzinstrumente  
Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, die die   Kriterien des Hedge Accounting in Bezug auf die Bilanzierung nach IFRS 9 erfüllen. Es handelt sich hierbei  um Festsatzswaps zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos variabel verzinslicher Darlehen, deren  Laufzeit bis 2027 reicht. Diese Zinssicherungsgeschäfte werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt  (wiederkehrende Fair-Value-Bewertung) und in den sonstigen Vermögenswerten bzw. sonstigen  Verbindlichkeiten ausgewiesen. Veränderungen werden, solange die Konditionen des Grund- und des  Sicherungsgeschäftes identisch sind, erfolgsneutral erfasst. Die Effektivität für die Sicherungsmaßnahmen  
Anlage I  
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wird regelmäßig anhand des Grades der Übereinstimmung der Vertragsmodalitäten von Grund- und  Sicherungsgeschäft („Critical Term Match“) überprüft. Sofern die Effektivität zwischen dem Grund- und dem  Sicherungsgeschäft nicht gegeben ist, wird das Sicherungsgeschäft als Derivat erfolgswirksam zum  beizulegenden Zeitwert bilanziert. Der ermittelte Barwert resultiert aus diskontierten Cashflows, die auf  Basis aktueller Marktzinsen ermittelt wurden. Die Zinssicherungsgeschäfte und Darlehensverträge haben  gleichlautende Endfälligkeiten.  
At-equity bilanzierte Finanzanlagen  
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden mit ihren   Anschaffungskosten in die Bilanz aufgenommen, die um Veränderungen des Anteils des Konzerns am  Eigenkapital des assoziierten Unternehmens/Gemeinschaftsunternehmens nach dem Erwerbszeitpunkt  angepasst werden. Der Konzern überprüft zu jedem Bilanzstichtag, ob Anzeichen dafür vorliegen, dass in  Bezug auf die fortgeführten Buchwerte der Anteile Wertminderungsbedarf besteht.  
Latente Steuern  
Nach IAS 12 werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen zwischen Steuerbilanz und IFRS-Bilanz   latente Steuern bilanziert. Die Bewertung erfolgt anhand der Steuersätze, deren Gültigkeit für die Periode,  in der sich die temporären Differenzen realisieren, zu erwarten sind. Dabei werden die Steuersätze und -  vorschriften zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig sind oder in Kürze gelten werden. Gegenwärtig  werden im Wesentlichen auf die Differenzen zwischen den IFRS-Buchwerten der Immobilien sowie  Finanzverbindlichkeiten und ihren steuerlichen Buchwerten latente Steuern gebildet. Dabei wurde für  inländische Gesellschaften ein einheitlicher Steuersatz von 15 % Körperschaftsteuer zuzüglich  Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie teilweise 16,45 % für die Gewerbesteuer angesetzt. Für ungarische  Steuern wurde ein Steuersatz von 9 %, für polnische Steuern ein Steuersatz von 19 %, für tschechische  Steuern von 21 % (i. Vj. 19 %) und für österreichische Steuern ein Steuersatz von 23 % zugrunde gelegt.  Gemäß IAS 12.74 werden die aktiven latenten Steuern auf die vorhandenen Verlustvorträge mit den  passiven latenten Steuern verrechnet.  
Sonstige Rückstellungen  
Sonstige Rückstellungen dürfen nach IFRS nur passiviert werden, wenn eine Außenverpflichtung besteht   und mehr Gründe für als gegen eine Inanspruchnahme sprechen. Langfristige Rückstellungen werden  abgezinst.  
Eigene Aktien  
Eigene Aktien werden mit dem geleisteten Entgelt, das direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten   beinhaltet, direkt vom Eigenkapital abgesetzt. Der Nominalbetrag von 1 € je Aktie wird vom Gezeichneten  Kapital abgezogen und das Aufgeld vom Nominalbetrag als Reduzierung der anderen Gewinnrücklagen  erfasst.  
Anlage I  
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Betriebs- und
Geschäfts- oder Software und Geschäftsaus-
Firmenwert Softwarelizenzen stattung
in T€ 2023 2022 2023 2022 2023 2022
Anschaffungskosten Stand 01.01. 53.867 53.867 143 135 1.220 884
Zugang aus Nutzungsrechten
(IFRS 16) 0 0 0 0 114 329
Zugänge 0 0 5 8 11 7
Abgänge 0 0 0 0 -2 0
Stand 31.12. 53.867 53.867 148 143 1.343 1.220
Abschreibungen Stand 01.01. -2.148 -2.148 -114 -103 -784 -640
Zugänge 0 0 -11 -11 -112 -144
Abgänge 0 0 0 0 2 0
Stand 31.12. -2.148 -2.148 -125 -114 -894 -784
Buchwert 01.01. 51.719 51.719 29 32 436 244
Buchwert 31.12. 51.719 51.719 23 29 449 436
2022
in T€ 2023 (angepasst)1
Buchwert zum 01.01. 3.351.821 3.409.821
Veränderungen Konsolidierungskreis 773.000 0
Zugänge 0 0
Abgänge 0 0
Veränderungen Mietanreize 8.084 5.559
Aktivierte bauliche Maßnahmen 43.481 39.483
Unrealisierte Marktwertveränderungen -229.365 -103.042
Buchwert zum 31.12. 3.947.021 3.351.821
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ  
7. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen  
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus den im Erstkonsolidierungszeitpunkt (29. März 2017) der   Olympia Brno anzusetzenden passiven latenten Steuern auf das Immobilienvermögen.  
Die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet zum Bilanzstichtag Nutzungsrechte aus  Leasingvereinbarungen von 402 T€ (i. Vj. 373 T€). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung  von Büroflächen sowie aus dem Leasing von PKW.  
8. Investment Properties  
1
Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
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Bei den Veränderungen Konsolidierungskreis handelt es sich um das Allee-Center Magdeburg, die Stadt-   Galerie Passau, das Saarpark Center Neunkirchen und das Phoenix-Center Harburg. Die Beteiligung an  den entsprechenden Objektgesellschaften wurde zu Beginn des Geschäftsjahres auf 75 % bis 100 % durch  Hinzuerwerb weiterer Anteile aufgestockt, wodurch diese Center erstmalig im Berichtsjahr vollkonsolidiert  wurden. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb  im Geschäftsjahr“.  
In den Investment Properties ist unverändert ein aktiviertes Erbbaurecht von 322 T€ enthalten. Der dafür   jährlich zu zahlende Erbbauzins von 10 T€ wird an einen Mieter in gleicher Höhe weiterbelastet.  
Die unrealisierten Marktwertveränderungen betreffen die nach IAS 40 vorgenommenen Auf- und   Abwertungen.  
Die periodischen Marktwerte der Immobilien wurden zum 31. Dezember 2023 durch den Gutachter Jones   Lang LaSalle GmbH (JLL) gemäß den Richtlinien der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS)  ermittelt. Dabei kam wie in den Vorjahren die Discounted-Cashflow-Methode (DCF) zur Anwendung. Die  vor der Erstellung der Gutachten vertraglich fixierten Vergütungen für die Bewertungsgutachten sind  unabhängig vom Bewertungsergebnis.  
Bei der DCF-Methode wird der Barwert künftiger Zahlungsmittelüberschüsse für das jeweilige Objekt zum   Bewertungsstichtag berechnet. Dazu werden in einer Detailplanungsphase von (üblicherweise) zehn  Jahren die Einzahlungsüberschüsse aus dem jeweiligen Objekt ermittelt und mit einem  Diskontierungszinssatz abgezinst. Für das Ende der zehnjährigen Detailplanungsphase wird ein Restwert  prognostiziert. Hierzu werden die stabilisierten Einzahlungsüberschüsse des letzten Planungsjahres mit  einem Zinssatz kapitalisiert (Kapitalisierungszinssatz). Der Restwert wird in einem zweiten Schritt ebenfalls  mit dem Diskontierungszinssatz auf den Bewertungsstichtag abgezinst.  
Zur Ableitung der Diskontierungs- und Kapitalisierungszinssätze wurde von JLL das Equated-Yield-Modell   angewandt. Der Kapitalisierungszinssatz wurde individuell für jede Immobilie aus Nettoanfangsrenditen  vergleichbarer Transaktionen abgeleitet. Dabei wurden wertbildende Determinanten wie Inflation, Miet- und  Kostenentwicklung implizit im Kapitalisierungszinssatz berücksichtigt. Zudem wurde jeweils das  objektspezifische Risikoprofil hinsichtlich der relevanten Einzelindikatoren adjustiert. Zu diesen Indikatoren  gehören zum Beispiel die Lage- und Standortqualität, die Marktentwicklung sowie die Entwicklung des  Wettbewerbsumfeldes. Die Diskontierungszinssätze hat JLL ebenfalls aus Vergleichstransaktionen  abgeleitet, allerdings um die Wachstumsprognosen für Mieten und Kosten bereinigt, da diese explizit im  jeweiligen Cashflow dargestellt worden sind. Eine methodische Differenzierung bei der Bewertung von in-  und ausländischen Immobilien wurde von JLL nicht vorgenommen.  
