Deutsche Euroshop Investor Relations

Glossar


Das Glossar ist alphabetisch geordnet und wird laufend aktualisiert. Sollten Sie einen gesuchten Begriff nicht finden, schreiben Sie uns bitte .

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Ad-hoc-Publizität

Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Emittenten zur Ad-hoc-Publizität, also zur sofortigen Veröffentlichung wichtiger Nachrichten im Bereich des Unternehmens, die den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten. Dies soll ausschließen, dass kursrelevante Nachrichten nur Insidern bekannt sind, die diesen Wissensvorsprung zu ihrem Vorteil ausnutzen.

Aktienregister

Aktiengesellschaften, die Namensaktien ausgeben, sind zur Führung eines Aktienregisters verpflichtet. Darin ist jeder Aktionär mit Name, Geburtsdatum und Adresse aufgeführt, sodass die aktuelle Aktionärsstruktur und ihre Veränderungen entnommen werden können. Aktionäre haben das Recht auf Auskunft über ihren eigenen Eintrag im Aktienregister.

Bewertungsergebnis

DES-Berechnung: Das Bewertungsergebnis beinhaltet die unrealisierten Marktwertveränderungen der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (Investment Properties) vor Steuern. Dabei wird bei den vollkonsolidierten Gesellschaften der nicht dem Konzern zugehörende Anteil in Abzug gebracht. Das Bewertungsergebnis der nach at-equity bilanzierten assoziierten- und Gemeinschaftsunternehmen ist im at-equity Ergebnis enthalten.

Bewertungsergebnis (mit at-equity)

DES-Berechnung: Bewertungsergebnis zuzüglich des im at-equity Ergebnis enthaltenen Bewertungsergebnisses.

Bruttoinlands-
produkt (BIP)

Wert aller im Inland einer Volkswirtschaft erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, soweit sie gegen Entgelt hergestellt bzw. erbracht wurden.

Cash Flow per share
(CFPS)

Englische Bezeichnung für: Liquiditätsüberschuss je Aktie. Er berechnet sich folgendermaßen: Cash Flow dividiert durch die ausgegebenen Aktien einer Gesellschaft. Der Cash Flow je Aktie dient als Grundlage zur Berechnung des Kurs-Cash-Flow-Verhältnisses (KCV).

Consensus Rating

Der Durchschnitt der Analysten-Empfehlungen für eine bestimmte Aktie. Da viele Broker verschiedene Beurteilungskategorien (rating-Systeme) haben, müssen ihre Empfehlungen standardisiert werden, um einen Konsensus zu berechnen. Dieser Standard sieht folgende Beurteilungskategorien vor, die numerisch kodiert sind:

  1. Strong Buy
  2. Buy
  3. Hold/Neutral
  4. Underperform
  5. Sell

Jede Analysten-Empfehlung wird einer dieser Kategorien zugeordnet und über die numerische Kodierung kann ein Mittelwert berechnet werden, der dann den Konsensus, eben das Consensus Rating darstellt.

Corporate Governance

Unter Corporate Governance werden die Regeln guter und wertorientierter Unternehmensführung verstanden. Ziel ist die Kontrolle des Unternehmensmanagements bzw. die Schaffung von Mechanismen, um die Führungskräfte anzuhalten, im Interesse der Aktionäre zu handeln.

Coverage

Abdeckung einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Studien und Analysen von Banken und Finanzanalysten.

DAX

Wichtigster deutscher Aktienindex. Er wird von der Deutschen Börse AG aus den Aktienkursen der 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen ermittelt.

Designated Sponsor

Früher Betreuer. Der Designated Sponsor sorgt durch die Verpflichtung, auf Anfrage verbindliche An- und Verkaufskurse zu stellen, für zusätzliche Liquidität in einer Aktie.

Dividende

Jeder Aktionär hat Anspruch auf einen – der Höhe seines Aktienbesitzes entsprechenden – Teil des ausgeschütteten Bilanzgewinns seiner Gesellschaft. Dieser Teil des Gewinns heißt Dividende.

DVFA-Ergebnis

DVFA ist die Abkürzung für „Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management“. Aus den allgemein akzeptierten Richtlinien der DVFA zur Aufstellung von Unternehmensbilanzen errechnet sich das so genannte DVFA-Ergebnis. Es weicht in der Regel von dem nach HGB errechneten Ergebnis ab, da es grundsätzlich um Sondereinflüsse bereinigt ist. Dadurch ergibt sich ein objektiveres und vergleichbareres Bild von der Ertragskraft des Unternehmens.

Earnings per Share (EPS)

Englische Bezeichnung für: Gewinn pro Aktie.

EBIT

Earnings before Interest and Taxes: Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

DES-Berechnung: EBT ohne Finanz- und Bewertungsergebnis (siehe auch Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsbericht 2015 S. 144).

EBITDA

Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization: Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und außerordentlichem Ergebnis.

