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Corporate News

09.11.2007

Deutsche EuroShop: Prognoseerhöhung nach gutem Neunmonatsergebnis

  • Umsatzerlöse 68,9 Mio. Euro (+0 %)
  • EBIT 55,6 Mio. Euro (-3 %)
  • Positiver Einfluss der Unternehmenssteuerreform
  • Ergebnis 44,5 Mio. Euro (+47 %) 
  • Ergebnis je Aktie 1,29 Euro (0,88 Euro) 

 

Die Deutsche EuroShop hat in den ersten neun Monaten 2007 bei einem von 68,7 Mio. Euro auf 68,9 Mio. Euro gestiegenen Umsatz ein EBIT von 55,6 Mio. Euro erzielt (Vorjahreszeitraum: 57,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis ist aufgrund positiver Einflüsse der Unternehmenssteuerreform um 47 % auf 44,5 Mio. Euro (30,2 Mio. Euro) gestiegen. Der Vorstand hebt aufgrund des guten Neunmonatsergebnisses die Gesamtjahresprognose leicht an.

 

Umsatz auf Vorjahresniveau

Die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2007 lagen mit 68,9 Mio. Euro auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Bestandsobjekte steigerten ihre Umsätze auf vergleichbaren Flächen um 2,9 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1,5 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum war in dieser Position der Gewinn aus der Veräußerung des französischen Shoppingcenters in Höhe von 0,8 Mio. Euro enthalten.

 

Aufwendungen durch Bauobjekte höher

Bedingt durch nicht aktivierungsfähige Aufwendungen bei den Bauobjekten sind die laufenden Objektkosten um 0,2 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Mio. Euro von 2,7 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro gestiegen. Dies lag im wesentlichen an realisierten Währungseffekten der polnischen Beteiligung in Danzig, die in dieser Position enthalten sind.

 

EBIT leicht niedriger

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von 57,2 Mio. Euro um 1,6 Mio. Euro (-3 %) auf 55,6 Mio. Euro gesunken.

 

Finanzergebnis im Plan

Das Finanzergebnis ist mit 29,7 Mio. Euro um 0,6 Mio. Euro niedriger ausgefallen als im Vorjahr (-29,1 Mio. Euro). Dies resultierte zum einen aus höheren Zinsaufwendungen für die Bestandsobjekte und niedrigeren Zinserträgen aus Termingeldanlagen. Zum anderen war im Vorjahr in dieser Position ein Beteiligungsertrag aus der polnischen Beteiligung in Breslau enthalten, der 2007 etwas geringer ausgefallen ist.

 

Normales unterjähriges Bewertungsergebnis

Das Bewertungsergebnis ist von 5,1 Mio. Euro auf -0,3 Mio. Euro zurückgegangen. In der Vorjahresperiode war es positiv von Konsolidierungs- und Währungseffekten beeinflusst.

 

EBT sinkt ohne Einmaleffekte

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich aufgrund der erwähnten Einmaleffekte im Vorjahr auf 25,6 Mio. Euro und lag damit um 7,6 Mio. Euro (23 %) unter dem Vorjahreswert (33,2 Mio. Euro).

 

Positiver Einfluss der Unternehmenssteuerreform

Die ab dem 1. Januar 2008 wirksam werdende Unternehmenssteuerreform in Deutschland und die damit verbundene Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25 % auf 15 % hat dazu geführt, dass ein Teil der in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für latente Steuern im dritten Quartal aufzulösen waren. Dieser Einmaleffekt hat das Ergebnis mit 23,8 Mio. Euro positiv beeinflusst.

 

Konzernergebnis: 44,5 Mio. Euro, Gewinn je Aktie: 1,29 Euro

Das Konzernergebnis betrug 44,5 Mio. Euro und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode (30,2 Mio. Euro) um 14,3 Mio. Euro (+47 %) erhöht. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,88 Euro auf 1,29 Euro (+47 %); hiervon entfielen 0,61 Euro auf das operative Ergebnis, 0,69 Euro auf die Auflösung latenter Steuern und - 0,01 Euro auf das Bewertungsergebnis.

 

Ausblick

Am 4. Oktober 2007 wurde die Galeria Baltycka in Danzig eröffnet. Der Vorstand erwartet, dass das Einkaufszentrum, an dem die Deutsche EuroShop mit 74 % beteiligt ist, jährlich 11,3 Mio. Euro zum Konzernumsatz beisteuert. Derzeit befinden sich noch zwei Bauprojekte im DES-Shoppingcenter-Portfolio. Die Eröffnung des Objektes in Hameln ist für März 2008 geplant. Für die Stadt-Galerie in Passau wurde das Richtfest am 11. Oktober gefeiert, die Eröffnung ist für Herbst 2008 geplant. Beide Objekte weisen bereits hohe Vorvermietungsstände von 95 % (Hameln) bzw. 76 % (Passau) auf.

 

Vor dem Hintergrund weiter anhaltenden Investoreninteresses an Einzelhandelsimmobilien in Deutschland und Europa beobachtet die Deutsche EuroShop ein konstant hohes Preisniveau bei Bestandsobjekten und Neubauvorhaben. Der Vorstand ist daher weiter zurückhaltend und geht davon aus, in 2007 keine neuen Investitionen zu tätigen.

 

Die Prognose für das Gesamtjahr 2007 hebt der Vorstand auf Basis der Zahlen der ersten neun Monate wie folgt an: Umsatzerlöse 93-95 Mio. Euro (bisherige Prognose: 92-94 Mio. Euro / 2006: 92,6 Mio. Euro), Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 72-74 Mio. Euro (71-73 Mio. Euro / 86,3 Mio. Euro), Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne Bewertungsergebnis 31-33 Mio. Euro (30-32 Mio. Euro / 45,4 Mio. Euro).

 

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 19. Juni 2008 aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2007 eine unveränderte Dividende von 1,05 Euro je Aktie vorschlagen.

 

Internet-Übertragung der Telefonkonferenz

Die Deutsche EuroShop überträgt am Freitag, den 9. November 2007 um 10:00 Uhr ihre englischsprachige Telefonkonferenz live als Webcast im Internet unter

http://www.deutsche-euroshop.de/ir

 

Der vollständige Halbjahresbericht ist unter dieser Adresse als PDF-Datei und als interaktive Online-Version ebenfalls abrufbar.

 

Deutsche EuroShop – Die Shoppingcenter-AG

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das MDAX-Unternehmen ist zurzeit an 16 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt.

 


Kennzahlen der Deutsche EuroShop (IFRS)

 

in Mio. Euro

01.01.-30.09.
2007

01.01.-30.09.
2006

+ / –

Umsatzerlöse

68,9

68,7

0 %

 

EBIT

55,6

57,2

-3 %

Finanzergebnis

-29,7

-29,1

-3 %

EBT

25,6

33,2

-23 %

Konzernergebnis

44,5

30,2

47 %

Ergebnis je Aktie in Euro 1)

1,29

0,88

47 %

 

 

 

 

 

30.09.2007 

31.12.2006

 

Eigenkapital

 

812,5

796,3

2 %

Minderheitenanteile

 

101,0

101,6

-1 %

Verbindlichkeiten

 

858,8

797,3

8 %

Bilanzsumme

 

1.850,1

1.796,2

3 %

Eigenkapitalquote in % 2)

 

49,4

50,0

 

Gearing in %

 

102

100

 

Liquide Mittel

 

63,1

96,9

-35 %

1) unverwässert 2) inkl. Minderheitenanteile

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