In der nachfolgenden Übersicht sind wesentliche Annahmen, die bei der Ermittlung der Marktwerte durch   JLL verwendet wurden, dargestellt:  
Bewertungsparameter  
in % 31.12.2023 31.12.2022
Mietsteigerungsrate 1,47 1,77
Kostenquote 12,07 12,51
Diskontierungsrate 7,10 6,90
Kapitalisierungszinssatz 5,64 5,32
Das volle Ausmaß des Krieges in der Ukraine sowie im Nahen Osten und dessen langfristige   gesamtwirtschaftliche Folgen sind derzeit nicht absehbar. Instabilität in diesen und anderen Regionen kann  die Bedingungen auf den Immobilienmärkten weiter beeinträchtigen, insbesondere in Verbindung mit dem  immer noch vorhandenen Inflationsdruck und den gestiegenen Zinsen. Es kann daher zu schnellen  
Anlage I  
Seite 21  
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Marktwertänderungen kommen. Wir beobachten die Situation und etwaige Wertveränderungen   kontinuierlich und beziehen diese in unsere zukünftige Berichterstattung ein.  
Eine Veränderung wesentlicher Parameter (Sensitivitätsanalyse) der Immobilienbewertung um 25 bzw. 100   Basispunkte hätte folgende Auswirkungen auf das Bewertungsergebnis vor Steuern (inklusive des auf die  at-equity konsolidierten Unternehmen entfallenden Anteils):  
Sensitivitätsanalyse Bewertungsparameter  
Basis Änderung Parameter in Mio. € in %
+ 0,25 %-Punkte 117,9 3,2
Mietsteigerungsrate 1,47 - 0,25 %-Punkte -108,6 -2,9
+ 1,00 %-Punkte -41,1 -1,1
Kostenquote 12,07 - 1,00 %-Punkte 45,0 1,2
+ 0,25 %-Punkte -67,1 -1,8
Diskontierungsrate 7,10 - 0,25 %-Punkte 71,6 1,9
+ 0,25 %-Punkte -93,8 -2,5
Kapitalisierungszinssatz 5,64 - 0,25 %-Punkte 108,1 2,9
Im Prognosezeitraum wurde im langfristigen Durchschnitt eine Mietsteigerungsrate von 1,47 %   angenommen (i. Vj. 1,77 %). Von den prognostizierten Mieten wurden im Durchschnitt Bewirtschaftungs-  und Verwaltungskosten in Höhe von 12,07 % (i. Vj. 12,51 %) abgezogen. Damit ergaben sich  Einzahlungsüberschüsse von durchschnittlich 87,93 % (i. Vj. 87,49 %). Im Geschäftsjahr lagen die  tatsächlichen Bewirtschaftungs- und Verwaltungskosten (ohne Wertberichtigungen) bei 18,1 % (i. Vj.  17,5 %) der Mieterträge. Auf Basis der Gutachten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 für das  Immobilienportfolio eine Nettoanfangsrendite vor Transaktionskosten von 6,64 % gegenüber 6,37 % im  Vorjahr bzw. eine Nettoanfangsrendite nach Transaktionskosten (Net Initial Yield) von 6,25 % gegenüber  6,01 % im Vorjahr.  
In dem Immobilienwert sind ausstehende und noch über die Laufzeit der Mietverträge zu verteilende   gewährte Mieteranreize in Höhe von 29.910 T€ (i. Vj. 21.826 T€) enthalten.  
Nachfolgend sind gemäß IFRS 13 Einzelheiten und Angaben zu den Hierarchiestufen der beizulegenden   Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien des Konzerns zum 31. Dezember 2023  dargestellt:  
Hierarchiestufen IFRS 13  
in T€ Level 1 Level 2 Level 3
Investment Properties 0 0 3.947.021
Die   Objekte   sind   überwiegend   grundpfandrechtlich   belastet.   Es   bestehen   besicherte   Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1.677.600 T€ (i. Vj. 1.479.251 T€). Die Mieteinnahmen der nach IAS   40 bewerteten Objekte lagen bei 273.304 T€ (i. Vj. 212.811 T€). Die direkt zurechenbaren betrieblichen  Aufwendungen (ohne Wertberichtigungen) beliefen sich auf 49.543 T€ (i. Vj. 37.213 T€).  
Anlage I  
Seite 22  
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9. Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen  
in T€ 2023 2022
Buchwert zum 01.01. 443.069 455.341
Erhaltene Ausschüttungen und
Kapitalrückzahlungen -6.335 -25.198
Anteiliges Ergebnis 5.005 12.926
Neubewertung 12.666 0
Abgänge -361.664 0
Buchwert zum 31.12. 92.741 443.069
Gemeinschaftsunternehmen, bei denen die Deutsche EuroShop AG zusammen mit Dritten über die   Mehrheit der Stimmrechte verfügt, werden gemäß der at-equity-Methode in den Konzernabschluss  einbezogen. Sie sind für den Gesamtkonzern wesentlich und betreiben Shoppingcenter.  
Die Abgänge im Berichtsjahr betreffen die Allee-Center Magdeburg G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Allee-   Center Magdeburg KG), die Immobilienkommanditgesellschaft FEZ Harburg, die Stadt-Galerie Passau  G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Stadt-Galerie Passau KG) und die Saarpark Center Neunkirchen KG (alle Sitz  Hamburg). Die Beteiligungen an den vier Gesellschaften wurden zu Beginn des Geschäftsjahres auf 75 %  bis 100 % durch Hinzuerwerb weiterer Anteile aufgestockt, wodurch diese Center erstmalig im Berichtsjahr  vollkonsolidiert   wurden.   Wir   verweisen   auf   die   Ausführungen   im   Abschnitt   2.   Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“.  
Anlage I  
Seite 23  
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EKZ Eins
Stadt- Errichtungs-
Allee-Center Immobilien- Galerie und Einkaufs-
Magdeburg kommandit- Passau Saarpark Betriebs Center
G.m.b.H. & gesellschaft G.m.b.H. & Center Ges.m.b.H. Arkaden
Co. KG, FEZ Harburg, Co. KG, Neunkirchen & Co OG, Pécs KG,
in T Hamburg Hamburg Hamburg KG, Hamburg Wien Hamburg
Equity-Ansatz am 01.01.2023 111.488 58.366 120.669 58.476 61.922 32.148
Anteiliges Ergebnis 0 0 0 0 2.276 2.729
- davon EBT (ohne
Bewertungsergebnis) 0 0 0 0 5.406 3.479
- davon Bewertungsergebnis 0 0 0 0 -3.130 -296
Neubewertung 0 7.314 0 5.352 0 0
Abgang -111.488 -65.680 -120.669 -63.828 0 0
Einlagen/Entnahmen 0 0 0 0 -4.079 -2.255
Equity-Ansatz am 31.12.2023 0 0 0 0 60.119 32.622
Im Berichtsjahr weisen die für den Gesamtkonzern wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen folgende   Vermögens- und Schuldposten sowie Ergebnispositionen aus. Die Werte beziehen sich dabei nicht auf  den Anteil, der auf den Konzern entfällt, sondern werden zu 100 % dargestellt:  
EKZ Eins Errichtungs- und
Betriebs Ges.m.b.H. & Co Einkaufs-Center Arkaden
OG, Wien 1 Pécs KG, Hamburg
31.12.2022 31.12.2022
in T 31.12.2023 (angepasst)2 31.12.2023 (angepasst)1
Langfristige Vermögenswerte 203.884 209.912 96.000 95.000
Kurzfristige Vermögenswerte 5.786 5.140 6.873 6.410
- davon liquide Mittel 4.731 4.657 5.401 4.331
Langfristige Schulden 87.124 88.250 34.724 35.195
- davon Finanzverbindlichkeiten 87.124 88.250 25.050 25.650
Kurzfristige Schulden 2.309 2.959 2.905 1.915
- davon Finanzverbindlichkeiten 554 541 600 600
Umsatzerlöse 14.034 13.450 9.502 8.829
Zinsergebnis -1.924 -1.931 -773 -813
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 10.813 9.331 6.957 6.686
Bewertungsergebnis -6.261 -4.118 -591 -3.049
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -910 -412
Jahresfehlbetrag/-überschuss 4.552 5.213 5.457 3.226
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0
Gesamtergebnis 4.552 5.213 5.457 3.226
Der Equity-Ansatz der Gemeinschaftsunternehmen hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:  
1 Enthält die Werte für das unwesentliche Gemeinschaftsunternehmen CAK City Arkaden Klagenfurt KG, Hamburg. Der Equity-  Ansatz betrug 885 T€ (i. Vj. 912 T€), der Jahresüberschuss betrug 16 T€ (i. Vj. 32 T€).  
2 Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
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10.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
2022
in T€ 2023 (angepasst)1
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen zum 31.12. 25.951 21.866
Wertberichtigungen Stand 01.01. -9.892 -16.731
Veränderung Konsolidierungskreis -2.710 0
Verbrauch 2.204 9.254
Veränderung der Wertberichtigungen für
erwartete Ausfälle -2.134 -2.415
Wertberichtigungen Stand 31.12. -12.532 -9.892
13.419 11.974
Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus Mietabrechnungen sowie aus weiterberechneten   Leistungen. Die Absicherung der am Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und  Leistungen erfolgt teilweise durch Bürgschaften, Barkautionen sowie Patronatserklärungen.  
Die Bewertung des Forderungsbestandes zum 31. Dezember 2023 sowie die unterjährige Ausbuchung von   Forderungen resultierten insgesamt in Aufwendungen von 8.858 T€ (i. Vj. 8.130 T€).  