EBT

Earnings before Taxes: Ergebnis vor Steuern.

EBT (ohne Bewertungsergebnis)

DES-Berechnung: EBT abzüglich des Bewertungsergebnisses (mit at-equity) und abzüglich der im at-equity Ergebnis enthaltenen latenten Steuern.

EPRA

European Public Real Estate Association: EPRA ist eine Organisation mit Sitz in Brüssel, die die Interessen der großen europäischen Immobiliengesellschaften in der Öffentlichkeit vertritt und die Entwicklung und Marktpräsenz der europäischen Immobilien-Aktiengesellschaften unterstützt.

EPRA Earnings

Die EPRA-Earnings stellen das nachhaltige operative Ergebnis und damit die Basis für die Ausschüttungsfähigkeit einer Immobiliengesellschaft dar. Das Jahresergebnis wird hierzu um Ertragskomponenten korrigiert, die keinen nachhaltigen und wiederkehrenden Einfluss auf die operative Leistungsfähigkeit haben.
Die DES-Berechnung erfolgt nach der aktuellen Fassung der EPRA Best Practice Recommendations, welche sich unter http://www.epra.com/regulation-and-reporting/bpr/ findet.

EPRA NAV

Der EPRA NAV stellt den Nettovermögenswert auf Basis eines langfristig orientierten Geschäftsmodells dar. Das Konzerneigenkapital wird hierzu um Vermögenswerte und Verbindlichkeiten korrigiert, die sich bei einer langfristigen Bestandshaltung voraussichtlich nicht realisieren werden.
Die DES-Berechnung erfolgt nach der aktuellen Fassung der EPRA Best Practice Recommendations, welche sich unter http://www.epra.com/regulation-and-reporting/bpr/ findet.

Fair Value

Der Fair Value ist der Preis, der beim Verkauf eines Vermögenswerts oder bei Übertragung einer Verbindlichkeit im Rahmen einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag gezahlt würde (exit price).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis der DES setzt sich aus folgenden Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen: Gewinn- und Verlustanteil von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach at-equity bilanziert werden, Zinsaufwand und -ertrag, Kommanditisten zustehender Ergebnisanteil, Erträge aus Beteiligungen sowie übrige Finanzerträge und -aufwendungen.

Free Cash Flow

Erwirtschafteter Liquiditätsüberschuss aus den laufenden erfolgswirksamen Geschäftsaktivitäten. Ausdruck der Innenfinanzierungskraft, die einem Unternehmen für Investitionen, Schuldentilgung, Dividendenauszahlungen und Speisung des Finanzmittelbedarfes zur Verfügung steht.

Funds from Operations (FFO)

Mittelzufluss aus der operativen Tätigkeit, welcher der Finanzierung der laufenden Investitionen in die Bestandsobjekte, planmäßigen Tilgungen der Bankdarlehen sowie der jährlichen Dividende dient.
DES-Berechnung: Konzernergebnis, bereinigt um das Bewertungsergebnis (mit at-equity), den nicht zahlungswirksamen Aufwand des Wandlungsrechtes und dem latenten Steueraufwand.

Fungibilität

Bezeichnung für Wertpapiere, bei denen die einzelnen Stücke ohne weiteres ausgetauscht werden können. Die Börse wird als Markt für fungible Güter bezeichnet.

Geschlossener Fonds

Bei geschlossenen Fonds (closed-end-funds) wird der Verkauf von Anteilen eingestellt, wenn das vorher festgesetzte Ausgabevolumen erreicht ist. Ein Rückkauf der Anteile durch die emittierende Gesellschaft ist während der Laufzeit nicht vorgesehen.

Grundkapital

Das in der Satzung einer Aktiengesellschaft festgelegte Kapital. Die Satzung bestimmt auch, in wie viele Anteile das Grundkapital eingeteilt ist. In Höhe ihres Grundkapitals gibt die Gesellschaft Aktien aus.

HGB-Bilanzierung

Das Handelsgesetzbuch (HGB) ist das wesentliche Spezialgesetz für den Kaufmann, in dem unter anderem die Vorschriften für die Aufstellung von Jahresabschlüssen geregelt sind. Bilanzierungspflichtige Unternehmen wie zum Beispiel Aktiengesellschaften müssen in Deutschland nach HGB bilanzieren. Die Bilanzierung nach HGB geht vom Vorsichtsprinzip aus, das heißt die Interessen der Gläubiger sollen geschützt werden.

International Financial Reporting Standards (IFRS)

Internationaler Rechnungslegungsstandard; IFRS sind die Bezeichnun gen für die neuen, vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen Standards und kollektiv auch für die bestehenden IAS des International Accounting Standards Committee (IASC). Die Anwendung von IFRS ist seit dem 1. Januar 2005 für börsennotierte Gesellschaften verpflichtend. Bei den IAS/IFRS steht die Informationsfunktion der Rechnungslegung im Mittelpunkt. Wesent liche Anforderung an den Jahres abschluss ist die faire Präsentation, die nicht durch Aspekte der Vorsicht und der Risikovorsorge eingeschränkt werden soll.