11.Sonstige kurzfristige Vermögenswerte  
31.12.2022
in T€ 31.12.2023 (angepasst)1
Sonstige Forderungen an Mieter 5.050 2.931
Barkautionen 3.445 3.334
Vorausgezahlte Center-Marketingkosten 1.661 3.804
Forderungen aus Umsatzsteuer 2.005 1.709
Übrige Vermögenswerte 6.593 2.337
18.754 14.115
Die sonstigen Forderungen an Mieter beinhalten überwiegend Forderungen aus Heiz- und  Nebenkostenabrechnungen.  
1
Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
Seite 25  
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Forderungsspiegel  
in T€ Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen 13.419 13.419 0
und Leistungen

(11.974) (11.974) (0)
Sonstige 18.754 18.754 0
Vermögenswerte

(14.115) (14.115) (0)
32.173 32.173 0
(Vorjahreswerte) (26.089) (26.089) (0)
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Wertberichtigungen) waren zum Bilanzstichtag im   Wesentlichen überfällig. Die sonstigen Vermögenswerte waren, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag nicht  überfällig.  
12.Liquide Mittel  
in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Konten in laufender Rechnung 286.070 294.942
Termin-/Festgelder kurzfristig 50.000 40.000
Kassenbestände 1 1
336.071 334.943
13.Eigenkapital und Rücklagen  
Die Veränderungen des Eigenkapitals sind aus der Eigenkapitalveränderungsrechnung ersichtlich.  
Das Grundkapital beträgt 76.464.319 € und ist in 76.464.319 nennwertlose Namensaktien (Stückaktien)   eingeteilt. Alle Aktien sind voll ausgegeben und voll eingezahlt. Zum 31. Dezember 2023 besaß die  Deutsche EuroShop AG 9.000 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft gemäß § 71b AktG keine Rechte  zustehen.  
Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 €.  
Die Hauptversammlung vom 29. August 2023 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. August 2028 eigene   Aktien im Umfang von bis zu insgesamt 10 % des bei Wirksamwerden oder sollte dieses geringer sein –  bei Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals über die Börse zu erwerben. Die  Verwendungszwecke der aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien können dem  Beschluss zu Punkt 10 der Tagesordnung der Hauptversammlung vom 29. August 2023 entnommen  werden. Die Aktien können unter anderem unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Rahmen  von Unternehmenszusammenschlüssen und Unternehmenserwerben verwendet oder gegen Barzahlung  an Dritte zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht  wesentlich unterschreitet. Die Aktien können vom Aufsichtsrat im Rahmen der Festlegung der variablen  Vergütung den Vorständen der Gesellschaft zugesagt und übertragen werden und ohne weiteren  Hauptversammlungsbeschluss eingezogen werden. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum  Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit  eigenen Aktien, die sich bereits im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71d und 71e AktG  
Anlage I  
Seite 26  
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zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft   entfallen.  
In Ausübung dieser Ermächtigung hat der Vorstand der Deutsche EuroShop AG mit Zustimmung des   Aufsichtsrats am 18. Dezember 2023 ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Im Rahmen dieses  Programms sollen bis zu 750.000 Aktien (das entspricht rund 1,0 % des Grundkapitals der Gesellschaft) im  Zeitraum vom 21. Dezember 2023 bis 20. Dezember 2024 zurückgekauft werden. Das maximale Volumen  des Aktienrückkaufprogramms (Anschaffungskosten ohne Erwerbsnebenkosten) beträgt insgesamt  15,0 Mio. €. Im Zeitraum vom 21. Dezember 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden 9.000 Stück eigene  Aktien zu einem Anschaffungspreis (ohne Anschaffungsnebenkosten) von 200 T€ bei einem  Durchschnittskurs von 22,21 € je Aktie über die Börse zurückerworben. Dies entspricht einem Anteil am  Grundkapital von 9.000 € bzw. 0,012 % am Bilanzstichtag.  
Gemäß § 5 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital   bis zum 29. August 2027 einmal oder mehrfach um insgesamt bis zu 18.535.078 durch Ausgabe von  neuen, auf den Namen lautenden nennwertlosen Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage  (Genehmigtes Kapital 2022) zu erhöhen. Der Deutsche EuroShop Konzern hat am 12. Januar 2023 sechs  Kaufverträge zum Erwerb weiterer Anteile an sechs Objektgesellschaften, an denen er mit 50 % bis 75 %  bereits beteiligt war, abgeschlossen (Näheres siehe Erläuterungen in Abschnitt „2. Konsolidierungskreis /  Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“). Zur Finanzierung des Erwerbs hat der Vorstand mit Zustimmung  des Aufsichtsrats am gleichen Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft, unter teilweiser  Ausnutzung des genehmigten Kapitals, um bis zu 14.710.375 € durch Ausgabe von bis zu 14.710.375 auf  den Namen lautenden nennwertlosen Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlage zu erhöhen. Nach Ende der  Bezugsfrist hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Februar 2023 den endgültigen  Umfang der Kapitalerhöhung auf 14.680.725 neue Aktien festgelegt. Das Grundkapital der Gesellschaft  erhöhte sich dementsprechend um 14.681 T€ auf 76.464 T€. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden  Aktien gegen Barmittel in Höhe von 64.252 T€ und in Höhe von 251.384 T€ gegen Einlage von  Kaufpreisforderungen aus dem Erwerb der weiteren Anteile an sechs Objektgesellschaften gezeichnet. Die  Transaktionskosten der Kapitalerhöhung in Höhe von 2.271 T€ wurden unter Berücksichtigung aktiver  latenter Steuern gegen die Kapitalrücklage erfasst. Die Kapitalerhöhung wurde am 3. Februar 2023 in das  Handelsregister eingetragen.  
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 29. August 2023 wurde das nach teilweiser Ausnutzung noch   vorhandene Genehmigte Kapital 2022 von 3.854.353,00 € aufgehoben und der Vorstand ermächtigt, mit  Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 28. August 2028 einmal oder  mehrfach in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 38.232.159 € durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender  nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023).  
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Juni 2021 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung   des Aufsichtsrats bis zum 17. Juni 2026 einmalig oder mehrmals Wandelschuldverschreibungen im  Gesamtnennbetrag von bis zu 200 Mio. € mit einer Laufzeit von längstens zehn Jahren zu begeben und  den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten Teilschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf  neue Stückaktien der Gesellschaft in einer Gesamtzahl von bis zu 10.000.000 Stück (10,0 Mio. €) nach  näherer Maßgabe der Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen („Anleihebedingungen“) zu  gewähren (Bedingtes Kapital 2021). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2023 wurde  das Bedingte Kapital 2021 aufgehoben und neu gefasst. Demnach ist der Vorstand ermächtigt, mit  Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. August 2028 einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder  Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu  1,5 Mrd. € gegen Barleistung und/oder Sacheinlagen, insbesondere gegen die Beteiligung an anderen  Unternehmen, zu begeben und den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten  Schuldverschreibungen Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten auf neue Stückaktien der  Gesellschaft in einer Gesamtzahl von bis zu 38.232.159 Stück nach näherer Maßgabe der Bedingungen  der Schuldverschreibungen („Anleihebedingungen“) zu gewähren. Die Schuldverschreibungen sowie die  
Anlage I  
Seite 27  
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Wandlungs- und Optionsrechte bzw. -pflichten können mit und ohne Laufzeit begeben werden. Die   Schuldverschreibungen können mit einer festen oder variablen Verzinsung ausgestattet werden, wobei die  Verzinsung auch wie bei einer Gewinnschuldverschreibung vollständig oder teilweise von der Höhe der  Dividende der Gesellschaft abhängig sein kann (Bedingtes Kapital 2023). Bis zum 31. Dezember 2023  wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.  
Der Bilanzgewinn des Vorjahres der Deutsche EuroShop AG in Höhe von 691.161 T€ wurde mit Beschluss   der Hauptversammlung vom 29. August 2023 zur Ausschüttung einer Dividende von 2,50 € je Aktie, dies  entspricht einer Gesamtdividende von 191.161 T€, verwendet und der Restbetrag des Bilanzgewinns in  Höhe von 500.000 T€ wurde auf neue Rechnung vorgetragen.  
Die außerordentliche Hauptversammlung vom 8. Januar 2024 hat den Gewinnverwendungsbeschluss vom   29. August 2023 angepasst und eine weitere Dividende aus dem Bilanzgewinn 2022 in Höhe von 1,95 € je  Aktie, dies entspricht einer Gesamtdividende von 149.081 T€ und einem Vortrag des Restbetrages des  Bilanzgewinns von 350.919 T€ auf neue Rechnung, beschlossen (siehe Abschnitt „38. Ereignisse nach dem  Bilanzstichtag“).  
Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung im Juni 2024 vorschlagen, den nach der   im Januar 2024 erfolgten Ausschüttung einer weiteren Dividende für 2022 verbleibenden Bilanzgewinn 2023  der Deutsche EuroShop AG von 400.201 T€ für eine Dividende in Höhe von 0,80 € je dividendenberechtigte  Aktie zu verwenden sowie den Restbetrag von 339.036 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.  
Die Kapitalrücklage beinhaltet Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 4 HGB. Des Weiteren sind in der   Kapitalrücklage Kosten für die Kapitalerhöhungen und die darauf entfallenden aktiven latenten Steuern  enthalten.  
Die Position Gewinnrücklagen enthält die zum Zeitpunkt der IFRS-Umstellung gebildeten   Neubewertungsrücklagen, Währungsposten und aufgelaufene Ergebnisvorträge.  
Das sonstige Gesamtergebnis gliedert sich in die folgenden Komponenten:  
2023  
in T€ vor Steuern Steuern Netto
Cashflow Hedges -790 -239 -1.029
2022  
in T€ vor Steuern Steuern Netto
Cashflow Hedges 17.761 -3.963 13.798
Anlage I  
Seite 28  
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14.Langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
31.12.2023 31.12.2022
in T€ langfristig kurzfristig langfristig kurzfristig
Bankverbindlichkeiten 1.665.679 11.921 1.464.917 14.334
Bei den Bankverbindlichkeiten handelt es sich um Darlehen, die zur Finanzierung von Grundstückskäufen   und Investitionsmaßnahmen aufgenommen wurden. Als Sicherheit dienen Grundschulden auf die Objekteder Gesellschaften in Höhe von 1.677.600 T€ (i. Vj. 1.479.251 T€).  
Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten beinhalten den planmäßigen Tilgungsanteil der langfristigen   Darlehen für 2024 sowie abgegrenzte Zins- und Tilgungsleistungen, die Anfang 2024 beglichen wurden.  
Disagien werden über die Laufzeit der Darlehen ergebniswirksam gebucht. Im Berichtsjahr wurden 29 T€  (i. Vj. 26 T€) aufwandswirksam erfasst. Insgesamt sind Zinsaufwendungen für Bankverbindlichkeiten in  Höhe von 43.313 T€ (i. Vj. 36.107 T€) im Finanzergebnis enthalten.  
Gegenwärtig enthalten 20 von insgesamt 23 Darlehensverträgen Regelungen zu Kreditauflagen. Dabei   handelt es sich um insgesamt 38 einzelne Auflagen zur Kapitaldienstfähigkeit (DSCR), zur  Zinszahlungsfähigkeit (ICR), zur Veränderung von Mieteinnahmen, zur Eigenkapitalquote, zur  Verschuldungsquote oder zum Verhältnis zwischen Darlehen zu Marktwerten (LTV). Alle Auflagen wurden  im Geschäftsjahr 2023 eingehalten. Die Kreditauflagen werden nach aktueller Planung und Einschätzung  auch 2024 erfüllt. Das volle Ausmaß des Krieges in der Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten und  deren langfristige gesamtwirtschaftliche Folgen sind derzeit nicht absehbar. Instabilität in diesen und  anderen Regionen kann die Bedingungen auf den Immobilienmärkten weiter beeinträchtigen, insbesondere  in Verbindung mit dem immer noch vorhandenen Inflationsdruck und den gestiegenen Zinsen. Es kann  daher zu schnellen Marktwertänderungen kommen, die sich auf einzelne Kreditauflagen (bspw. LTV)  auswirken können. Wir beobachten die Situation und etwaige Wertveränderungen kontinuierlich und  beziehen diese in unsere zukünftige Berichterstattung ein.  
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten resultieren aus folgenden liquiditätswirksamen und nicht   liquiditätswirksamen Veränderungen:  
in T€ 2023 2022
Buchwert zum 01.01. 1.479.251 1.502.114
Liquiditätswirksame Veränderungen 47.912 -22.701
Nicht liquiditätswirksame Veränderungen
Veränderung Konsolidierungskreis 147.426 0
Buchwertänderung nach der
Effektivzinsmethode 3.011 -162
Buchwert zum 31.12. 1.677.600 1.479.251
Die liquiditätswirksamen Veränderungen entfallen mit 60.906 T€ (i. Vj. 2.749 T€) auf die Aufnahme   langfristiger Finanzverbindlichkeiten und mit 12.994 T€ (i. Vj. 25.450 T€) auf die Tilgung kurzfristiger  Finanzverbindlichkeiten. Durch die erstmalige Einbeziehung der vier zuvor at-equity bilanzierten  Gesellschaften (siehe Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr) haben  sich die Finanzverbindlichkeiten um 147.426 T€ erhöht.  
Anlage I  
Seite 29  
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15.Sonstige langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten  
31.12.2023 31.12.2022
in T€ langfristig kurzfristig langfristig kurzfristig
Zinsswaps 6.427 0 5.637 0
Mietkautionen 0 6.896 0 4.932
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Mietern 0 4.728 0 10.477
Umsatzsteuer 0 1.684 0 649
Kreditorische Debitoren 0 4.935 0 5.589
Leasingverbindlichkeiten 628 99 624 72
Übrige 71 1.179 72 3.224
7.126 19.521 6.333 24.943
Zur Absicherung gegen steigende Kapitalmarktzinsen wurden im Zusammenhang mit Darlehensaufnahmen   Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps) abgeschlossen, deren Barwerte am Bilanzstichtag bei 6.427 T€ (i.  Vj. 5.637 T€) lagen.  
Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Mietern beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Heiz-   und Nebenkostenabrechnungen, Verpflichtungen aus gewährten Baukostenzuschüssen sowie  Mietvorauszahlungen.  
Verbindlichkeitenspiegel  
in T€ Gesamt kurzfristig langfristig
1.677.600 11.921 1.665.679
Finanzverbindlichkeiten

(1.479.251) (14.334) (1.464.917)
10.635 10.635 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

(8.067) (8.067) (0)
19.891 19.891 0
Steuerverbindlichkeiten

(474) (474) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 26.647 19.521 7.126
(31.276) (24.943) (6.333)
1.734.773 61.968 1.672.805
(Vorjahreswerte) (1.519.068) (47.818) (1.471.250)
Anlage I  
Seite 30  
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16.Passive latente Steuern  
Die aktiven und passiven latenten Steuern ergeben sich aus steuerlichen temporären Differenzen und   Verlustvorträgen:  
31.12.2023 31.12.2022
Aktive Aktive Passive
latente Passive latente latente latente
in T€ Steuern Steuern Steuern Steuern
Investment Properties 0 317.982 0 289.235
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 18.268 0 53.066
Finanzverbindlichkeiten 0 5.859 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten
- Zinsswaps (erfolgsneutral bewertet) 1.061 0 1.300 0
Verlustvorträge 8.455 0 5.465 0
Übrige 675 0 1.132 0
Latente Steuern vor Saldierung 10.191 342.109 7.897 342.301
Saldierung -10.191 -10.191 -7.897 -7.897
Latente Steuern nach Saldierung 0 331.918 0 334.404
Bei der Bemessung der latenten Steuern sind gemäß IAS 12 die Steuersätze anzuwenden, die nach der   derzeitigen Rechtslage zu dem Zeitpunkt gelten, zu dem sich die vorübergehenden Differenzen  wahrscheinlich wieder ausgleichen werden.  
Im Berichtsjahr wurde für die inländischen Gesellschaften mit einem Körperschaftsteuersatz von 15 %   kalkuliert. Weiterhin wurden der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die ermittelte Körperschaftsteuer sowie  teilweise 16,45 % für die Gewerbesteuer berücksichtigt.  
Zum Bilanzstichtag bestehen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 575 T€ (i. Vj. 3.459 T€)   sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 50.848 T€ (i. Vj. 29.889 T€), für die aktive latente  Steuern insoweit gebildet wurden, als ihre Realisierbarkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit  gewährleistet ist. Von den Zuführungen zu den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge im  Geschäftsjahr erfolgten 733 T€ (i. Vj. 0 T€) ergebnisneutral.  
Von den latenten Steuern wurden bis zum Bilanzstichtag 4.367 T€ (i. Vj. 3.874 T€) direkt gegen das   Eigenkapital erfasst.  
Zum Bilanzstichtag bestehen steuerpflichtige temporäre Differenzen in Höhe von 6.544 T€ (i. Vj. 6.492 T€)   zwischen dem im Konzernabschluss angesetzten Nettovermögen von Konzerngesellschaften und der  steuerlichen Basis der Anteile an diesen Konzerngesellschaften („Outside Basis Differences“), auf die keine  latenten Steuern gebildet wurden, da in absehbarer Zeit nicht mit einer Umkehr der Differenzen zu rechnen  ist.  
Anlage I  
Seite 31  
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17.Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter  
in T€ 2023 2022
Abfindungsanspruch zum 01.01. 307.130 314.914
Ergebnisanteile 13.876 15.954
Anteiliges Bewertungsergebnis -23.664 -13.296
Zugang 45.606 0
Abgang -73.664 0
Auszahlungen -9.904 -10.442
Abfindungsanspruch zum 31.12. 259.380 307.130
Die Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter beinhalten die   Eigenkapitalanteile der Fremdgesellschafter, die nach den Regelungen des IAS 32 als Fremdkapital  auszuweisen sind.  
Aufgrund des Erwerbs der ausstehenden Anteile an der Forum Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG und an der   Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG zu Beginn des Geschäftsjahres sowie weiterer Anteile  an der Saarpark Center Neunkirchen KG zum Ende des Geschäftsjahres sind die entsprechenden  Abfindungsansprüche an diesen Gesellschaften in Höhe von 73.664 T€ im Berichtsjahr abgegangen. Die  Zugänge von 45.606 T€ betreffen die Immobilienkommanditgesellschaft FEZ Harburg und die Saarpark  Center Neunkirchen KG, deren Anteile zu Beginn des Geschäftsjahres auf 75 % bzw. 90 % durch Erwerb  weiterer Anteile aufgestockt wurden. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „2.  Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“.  