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang und den Lagebericht eines Unternehmens. Bei einer Aktiengesellschaft wird er vom Vorstand aufgestellt, durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer auf seine Ordnungsmäßigkeit geprüft und durch den Aufsichtsrat festgestellt.

Konsensus

siehe Consensus Rating

Lebenshaltungs-
kostenindex

Auch Preisindex für die Lebenshaltung, der vom Statistischen Bundesamt monatlich berechnet wird. Wichtigste statistische Messzahl für die Veränderung der Preise im so genannten Warenkorb zusammengefasster Güter innerhalb eines bestimmten Zeitraums bezogen auf ein bestimmtes Basisjahr. Diese Veränderung wird auch als Inflationsrate bezeichnet.

Loan to Value (LTV)


Verhältnis Nettofinanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquide Mittel) zu langfristige Vermögenswerte (Investment Properties und nach at-equity bilanzierte Finanzanlagen).

Makrostandort

Der Großraum, in dem sich eine Immobilie befindet, sowie dessen Einzugs- und Verflechtungsbereich, wie zum Beispiel Stadtteil, Stadt oder Region.

Marktkapitali-
sierung

Aktueller Kurswert einer Aktie multipliziert mit der Anzahl der an der Börse notierten Aktien. Die Marktkapitalisierung wird für einzelne Unternehmen, aber auch für Branchen oder für gesamte Aktienmärkte ermittelt und macht diese untereinander vergleichbar.

MDAX

Deutscher Nebenwerteindex (Mid Cap-Index). Enthalten sind die 50 wichtigsten Aktien nach den DAX-Werten.

Mikrostandort

Die Immobilie selbst und das unmittelbare Umfeld.

Net Asset Value (NAV)

Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten. Bezogen auf eine Aktie stellt der NAV deren inneren Wert dar.

Oberzentrum

Zentraler Ort, der den gesamten (auch spezifischen und hoch spezialisierten) Bedarf der eigenen und einer weiten Umlandbevölkerung deckt. Solche Orte verfügen in der Regel über einen Bedeutungsüberschuss. Das heißt, es fließt ihnen mehr Kaufkraft zu als erwirtschaftet wird.

Offener Fonds

Die in Deutschland gängigste Fondsart, in der die Anzahl der ausgegebenen Anteile nicht begrenzt ist (open-end-funds). Je nach Mittelaufkommen werden laufend neue Anteile an Anleger ausgegeben oder zurückgenommen. Starke Kapitalzuflüsse erhöhen das Gesamtvermögen des offenen Fonds. Die zusätzlichen Gelder fließen zunächst in die Liquiditätsreserve, bis eine Anlage in entsprechende Werte erfolgt.

Outsourcing

Aus den USA stammender Begriff, der sich aus den Worten „outside resource using“ zusammensetzt und übersetzt werden kann mit „Ressourcen in die Verantwortung Dritter übergeben“. Dies geschieht in der Regel, um Unternehmensstrukturen wirtschaftlich zu optimieren.

Peer-Group

Die Peer-Group ist ein Vergleichsmaß für die Entwicklung von Aktienkursen branchenähnlicher Unternehmen. Sie wird nach individuellen Kriterien zusammengestellt.

Performance

Bezeichnung für die prozentuale Wertentwicklung eines Anlageobjektes oder eines Wertpapierdepots während eines bestimmten Zeitraumes.

Roadshow

Unternehmenspräsentationen vor institutionellen Investoren.

SDAX

Nebenwerteindex (Small Cap-Index), der die 50 wichtigsten Aktien nach denen des DAX und MDAX umfasst.

TecDAX

Nachfolger des NEMAX 50, der die 30 größten Technologiewerte umfasst.

Umsatzmiete

Mietbetrag, der sich nicht auf die Mietfläche, sondern auf den auf dieser Fläche erzielten Umsatz bezieht.

Verkaufsfläche

Fläche, die zum Verkauf von einem Handelsbetrieb genutzt wird in einem Gebäude und/oder auf einem Freigelände und den Kunden zugänglich ist. Betrieblich und gesetzlich notwendige Nebenflächen werden nicht dazugerechnet; das trifft auch für die Treppenhäuser und die Schaufenster zu. Die Verkaufsfläche ist ein Teil der Mietfläche des Geschäftes.

Xetra

Elektronisches Börsenhandelssystem mit einem offenen Orderbuch, das im Gegensatz zum Parketthandel steht und die Markttransparenz erhöht. Handelszeiten sind derzeit zwischen 9:00 und 17:30 Uhr.





IR Kontakt



 



Patrick Kiss

Head of Investor &
Public Relations
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Nicolas Lissner

Manager Investor & Public Relations
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