18.Sonstige Rückstellungen  
Stand Stand
Veränderung
in T€ 01.01.2023 Kons.kreis Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
Bereits erbrachte,
noch nicht
abgerechnete
Instandhaltungs- und
Bauleistungen 2.991 345 2.725 536 5.757 5.832
Honorare 1.622 0 1.303 314 2.012 2.017
Übrige 6.654 1.298 5.720 894 5.272 6.610
11.267 1.643 9.748 1.744 13.041 14.459
Die übrigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Abrechnungen von erhaltenen   Leistungen und Personalaufwendungen.  
Alle Rückstellungen haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.  
Anlage I  
Seite 32  
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ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
19.Umsatzerlöse  
in T€ 2023 2022
Mindestmieteinnahmen 255.512 201.010
Umlegbare Grundsteuer und Versicherungen 7.425 6.055
Umsatzmieten 7.662 4.243
Übrige 2.705 1.503
273.304 212.811
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare Mieteinnahmen 273.304 212.811
Bei den übrigen Erlösen handelt es sich im Wesentlichen um Abfindungen ausgeschiedener Mieter sowie   Nutzungsentschädigungen.  
Die hier ausgewiesenen Mieteinnahmen stammen aus Operating-Leasingverhältnissen und beziehen sich   auf die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien mit langfristigen Mietzeiträumen. Die künftigen  Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Mietverträgen der Investment Properties weisen folgende  Fälligkeiten auf:  
in T€ 2023 2022
Fälligkeit innerhalb eines Jahres 246.789 194.810
Fälligkeit innerhalb von 1 Jahr bis 5 Jahre 595.123 495.342
Fälligkeit nach 5 Jahren 148.635 162.294
990.547 852.446
20.Grundstücksbetriebskosten  
in T€ 2023 2022
Nicht umlegbare Nebenkosten 8.183 8.502
Grundsteuer 7.845 6.062
Center-Marketing 7.756 5.127
Instandhaltungen und Reparaturen 6.919 2.978
Gebäudeversicherung 2.249 1.841
Übrige 1.856 2.142
34.808 26.652
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 34.808 26.652
Die nicht umlegbaren Nebenkosten resultieren im Wesentlichen aus Betriebskosten, die nicht vollständig   auf die Mieter umgelegt werden können, und aus Heiz- und Nebenkostennachzahlungen für Vorjahre.  
Anlage I  
Seite 33  
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21.Grundstücksverwaltungskosten  
in T€ 2023 2022
Centermanagement- / Geschäftsbesorgungskosten 14.734 10.561
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 14.734 10.561
Die Centermanagement-/Geschäftsbesorgungskosten sind zu einem wesentlichen Teil von den erzielten   Mieterlösen abhängig.  
22.Wertberichtigungen und Abgänge finanzieller Vermögenswerte  
in T€ 2023 2022
Wertberichtigungen 5.714 3.222
Abgänge finanzieller Vermögenswerte 3.144 4.908
8.858 8.130
davon gemäß IAS 40 den Investment Properties
direkt zurechenbare betriebliche Aufwendungen 8.858 8.130
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“.  
23.Sonstige betriebliche Erträge  
in T€ 2023 2022
Erträge im Zusammenhang mit der Veränderung
des Konsolidierungskreises 16.204 0
Erträge aus Nebenkostenabrechnungen Vorjahre 10.538 1.796
Auflösungen von Wertberichtigungen 4.304 1.863
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.744 1.025
Übrige 2.545 820
35.335 5.504
Hinsichtlich der Erträge im Zusammenhang mit der Veränderung des Konsolidierungskreises verweisen wir   auf die Ausführungen im Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“.  
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatz,   Versicherungsentschädigungen und sonstigen Erstattungen.  
Anlage I  
Seite 34  
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24.Sonstige betriebliche Aufwendungen  
in T€ 2023 2022
Grunderwerbsteuer 21.000 0
Aufwendungen im Zusammenhang mit der
Veränderung des Konsolidierungskreises 9.240 0
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 2.749 12.416
Personalaufwand 1.820 4.277
Gutachterkosten 550 713
Marketingkosten 546 598
Finanzierungskosten 199 125
Aufsichtsratsvergütungen 188 256
Gebühren und Beiträge 183 170
Abschreibungen 123 155
Währungsverluste 36 268
Übrige 944 1.562
37.578 20.540
Hinsichtlich der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veränderung des Konsolidierungskreises und   der Grunderwerbsteuer verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt „2.  Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr“.  
In der Position Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten sind Aufwendungen für die Prüfung von   Konzerngesellschaften in Höhe von 552 T€ (i. Vj. 412 T€) enthalten. Der Personalaufwand beinhaltet Löhne  und Gehälter in Höhe von 1.720 T€ (i. Vj. 4.183 T€), soziale Abgaben und Aufwendungen für  Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 100 T€ (i. Vj. 94 T€), wovon 1 T€ (i. Vj. 6 T€) auf  Aufwendungen für Altersversorgung entfallen.  
25.Gewinn- oder Verlustanteile von assoziierten Unternehmen und  
Gemeinschaftsunternehmen, die nach at-equity bilanziert werden  
in T€ 2023 2022
Ergebnisse aus Gemeinschaftsunternehmen 4.997 12.910
Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen 8 16
Ergebnisse aus at-equity-Gesellschaften 5.005 12.926
Das Ergebnis der Gesellschaften, die nach at-equity bilanziert werden, beinhaltet ein Bewertungsergebnis   vor latenten Steuern von -3.426 T€ (i. Vj. -16.604 T€). Das EBT (ohne Bewertungsergebnis) der at-equity  bilanzierten Gesellschaften beträgt 8.889 T€ (i. Vj. 29.742 T€).  
26.Bewertungsergebnis  
in T€ 2023 2022
Unrealisierte Marktwertveränderungen -229.365 -103.042
Kommanditisten zustehende Ergebnisanteile 23.664 13.296
-205.701 -89.746
Anlage I  
Seite 35  
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27.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
in T€ 2023 2022
Tatsächlicher Steueraufwand -5.379 -5.060
Latenter Steueraufwand / -ertrag Inland -6.446 3.033
Latenter Steueraufwand / -ertrag Ausland 13.280 -439
1.455 -2.466
Steuerliche Überleitungsrechnung  
Die Ertragsteuern im Berichtsjahr in Höhe von 1.455 T€ (i. Vj. Steueraufwand 2.466 T€) leiten sich von   einem erwarteten Ertragsteueraufwand, der sich bei Anwendung des gesetzlichen Ertragsteuersatzes des  Mutterunternehmens auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ergeben hätte, wie folgt ab. Dabei wurde mit einem  Steuersatz von 32,28 % gerechnet.  
In T€ 2023 2022
Konzernergebnis vor Ertragsteuern -39.732 23.823
Theoretische Ertragsteuer 32,28 % 12.825 -7.690
Steuersatzunterschiede bei ausländischen Konzernunternehmen 3.554 1.303
Steuersatzunterschiede bei inländischen Konzernunternehmen -7.697 3.085
Steuereffekt aus der Änderung von Steuersätzen -5.575 0
Steuerfreie Erträge / nicht abzugsfähige Aufwendungen -212 -80
Steuereffekt aus nach der at-equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 74 521
Veränderung Konsolidierungskreis -1.058 0
Aperiodischer Steueraufwand/-ertrag -456 395
Tatsächliche Ertragsteuer 1.455 -2.466
Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ohne Berücksichtigung der aperiodischen Steueraufwendungen/   -erträge und der Veränderung des Konsolidierungskreises ein effektiver Ertragsteuersatz von 7,5 %.  
28.Ergebnis je Aktie  
2023 2022
Anteil der Konzernaktionäre am
Jahresergebnis (T€) -38.277 21.357
Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 75.136.922 61.783.594
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis
je Aktie (€) -0,51 0,35
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird mittels Division des den Aktionären der Deutsche EuroShop AG  zustehenden Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der innerhalb der  Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Eine potenzielle Verwässerung, beispielsweise  durch Wandelanleihen oder Aktienoptionen, besteht zum Bilanzstichtag nicht, so dass das verwässerte  Ergebnis dem unverwässerten Ergebnis entspricht.  
Anlage I  
Seite 36  
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01.01.-
in T€ Inland Ausland Summe Überleitung 31.12.2023
Umsatzerlöse 209.436 53.200 262.636 10.668 273.304
EBIT 172.981 48.429 221.410 -8.749 212.661
Jahresergebnisse von Gemeinschafts- und
assoziierten Unternehmen 0 0 0 5.005 5.005
Zinserträge 2.727 287 3.014 2.478 5.492
Zinsaufwendungen -32.434 -7.180 -39.614 -3.699 -43.313
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 143.274 41.536 184.810 -15.350 169.460
31.12.2023
Investment Properties 2.985.707 735.260 3.720.967 226.054 3.947.021
Zugänge und aktivierte bauliche
Maßnahmen Investment Properties 30.768 7.138 37.906 5.575 43.481
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 51.719 51.719
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 92.741 92.741
Sonstiges Segmentvermögen 221.561 35.514 257.075 111.641 368.716
Segmentvermögen 3.207.268 770.774 3.978.042 482.155 4.460.197
Segmentschulden 1.317.079 343.303 1.660.382 680.148 2.340.530
Die Anzahl der ausgegebenen Stückaktien für 2023 berücksichtigt zeitgewichtet die Anfang 2023  durchgeführte und am 3. Februar 2023 ins Handelsregister eingetragene Kapitalerhöhung gegen Bar- und  Sacheinlage, durch die sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien der Deutsche EuroShop AG von  61.783.594 auf 76.464.319 Stückaktien erhöht hat, sowie unter Berücksichtigung der bis zum 31. Dezember  2023 erworbenen 9.000 Stückaktien.  
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG  
Die Segmentberichterstattung der Deutsche EuroShop AG erfolgt auf Basis der internen Berichterstattung,   die dem Vorstand zur Steuerung des Konzerns dient. Bei der internen Berichterstattung wird zwischen  Shoppingcentern in Deutschland („Inland“) und im europäischen Ausland („Ausland“) unterschieden.  
Der Vorstand der Deutsche EuroShop AG als Hauptentscheidungsträger des Konzerns beurteilt im   Wesentlichen die Leistungen der Segmente nach Umsatz, EBIT und dem EBT ohne Bewertungsergebnis.  Die Bewertungsgrundsätze für die Segmentberichterstattung entsprechen denen des Konzerns.  
Zur Beurteilung des Beitrages der Segmente zu den einzelnen Leistungskennzahlen und zum   Konzernerfolg werden die Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden der  Gemeinschaftsunternehmen mit ihrem Konzernanteil quotal in die interne Berichterstattung einbezogen.  Ebenso werden bei Tochterunternehmen, bei denen der Konzern nicht alleiniger Gesellschafter ist, die  Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden ebenfalls nur mit dem entsprechenden  Konzernanteil quotal berücksichtigt. Daraus ergibt sich folgende Darstellung, aufgeteilt nach Segmenten:  
Aufteilung nach geografischen Segmenten  
Anlage I  
Seite 37  
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01.01.-
in T€ Inland Ausland Summe Überleitung 31.12.2022
Umsatzerlöse 182.590 45.362 227.952 -15.141 212.811
EBIT 142.421 39.421 181.842 -29.410 152.432
Jahresergebnisse von Gemeinschafts- und
assoziierten Unternehmen 0 0 0 12.926 12.926
Zinserträge 85 66 151 121 272
Zinsaufwendungen -28.047 -6.846 -34.893 -1.214 -36.107
EBT (ohne Bewertungsergebnis) 114.459 32.641 147.100 -16.934 130.166
31.12.2022
(angepasst)1
Investment Properties 2.819.113 677.994 3.497.107 -145.286 3.351.821
Zugänge und aktivierte bauliche
Maßnahmen Investment Properties 23.525 12.822 36.347 3.136 39.483
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 51.719 51.719
Nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 443.069 443.069
Sonstiges Segmentvermögen 182.909 34.381 217.290 144.207 361.497
Segmentvermögen 3.002.022 712.375 3.714.397 493.709 4.208.106
Segmentschulden 1.206.398 320.745 1.527.143 644.726 2.171.869
Die Anpassung der quotalen Einbeziehung der Gemeinschaftsunternehmen und Tochterunternehmen, an   denen der Konzern nicht zu 100 % beteiligt ist, erfolgt in der Überleitungsspalte. Die passiven latenten  Steuern werden vom Vorstand der Deutsche EuroShop AG segmentübergreifend betrachtet und sind daher  in der Überleitungsspalte der Segmentschulden enthalten. Entsprechend wurde der Geschäfts- oder  Firmenwert aus dem Erwerb der Olympia Brno der Überleitungsspalte des Segmentvermögens zugeordnet.  Die Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veränderung des Konsolidierungskreises sowie  die Grunderwerbsteuer im Rahmen des Erwerbs der Minderheitenanteile sind ebenfalls der  Überleitungspalte zugeordnet. Des Weiteren enthält die Überleitungsspalte die Gesellschaften, die keinem  der beiden Segmente zugeordnet sind (Deutsche EuroShop AG, DES Management GmbH, DES  Beteiligungs GmbH & Co. KG). Diese erzielen keine Umsatzerlöse und sind in der Überleitungsspalte nach  konzerninternen Eliminierungen mit ihrem EBIT von -4.313 T€ (i. Vj. -17.283 T€) und EBT (ohne  Bewertungsergebnis) von -2.100 T€ (i. Vj. -17.181 T€) sowie im Segmentvermögen mit 97.558 T€  (i. Vj. 141.137 T€) und in den Segmentschulden mit 2.724 T€ (i. Vj. 4.476 T€) enthalten.  
Aufgrund der geografischen Segmentierung entfallen weitere Angaben nach IFRS 8.33.  
1
Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
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SONSTIGE ANGABEN  
29.Finanzinstrumente und Risikomanagement  
Wertansatz nach IFRS 9
Bewertungs- Fortgeführte
kategorie nach Buchwerte Anschaffungs- Fair Value Fair Value Fair Value
in T€ IFRS 9 31.12.2023 kosten erfolgswirksam erfolgsneutral 31.12.2023
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 13.419 13.419 13.419
Sonstige Vermögenswerte AC 9.408 9.408 9.408
Liquide Mittel AC 336.071 336.071 336.071
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 2 FLAC 1.677.600 1.677.600 1.555.534
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht
beherrschender Gesellschafter FLAC 259.380 259.380 259.380
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen FLAC 10.635 10.635 10.635
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 16.017 16.017 16.017
Erfolgsneutral bewertete
Zinssicherungsgeschäfte 2 n. a. 6.427 6.427 6.427
Wertansatz nach IFRS 9
Bewertungs- Buchwerte Fortgeführte
kategorie nach 31.12.2022 Anschaffungs- Fair Value Fair Value Fair Value
in T€ IFRS 9 (angepasst)1 kosten erfolgswirksam erfolgsneutral 31.12.2022
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 11.974 11.974 11.974
Sonstige Vermögenswerte AC 6.556 6.556 6.556
Liquide Mittel AC 334.943 334.943 334.943
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 2 FLAC 1.479.251 1.479.251 1.326.993
Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht
beherrschender Gesellschafter FLAC 307.130 307.130 307.130
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen FLAC 8.067 8.067 8.067
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 20.333 20.333 20.333
Erfolgsneutral bewertete
Zinssicherungsgeschäfte 2 n. a. 5.637 5.637 5.637
1
Entspricht Level 1 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
2
Entspricht Level 2 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
3
Entspricht Level 3 der Fair Value-Hierarchie des IFRS 7  
Bewertungskategorien gemäß IFRS 9: Financial Assets measured at amortised cost (AC), At Fair Value through other comprehensive income (FVOCI),   Financial Liabilities measured at amortised cost (FLAC)  
1
Der Ausweis der gewährten Mietanreize wurde im Berichtsjahr geändert und zur besseren Vergleichbarkeit das Vorjahr angepasst.  
Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt „4. Neue Rechnungslegungsstandards und Ausweisänderungen“.  
Anlage I  
Seite 39  
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Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien  
Mit Ausnahme der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente und übrigen   Finanzanlagen werden die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu fortgeführten  Anschaffungskosten bilanziert. Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten der Forderungen und  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie  liquiden Mittel weichen die Buchwerte am Bilanzstichtag nicht signifikant von den beizulegenden Zeitwerten  ab.  
Die beizulegenden Zeitwerte der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Finanzverbindlichkeiten  entsprechen den Barwerten der mit den Schulden verbundenen Zahlungen auf Basis aktueller  Zinsstrukturkurven (Level 2 nach IFRS 13).  
Bei den zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um   Zinssicherungsgeschäfte. Der beizulegende Zeitwert entspricht dabei dem Barwert der auf Basis aktueller  Zinsstrukturkurven erwarteten künftigen Nettozahlungen aus den Sicherungsgeschäften (Level 2 nach IFRS  13).  
Risikomanagement  
Der Schwerpunkt des Risikomanagements liegt auf der Überwachung der Einhaltung der Strategie und   hierauf aufbauend auf der Erkennung und Beurteilung von Risiken und Chancen sowie der grundsätzlichen  Entscheidung zur Handhabung dieser Risiken. Das Risikomanagement gewährleistet, dass Risiken  frühzeitig erkannt, bewertet, zeitnah kommuniziert und begrenzt werden. Die Risikoanalyse besteht im  Erkennen und Analysieren derjenigen Faktoren, welche die Zielerreichung gefährden können.  
Marktrisiken  
Liquiditätsrisiko  
Die Liquidität des Deutsche EuroShop-Konzerns wird fortlaufend überwacht und geplant. Die   Tochtergesellschaften verfügen regelmäßig über ausreichende flüssige Mittel, um ihren laufenden  Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.  
Die vertraglich vereinbarten künftigen Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen   Verbindlichkeiten und derivativen Finanzinstrumente stellten sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:  
Buchwert Kapitaldienst Kapitaldienst Kapitaldienst ab
in T€ 31.12.2023 2024 2025 - 2028 2028
Bankverbindlichkeiten 1.677.600 60.360 838.582 1.012.017
Die Angaben beziehen sich auf alle am Bilanzstichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen. Die   variablen Zinszahlungen aus den Zinssicherungsgeschäften wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor  dem 31. Dezember 2023 festgelegten Zinssätze ermittelt. Von den zum Geschäftsjahresende  ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrigen finanziellen  Verbindlichkeiten wird der wesentliche Teil 2024 fällig.  
Anlage I  
Seite 40  
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Kredit- und Ausfallrisiko  
Die Ermittlung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt auf Basis   der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste. Soweit im Einzelfall nicht widerlegbare Gründe vorliegen,  werden Forderungen, die mehr als 90 Tage überfällig sind, unter Berücksichtigung der durch den Mieter  gestellten und werthaltigen Sicherheiten vollständig wertberichtigt. Daneben wird bei Vorliegen von  Informationen, die auf ein erhöhtes Ausfallrisiko bei einem Mieter hindeuten, überprüft, ob auch die  Forderungen, die weniger als 90 Tage überfällig sind, wertzuberichtigen sind. Im Berichtsjahr sind  Wertberichtigungen auf Mietforderungen in Höhe von 8.858 T€ (i. Vj. 8.130 T€) im Aufwand erfasst worden.  
Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen   Vermögenswerte beläuft sich am Stichtag insgesamt auf 32.173 T€ (i. Vj. 26.089 T€).  
Währungs- und Bewertungsrisiko  
Die Konzerngesellschaften agieren ausschließlich im europäischen Wirtschaftsraum und wickeln den   größten Teil ihrer Geschäfte in Euro ab. Hieraus entstehen keine Währungsrisiken.  
Hinsichtlich des Bewertungsrisikos der Investment Properties verweisen wir auf die im Abschnitt   8. Investment Properties“ dargestellte Sensitivitätsanalyse.  
Zinsrisiko  
Zur Ermittlung der Auswirkung von potenziellen Zinsänderungen wurde eine Sensitivitätsanalyse   durchgeführt. Diese gibt, basierend auf den zum Bilanzstichtag einem Zinsänderungsrisiko unterliegenden  finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die Auswirkung einer Änderung auf das  Eigenkapital des Konzerns an. Zinsrisiken bestanden am Bilanzstichtag nur für aufgenommene Kredite und  die damit im Zusammenhang stehenden Zinssicherungsgeschäfte. Eine Erhöhung des Marktzinsniveaus  um 100 Basispunkte würde zu einer Eigenkapitalerhöhung (vor Steuern) um 2.669 T€ (i. Vj. 3.608 T€)  führen. Der weit überwiegende Teil der Darlehensverbindlichkeiten hat feste Zinskonditionen. Am  Bilanzstichtag waren Kredite in Höhe von 91.000 T€ (i. Vj. 93.000 T€) durch derivative Finanzinstrumente  abgesichert.  
Kapitalmanagement  
Das Kapitalmanagement des Konzerns ist auf die Erhaltung einer starken Eigenkapitalbasis ausgelegt. Ziel   ist es, sicherzustellen, dass auch in Zukunft die Schuldentilgungsfähigkeit und die finanzielle Substanz  erhalten bleiben. Des Weiteren zielt die Finanzpolitik des Konzerns auf die jährliche Auszahlung einer  Dividende ab.  
in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapital 2.379.047 2.343.367
Eigenkapitalquote in % 53,3% 55,7 %
Nettofinanzverschuldung 1.341.529 1.144.308
Ausgewiesen wird hier das Eigenkapital einschließlich der Verbindlichkeiten aus Kommanditeinlagen nicht   beherrschender Gesellschafter.  
Die Nettofinanzverschuldung ermittelt sich aus den Finanzverbindlichkeiten am Bilanzstichtag abzüglich   liquider Mittel.  
Anlage I  
Seite 41  
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30.Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung  
Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Regelungen des IAS 7 aufgestellt und gliedert sich nach   Zahlungsströmen aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und  Finanzierungstätigkeit.  
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird mittels der indirekten Methode aus dem Konzernergebnis   abgeleitet. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, der Cashflow aus Investitionstätigkeit sowie der  Cashflow aus Finanzierungstätigkeit werden nach der direkten Methode ermittelt. Die sonstigen  zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge umfassen die Ergebniseffekte im Rahmen des Erwerbs  der Minderheitenanteile.  
Der bar gezahlte Teil der Kaufpreise im Rahmen des Erwerbs weiterer Anteile an zuvor at-equity bilanzierten   Beteiligungen (siehe Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr) wird unter  dem Posten „Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittelim Cashflow aus  Investitionstätigkeit ausgewiesen. Der Posten umfasst die gezahlten Anschaffungskosten der weiteren  Anteile von 39.215 T€ abzüglich der erworbenen liquiden Mittel von 19.760 T€. Die gezahlten  Transaktionskosten sind im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit enthalten.  
Die im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthaltenen Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen beinhalten   den Baremissionserlös aus der im Februar 2023 vollzogenen Kapitalerhöhung von 64.252 T€ abzüglich der  Transaktionskosten von 2.271 T€. Des Weiteren werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit die  Auszahlungen für den Erwerb weiterer Kommanditanteile (siehe Abschnitt „2. Konsolidierungskreis/  Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr) ausgewiesen.  
Der Finanzmittelbestand umfasst Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die jederzeit in   Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Zum Bilanzstichtag entspricht der Finanzmittelfonds, wie im  Vorjahr, den liquiden Mitteln (siehe Abschnitt „12. Liquide Mittel“).  
31.Sonstige finanzielle Verpflichtungen  
Aus Dienstleistungsverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 69,2 Mio. .  
Für die Investitionsmaßnahmen, die 2024 in unseren Shoppingcentern anfallen werden, bestehen   finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4,8 Mio. .  
32.Anzahl der Mitarbeitenden  
Im Geschäftsjahr waren im Konzern durchschnittlich sechs (i. Vj. fünf) Angestellte beschäftigt.  
33.Honorar des Abschlussprüfers  
Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar   beläuft sich auf 553 T€ (i. Vj. 525 T€). Davon betreffen 488 T€ (i. Vj. 412 T€) Abschlussprüfungsleistungen.  Des Weiteren wurden andere Bestätigungsleistungen im Rahmen der Sachkapitalerhöhung  (Werthaltigkeitsbescheinigung) sowie im Zusammenhang mit der prüferischen Durchsicht der  Überleitungsrechnungen nach § 4h Abs. 2 Satz 1c) Satz 11 EStG in Höhe von insgesamt 55 T€ und sonstige  Leistungen (Übersetzungen) in Höhe von 10 T€ durch den Abschlussprüfer erbracht.  
Anlage I  
Seite 42  
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34.Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex  
Nach § 161 AktG ist die vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex   gemeinsam vom Aufsichtsrat und Vorstand abgegeben und mit Veröffentlichung auf der Internetseite der  Deutsche EuroShop unter Investor Relations > Corporate Governance > Entsprechenserklärung den  Aktionären zugänglich gemacht worden:  
www.deutsche-euroshop.de/EZU  
35.Nahestehende Personen nach IAS 24  
Die Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie Mitglieder   des Vorstands und Aufsichtsrats der Deutsche EuroShop und deren nahe Familienangehörige gelten als  nahestehende Personen im Sinne des IAS 24. Die Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sind im  Vergütungsbericht erläutert. Er wird gemeinsam mit dem Vermerk zur formellen Prüfung auf der Website  der Deutsche EuroShop AG spätestens bis zu dem Zeitpunkt der Bekanntmachung der Einladung zur  Hauptversammlung veröffentlicht.  
Die Hercules BidCo GmbH, Hamburg, hält zum Bilanzstichtag 76,44 % der Deutsche EuroShop AG und gilt   damit als nahestehendes Unternehmen im Sinne des IAS 24. Die Hercules BidCo GmbH steht mittelbar  unter der gemeinschaftlichen Kontrolle durch die Oaktree Capital Group Holdings GP, LLC, Wilmington, DE  (Vereinigte Staaten von Amerika) und die Kommanditgesellschaft CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H.  & Co., Hamburg Letztere wird wiederum durch Herrn Alexander Otto kontrolliert. Die ECE Group GmbH  & Co. KG, Hamburg, und ihre Tochtergesellschaften (zusammen im Folgenden „ECE-   Unternehmensgruppe“) sowie die CURATAX Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg,   welche beide von Herrn Alexander Otto beherrscht werden, gelten damit als nahestehende Unternehmen  im Sinne des IAS 24.  
Die Honorare für Dienstleistungsverträge und Zuschussvereinbarungen mit der ECE-Unternehmensgruppe   und der CURATAX Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft beliefen sich im Berichtsjahr auf  31.922 T€ (i. Vj. 26.326 T€). Dem standen Einnahmen aus Mietverträgen und Mallvermarktungen mit der  ECE-Unternehmensgruppe in Höhe von 13.633 T€ (i. Vj. 9.597 T€) gegenüber. Die Forderungen gegen die  ECE-Unternehmensgruppe beliefen sich auf 5.729 T€ (i. Vj. 6.997 T€) und die Verbindlichkeiten auf  3.773 T€ (i. Vj. 5.039 T€).  
Am 12. Januar 2023 hat der Konzern mit der Kommanditgesellschaft ARENA Vermögensverwaltung   G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg, und der KG Vermögensverwaltungsgesellschaft Einkaufs-Center Danzig,  Hamburg, die alle letztlich ebenfalls von Herrn Alexander Otto kontrolliert werden, Anteilskaufverträge über  den Erwerb von weiteren Anteilen an der Immobilienkommanditgesellschaft FEZ Harburg, an der Forum  Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Forum Wetzlar KG) sowie an der Einkaufs-Center Galeria Baltycka  G.m.b.H. & Co. KG gegen einen Kaufpreis von insgesamt 91.979 T€ abgeschlossen (siehe Abschnitt „2.  Konsolidierungskreis/ Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr).  
Die Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit nahestehenden Personen erfolgten zu marktüblichen   Konditionen.  
Anlage I  
Seite 43  
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36.Stimmrechtsmitteilungen  
Gemäß § 160 Abs. 1 Ziff. 8 AktG geben wir davon Kenntnis, dass der Deutsche EuroShop AG folgende   Beteiligungen und Stimmrechtsveränderungen entsprechend den Mitteilungspflichten nach § 33  Wertpapierhandelsgesetz gemeldet worden sind. Es wurden die Angaben jeweils aus der zeitlich letzten  Mitteilung der Meldepflichtigen entnommen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Anzahl der Stimmrechte  seitdem ohne Entstehen einer Meldepflicht innerhalb der jeweiligen Schwellenwerte geändert haben könnte:  
Aktionär Bestands- Vorgang zur Schwellen… Neuer Stimm- davon direkt davon
meldung zum (in %) bzw. Grund der rechts Anteil (in %) zuzu-
Mitteilung (in %) rechnen
(in %)
Oaktree Capital Group Holdings GP, 13.09.2023 ...überschreitung (75) / 76,44 0,00 76,44
LLC, Wilmington, DE, Vereinigte Vollzug von Instrumenten
Staaten von Amerika
CURA Vermögensverwaltung 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 78,62 0,00 78,62
G.m.b.H., Hamburg aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens;
Vollzug von Instrumenten
Alexander Otto 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 78,62 0,46 78,16
aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens;
Vollzug von Instrumenten
Thomas Armbrust 13.09.2023 ...unterschreitung (3) 2,76 0,01 2,74
Maren Otto 13.09.2023 Freiwillige Konzernmitteilung 6,55 0,32 6,23
aufgrund Schwellenberührung
eines Tochterunternehmens
Sämtliche bei der Deutsche EuroShop AG eingegangenen Stimmrechtsmitteilungen finden sich auf der   Internetseite der Deutsche EuroShop AG unter Investor Relations > Aktie > Stimmrechte.  
Anlage I  
Seite 44  
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37.Aufsichtsrat und Vorstand  
Aufsichtsrat  
Der Aufsichtsrat der Deutsche EuroShop AG umfasst neun Mitglieder. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende   Mitglieder mit ihren Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in  vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen an:  
Reiner Strecker, Wuppertal, Vorsitzender  
Selbstständiger Unternehmensberater, Hamburg  
akf Bank GmbH & Co. KG, Wuppertal  
Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Hamburg (Vorsitz)  
ECKES AG, Nieder-Olm (Vorsitz)  
Chantal Schumacher, München, Stellv. Vorsitzende  
Selbstständige Unternehmensberaterin  
Scope SE & Co. KGaA, Berlin  
Benjamin P. Bianchi, London (Vereinigtes Königreich)  
Partner, Oaktree Capital Management (UK) LLP, London (Vereinigtes Königreich)  
Henning Eggers, Halstenbek  
Mitglied der Geschäftsführung, CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H, Hamburg  
ECE Group GmbH & Co. KG, Hamburg  
Lemara Grant, London (Vereinigtes Königreich)  
Senior Vice President, European and Asia Tax Counsel, Oaktree Capital Management (UK) LLP, London   (Vereinigtes Königreich)  
Stuart E. Keith, London (Vereinigtes Königreich)  
Senior Vice President (bis 28.02.2023), Managing Director, Oaktree Capital Management, London   (Vereinigtes Königreich)  
Dr. Volker Kraft, Hamburg  
Geschäftsführer, ECE Real Estate Partners GmbH, Hamburg  
Allos S.A., São Paulo (Brasilien)  
Dr. Henning Kreke, Hagen/Westfalen  
Geschäftsführender Gesellschafter, Let's Go JMK KG und Kreke Immobilien KG, Hagen/Westfalen  
Douglas GmbH, Düsseldorf (Vorsitz)  
Thalia Bücher GmbH, Hagen (Westfalen)  
Encavis AG, Hamburg  
Axxum Holding GmbH, Wuppertal  
Noventic GmbH, Hamburg  
Perma-tec GmbH & Co. KG, Euerdorf  
Slyrs Destillerie GmbH & Co. KG, Schliersee  
Anlage I  
Seite 45  
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Claudia Plath, Hamburg  
CFO, ECE Group Verwaltung GmbH, Hamburg  
CECONOMY AG, Düsseldorf  
MEC Metro-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG, Düsseldorf  
Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 188 T€   (i. Vj. 256 T€).  
Vorstand  
Hans-Peter Kneip, Düsseldorf  
Die gewährten Zuwendungen an den Vorstand ohne Versorgungsaufwand beliefen sich auf insgesamt   493 T€ (i. Vj. 1.327 T€). Darin enthalten sind erfolgsbezogene Zuwendungen von 124 T€ (i. Vj. 675 T€).  
Zum 1. Januar 2022 wurde das Long-Term-Incentive-Programm (LTI) für Vorstand und Mitarbeiter   eingeführt. Zum 31. Dezember 2023 wurde für den Vorstand eine Rückstellung in Höhe von 156 T€ gebildet.  Wir verweisen auf die Erläuterungen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat im separaten, auf der  Internetseite der Gesellschaft veröffentlichten Vergütungsbericht.  
38.Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Die außerordentliche Hauptversammlung der Deutsche EuroShop AG vom 8. Januar 2024 hat den   Gewinnverwendungsbeschluss vom 29. August 2023 angepasst und eine weitere Dividende aus dem  Bilanzgewinn 2022 in Höhe von 1,95 € je Aktie, dies entspricht einer Gesamtdividende von 149.081 T€ und  einem Vortrag des Restbetrages des Bilanzgewinns von 350.919 T€ auf neue Rechnung, beschlossen.  
Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind darüber hinaus keine Ereignisse   von wesentlicher Bedeutung eingetreten.  
39.Konzernabschluss  
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Hercules Holding S.à.r.l. , Luxemburg (Stadt)   einbezogen, der nach den gesetzlichen Vorschriften im RCS Registre de Commerce et des Sociétés in  Luxemburg (Stadt), Luxemburg, veröffentlicht wird.  
Hamburg, 28. März 2024  
Deutsche EuroShop AG  
Der Vorstand  
Hans-Peter Kneip  
Anlage I  
Seite 46  
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Anteil am
Name und Sitz des Unternehmens Eigenkapital
Vollkonsolidierte Unternehmen:
DES Verwaltung GmbH, Hamburg 100 %
DES Management GmbH, Hamburg 100 %
DES Shoppingcenter GmbH & Co. KG, Hamburg 1, 2 100 %
DES Beteiligungs GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
A 10 Center Wildau GmbH, Hamburg 100 %
Main-Taunus-Zentrum KG, Hamburg 52,01 %
Forum Wetzlar G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Forum Wetzlar KG), Hamburg 1, 3 100 %
Objekt City-Point Kassel GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
Stadtgalerie Hameln GmbH & Co. KG, Hamburg 1 100 %
Altmarkt-Galerie Dresden GmbH & Co. KG, Hamburg 1, 2 100 %
Allee-Center Magdeburg G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Allee-Center Magdeburg KG), Hamburg 1, 2, 3 100 %
Stadt-Galerie Passau G.m.b.H. & Co. KG (vormals: Stadt-Galerie Passau KG), Hamburg 1, 3 100 %
Saarpark Center Neunkirchen KG, Hamburg 1, 3 95,14 %
Immobilienkommanditgesellschaft FEZ Harburg, Hamburg 1 75 %
Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg 100 %
Einkaufs-Center Galeria Baltycka G.m.b.H. & Co. KG, Sp. kom., Warschau, Polen 100 %
CASPIA Investments Sp. z o.o., Warschau, Polen 100 %
City-Point Beteiligungs GmbH, Hamburg 100 %
Olympia Brno s.r.o., Prag, Tschechische Republik 100 %
Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures):
CAK City Arkaden Klagenfurt KG, Hamburg 50 %
EKZ Eins Errichtungs- und Betriebs Ges.m.b.H. & Co OG, Wien, Österreich 50 %
Einkaufs-Center Arkaden Pécs KG, Hamburg 50 %
Assoziierte Unternehmen:
EKZ Vier Errichtungs- und Betriebs Ges.m.b.H., Wien, Österreich 50 %
ANGABEN ZUM BETEILIGUNGSBESITZ ANLAGE ZUM ANHANG  
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023:  
1 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Offenlegungsverpflichtung gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.   2 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Aufstellung eines Lageberichts gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.  3 Bei diesen Unternehmen wird die Befreiung von der Aufstellung eines Anhangs gem. § 264b HGB in Anspruch genommen.  
Anlage I  
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